Robustikosen® (3 Artikel)

Robustikosen® – die neue Steinobstart by Lubera®

Robustikosen Campanere (Prunus x dasycarpa)Wer hat’s nicht schon erlebt. Aprikosen, die nach einigen Jahren schon eingehen, Ast um Ast?

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¤ 39,95 Robustikose® Promessa di Giugno die früheste Robustikose®
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Weitere Informationen über Robustikosen®

Wir geben es zu: Echte Aprikosen, die in unserem Klima garantiert lange durchhalten, haben wir bis heute noch nicht gefunden, dafür aber die Robustikosen! Die Robustikosen sind viel kleiner als Aprikosen, bringen ca. 25-35 Gramm auf die Waage, aber ihr Aroma, teilweise die Blätter und Triebe und vor allem die ganz fein behaarte Fruchthaut erinnern an Aprikosen.
 

Die Robustikosen® haben folgende Vorteile:

  • spätere und winterhärtere Blüte als Aprikosen, daher weniger anfällig auf Frühjahrsfröste
  • kein Triebsterben, sehr robust
  • kleine Snackfrüchte mit intensivem Aroma
  • 3 Monate Erntezeit, Sorten mit Reifezeiten von Juni bis Ende August

In Gartenanbau sind sie leicht schwächer wachsend als Aprikosen, verzweigen sehr gut, sind ganz allgemein ganz einfach viel robuster als Aprikosen!

Die Sortenvielfalt bei den Robustikosen®

Wir können von allem Anfang an bei der neuen Steinobstart der Robustikosen eine breite Sortenvielfalt anbieten: Die früheste Sorte Promessa die Giugno wird schon im Juni reif, die letzte Sorte Campanere erst Ende August, in etwas höheren Lagen auch erst im September. Vesuviana Rossa hat die grössten Früchte bis über 30g und eine wunderschöne warm-rote Farbe, Campanere zeigt ein fast samtig anmutende violett-schwarze Farbe. Und dazu ein Aroma, dass von frisch-fruchtig-pflaumig-grün bis hin zu sehr süss, mit Aromanoten von Zwetschge, Aprikose und sogar Pfirsich changieren kann. Man merkt den Robustikosen® eben auch geschmacklich an, dass sie aus der Fusion zweier unterschiedlicher Obstarten entstanden sind.

Woher stammen die Robustikosen®?

Robustikosen Campanere (Prunus x dasycarpa)Die Robustikosen gehen auf eine weitgehend unbekannte Obstart, auf Prunus dasycarpa oder auch Prunus x dasycarpa zurück, die schon vor Tausenden von Jahren in westlichen China entstanden sein soll, und die ganz beschränkt, aber seit alters her in der Vesuvregion in Italien als Biricoccolo und in Osteuropa als Black Apricots angebaut wird. Prunus x dasycarpa, so der botanische Name, soll aufgrund einer Kreuzung von Aprikosen (Prunus armeniaca) und Kirschpflaumen (Prunus cerasifera) entstanden sein. Dabei ist umstritten, ob diese Hybridisierung natürlich passiert ist oder von Menschenhand beeinflusst wurde. Ich vermute eher das erstere, das würde auch die farbenmässig und Reifezeit-mässig breite Streung der Prunus dasycarpa Abkömmlinge erklären.

Die Robustikosen® Züchtung bei Lubera

Wir haben bei Lubera einerseits alte italienische Sorten gesammelt und testen auch weiterhin diverse Herkünfte von Biricoccolo, andererseits haben wir uns aus Osteuropa vor ca. 15 Jahren Samen von Black Apricots besorgt, die wir dann bei uns ausgesät und auf Gartenwert und Fruchtqualität selektioniert haben. Und aus diesem Material formen wir nun die neue Garten-Steinobstart der Robustikosen.

Was sind die Vorteile der Robustikosen® im Gartenanbau

  • robuster gesunder Wuchs in unserem nördlichen, niederschlagreichen Klima
  • Verbindung des Kirschpflaumenaromas mit Aprikosenaroma, teilweise sogar mit Aromanuancen von Pfirsich
  • ideale Eignung als Nachfrucht und als Verarbeitungsfrucht für Kompott, Marmelade. Gelee
  • unformelle, relativ wilde Kultur möglich, z.B. in einer Wildobsthecke, kann aber auch als Spindel erzogen werden
  • hält auch mehr Feuchtigkeit aus als Aprikosen, kann also gut freistehend kultiviert werden, braucht keine wärmende und trockene Wandlage (Spalier)
  • auch für Höhenlagen bis 1000 m (plus) geeignet

Wie isst man Robustikosen?

Na ja, wie kann man nur eine so komische Frage stellen…wie denn wohl? Andererseits ist die Frage doch berechtigt, da wir von Aprikosen, Pfirsichen und japanischen Pflaumen her an deutlich grössere Früchte gewöhnt sind, die vielfach halbiert und portions- oder bissweise gegessen werden. Also: Ich empfehle, Robustikosen, vielleicht mit Ausnahme der grössten Sorte Vesuviana Rossa, einfach wie eine Kirsche zu essen: Ganz in den Mund, draufbeissen, Fruchtfleisch und Saft auslutschen und geniessen, Schlucken vor lauter Wohlgefühl nicht vergessen, und dann kommt das nächste Fruchtbonbon. Der Stein wird selbstverständlich ausgespuckt.

Wann sind die Robustikosen® reif?

Nach dem Farbumschlag sehen viele Robustikosensorten schnell sehr schön und reif aus: Sie erreichen schon im grünen Stadium fast die volle Fruchtgrösse, dann folgt der Farbumschlag zu gelb bis rot – und man meint, so schön wie sie sind müssten sie eigentlich schon reif sein! Hier muss man wirklich Geduld walten lassen, und sich bei jeder Sorte die Zielfarbe vor Augen halten: Promessa die Giugno wird dunkelrot bis violett, Vesuviana Rossa wird warmrot, und Campanere wird violett-schwarz. Erst wenn diese Zielfarbe erreicht ist, oder wenn sie mindestens von den ersten Früchten erreicht ist, kann mit der Ernte begonnen werden. Zusätzlich geben dann die genussreifen Fürchte auf Daumendruck auch leicht nach.

Was unterscheidet die italienischen Herkünfte der Biricoccolo und die osteuropäischen Black Apricots?

Wir haben diverse italienischen Biricoccolo-Herkünfte getestet und sie auch mit unseren Züchtungen auf der Basis osteuropäischer Black Apricots verglichen. Grundsätzlich sind die italienischen Herkünfte eher etwas grösser und haben eine hellere rötere Farbe, während die osteuropäische Genetik dunkel ist und meist auch etwas kleiner. Die Robustikosen aus unserer eigenen Züchtung auf Black Apricot-Basis sind eher etwas saftiger und fruchtiger, die italienischen Biricoccolo-Robstikosen sind meist irgendwie parfümiert, man nimmt also ihr Aroma intensiv auch durch die Nase wahr. Das Ertragspotential bei einigen Black Apricot-Sorten, die wie Campanere fast an Trauben fruchten, scheint etwas höher zu sein als bei italienischen Herkünften.

Wie geht die Robustikosen® Züchtung bei Lubera weiter?

Wir haben natürlich noch weitere Selektionen in petto, die wir weiterhin testen und allenfalls dann zum Sortiment hinzufügen. Gleichzeitig werden wir die besten Robustikosen untereinander kreuzen, wobei fast sicher schwerpunktmässig die Biricoccolo mit den Black Apricots zusammengebracht werden sollen. Als weitere Züchtungsrichtung beginnen wir, die Robustikosen mit möglichst robusten Aprikosensorten rückzukreuzen, um so längerfristig auch die Aprikosen selber wieder robuster und gartengeeigneter zu machen. Zusätzlich können eventuell auch Fruchtschalenfarbe und Fruchtfleischfarbe beeinflusst und variiert werden.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Robustikosen® (5)

Frage 19.07.2020 gefällt mir gefällt mir (0) gefällt mir nicht gefällt mir nicht (0) Antwort schreiben
Empfohlener Standort für Robustikose
Hallo, welcher Standort wird denn für eine Robustikose (Vesuviana Rossa) empfohlen (geschützt, warm, sonnig, Halbschatten, Bodenverhältnisse, ...)?
Danke im Voraus.
Antwort (1)
Frage 18.12.2019 gefällt mir gefällt mir (1) gefällt mir nicht gefällt mir nicht (0) Antwort schreiben
Robustikosen
Guten Tag
Was für unterlagen nehmen sie für die Robustikosen.
Und wie gross wird so ein Baum?
Besten dank
Antwort (1)
Frage 27.06.2020 gefällt mir gefällt mir (0) gefällt mir nicht gefällt mir nicht (0) Antwort schreiben
Robustikosen
Sind die Früchte der Robustikosen steinlöslich??
Antwort (1)
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