Keulenlilie (5 Artikel)

Keulenlilie, Cordyline fruticosa Lubera ShopDie Keulenlilie ist eine Blattschmuckpflanze mit aufrechtem Wuchs und langen, lanzettlichen Blättern. Je nach Sorte ist sie rein grün, rot-violett oder mehrfarbig panaschiert. Es gibt etwa 25 Arten in der Gattung Cordyline. Als Zimmerpflanze ist Cordyline fruticosa (Syn. Cordyline terminalis) in Kultur. Cordyline australis ist eine beliebte Kalthauspflanze, die im Sommer als Balkonpflanze oder Kübelpflanze im Garten stehen kann.

Weitere wertvolle Informationen über Keulenlilie...
Sortieren:
Cordyline fruticosa 'Conga'
Zum Produkt
¤ 24,73 Cordyline fruticosa 'Conga' Cordyline fruticosa 'Conga'
Zur Zeit leider nicht lieferbar
Cordyline fruticosa 'Mambo'
Zum Produkt
¤ 24,73 Cordyline fruticosa 'Mambo' Cordyline fruticosa 'Mambo'
Zur Zeit leider nicht lieferbar
Cordyline fruticosa 'Tango'
Zum Produkt
¤ 26,45 Cordyline fruticosa 'Tango' Cordyline fruticosa 'Tango''
Zur Zeit leider nicht lieferbar
Cordyline fruticosa 'Glauca'
Zum Produkt
¤ 35,65 Cordyline fruticosa 'Glauca' Buschiges, tropisches Zimmergrün
Zur Zeit leider nicht lieferbar
Cordyline fruticosa' Glauca'
Zum Produkt
¤ 37,95 Cordyline fruticosa' Glauca' Buschiges, tropisches Zimmergrün
Zur Zeit leider nicht lieferbar

Weitere wertvolle Informationen über Keulenlilien

Die Keulenlilien ähneln Drachenbäumen. Ihre Blätter sind lang gestielt, lanzettlich und bis zu 50 cm lang. Mit der Zeit bilden sie einen Stamm, an dessen Spitze ein Blattschopf sitzt. Von Dracaena-Arten lassen sie sich am einfachsten anhand ihrer Wurzeln unterscheiden. Die sind bei den Drachenbäumen gelblich und glatt, während sie bei den Keulenlilien weiss und knotig sind.

Die 3 grössten Vorteile der Keulenlilie

  • Grosswerdende Blattschmuckpflanze mit palmähnlichem Wuchs
  • Ungiftige Alternative zum Drachenbaum
  • Das bunte Laub setzt Kontraste

Keulenlilien kaufen

Die Keulenlilie Cordyline fruticosa ist eine dekorative Blattschmuckpflanze. Im Lubera® Pflanzenshop können Sie Keulenlilien in verschiedenen Sorten kaufen.

  • Cordyline fruticosa 'Glauca' ist eine rein grüne Sorte. Mit ihrem glänzend grünen Laub ist sie eine ideale Strukturpflanze für den Urban Jungle.
  • Bei der weiss panaschierten Keulenlilie Cordyline fruticosa 'Conga' hat jedes Blatt ein einzigartiges Muster. Sie ist ein toller Solitär.
  • Cordyline fruticosa 'Tango' hat dunkelrotes Laub mit violetten Blatträndern. Durch die kräftigen Farben ist diese Keulenlilie ein echter Hingucker. Sie kommt besonders gut in Kombination mit hellgrünen Zimmerpflanzen zur Geltung.
  • Cordyline fruticosa 'Mambo' ist braun-rot gefärbt und hat violette Blattränder. Im Vergleich zu ‚Tango‘ hat die Sorte breitere und kürzere Blätter.

Der richtige Standort

Keulenlilie Cordyline, LuberaCordyline fruticosa wächst im Zimmer an jedem hellen bis halbschattigen Standort ohne direkte Mittagssonne und Zugluft. Ein Platz an einem Ost- oder Westfenster ist günstig. Ebenso ein Standort ohne direkte Sonne, etwas entfernt von einem Südfenster. Ideal sind für diese Pflanze ganzjährig konstante Temperaturen um 20 °C. Im Winter darf es nicht kälter als 18 °C werden. Diese Art benötigt eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 60 %. Darum fühlt sie sich am wohlsten in einem hellen Badezimmer oder in der Küche. Sie wächst auch gut in Blumenfenstern oder in feuchtwarmen Regenwaldterrarien. Als Zimmerpflanze auf der Fensterbank muss sie regelmässig mit weichem Wasser besprüht werden.
Cordyline australis kann im Sommer als Kübelpflanze ins Freie auf den Balkon oder die Terrasse. Ein halbschattiger Platz ist gut für sie geeignet, wenn die Sonne den Standort mindestens 3 Stunden täglich erreicht. Diese Keulenlilien-Art verträgt volle Mittagsonne, benötigt sie aber zum Gedeihen nicht. Im Gegensatz zu Cordyline fruticosa ist diese Art eine Kalthauspflanze und kann von Oktober bis März an einem frostfreien, hellen Platz bei 5 bis 10 °C überwintert werden.

Pflege von Cordyline

Keulenlilien sind anspruchsvoll in der Pflege. Gleichbleibend hohe Temperaturen, ein heller Standort, hohe Luftfeuchtigkeit und eine gleichbleibend feuchte Erde sind wichtig, damit diese Blattschmuckpflanzen sich gut entwickeln.

Richtig giessen

Das Substrat muss immer gut feucht sein, ohne dass Staunässe auftritt. Je nachdem wie warm es ist, müssen Sie die Pflanzen täglich oder alle 3 bis 5 Tage kontrollieren und bei Bedarf giessen. Geben Sie den Pflanzen immer etwas Wasser, wenn sich die Oberfläche der Erde im Topf trocken anfühlt. Giessen Sie überschüssiges Wasser sofort aus dem Übertopf ab, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden. Im Winter ist der Wasserbedarf geringer. Das Substrat darf aber dennoch nicht austrocknen. Kontrollieren Sie die Pflanzen wenigstens einmal in der Woche. Verwenden Sie zum Giessen möglichst weiches Wasser (z. B. Regenwasser). Kalk und Salze schaden den Pflanzen auf Dauer und verursachen Blattflecken.

Gezielt düngen

Im Sommer benötigen die Pflanzen viele Nährstoffe. Geben Sie ihnen von März bis September alle 14 Tage Flüssigdünger für Grünpflanzen. Im Winter wachsen sie nur wenig. Wenn Sie sie nicht düngen, verbrauchen sie die Nährstoffe aus dem Substrat, bevor sie im Frühjahr in neue Erde umgesetzt werden.

Umtopfen

Setzen Sie die Pflanzen jedes Jahr oder spätestens alle zwei Jahre in frische Erde um. Kalk und Salze im Substrat schaden ihnen auf Dauer. Frische Erde ermöglicht es den Wurzeln, gesund weiterzuwachsen. Verwenden Sie eine gut gepufferte Grünpflanzenerde oder für grössere Exemplare Kübelpflanzenerde.

Keulenlilien vermehren

Wenn die Keulenlilie nur noch einen kleinen Blattschopf auf einem langen, kahlen Stamm trägt und dadurch unansehnlich geworden ist, dann können aus den Trieben Stecklinge für die Vermehrung geschnitten werden. Schneiden Sie im Frühjahr oder Frühsommer 10 bis 20 cm lange Stücke aus den Trieben. Setzen Sie das Messer etwa 0,5 cm unterhalb eines Blattknotens an und machen Sie einen schrägen Schnitt. Entfernen Sie bei Kopfstecklingen die unteren Blätter und stecken Sie den Trieb etwa 3 bis 4 cm tief in Anzuchterde. Bei einer Temperatur von 24 °C dauert die Bewurzelung 3 bis 4 Wochen. Schützen Sie die Stecklinge in dieser Zeit vor Verdunstung und halten Sie das Substrat immer leicht feucht. Wenn die ersten neuen Blätter austreiben, können Sie die Jungpflanzen in gedüngte Grünpflanzenerde umtopfen.

Krankheiten und Schädlinge an der Keulenlilie

Blattflecken sind ein Zeichen für ungünstige Kulturbedingungen. Zu hohe Sonneneinstrahlung, hohe Salzgehalte in der Blumenerde, Kalziummangel oder ein zu kalter Standort können zur Bildung von gelben Flecken im Blatt führen, die später absterben und braun-schwarz werden. In der Hydrokultur sterben die Blattspitzen ab und werden schwarz, wenn der Blähton zu viel Fluor freisetzt.

Die Keulenlilie kann von Spinnmilben, Thripsen und Wurzelläusen befallen werden.
Spinnmilben vermehren sich besonders stark, wenn die Luftfeuchtigkeit niedrig ist. Regelmässiges besprühen mit kalkarmem Wasser im Winter erhöht die Luftfeuchtigkeit und wirkt trockener Heizungsluft entgegen. Das beugt dem Befall vor. Sollten Spinnmilben auftreten, brausen Sie die Pflanzen in der Dusche ab und hüllen Sie sie für einige Tage in eine transparente Kunststofftüte. Dann bleibt die Luftfeuchtigkeit hoch und die Milben sterben ab.

Thripse sind kleine Insekten, die einzelne Zellen anstechen und aussaugen. Sie können im Sommer von draussen in die Wohnung fliegen. Der Befall äussert sich als feine weisse Punkte auf den Blättern. Ihre Larven verpuppen sich im Substrat. Wurzelläuse sitzen in der Erde an den Wurzeln der Pflanzen und schädigen diese durch ihre Saugtätigkeit. Die Keulenlilien welken, weil sie durch die befallenen Wurzeln nicht mehr genug Wasser aufnehmen können. Ein Befall an Zimmerpflanzen ist sehr unwahrscheinlich. Bei Kübelpflanzen, die im Sommer im Freien stehen, kommen Wurzelläuse gelegentlich vor. Weil sowohl die Thripse als auch die Wurzelläuse sich im Substrat befinden, lassen sie sich am besten durch das Giessen oder Besprühen mit geeigneten systemischen Pflanzenschutzmitteln oder durch Pflanzenschutzmittel-Stäbchen bekämpfen.

Giftigkeit für Mensch und Tier

Die Keulenlilie ist ungiftig. Es besteht keine Vergiftungsgefahr für Menschen oder Haustiere. Sie ist eine gute Alternative, wenn Sie wegen ihrer Haustiere keine Dracaena-Arten pflegen möchten. Cordyline eignet sich auch zur Bepflanzung von feuchtwarmen Terrarien mit Amphibien und Reptilien.

FAQ - die wichtigsten Fragen und Antworten zur Keulenlilie
Wie gross werden Keulenlilien?

Die Keulenlilie Cordyline fruticosa wird zwischen 90 und 150 cm hoch.

Ist die Keulenlilie winterhart?

Die Keulenlilien sind in den Tropen und Subtropen Asiens und Australiens heimisch. Sie sind in den gemässigten Breiten nicht winterhart.

Ist die Keulenlilie giftig?

Im Gegensatz zu den ähnlich aussehenden Drachenbäumen ist die Keulenlilie völlig ungiftig. Es besteht keine Vergiftungsgefahr für Kinder oder Hunde, Katzen und andere Heimtiere.

Warum werden die Blätter meiner Keulenlilie gelb und fallen ab?

Im Herbst und Winter werden die ältesten Blätter der Keulenlilien gelb und fallen ab. Bei Staunässe und Kälte im Wurzelraum verlieren die Pflanzen mehr Laub. Achten Sie darauf, dass sie im Winter nicht an einem zu kalten Platz stehen und passen Sie die Bewässerung an den Bedarf an.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Keulenlilie (0)