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Lärchen kaufen

Kaufberater Lärchen

Japanische Lärchen kaufen - etablierte Pflanze im GartenWenn du auf der Suche nach sommergrünen Nadelbäumen bist, kannst du am besten Lärchen kaufen. Sie sind durch ihren Wuchs und das Farbenspiel ihres Laubs attraktive Ziergehölze. Die Pflanzen können zu imposanten Solitären heranwachsen, aber auch als Heckenpflanzen verwendet werden. Zwergformen eignen sich für grazile Beete, kleine Gärten oder die Kübelkultur. Die Lärchen (Larix sp.) sind eine von nur zwei Nadelbaumgattungen, die im Herbst ihr Laub abwerfen. Es gibt 13 verschiedenen Lärchenarten, die alle in den kühlgemässigten und kalten Regionen der Nordhalbkugel verbreitet sind. Sie haben eine gute Frosthärte. Die Europäische Lärche (Larix decidua) erträgt kaltes, kontinentales Klima mit durchschnittlichen Wintertemperaturen bis -34 °C. Die Japanische Lärche (Larix kaempferi) gedeiht in Regionen, in denen es im Winter durchschnittlich bis zu -28 °C kalt wird.

Lärchen kaufen - Auswahl im Lubera-Shop 

Im Lubera® Shop kannst du sowohl europäische als auch japanische Lärchen kaufen. Wir bieten verschiedene kleinbleibende Sorten mit interessanten Wuchsformen an.

Die Europäische Lärche ist im Alpenraum weit verbreitet. Sie wächst in der Natur schnell zu einem bis zu 50 Meter hohen Baum mit lockerer, schlanker, kegelförmiger Krone heran. Die Seitentriebe stehen regelmässig von dem gerade durchgehenden Stamm ab. Sie sind dünn und hängen oft herunter. Der Jahreszuwachs kann bis zu 50 Zentimeter in der Höhe und 30 Zentimeter in der Breite betragen. Im Garten wird dieser sommergrüne Nadelbaum im Durchschnitt 20 Meter hoch und erreicht einen Kronendurchmesser von 10 bis 15 Meter. Die weichen, zarten Nadeln sind 1 bis 2 Zentimeter lang und hellgrün. Im Herbst färben sie sich gelb bis golden. Die Art ist sehr frosthart, dürretolerant und sturmfest. Ihr Holz wird zum Bauen und für Möbel verwendet. Es ist sehr schwer, elastisch und widerstandsfähig gegen Nässe.

Die Japanische Lärche ist weniger frosthart als ihre europäische Verwandte. Ihre Triebe sind anfällig für Schäden durch Spätfröste im Frühjahr und frühe Fröste im Herbst. Am besten wächst sie in mildem, maritimem Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit und frischen bis feuchten Böden. Ihr Holz ist frosthart bis -28 °C.

Die Japanische Lärche 'Diana' ist eine kleinbleibende Sorte mit leicht korkenzieherartig gedrehten Zweigen. Die jungen Bäume wachsen zuerst recht langsam, später zügiger. An einem guten Standort haben sie einen Jahreszuwachs von 25 Zentimeter in der Höhe und 15 Zentimeter in der Breite. Sie werden zwischen 8 und 10 Metern hoch und 3 bis 5 Meter breit. Ihre Nadeln sind 2 bis 3,5 Zentimeter lang, weich und blaugrün. An einem freien Standort entwickelt sich 'Diana' zu einem malerischen Solitär mit ansprechender gelber Färbung im Spätherbst.

Die Zwergdrehlärche 'Little Boggle' ist eine Form der Japanischen Lärche. Der Baum hat einen unregelmässigen, bizarr verdrehten und gekrümmten Wuchs. Längere Triebe hängen herunter. Die Nadeln sind im Austrieb hellgrün und werde später dunkler. Die Herbstfärbung ist auffällig goldgelb. Weil diese Sorte mit einer Wuchshöhe von 2 bis 3 Metern vergleichsweise klein bleibt, ist sie eine empfehlenswerte Lärche für kleine Gärten, Kübelkultur, Bonsaigestaltung und Friedhofsbepflanzung. Sie entwickelt sich zu einem sehr individuellen, kleinen Baum, der auch nach dem Nadelfall im Winter sehr attraktiv wirkt.

Geeignete Standorte für Lärchen

Am besten gedeihen Lärchen in einem nährstoffreichen, frischen bis feuchten und tiefgründigen Boden. Sie bilden ein tiefreichendes Herzwurzelsystem, das ihnen guten Halt gibt und die Wasserversorgung auch in Trockenzeiten sicherstellt. Der Standort muss sonnig und frei sein, damit sich die Krone voll entfalten kann. Gegen Wind und Sturm sind sie unempfindlich. Luftbewegung ist von Vorteil. Während die Europäische Lärche auch trockene Luft erträgt und mit Niederschlagsmengen von 450 mm im Jahr auskommt, braucht die Japanische Lärche eine höhere Luftfeuchtigkeit und ist weniger trockenheitsresistent. Beide Arten sind kalkliebend, aber die Europäische Lärche toleriert auch saure Böden.

Verwendung

Lärchen werden als Ziergehölze in Parks und Gärten und als Alleebäume gepflanzt. Ihre Nadeln sind im Frühling hellgrün, im Sommer mittelgrün und verfärben sich im Herbst goldgelb, bevor sie abgeworfen werden. In Regionen wie dem schweizerischem Engadin, in denen Lärchen in ausgedehnten Wäldern vorkommen, bieten sie im Oktober und November mit ihrer Herbstfärbung ein faszinierendes Farbenspiel. Die Herbstfärbung ist auch ein Aspekt, der die Lärche für Japangärten interessant macht. Die Bäume können mehr als 600 Jahre alt und über 50 Meter hoch werden. In Kultur sind auch Sorten, die deutlich kleiner bleiben, einen hängenden Wuchs oder gedrehte Zweige aufweisen. Als junge Bäume wachsen Lärchen sehr schnell, später nur noch langsam. Lärchen sind gut schnittverträglich. Jungpflanzen können zu Hecken oder Torbögen erzogen und auch zu Bonsais geformt werden.

Lärchen kaufen und pflanzen

Die beste Pflanzzeit für Lärchen ist im Herbst nach dem Laubfall. An einem frostfreien Tag im Oktober oder November hebst du ein Loch aus, das doppelt so breit und doppelt so tief ist wie der Wurzelballen der Jungpflanze. Lockere den Boden dabei möglichst tiefgründig auf und entferne Verdichtungen und Steine. Mische je nach Bodenart Sand oder Lehm und etwas Kompost unter den Erdaushub, damit der Baum einen möglichst guten Start hat. Fülle das Pflanzloch wieder so weit auf, dass der Baum nicht tiefer gepflanzt wird als er vorher im Topf stand. Dann topfst du die gewässerte Pflanze aus und setzt sie ein. Schlage neben dem jungen Baum einen oder mehrere Stützpfähle ein, um ihm Halt zu geben, bis er angewachsen ist. Verschliesse das Loch, tritt die Erde fest und wässere die Lärche gründlich. Im Herbst ist der Boden ausreichend feucht, sodass du bis zum Frühjahr nicht giessen musst.

Pflege

Lärchen bevorzugen frische bis feuchte Böden ohne Staunässe. Ältere Exemplare, die tief verwurzelt sind, überstehen Trockenzeiten in der Regel, ohne gegossen werden zu müssen. In den ersten Jahren musst du aber in trockenen Sommer die Wasserversorgung sicherstellen. Wässere den Baum ein- bis zweimal in der Woche tiefgründig. Das Wasser muss tief in den Boden eindringen, damit die Lärche zur Wasseraufnahme kein oberflächennahes Wurzelwerk bildet, sondern in die Tiefe wächst.
Eine Düngung oder einen Rückschnitt benötigen Lärchen nicht. Ausnahmen sind Bonsais und Lärchenhecken, die im Herbst ihren Formschnitt bekommen.

Blüten und Zapfen

Lärchen blühen etwa ab dem fünfzehnten Lebensjahr. Ihre unauffälligen Blüten erscheinen vor den Nadeln. Die gelben, männlichen Zapfen sind etwa 0,5 bis 1 Zentimeter gross und stehen aufrecht auf den Zweigen. Die weiblichen Zapfen entwickeln sich an mindestens drei Jahre alten Kurztrieben. Sie sind 1 bis 2 Zentimeter gross, rötlich oder purpurn, wenn sie sich zur Blütezeit zwischen März und Mai öffnen. Zur Reifezeit im Herbst werden sie grün. Nach dem Ausfallen der Samen bleiben die ausbleichenden, braunen Zapfen noch bis zu 10 Jahre am Baum, bis sie zusammen mit dem Zweig, auf dem sie sitzen, abfallen. Die anhaftenden Zapfen geben dem kahlen Baum im Winter einen ganz besonderen Reiz, wenn sie mit Raureif überzogen sind.

Vermehrung

Lärchen können durch Samen oder Stecklinge vermehrt werden. Die Samen reifen im Spätherbst und werden in der Zeit zwischen Oktober und Dezember mit den Zapfen geerntet. Sonst fallen die Samen bis zum Frühjahr nach und nach heraus. Ab Anfang April kannst du die Samen in einem vorbereiteten Freilandbeet aussäen. Sie brauchen einen etwa vierwöchigen Kältereiz, um zu keimen. Für die Stecklingsvermehrung, die vor allem bei Sorten zu empfehlen ist, schneidest du im Sommer (Juli bis August) 10 Zentimeter lange Kopfstecklinge. Die Bewurzelung der Stecklinge ist in der Regel gering. Je älter die Mutterpflanze ist, desto weniger Stecklinge wachsen an.

Krankheiten und Schädlinge

Es gibt verschiedene Pilzkrankheiten und Insekten, die Lärchen befallen. Die meisten davon verursachen keine nennenswerten Schäden und müssen nicht bekämpft werden. An einem luftigen Standort haben Pilzkrankheiten in der Regel keine Chance und Schädlinge werden von Vögeln und Nützlingen vertilgt. In der Forstwirtschaft haben Lärchenkrebs, Lärchenschütte und der alle 8 bis 10 Jahre vermehrt auftretende Graue Lärchenwickler wirtschaftliche Bedeutung.

FAQ - die wichtigsten Fragen und Antworten zu Lärche kaufen
Wie alt kann eine Lärche werden?

Lärchen sind sehr langlebige Nadelbäume. Man schätzt die durchschnittliche Lebenserwartung auf etwa 600 Jahre. In Schwerin wurde 1798 eine Allee aus Lärchen angelegt. Von den ursprünglich 140 Bäumen stehen heute nach 225 Jahren noch 43 davon. Die sogenannten Urlärchen im Ultnertal in Südtirol sind vermutlich 850 Jahre alt.

Welcher Standort ist für Lärchen geeignet?

Der Standort muss sonnig, frei und luftig sein. Ein kalkhaltiger, nährstoffreicher, durchlässiger, frischer bis feuchter Boden ist ideal.

Warum werden die Nadeln der Lärche gelb?

Lärchen sind die einzigen Nadelbäume in Europa, die im Herbst ihr Nadeln abwerfen. Vor dem Nadelfall bekommen die Pflanzen eine schöne gelbe bis goldgelbe Herbstfärbung.

Wie gross werden Lärchen?

Die Europäische Lärche ist schnellwachsend und kann eine Wuchshöhe von über 50 Metern erreichen. Die Japanische Lärche wird etwa 30 Meter hoch. In Kultur sind verschiedene, langsam wachsende Sorten mit interessanten Wuchsformen, die zwischen anderthalb und zehn Metern hoch werden.

Kann ich Lärchen im Topf kultivieren?

Lärchen können in Topfkultur gepflegt und sogar zu Bonsai geformt werden. Der begrenzte Wurzelraum hemmt ihr Wachstum. Regelmässiger Schnitt im Herbst hält sie in Form.

Welche Pflege braucht eine Lärche?

Junge Lärchen brauchen in den ersten Standjahren bei Trockenheit eine tiefgründige Bewässerung. Eine Düngung oder Formschnitt sind nicht notwendig. Ältere Exemplare benötigen keine Pflege.

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Fragen & Antworten (1)
Frage
11.06.2018 - Kleine 'Hängelärche'
Suche als kleinen Sichtschutz eine Hängelärche ? Man sieht sie öfters, hat bläulich schimmerne Nadeln. Wie heissen diese Bäumchen? Danke.
Antworten (1)
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