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Trockenresistente Bäume kaufen

Die Sommer werden heisser, Trockenperioden länger und Niederschläge unregelmässiger. Diese Umstände lassen einige klassische Gartenbäume sichtbar unter Trockenstress leiden. Wer heute einen Baum pflanzt, sollte trockensresistente Bäume kaufen, die mit Hitze und zeitweiser Wasserknappheit deutlich besser zurechtkommen. Bei Lubera findest du die richtigen Baumarten, die sich auch unter den Bedingungen des Klimawandels zu gesunden, langlebigen Hausbäumen entwickeln.

Gärtnerwissen Trockenresistente Bäume

Was macht einen Baum trockenresistent?

Trockenresistente Bäume stammen häufig aus Regionen mit heissen Sommern oder regelmässigen Trockenzeiten. Viele besitzen kleine, ledrige oder silbrig behaarte Blätter, die wenig Wasser verdunsten. Noch wichtiger ist jedoch ein leistungsfähiges Wurzelsystem. Mit zunehmendem Alter erschliessen die Wurzeln immer grössere Bodenbereiche und können auch längere Trockenphasen überstehen.

Beste trockenresistente Bäume kaufen

Im Lubera®-Shop kannst du sorgfältig ausgewählte trockenresistente Bäume für unterschiedliche Standorte kaufen. Wie haben eine große Auswahl an Bäumen zusammengestellt, die laut unserer Erfahrung besonders lange Dürrezeiten aushalten, und auch einiges an Hitze vertragen.

Wir stellen dir hier aus dieser Auswahl Baumarten und deren Sorten vor, die für besondere Garten-Situationen einen Zusatznutzen parat halten. So findest auch du genau den richtigen trockenresistenten Baum, der dir viele Jahrzehnte Freude bereitet, selbst in heissen und trockenen Sommern.

Trockenresistente Bäume für kleine Gärten kaufen

Diese Bäume bleiben kompakt oder wachsen langsam und eignen sich auch für kleinere Grundstücke:

  • Gewöhnlicher Judasbaum (Cercis siliquastrum), der mediterraner Blütenbaum mit spektakulärer Stammblüte
  • Storaxbaum (Styrax japonicus) wie etwa ‘June Snow’, das bienenfreundliche Duftgehölz
  • Feldahorn (Acer campestre), der einheimische Baum unter den trockenresistenten.
  • Blumen-Esche (Fraxinus ornus), auch Manna-Esche, der duftende Blütenbaum
  • Chinesische Wildbirne (Pyrus calleryana), wie die Sorte ‘Chanticleer’, gehört zu den trockenheitsverträglichsten Birnenarten und wird häufig als Stadtbaum verwendet.
  • Zierkirschen (Prunus serrulata), wie die bildschöne Sorte ‘Kanzan

Trockenresistente Bäume mit schattenspendender Krone kaufen

Wer im Sommer einen kühlen Sitzplatz schaffen möchte, findet hier die besten Kandidaten:

  • Ginkgo (Ginkgo biloba), der majestätische Urzeitbaum
  • Walnussbäume (Juglans regia) sind in allen Sorten trockenresistente und prächtige Bäume.
  • Steineiche (Quercus ilex), die ilexblättrige Eiche für wintermilde Regionen.
  • Amberbaum (Liquidambar styraciflua) mit leuchtendem Herbstlaub.
  • Hainbuche (Carpinus betulus), die viel zu selten als Solitärgehölz gepflanzt wird, obwohl Prachtsorten wie die rotlaubige Hainbuche 'Rockhampton Red' es verdienen.

Trockenresistente Bäume mit besonders schönen Blüten

Diese Bäume verbinden Trockenheitsverträglichkeit mit auffälliger Blüte:

  • Gewöhnlicher Judasbaum (Cercis siliquastrum), der bereits oben erwähnte Schöne mit rosa Blüten im Frühjahr.
  • Seidenbaum (Albizia julibrissin), etwas frostempfindlich, aber mit erstaunlichen seidigrosa Blüten im Sommer.
  • Storaxbaum (Styrax japonicus) geht mit seinen weissen Glockenblütenauch als Zierbaum durch.
  • Blumen-Esche (Fraxinus ornus) mit duftenden weissen Blüten.
  • Zierkirschen (Prunus serrulata) für reiche Frühlingsblüte wie beim japanischen Kirschblütenfest.

Winterharte, trockenresistente Bäume für eine Obsternte

An diesen trockenheitsverträglichen Bäumen reifen zusätzlich leckere essbare Früchte oder Nüsse. Sie verbinden eine hohe Trockenheitsverträglichkeit mit recht guter Winterhärte in Mitteleuropa und zuverlässigen Erträgen und sind damit besonders interessante Zukunftsobstgehölze.

  • Feigen (Ficus carica), die sommerliche Hitze mit guter Ernte danken.
  • Maulbeere (Morus alba) wie die Sorte 'Galicja', die besonders ertragreiche Maulbeersorte
  • Walnuss (Juglans regia) die bei der Sorte ‘Rosette’ sogar rote Nüssen ausbildet.
  • Kornelkirschen (Cornus mas), gehören zu den besonders robuste Obstgehölzen. Das Plus: Tolle frühe Blüte für Insekten!
  • Kakibäume (Diospyros kaki)
  • Sanddorn (Hippophae rhamnoides), die pflegeleichten Wildobststräucher von sandig-trockenen Naturstandorten.

Den richtigen Standort wählen

Auch trockenresistente Bäume entwickeln sich nur dann optimal, wenn der Standort stimmt. Ideal sind sonnige Lagen, da die trockenresistenten Bäume meist aus Breitengraden stammen, die deutlich mehr Sonne bieten.

Neben der Wahl der richtigen trockenresistenten Baumart entscheidet deshalb auch der Boden über den Erfolg. Ein tiefgründiger, humusreicher Boden speichert und transportiert deutlich mehr Wasser als verdichtete oder flachgründige Böden.

Staunässe, die im Winter und zeitigen Frühjahr in manchen Gärten auftreten kann, vertragen die meisten trockenheitsresistenten Baumarten deutlich schlechter als zeitweise Trockenheit.

Trockenresistente Baumarten pflanzen

  1. Ein grosses Pflanzloch ausheben: Das Pflanzloch sollte mindestens doppelt so breit wie der Wurzelballen sein. Lockere Seitenwände erleichtern den jungen Wurzeln das Einwachsen in den umgebenden Boden.
  2. Nicht zu tief pflanzen: Der Wurzelhals sollte sich auf Höhe der späteren Bodenoberfläche befinden. Zu tief gesetzte Bäume wachsen langsamer an und entwickeln sich schlechter.
  3. Den umgebenden Boden erschliessen: Verdichtete Bodenschichten ausserhalb des Pflanzlochs sollten möglichst gelockert werden. Je schneller die Wurzeln den gewachsenen Boden erreichen, desto rascher erschliesst der Baum zusätzliche Wasserreserven.
  4. Den Boden mulchen: Nach dem Pflanzen angiessen und dann eine fünf Zentimeter dicke Mulchschicht aus Holzhäckseln oder Miscanthus ausbringen. Das hält den Boden länger feucht, senkt die Bodentemperatur und fördert das Bodenleben. Rund um den Stamm sollte ein kleiner Bereich frei bleiben.
  5. Konkurrenz vermeiden: Gras entzieht jungen Bäumen erhebliche Mengen Wasser. In den ersten Jahren sollte deshalb die Baumscheibe frei von Rasen gehalten oder mit trockenheitsverträglichen Bodendeckern wie Elfenblumen oder Storchschnabel bepflanzt werden.
  6. Den Baum bei der Pflanzung nicht übermässig zurückschneiden: Ein leichter Pflanzschnitt genügt. Jeder gesunde Ast trägt zur Photosynthese bei und liefert die Energie, die der Baum für den Aufbau seines Wurzelsystems benötigt.

Nach der Pflanzung ist es wichtig, Geduld zu bewahren. Erst wenn ein Baum ein grosses und weit verzweigtes Wurzelsystem entwickelt hat, wird er wirklich trockenheitsresistent. Drei bis fünf Jahre braucht ein Baum, um sich im Garten zu etablieren und sein trockenresistentes Wurzelsystem zu entwickeln. Die Pflege in den ersten Jahren nach der Pflanzung entscheidet deshalb darüber, wie gut der Baum später mit Hitze und Trockenheit zurechtkommt.

Trockenresistente Bäume giessen

Während der ersten drei bis fünf Jahre nach der Pflanzung sollte der Baum bei Trockenheit selten, aber gründlich gewässert werden. Wenige grosse Wassergaben fördern das Wurzelwachstum deutlich besser als tägliches oberflächliches Giessen.

Eine fünf bis zehn Zentimeter dicke Mulchschicht aus Holzhäckseln oder Miscanthus schützt den Boden zusätzlich vor Austrocknung, hält ihn im Sommer kühler und fördert das Bodenleben. Nach der Anwachsphase übernehmen die Wurzeln zunehmend selbst die Wasserversorgung.

Trockenheitsresistente Bäume im Kübel halten

Auch trockenheitsresistente Bäume benötigen im Kübel deutlich mehr Pflege als im Freiland. Da das Wurzelsystem nur ein begrenztes Substratvolumen erschliessen kann, trocknet die Erde an heissen Sommertagen wesentlich schneller aus.

Damit sich der Baum trotzdem gesund entwickelt, sollte der Kübel möglichst gross gewählt werden. Je grösser der Kübel, desto mehr Trockenheit verträgt der Baum im Kübel. Wir raten zu mindestens 50 bis 100 Litern Volumen bei der Kübelgröße, und bei stark wachsenden Baumarten noch deutlich mehr.

Wähle ein hochwertiges, strukturstabiles Pflanzsubstrat, das Wasser speichert, ohne zu vernässen.

Giesse lieber selten, dafür durchdringend, sodass der gesamte Wurzelballen durchfeuchtet wird. Eine fünf Zentimeter dicke Mulchschicht aus Holzhäckseln oder Miscanthus verringert die Verdunstung und hält das Substrat länger feucht.

Besonders wichtig ist ein heller, aber nicht übermässig aufgeheizter Standort. Schwierigkeiten bekommen Wurzeln bei Überhitzung, wenn der Kübel zum Beispiel auf Beton steht.

Langfristig gilt jedoch: Selbst trockenresistente Bäume entfalten ihre volle Widerstandskraft erst nach der Auspflanzung ins Freiland. Dort können sie ein weitreichendes Wurzelsystem entwickeln und auch Wasser aus tieferen Bodenschichten erschliessen.

FAQ - Häufige Fragen und Antworten zu trockenresistenten Bäumen
Welche Bäume sind besonders trockenresistent?

Zu den robustesten, besonders trockenresistenten Baumarten gehören Ginkgo, Walnuss, Feldahorn, Hainbuche, Judasbaum, Blumen-Esche und Steineiche.

Müssen trockenresistente Bäume nach der Pflanzung gegossen werden?

Ja. In den ersten drei bis fünf Jahren benötigen auch trockenresistente Bäume regelmässige Wassergaben, bis ihr Wurzelsystem gut entwickelt ist.

Wie giesst man trockenresistente Bäume richtig?

Trockenresistente Bäume lieber selten und gründlich giessen als häufig und oberflächlich. So wachsen die Wurzeln tiefer in den Boden.

Welcher Standort ist für trockenresistente Bäume ideal?

Ein sonniger Platz mit tiefgründigem, lockerem und humusreichem Boden bietet für trockenresistente Bäume die besten Voraussetzungen.

Welcher Mulch eignet sich am besten?

Bei Neupflanzungen halten Holzhäcksel oder Miscanthus-Mulch den Boden länger feucht und schützen die Wurzeln auch bei den trockenresistenten Bäumen vor Überhitzung.

Kann ich einen trockenresistenten Baum im Kübel halten?

Ja, aber auch für trockenresistente Bäume gilt: Nur mit einem grossen Kübel, regelmässigem Giessen und hochwertigem Pflanzsubstrat werden Bäume im Kübel ausreichend trockenresistent.

Wann ist ein Baum wirklich trockenresistent?

Erst nach der Anwachsphase von etwa drei bis fünf Jahren wird ein Baum trockenresistent, weil er dann ein grosses Wurzelsystem aufgebaut hat.

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