Salix sachalinensis 'Sekka'
Drachenweide 'Sekka' - Aussergewöhnliche Fächertriebe für faszinierende Wintergärten
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Breite: 3m - 4m
Standort: Sonnig bis halbschattig
Boden: Frisch bis feucht, humos, nährstoffreich, durchlässig; sehr anpassungsfähig
Wasser: Mittlerer bis hoher Wasserbedarf; verträgt zeitweise feuchte Böden gut
Blüte: Schlanke Weidenkätzchen vor dem Laubaustrieb
Blütenfarbe: Gelbgrün
Blütezeit: März bis April
Eignung für Bienen: Sehr gut, wertvolle frühe Pollenquelle
Duft: Ohne nennenswerten Duft
Wuchshöhe: 3–4 m
Wuchsbreite: 3–4 m
Wuchsgeschwindigkeit: Ca. 40–80 cm pro Jahr
Blattform: Schmal lanzettlich bis elliptisch, fein gesägt
Blattfarbe: Frischgrün bis mittelgrün, Unterseite etwas heller
Herbstfärbung: Gelblich
Laub: Sommergrün, laubabwerfend
Wurzelsystem: Flachwurzler mit kräftigen Seitenwurzeln
Pflanzabstand: 2,5–4 m
Winterhärte: Bis etwa -34 °C, Winterhärtezone 4 (WHZ 4)
Verwendung: Solitär, Schnittgehölz, Naturgarten, Gehölzrand, Japangarten, Floristik
Windverträglichkeit: Sehr gut
Eignung für die Kultur im Kübel: Nur in jungen Jahren und in sehr grossen Kübeln geeignet
Familie: Weidengewächse (Salicaceae)
Herkunft: Selektion der Sachalin-Weide (Salix sachalinensis) aus Nordostasien
Züchter: Japanische Auslese
Geselligkeit: Solitär oder kleine Gruppenpflanzung
Besonderheiten: Fasziierte, fächerförmig verbreiterte Triebe (Verbänderung), aussergewöhnliches Wintergehölz und begehrtes Floristikmaterial
Die Drachenweide 'Sekka' (Salix sachalinensis 'Sekka') gehört zu den aussergewöhnlichsten Zierweiden überhaupt. Ihre charakteristischen, fächerförmig verbreiterten Triebe verleihen ihr selbst im Winter eine spektakuläre Erscheinung und machen sie zu einem begehrten Gehölz für floristische Arrangements. Dank ihrer Robustheit und ihres schnellen Wachstums bereichert sie Gärten über viele Jahrzehnte.
Herkunft
'Sekka' ist eine japanische Selektion der Sachalin-Weide (Salix sachalinensis), deren natürliche Heimat auf der Insel Sachalin sowie in Nordjapan und angrenzenden Regionen Ostasiens liegt. Die Sorte wurde aufgrund ihrer aussergewöhnlichen Triebbildung ausgewählt. Diese sogenannte Fasziation – auch Verbänderung genannt – sorgt für die markanten, band- oder fächerförmig abgeflachten Zweige.
Bevorzugter Standort und Wuchseigenschaften
Die Fächerweide bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Auf frischen bis feuchten, nährstoffreichen Böden entwickelt sie sich besonders kräftig, zeigt sich insgesamt aber sehr anpassungsfähig. Wie die meisten Weiden liebt sie gleichmässig feuchte Standorte, verträgt jedoch nach der Anwachsphase auch kurze Trockenperioden.
Der Strauch wächst zügig und bildet eine lockere, breit aufrechte Krone. Die eigentliche Besonderheit zeigt sich an den jungen Trieben: Viele davon wachsen fächerförmig verbreitert und wirken wie kunstvoll zusammengewachsene Zweige. Dadurch entsteht eine unverwechselbare Silhouette, die besonders im Winter eindrucksvoll zur Geltung kommt.
Besonderheiten – vor allem der Triebe
Die grösste Attraktion von 'Sekka' sind ihre dekorativen Triebe. Durch die natürliche Verbänderung entstehen breite, flache Zweige mit welligem Verlauf, die in der Floristik äusserst beliebt sind. Sie werden gerne für moderne Blumenarrangements, Trockensträusse oder winterliche Dekorationen verwendet.
Im Frühjahr erscheinen zusätzlich die typischen Weidenkätzchen, die zahlreichen Wildbienen und anderen frühen Bestäubern wertvollen Pollen liefern. Damit verbindet 'Sekka' aussergewöhnlichen Zierwert mit ökologischem Nutzen.
Verwendung im Garten
Als Solitärgehölz kommt die Fächerweide besonders gut zur Geltung. Ihre ungewöhnlichen Triebe ziehen im Winter alle Blicke auf sich und setzen markante Akzente in modernen wie naturnahen Gärten. Auch an Teichrändern oder in japanisch inspirierten Gartenanlagen wirkt sie ausgesprochen harmonisch.
Wer gerne Zweige für die Vase oder floristische Arbeiten schneidet, findet in 'Sekka' ein aussergewöhnliches Gestaltungselement. Durch regelmässigen Schnitt entstehen immer wieder kräftige Jungtriebe mit besonders ausgeprägter Fächerbildung.
Pflege
Die Drachenweide ist robust und unkompliziert.
Drei Kulturtipps:
- Schneide ältere Triebe alle zwei bis drei Jahre kräftig zurück. Dadurch förderst du die Bildung junger, besonders dekorativer Fächertriebe.
- Pflanze die Weide auf einen frischen bis feuchten Standort, damit sie ihr kräftiges Wachstum optimal entfalten kann.
- Verwende geschnittene Zweige möglichst frisch für floristische Arbeiten oder lasse sie langsam trocknen, damit ihre aussergewöhnliche Form dauerhaft erhalten bleibt.
Vergleich mit anderen Weiden
Im Gegensatz zur Harlekin-Weide (Salix integra 'Hakuro Nishiki') steht bei 'Sekka' nicht die Blattfärbung, sondern die aussergewöhnliche Triebstruktur im Mittelpunkt. Die Sal-Weide (Salix caprea) beeindruckt vor allem mit ihren grossen Palmkätzchen, während die Fächerweide ganzjährig durch ihre bizarren Zweige fasziniert. Auch gegenüber der Korkenzieher-Weide (Salix matsudana 'Tortuosa') wirkt 'Sekka' noch ungewöhnlicher, da nicht verdrehte, sondern fächerartig verbreiterte Triebe den Zierwert bestimmen.
Empfehlenswerte Pflanzpartner
Japanischer Ahorn (Acer palmatum) – seine filigrane Belaubung und die brillante Herbstfärbung bilden einen eleganten Kontrast zu den markanten Fächertrieben.
Harlekin-Weide (Salix integra 'Hakuro Nishiki') – ergänzt 'Sekka' mit ihrem weiss-rosa panaschierten Laub und sorgt für interessante Kontraste innerhalb einer Weidensammlung.
Rispenhortensie 'Limelight' (Hydrangea paniculata 'Limelight') – ihre grossen, hellen Blütenstände bringen Leichtigkeit in die Pflanzung und harmonieren hervorragend mit der markanten Wuchsform der Drachenweide.
Japanische Skimmie (Skimmia japonica) – das immergrüne Laub schafft ganzjährig Struktur und bildet einen ruhigen Hintergrund, vor dem die aussergewöhnlichen Triebe der Drachenweide besonders gut zur Geltung kommen.
Starke Pflanzen,
Tolle Verpackung,
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