Bodendecker Schatten
Gärtnerwissen Bodendecker Schatten
Was sind die Vorteile von Bodendecker Schatten Gehölzen?
Das sind die vorbildlichen Eigenschaften für schattenverträgliche Bodendecker-Gehölze: Sie sind niedrig wachsende, ausbreitungsfreudige Sträucher, die den Boden flächig bedecken. Sie sollen im Idealfall Unkraut unterdrücken sowie den Boden vor Austrocknung schützen. Die Gehölze eignen sich zur Begrünung von schattigen Gartenbereichen aller Art, etwa unter Bäumen, auf der Nordseite von Gebäuden oder Bergen.
Die schattenliebenden Bodendecker bei Lubera zeichnen sich immer auch durch ihre robuste Natur aus. Sie sind aber zugleich auch inspirierend schön, und bieten dir attraktive Gestaltungsmöglichkeiten für schattige Gartenbereiche, indem sie mit ihren Blättern und Blüten das ganze Jahr über ein schönes Bild abgeben. Viele dieser Gehölze sind immergrün und tragen zur ganzjährigen Struktur und Attraktivität des Gartens bei. Verwende sie als “Teppichgehölze”, und lerne sie als langlebige Pflanzpartner für naturnahe Schattenbeete schätzen.
Die besten Bodendecker Schatten kaufen - Die Auswahl im Lubera-Shop
Du möchtest Bodendecker für den Schatten kaufen? Unsere schattenverträglichen Bodendecker-Gehölze sind echte Schattenstars. Sie beeindrucken auch ohne Höhenwachstum, und sind klein, aber wirkungsvoll!
Der bekannteste Bodendecker für Schatten ist sicherlich der gute alte Efeu (Hedera helix). Er ist immergrün und pflegeleicht, ideal für großflächige Begrünung. Das Efeu-Laub ist sehr dekorativ, und wird besonders im Gartenland England hochgeschätzt. In Cottage-Gärten und alten Landhausgärten rankt Efeu, wie Irischer Efeu (Hedera helix ‘Hibernica’) oder Gemeiner Efeu ‘Wonder’ malerisch an Mauern, Fassaden und Zäunen entlang. Hier strahlt die heimische Pflanze etwas wild-romantisches aus, was viele Gartenfans anspricht. Selbst so ausgefallene Blattschmuck-Efeusorten wie Gemeiner Efeu ‘Green Ripple’ , Gemeiner Efeu ‘Heron’ und Gemeiner Efeu ‘Little Diamond’ sind trittfest und wachsen sogar dort, wo andere Pflanzen versagen.
Ein schöner Pflanzpartner unter Bäumen ist die Echte Rebhuhnbeere (Mitchella repens). Aus den unscheinbaren, aber duftenden Blüten entwickelt der genügsame Bodendecker im Herbst kleine, dunkelrote Beeren. Sie sind im Winter eine willkommene Nahrungsquelle für viele Vogelarten. Auch Symphoricarpos chenaultii 'Hancock’, eine Sorte der Niedrigen Purpurbeere, bildet tolle kleine Beeren aus an bis zu 1 Meter heranwachsenden Sträuchern.
Auffälliger blüht das Dickmännchen, wie die Sorte Pachysandra terminalis ‘Compacta’ das mit seinem niedrigen, kriechenden Wuchs einen hübschen Blütenteppich webt. Ein weiterer Pluspunkt des Bodendeckers: Es ist auch im Winter grün.
Auch Immergrün Vinca minor 'Alba' und Vinca major mit bezaubernden weißen oder blauen Blüten behält im Winter seine grünen Blätter. Was für ein schönen Blütenteppich Immergrün (Vinca) doch im Schatten bildet!
Besonders effektvoll sind aber die Blüten des Johanniskraut ‘Hidcote’. Das fröhliche Sonnengelb des Johanniskrauts (Hypericum) leuchtet mit großer Fernwirkung auch dort, wo nur wenig Licht einfällt. Eine unterschätzte Pflanze, die auch jedes Staudenbeet zum Leuchten bringt - und das nicht nur die im Schatten.
Dein Schattiger Garten braucht noch einen schönen Rahmen? Dann verwende Lonicera nitida ‘Moss Green’, ein Bodendecker, der sich im schattigen Garten hervorragend als formbare, immergrüne Strukturpflanze einsetzen lässt. Schneide die Pflanzen als niedrige Hecke oder zu fantasievoll geschnittene Figuren. Auch als flächiger Bodendecker oder grüner Rahmen für Staudeninseln bringt sie optisch Ruhe und Ordnung mit zeitloser Eleganz in schattige Gartenräume.
Du siehst: Mit unseren Bodendeckern für den Schatten verwandelst du dunkle Gartenbereiche in grüne und blühende Paradiese.
Einpflanzen von Bodendeckern für den Schatten
Beim Einpflanzen von Bodendeckern im Schatten ist ein gut vorbereiteter Boden der Schlüssel für ein gesundes Anwachsen. Lockere die Erde gründlich auf, entferne Wurzelunkraut und arbeite etwas Kompost oder Lauberde ein, um die Bodenstruktur zu verbessern. Setze die Pflanzen in gleichmäßigen Abständen entsprechend ihrem Platzbedarf und drücke die Erde leicht an. Gieße nach dem Pflanzen gründlich, damit sich die Erde gut um die Wurzeln legt. In den ersten Wochen ist regelmäßiges Wässern wichtig, bis die Pflanzen sicher eingewurzelt sind.
Tabelle: Wie viele Bodendecker-Pflanzen setze ich je Quadratmeter?
|
Pflanze |
Stück pro m² |
Pflanzabstand (cm) |
|
Symphoricarpos chenaultii |
4–5 |
45–50 |
|
Hedera helix (Efeu) |
6–8 |
35–40 |
|
Cotoneaster dammeri |
4–5 |
45–50 |
|
Mitchella repens |
8–10 |
30–35 |
|
Vinca major (Großes Immergrün) |
6–8 |
35–40 |
|
Vinca minor (Kleines Immergrün) |
9–11 |
25–30 |
|
Hypericum 'Hidcote' |
4–5 |
45–50 |
|
Lonicera nitida |
5–6 |
40–45 |
Bodendecker Schatten: Gießen an den Standort anpassen
Schatten bedeutet nicht automatisch feucht. Besonders unter großen Bäumen oder an Mauern kann der Boden trocken sein. Frisch gepflanzte Bodendecker sollten in der Anwachsphase regelmäßig gegossen werden. Danach gilt: Lieber selten, aber durchdringend gießen.
Ein Mulch aus Rindenhumus und Herbstlaub hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu halten und die Pflanzung vor dem Austrocknen zu schützen. Besonders im regenarmen Hochsommer lohnt sich ein prüfender Blick auf deine Bodendecker im Schatten. Eventuell verlangen sie, besonders in Dürresommern, doch mal nach einer Extraportion Wasser.
Düngen der Bodendecker im Schatten
Auch schattenverträgliche Bodendecker brauchen Nährstoffe, aber nur mäßig. Im normalen Gartenboden brauchst du sie nicht düngen. Trotzdem erfreust du die Bodendecker, besonders in armen oder sandigen Böden, mit regelmäßigen Kompostgaben und einer sich zu Humus zersetzenden Laubschicht. Nutze die Bodendecker im Herbst also entspannt als Laubschlucker. Wenn das Herbstlaub unter ihnen regelmäßig verschwindet, verbessert das mit der Zeit deutlich die Bodenverhältnisse im Schattenbeet.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr (April–Mai) oder im Frühherbst (September–Oktober). In diesen Zeiträumen ist der Boden noch warm genug, um das Anwurzeln zu fördern, und es gibt ausreichend Feuchtigkeit.
In der Anwachsphase regelmäßig, damit der Boden gleichmäßig feucht bleibt. Später reicht bei den meisten Arten gelegentliches, durchdringendes Gießen, besonders in längeren Trockenperioden – auch im Schatten kann der Boden austrocknen, z. B. unter Bäumen.
Die Stückzahl hängt von der Wuchsbreite der Art ab. Kleinwüchsige Pflanzen wie Vinca minor benötigen etwa 9–11 Stück pro m², während größere wie Symphoricarpos chenaultii oder Cotoneaster dammeri mit 4–5 Stück pro m² auskommen.
Ja, aber nicht zu 100%. Sobald die Pflanzen einen dichten Teppich gebildet haben, lassen sie aber kaum noch Licht an den Boden, wodurch Unkrautwuchs deutlich reduziert wird. In den ersten Monaten nach dem Pflanzen ist jedoch etwas Jäten notwendig, bis die Fläche vollständig geschlossen ist.
Ja, aber nur sparsam. Eine Gabe organischen Düngers oder Kompost im Frühjahr reicht in der Regel aus. Das versorgt die Pflanzen mit Nährstoffen, ohne sie zu überfordern.
In der Anwachsphase regelmäßig, damit der Boden gleichmäßig feucht bleibt. Später reicht bei den meisten Arten gelegentliches, durchdringendes Gießen, besonders in längeren Trockenperioden – auch im Schatten kann der Boden austrocknen, z. B. unter Bäumen.
Ja, aber nicht zu 100%. Sobald die Pflanzen einen dichten Teppich gebildet haben, lassen sie aber kaum noch Licht an den Boden, wodurch Unkrautwuchs deutlich reduziert wird. In den ersten Monaten nach dem Pflanzen ist jedoch etwas Jäten notwendig, bis die Fläche vollständig geschlossen ist.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.