Mais Samen (7 Artikel)

Maiskolben Mais Samen Lubera ZuckermaisWer zum ersten Mal Mais frisch aus dem Garten probiert, wird sich wahrscheinlich fragen, warum er oder sie nicht schon längst mal Mais Samen gesät hat. Die Körner sind eine Delikatesse und schmecken am besten, wenn sie direkt aus dem Garten kommen. Die landwirtschaftlich genutzten Maissorten unterscheiden sich von den für den Garten bestimmten Sorten, die dank ihres angenehmen, süssen Geschmacks treffend als Zuckermais bezeichnet werden. Popcornmais, auch als Puffmais oder Perlmais bezeichnet, kann ebenfalls gut im eigenen Garten mit Samen angebaut werden, denn er hat ähnliche Ansprüche.

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Popcornmais NegroCine BIO
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¤ 3,20 Popcornmais NegroCine BIO Eher kleinwüchsiger Popcornmais mit fast schwarzen Kolben und gutem, nussigem Geschmack.
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Zuckermais 'Tasty Sweet F1' mittelfrüh
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¤ 2,19 Zuckermais 'Tasty Sweet F1' mittelfrüh Zea mays Saccharata-Grp 'Tasty Sweet F1' mittelfrüh
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Popcornmais Bear Paw BIO
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¤ 3,20 Popcornmais Bear Paw BIO Eher kleinwüchsiger Popcornmais mit weiß-gelblichen Kolben, die einer Bärentatze ähneln.
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Saatguttütchen mit 50 Korn ¤ 3,20
Körnermais 'Ribelmais'
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¤ 3,99 Zuckermais Damaun BIO VK Zea mays L. convar. Saccharata Damaun bio
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Zuckermais Golden Bantam BIO
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¤ 3,20 Zuckermais Golden Bantam BIO Traditionelle, samenfeste Zuckermaissorte zum Kochen, Braten, Grillen oder roh Essen.
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¤ 3,70 Zuckermais Lisanco BIO Sehr süße Zuckermaissorte gezüchtet für den ökologischen Anbau.
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Weitere wertvolle Informationen über Mais Samen

Auch wenn der im Garten kultivierte Mais dem Gemüse zugeordnet wird, was schon in der Bezeichnung Gemüsemais deutlich wird, ist Mais genaugenommen ein Getreide. Im Handel finden sich Mais Samen für den Garten im Allgemeinen dort, wo auch die Gemüse Samen zu finden sind.

Mais Samen kaufen – Sortenvielfalt im Lubera Shop

Zuckermais Mais Samen LuberaFrischer und leckerer als aus dem eigenen Garten kann Mais nicht sein. Dazu kommt, dass Maispflanzen sehr attraktive Gräser sind, die Höhe in den Garten bringen. Die Sorten der Samen unterscheiden sich unter anderem dahingehend, dass die Süsse variiert. Im Gemüsemais-Sortiment finden sich auch Sorten, die speziell für Popcorn verwendet werden sowie Ribelmais, dessen harte Körner zum Beispiel für Polenta gemahlen werden.

Mais Samen Vielfalt - interessante Sorten aus dem Lubera Shop

Zuckermais-Sorten:

Golden Bantam BIO seit langem bewährte, weit verbreitete, samenfeste Sorte; gleichmässig geformte Kolben; als schneller Snack roh oder kurz in der Mikrowelle erhitzt, auch gut zum Kochen, Braten oder Grillen.

Lisanco BIO – ausserordentlich guter, süsser Geschmack; vielseitig verwendbar, sehr standfeste, gesunde Sorte; 180-200 cm hoch; gut für den Anbau in mehreren Sätzen, um über langen Zeitraum ernten zu können.

Tasty Sweet F1 - mittelfrühe Sorte, extra süss und sicher ausreifend; Aussaat von Anfang April bis Ende Juli; Ernte schon früh – ab Juli – möglich.

Damaun BIO VK – samenfeste Sorte, in der Schweiz gezüchtet; extra süsse, gelbe Körner; schon frühe Kolbenbildung, Erntezeit Juli bis Oktober.

Weitere Sorten:

NegroCine BIO Popcornmais, ca. 100-120 cm hoch; beinah schwarze Körner und angenehm nussiger Geschmack; oft bis zu fünf Kolben pro Pflanze.

Bear Paw BIO - Popcornmais, dessen Kolben einer Bärentatze ähneln, 100-160 cm hohe Pflanzen, Körner weiss-gelblich, gute und leckere Sorte für Popcorn; interessant und dekorativ, relativ früh reifend.

Ribelmais – traditionelle Körnermais Sorte, Rheintaler Spezialität; zum Herstellen von Ribel und Polenta; KOrn kann – nach dem Trocknen an der Pflanze – gemahlen werden.

Unterschiede zwischen Zucker- und Futtermais

Von der Erscheinungsform her unterscheiden sich die Sorten nicht. Doch der für den Anbau im Garten bestimmte Zuckermais enthält eine hohe Menge an Zucker, der nur langsam in Stärke umgewandelt wird. Dadurch bleiben die Körner länger weich und die Kolben erfordern eine vorsichtigere Ernte als beim Tierfutter-Mais mit seinen festen Körnern. Der süsse Mais wird geerntet, wenn er milchreif ist, die Körner also weich sind und den zuckerreifen Milchsaft enthalten. Reifer Futtermais dagegen enthält zur Reifezeit mehlige, stärkereiche Körner. Es wird vermutet, dass der süsse Mais erst im 19. Jahrhundert durch eine zufällige Veränderung aus einer Futtermais-Sorte entstanden ist.

Mais Samen – Aussaat, Vorkultur im Haus und Direktsaat

Mais ist wärmeliebend und frostempfindlich. Deshalb ist, je nach Region, eine Vorkultur der Mais Samen im Haus in 7,5 cm Töpfen auf einer hellen Fensterbank sinnvoll. Dazu werden die Mais Samen bei circa 20 °C vorgezogen. Am besten legt man zwei Mais Samen circa 3 cm tief in einen Topf und entfernt die jeweils schwächere Pflanze. Die Mais Samen keimen innerhalb von 8-14 Tagen. Wenn die Sämlinge eine Höhe von rund 7 cm erreicht haben und kein Frost mehr zu erwarten ist, können sie im Mai im Garten auf ein Beet gepflanzt werden.

Als Direktsaat können Mais Samen im Mai ins fertig vorbereitete Beet gesät werden. Dann sollte die Bodentemperatur am besten bei rund 16 °C liegen, mindestens aber 10 °C betragen. Falls sehr viele Mais Samen keimen und die Pflanzen später zu dicht stehen würden, wird der Bestand ausgedünnt, indem überzählige Jungpflanzen entfernt werden.

Nach der Vorkultur – Mais auspflanzen

Wenn sich aus den Mais Samen gesunde Jungpflanzen entwickelt haben und keine Frostgefahr mehr besteht – üblicherweise nach den Eisheiligen Mitte Mai – können sie ins Freie. Weil Gemüsemais-Sorten vom Wind bestäubt werden, ist das Pflanzen in Gruppen, also blockweise, sehr wichtig. Der empfohlene Pflanzenabstand beträgt etwa 30 x 40 cm. Um die Entwicklung der Wurzeln und die Standfestigkeit zu fördern, werden die Sämlinge am besten etwas tiefer gepflanzt, so dass der Wurzelballen noch mit rund 2 cm Erde abgedeckt werden kann.

Was bei der Pflanzung von Mais Samen zu beachten ist

Mais ist eine einjährige, einhäusige Pflanze. Einhäusig bedeutet, dass sich männliche und weibliche Blüten an einer Pflanze befinden. Die männlichen Blüten erscheinen zuerst und stehen in auffallenden Rispen oben an den Pflanzen. Diese lockeren Blütenstände an den Enden der Sprossachsen werden Fahnen genannt. Die weiblichen Blüten sind von den Hüllblättern umgeben und nur die Griffel bzw. Narben sind sichtbar. Dies sind die langen Fäden, die aus den Kolben herausragen und rotbraun oder gelbgrün gefärbt sind. Aus den weiblichen Blüten entwickeln sich später die Maiskörner, die dicht an dicht stehend zum Maiskolben gehören und von den Hüllblättern umgeben sind. Pro Pflanze bilden sich je nach Sorte meistens ein bis drei Kolben.

Weil Mais ein Fremdbefruchter ist, müssen immer mehrere Pflanzen ins Beet gesetzt werden. Damit eine gute Bestäubung sichergestellt ist, so dass die die Kolben zur Reifezeit vollständig mit Maiskörnern besetzt sind, wird empfohlen, Mais als Block zu pflanzen, also möglichst dicht beieinander in Gruppen von zum Beispiel 3 x 3 oder 3 x 4 Pflanzen. Würde Mais in einer langen Reihe stehen oder würden die Mais Samen in einer einzigen Reihe gesät, kann viel Pollen verweht werden, ohne dass er an die weiblichen Blüten gelangt.

Die Pflanzen sind Windbestäuber. Falls in der Nähe Futtermais wächst, kann es zu unerwünschter Bestäubung kommen. Der Pollen kann mit dem Wind eine Entfernung von 300 bis 500 m zurücklegen. Im Falle einer Bestäubung durch diesen Mais sinkt der Zuckergehalt in den Körnern der Gemüsemaispflanzen und der Geschmack leidet. Darum ist es sinnvoll, auf einen möglichst grossen Abstand zu Futtermaisflächen zu achten.

Mais und seine Partner – ideale Pflanzenkombinationen

„Die drei Schwestern“ oder „Milpa“ ist eine Bezeichnung, die sich auf die Kombination von Mais Samen, Kürbis und Bohnen bezieht. Diese drei Pflanzenarten sind gute Nachbarn und werden deshalb schon seit langem von den Indios miteinander kombiniert. Dies ist jedoch mehr als einfach eine gute Partnerschaft, denn die Pflanzen bieten einander praktische Vorteile: Die Bohnen sind wertvolle Stickstofflieferanten, weil sie den Luftstickstoff im Boden binden und so bessere Wachstumsbedingungen für den Mais und die Kürbispflanzen bieten. Der Mais mit seinem schlanken, aufrechten Wuchs ist eine wunderbare Kletterhilfe für die Bohnen. Und der Kürbis mit seinen grossen Blättern beschattet den Boden wie eine Mulchdecke, die das Keimen unerwünschter Wildkräuter unterdrückt.

Diese Kombination ist auch ideal, wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht, der darum möglichst intensiv genutzt werden soll, oder um grosse Container zu bepflanzen. Wichtig ist dabei, mehrere Maispflanzen nahe beieinander zu platzieren, so dass – wie oben erwähnt – die erfolgreiche Windbestäubung für eine gute Ernte gesichert ist.

Soll Mais mit anderen Pflanzen kombiniert werden, eignen sich als gute Nachbarn die oben genannten „Schwestern“ Bohne und Kürbis. Gute Partner sind auch Gurken, Tomaten, Kartoffeln, Melonen und schnell wachsendes Gemüse wie Salat, Radieschen oder Spinat. Schlechte Nachbarn für diesen süssen Mais sind Spargel, Rettich und Sellerie und Rote Bete

Von der Aussaat bis zur Ernte – Mais Samen im Porträt

  • Aussaat im Haus: Ab April vorziehen und, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist, Mitte Mai bis Mitte Juni auspflanzen.
  • Aussaat ins Freiland: Ab Mitte Mai bis Anfang Juni direkt ins Freiland säen, bei einer Bodentemperatur idealerweise um 16 °C und auf keinen Fall niedriger als 10 °C.
  • Saattiefe: Etwa 3-4 cm, Mais ist ein Dunkelkeimer.
  • Keimung: Ab 10 °C, optimale Temperatur beim Vorziehen 18 bis 22 °C, Keimdauer 8-14 Tage.
  • Auspflanzen: Wenn die Sämlinge ca. 7 cm hoch sind, nach den Eisheiligen im Mai aufs Beet, kurzzeitig können Jungpflanzen -2 °C vertragen.
  • Standort: Sonnig, luftig, Mais ist ein Tiefwurzler und Starkzehrer.
  • Boden: Nährstoffreich, locker, warmer Boden, pH-Wert 5,5 – 7,5.
  • Pflege: Für gute Befruchtung und Kornbildung auf ausreichende Wasserversorgung achten.
  • Ernte: Je nach Sorte im Zeitraum Juli bis Oktober.
  • Verwendung: Frischverzehr, gedünstet, gekocht oder gegrillt. Kann nach Blanchieren eingefroren werden.

Wann Sie Mais ernten können

Wenn die Staubfäden, die aus den Kolben hängen, trocknen und sich im Spätsommer dunkelbraun färben, ist das ein erster, äusserlich sichtbarer Hinweis auf den Beginn der Erntezeit von Zucker- und Popcornmais. Diese  können geerntet werden, wenn die Körner 'milchreif' sind: Dieser Zeitpunkt lässt sich daran erkennen, dass beim Eindrücken eines Mais Kornes mit dem Fingernagel etwas süsser, weisser Milchsaft austritt. Das ist der ideale Erntetermin; falls eine wässrige Flüssigkeit zu sehen ist, ist es noch zu früh für die Ernte.

Mais Samen – Standort, Bodenansprüche und Bodenvorbereitung

Der Mais gehört zu den Starkzehrern und benötigt deshalb nährstoffreiche, warme Böden. Ideal sind humose Böden, die sich leicht erwärmen. Die ursprüngliche Heimat der Maispflanzen liegt in Mittelamerika, Ein sonniger Standort und ein gut mit Kompost versorgter Boden sind deshalb für ihre gute Entwicklung von grosser Bedeutung. Um Konkurrenz durch Wildkräuter zu vermeiden, ist es wichtig, am Anfang zwischen den Pflanzen zu hacken. Im Jahr vor der Aussaat der Mais Samen kann der Stickstoffgehalt des Bodens durch Gründünger wie Lupinen, Senf oder Phacelia erhöht werden.

Mais pflegen – Wasserbedarf und Düngergaben

Bei sehr hohen Temperaturen und trockenem Boden kann die Ausbildung von Körnern im oberen Bereich des Maiskolbens leiden. Darum ist es wichtig, die Bodenfeuchtigkeit im Blick zu haben und eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen. Wenn gegossen wird, sollten die Blätter möglichst nicht benetzt werden. Nachdüngen mit stickstoffhaltigem Dünger kann dann erfolgen, wenn die Blütenrispen erscheinen.

Schädlinge und Krankheiten

Gemüsemais ist sehr robust und im Garten weder für Krankheiten noch für Schädlinge besonders anfällig. Weil Mais zu den Starkzehrern gehört, wird oft eine Anbaupause von drei Jahren empfohlen, um so die Ertragskraft des Bodens zu erhalten und einer einseitigen Nährstoffnutzung vorzubeugen. In dieser Zeit können Gemüsekulturen aus anderen Pflanzenfamilien angebaut werden. Ein solcher Anbau- bzw. Fruchtwechsel nach dem Prinzip der Vierfelderwirtschaft kann zudem einem eventuell möglichen Pilzbefall vorbeugen. Vögel knabbern gerne an reifenden Maiskolben. Besonders, wenn die Erntezeit naht und das Stadium der Milchreife erreicht ist, kann deshalb ein Schutz vor Amseln und anderen Singvögeln sinnvoll sein.

Mais Samen für unterschiedliche Verwendungszwecke

Besonders aromatisch sind die Mais Sorten, die mit 'extra süss' gekennzeichnet sind – ein Hinweis darauf, dass sich aus diesen Saatgut die Pflanzen mit den süssesten Körnern entwickeln. Für den Anbau in nicht so weit südlich liegenden, kühleren Regionen ist es am besten, beim Kauf von Mais Samen schnellwachsende, frühe Sorten auszuwählen.

Aus samenfesten Sorten wie Bantam kann im Folgejahr wieder Mais mit identischen Eigenschaften gezogen werden, während F1-Sorten in der nächsten Generation aufspalten. Dafür bieten die F1-Sorten im Anbaujahr besondere Eigenschaften, beispielsweise reifen die Maiskolben besonders früh oder sind extra süss.Mais ist ein wunderbares und unkompliziertes Gemüse für Feinschmecker. Mais Samen sind auch ideal für Kinder und für Gemüsefreunde, die erste Erfahrungen im Garten sammeln wollen. Aus den Samen entwickeln sich in kurzer Zeit Pflanzen, die beachtliche 1,5 bis 2,5 Meter hoch werden. Mais Samen vermitteln Kindern, ähnlich wie das Saatgut von Sonnenblumen, einen Eindruck von den Wundern, die die Natur für uns bereithält.

Gartengestaltung mit Mais

Mais zählt zwar zum Gemüse, doch mit ihrem imposanten Wuchs sind Maispflanzen auch für die Gartengestaltung interessant. Sie können einen Doppelnutzen bieten: Einerseits als Gemüsepflanzen an denen sich unzählige leckere Maiskörner befinden, andererseits als gestalterisch interessante einjährige Riesengräser. Die grossen, länglichen Blätter erinnern an Canna indica, das Indische Blumenrohr, eine im Sommer blühende Zwiebelblume, die mit farbenfrohen Blüten und imposanten Blättern aufwartet. Aus den Mais Samen entwickeln sich rasch eindrucksvolle schlanke Pflanzen, deren Höhe je nach Sorte zwischen 120 bis 250 cm liegt. Damit können sie auch als Sichtschutz, ähnlich einer Hecke, oder auch als Hintergrund für niedrigere Gemüse- oder Zierpflanzen verwendet werden.

Mais - Verwendung in der Küche und Lagerung

Die Maiskörner können roh verzehrt werden, doch oft werden Maiskolben auch gekocht, blanchiert oder gegrillt. Empfohlen wird, erst nach dem Kochen zu salzen. Besonders gut lassen sich die Kolben abknabbern, wenn der Kolben mit zwei kleinen Gabeln oder praktischen, kleinen Maiskolbenhaltern an den Enden gehalten wird. Aus speziellen Mais Sorten, die sich leicht im Garten kultivieren lassen, lässt sich zuhause ganz einfach Popcorn herstellen.  

Süsser Mais spielt in der gleichen Liga wie Spargel oder Erbsen. Er entfaltet seinen besonderen Geschmack am besten, wenn er so frisch wie möglich verzehrt wird. Man sollte ihn darum nicht lange lagern, sondern am besten noch am Tag der Ernte verzehren. Mit zunehmender Lagerdauer wandelt sich der süsse Milchsaft in Stärke um und die Maiskörner verlieren ihren einzigartig süssen Geschmack.

In ein feuchtes Tuch eingewickelt, lassen sich die Kolben für einige Tage im Gemüsefach des Kühlschrankes lagern. Die Kolben können auch kurz blanchiert und dann eingefroren werden. Empfohlen wird dazu, sie für ca 5 Minuten in kochendes Wasser zu geben und die gut abgetropften Kolben dann in luftdicht schliessenden Gefrierbeuteln zu lagern. So sind sie für bis zu 8 Monate haltbar. Zum schnellen Auftauen können die Kolben rund 10 Minuten in kochendes Wasser gegeben werden.

Dank ihrer Hüllblätter haben die Kolben von Natur aus eine umweltfreundliche, schützende Verpackung – das macht sie auch zu einem idealen Snack für eine Pause zwischendurch oder für ein Picknick. Mais, in Wasser kurz erhitzt und dann mit Butter, Salz und Pfeffer gegessen oder in Butter bzw. Öl gedünstet, ist ein grossartiger Genuss. Manche Maisliebhaber gehen sogar noch weiter: Weil frischer, gegrillter Mais so lecker ist, planen sie Grillabende für die Zeit, wenn die Maiskolben reif sind und direkt aus dem Garten für den Grill verwendet werden können.

Ist Mais gesund?

Mais ist nicht nur eine Delikatesse, die frisch aus dem Garten am besten schmeckt, er hat einen hohen Nährwert. Ein Maiskorn enthält viele Mineralstoffe, insbesondere Kalium, Magnesium und Phosphor, sowie viel wertvolles Eiweiss. Gemüsemais ist ausserdem eine gute Quelle von Vitamin A, B-Vitaminen und Vitamin C. Die Maiskörner enthalten zudem viele Ballaststoffe. Diese kann der Körper am besten aufnehmen, wenn die Kolben kurz gekocht werden.

Popcorn selber machen

Nicht jede Maissorte eignet sich als Grundlage für den beliebten Kinosnack. Wer Popcorn in der Küche selbst herstellen möchte, muss dazu spezielle Mais-Sorten pflanzen: Popcornmaiskörner haben eine harte Hülle und im Innern befindet sich Stärke. Ausserdem besitzen sie Hohlräume, die mit Wasser gefüllt sind. Das führt dazu, dass die Körner beim Erhitzen aufplatzen, denn das Wasser dehnt sich durch Hitzeeinwirkung aus. Die Stärke, die darin enthalten ist, quillt dann auf und es bildet sich die helle, fluffige typische Popcorn-Masse.Die Körner werden in heissem Fett erhitzt. Die Pfanne oder der Topf müssen dabei abgedeckt sein. Wenn alle Körner aufgepoppt sind, ist das Popcorn fertig und kann gesalzen oder mit Zucker gesüsst verzehrt werden.

Mais und seine Herkunft

Die Hüllblätter tragen zum Reiz der Maispflanzen bei, denn sie verbergen die Kolben: Es hat etwas Überraschendes an sich, wenn die Blätter entfernt werden und der Maiskolben langsam sichtbar wird. Dabei kann es sich um leckeren, zartgelben Süssmais handeln. Doch es gibt auch Maissorten, die als Ziermais verwendet werden, weil deren Körner eine andere Farbe oder sogar verschiedene Farben aufweisen, zum Beispiel Rot, Schwarz, Violett oder Weiss. Diese bunten Kolben eignen sich gut als Herbstdekoration und sind nicht unbedingt neue Züchtungen, sondern oft alte Sorten, die in Amerika verbreitet sind.

Als Ursprungsregion dieser Pflanzenart gilt Mexiko, wo Mais schon vor mehr als 7.000 Jahren angebaut wurde. Mit Blick auf die Herkunft verwundert es nicht, dass Mais zu den eher wärmeliebenden Gemüsearten gehört. In deutschen Gärten ist Süssmais, im Vergleich zu Tomaten und anderen wärmeliebenden Gemüsearten, noch vergleichsweise selten zu finden. Vielleicht, weil Mais (Zea mays) vor allem als landwirtschaftliche Kultur, zum Beispiel als Viehfutter oder als Energiepflanze, bekannt ist.

In den USA ist Zuckermais sehr populär und wird dort auch grossflächig angebaut. In Europa ist er eher in den südlicheren Regionen verbreitet und wird vor allem in Spanien, Ungarn und Frankreich angebaut. Zuckermais wird auch als Gemüsemais, Süssmais, Zuckerkorn oder Speisemais bezeichnet und ist oft, wenn der botanische Name Zea mays verwendet wird, durch den Zusatz Saccharata-Gruppe gekennzeichnet. In Österreich wird Süssmais auch Kukuruz genannt.

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