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Schneckenresistente Stauden

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Kaufberater Schneckenresistente Stauden

Schneckenresistente Stauden, LuberaEs gibt schneckenresistente Stauden, die kaum oder keine Schäden durch Schnecken erleiden. Schliesslich sind Schnecken in allen Gärten eine allgegenwärtige Erscheinung. Ihre Präsenz kann sowohl Bewunderung und Neugierde als auch Frustration hervorrufen. Im Garten bieten diese Tiere interessante Einblicke in ihr Verhalten, nirgends lassen sie sich einfacher beobachten. Bewunderung und Neugierde für Schnecken halten solange an, bis sie die Sympathien, die man ihnen gegenüber aufgebaut hat, verspielen. Ein häufiger Grund für eine Abneigung gegen Schnecken ist: Sie haben geliebte Stauden angefressen. Daher bieten wir dir diese Kategorie "Schneckenresistente Stauden" an. Hier findest du eine grosse Auswahl, wenn du schneckenresistente Stauden kaufen möchtest. Schliesslich ist es besser, Schneckenfrass durch geschickte Pflanzenwahl vorzubeugen, als im Garten ständig Schnecken zu bekämpfen.

Vorteile:

  • Natürliche Abwehrstoffe in den Blättern der schneckenresistenten Stauden machen den Einsatz von Schneckengiften wie Schneckenkorn überflüssig.
  • Schneckenresistente Stauden schmecken meist nicht nur den Schnecken nicht. Sie werden auch von den meisten Raupen gemieden.
  • Schneckenresistente Stauden haben oft behaarte Blätter, die für Schnecken unangenehm zu fressen sein. Diese nützen dagegen der Wollbiene (Anthidium manicatum), die die Haare zum Nistbau nutzt.

Schneckenresistente Stauden kaufen – Die grosse Auswahl im Lubera® Shop (Video)

Schneckenresistente Stauden kaufen kann eine effektive Strategie sein, um Schneckenbefall im Garten zu reduzieren, ohne auf chemische Bekämpfungsmittel zurückgreifen zu müssen. Nützlicher Nebeneffekt: Schneckenresistente Stauden werden nicht nur von den Schnecken gemieden, sondern werden auch von den meisten Raupen.

Schnecken sind dafür bekannt, dass sie sich zum Teil von lebenden Pflanzen ernähren, was zu erheblichen Schäden führen kann. Frassstellen finden sich sowohl an Blättern, Blüten und Stängeln der Pflanzen. Hat die Staude hohe Verluste erlitten, kann in einigen Fällen sogar ihr Überleben gefährdet sein. Glücklicherweise gibt es eine Vielzahl von schneckenresistenten Stauden, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch eine natürliche Abwehr gegen diese Schädlinge bieten. Diese robusten Stauden sind eine ausgezeichnete Wahl für jeden Garten. Unsere Auswahl an schneckenresistenten Stauden wird von Schnecken weitgehend in Ruhe gelassen. Nur selten findet sich auch mal eine Bissstelle. Meistens vergeht ihnen an diesen Stauden nämlich schnell der Appetit, und sie kriechen alsbald weiter.

Stauden können auf verschiedene Weisen schneckenresistent sein. Ihre Widerstandsfähigkeit gegen Schneckenfrass kann auf mehreren Mechanismen beruhen, die Pflanzen verwenden, um sich gegen Schnecken zu schützen:

Schneckenresistente Stauden kaufen – Mit besonderer Blatttextur

Pflanzen mit rauen, behaarten Blättern können für Schnecken unangenehm zu fressen sein. Zu haarig erscheinen ihnen zum Beispiel Stauden wie Stachys byzantina, und auch die Sorte Stachys byzantina 'Silver Carpet'. Diese werden dafür von der Wollbiene (Anthidium manicatum) genutzt, die die Haare für die Auskleidung ihrer Niströhren nutzt. Zu rau und fest sind die Blätter der Yucca filamentosa, sowie die Gräser Stipa capillata, Stipa gigantea, Pennisetum alopecuroides (mit den Sorten 'Compressum', Hameln, 'JS Jommenik', 'Little Bunny', 'Moudry') und Panicum virgatum und deren Sorten ('Cloud Nine', 'Heavy Metal', 'Rotstrahlbusch', 'Shenandoah', 'Squaw', 'Strictum').

Schneckenresistente Stauden kaufen – Mit chemischen Abwehrstoffen

Einige Pflanzen produzieren natürliche Chemikalien oder Verbindungen, die für Schnecken giftig oder ungeniessbar sind. Dazu gehören Eisenhut (Aconitum carmichaelii 'Arendsii', Aconitum henryi 'Spark', und Aconitum napellus), Euphorbia- Arten (Euphorbia amygdaloides var. robbiae, Euphorbia cyparissias, Euphorbia griffithii 'Dixter', Euphorbia seguieriana ssp.niciciana und andere), sowie Alpenveilchen (Cyclamen coum, Cyclamen hederifolium 'Ivory Ice Pure White' und 'Ivy Ice Purple'). Auch die Weinraute (Ruta graveolens, z.B. Ruta graveolens 'Jackman's Blue') baut darauf.

Schneckenresistente Stauden kaufen – Mit Geschmacksabwehr

Pflanzen können bestimmte Geschmacksstoffe oder Verbindungen produzieren, die Schnecken nicht mögen. Das trifft glücklicherweise auf die schönen Taglilien zu, wie Hemerocallis citrina, Hemerocallis fulva, Hemerocallis lilioasphodelus, Hemerocallis minor, und allen Sorten, die aus ihnen gezüchtet wurden. Das gleiche gilt auch für die dekorativen Purpurglöckchen (z.B. Heuchera sanguinea 'Leuchtkäfer', Heuchera x cultorum 'Wild Rose', Heuchera x micrantha 'Plum Pudding'), mit ihrem ungewöhnlichen Laubschmuck. Die gleiche Strategie fahren auch alle mediterranen Kräuter (Thymus vulgaris und andere Thymian Arten und -Sorte, alle Lavendel wie Lavandula angustifolia 'Dwarf Blue' und Rosmarin wie die Sorte Rosmarinus officinalis 'Veitshöchheim').

Video: Staudenlust ohne Schneckenfrust

Schneckenresistente Stauden pflegen und düngen

Schneckenresistente Stauden benötigen wenig Pflege, da sie durchweg sehr robust sind. Allgemein nimmt der Befallsdruck durch Schnecken mit feuchtem Wetter aber zu. Bei Temperaturen von 10 – 15 Grad Celsius und feuchtem Boden musst du mit hohen Schnecken-Aktivitäten rechnen. Taubildung reicht oft schon aus, sie zu aktivieren. Besonders milde und feuchte Frühlings- und Frühsommertage sagen den Tieren zu. Daher ist es wichtig, schon beim abendlichen Giessen die Schnecken abzusammeln, und die Pflanzen eher etwas trockener zu halten.

Gefährdet durch Schneckenfrass sind insbesondere frisch gesetzte Pflanzen, die zuvor im Gewächshaus standen. Auch frisch ausgesäte Pflänzchen, die aus einem warmen, eher dunklen Aussaatquartier kommen, sind betroffen. Diese Pflanzen sind sie in allen Pflanzenteilen weich und enthalten wenig Bitterstoffe. Gerade davon aber lassen sich Schnecken am besten abschrecken. Bitter und zäh schmeckt ihnen einfach nicht. Das gleiche gilt für Stauden, die aus dem Versandpaket entlassen werden. Solche Pflanzen stellst du am besten erst einige Tage draussen im Garten an einem schneckensicheren Ort. Wind und Wetter stärken die Pflanzen, und machen sie unappetitlich für Schnecken, aber auch Blattläuse und andere Widersacher. Negativ auf die Schneckenresistenz wirkt sich auch eine Überdüngung aus. Mineralischer Dünger macht die Blätter weicher, und damit anfälliger für laubfressende Tiere aller Art.

Ökologisch verträgliche Schneckenkontrolle

Die Herausforderung besteht darin, die ökologische Bedeutung von Schnecken zu respektieren, und gleichzeitig wirksame Strategien zu entwickeln, um Schäden an Pflanzen zu minimieren. Dies erfordert ein ganzheitliches Verständnis der Interaktionen zwischen Schnecken, Pflanzen und anderen Lebewesen im Garten.

Schnecken spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem eines Gartens. Sie tragen zur Zersetzung organischer Materialien und abgestorbener Pflanzenreste bei. Nährstoffe werden in den Boden zurückgeführt und unterstützen somit das Pflanzenwachstum. Sie besetzen also nicht einseitig die Position der Pflanzenvernichterinnen, sondern sind zugleich auch Pflanzenerhalterinnen. Schnecken können auch als Nahrung für verschiedene Tiere dienen, darunter Vögel, Igel und einige Insektenarten.
Chemische Schneckenbekämpfungsmittel sind zwar wirksam, bergen oft das Risiko, auch andere Tiere und den Menschen zu schädigen und die Umwelt zu belasten. Nervengifte wie der Wirkstoff Methiocarb wurden verboten. Es wurde, nachdem es im Garten und auf dem Feld gegen Schnecken ausgebracht wurde, auch von Gemüsepflanzen aufgenommen. Es gelangte mit den Pflanzen auf den Teller, und sogar ins Grundwasser. Es hat nachweislich auch anderen Gartenbewohnern sowie Haustieren Schaden zugefügt. Aufgrund dieser “Nebenwirkungen” ist Methiocarb in Schneckenkorn nicht mehr erlaubt. Aus ökologischer Sicht ist es ratsam, auf umweltfreundliche Methoden zurückzugreifen, die das Gleichgewicht im Garten bewahren. Dazu gehört die Förderung von natürlichen Feinden, die Auswahl schneckenresistenter Pflanzen und die Anwendung gärtnerischer Praktiken, die Schneckenbefall minimieren.

Schäden durch Schnecken vorbeugen: Unsere gärtnerischen Tricks

Schnecken sind nachtaktiv und bevorzugen feuchte Umgebungen. Sie bewegen sich auf einer eigens produzierten Schleimspur fort. Oftmals verraten allein ihre silbrig schimmernden Spuren, die sie mit ihrem Schleim hinterlassen haben, die Anwesenheit der Tiere. Tagsüber verstecken sie sich unter Steinen, Vorsprüngen und Blumentöpfen. Sie sind in der Lage, sich durch enge Spalten und Ritzen zu bewegen. 

Um Schneckenbefall zu reduzieren, kannst du im Garten verschiedene vorbeugende Massnahmen ergreifen. Dazu gehört das Entfernen von Gartenabfällen in der Nähe der Stauden. Am besten sammelt man weiches Pflanzenmaterial auf dem Komposthaufen, und setzt die Schnecken gleich dazu. Statt lebende Pflanzen dürfen die Schnecken hier entsorgte Pflanzenteile fressen, und werden so zu Kompostbereiterinnen.

Das Anheben von Pflanzgefässen in den Morgenstunden entlarvt die Verursacher der Frassstellen bei den Kübelpflanzen. Aus diesen Verstecken lassen sie sich leicht absammeln und auf den Kompost setzen, oder weit entfernt vom Garten aussetzen.
Das Anlegen von Barrieren wie Kupferbändern oder Schneckenkrägen um die einzelnen Stauden oder auch um ein ganzes Staudenbeet kann funktionieren. Wichtig ist, dass sich im Innern der geschützten Fläche nicht bereits Schnecken und Schneckeneier befinden.

Sandige oder raue Oberflächen sind für Schnecken unangenehm. Grober Sand und Miscanthusmulch, flächig ausgebracht, können hilfreich sein bei der Vorbeugung gegen Schneckenfrass.

Schneckeneier absammeln hilft, die Schneckenpopulation zu kontrollieren. Das Vermehrungspotenzial der Schnecken ist sehr hoch. Beispiel Genetzte Ackerschnecke (Deroceras reticulatum): Sie legt bis zu 500 Eier ab. Aus diesen schlüpfen nach 2 - 4 Wochen die Jungschnecken. Nach weiteren 4 - 6 Wochen sind die Jungschnecken geschlechtsreif und beginnen einen neuen Generationszyklus.

Die 7 Fressfeinde der Schnecken fördern

Es gibt verschiedene Tiere, die Schnecken in ihrem natürlichen Lebensraum fressen und dazu beitragen, ihre Populationen unter Kontrolle zu halten.

Die Fressgewohnheiten von schneckenjagenden Tieren hängt stark ab von dem Garten, in dem sie leben, seiner geografischen Lage und den individuellen Vorlieben der Schneckenfresser. In natürlichen Ökosystemen existiert ein Gleichgewicht zwischen Schnecken und ihren Fressfeinden. Es trägt dazu bei, Schneckenpopulationen unter Kontrolle zu halten, ohne ihnen dauerhaft zu schaden.

Ein paar Beispiele für Schneckenfresser im Garten:

  1. Vögel: Viele Vogelarten ernähren sich von Schnecken. Dazu gehören Amseln, Drosseln, Stare, Spatzen, Elstern und auch Enten. Diese Vögel suchen aktiv nach Schnecken und nutzen sie als Nahrungsquelle.
  2. Kröten und Frösche: Kröten und Frösche sind ebenfalls bekannte Schneckenfresser. Sie jagen Schnecken in feuchten Umgebungen wie Gärten und Wäldern und tragen so dazu bei, Schneckenpopulationen zu kontrollieren.
  3. Igel: Igel sind Allesfresser und ernähren sich von einer Vielzahl von Insekten, Würmern und kleinen Wirbeltieren, einschliesslich Schnecken.
  4. Spitzmäuse: Einige Spitzmausarten, wie die Waldspitzmaus, können auch Schnecken in ihre Nahrung aufnehmen.
  5. Käfer: Manche Käferarten, wie der Laufkäfer, ernähren sich von Schnecken und anderen kleinen Insekten.
  6. Schlangen: Auch Schlangenarten können sich von Schnecken ernähren, insbesondere in feuchten Lebensräumen.
  7. Eidechsen: Gewisse Eidechsenarten fressen auch Schnecken, besonders wenn sie in der Nähe von Pflanzen oder in feuchten Bereichen leben, in denen Schnecken häufig anzutreffen sind.
FAQ - Die wichtigsten Fragen und Antworten zu schneckenresistenten Stauden
Warum werden manche Stauden nicht von Schnecken gefressen?

Schneckenresistente Stauden schützen sich mit ihrer besonderen Blatttextur, ihrem Geschmack oder eigens produzierten Abwehrgiften gegen Schneckenfrass.

Welche Stauden sind schneckenresistent?

Nach unserer Erfahrung sind Taglilien, Akelei, Wollziest, Wolfsmilchgewächse, Bergenien, Fetthenne, Pfingstrosen, Ziergräser, Storchschnabelarten wie Blut-Storchschnabel und Südeuropäischer Felsenstorchschnabel, Alpenveilchen, Leberblümchen und Purpurglöckchen schneckenresistente Stauden.

Welche Bodendeckerstauden werden nicht von Schnecken gefressen?

Bergenien, Frauenmantel, Blut- Storchschnabel, Südeuropäischer Felsenstorchschnabel, und Purpurglöckchen sind schneckenresistente Bodendecker.

Womit hält man Schnecken im Staudenbeet fern?

Das Anlegen von Barrieren wie Kupferbändern oder Schneckenkrägen um die einzelnen Stauden oder auch um ein ganzes Staudenbeet kann funktionieren. Wichtig ist, dass sich im Innern der geschützten Fläche nicht bereits Schnecken und Schneckeneier befinden. Sandige oder raue Oberflächen sind für Schnecken unangenehm. Grober Sand und Miscanthusmulch, flächig ausgebracht, können hilfreich sein bei der Vorbeugung gegen Schneckenfrass.

Welche natürlichen Methoden gibt es gegen Schnecken im Garten?

In natürlichen Ökosystemen existiert ein Gleichgewicht zwischen Schnecken und ihren Fressfeinden. Beispiele für Schneckenfresser im Garten sind Amseln, Drosseln, Stare, Spatzen, Elstern, Kröten, Igel, Spitzmäuse und Laufkäfer. Diese Tiere im Garten zu unterstützen hilft, Schneckenpopulationen unter Kontrolle zu halten, ohne ihnen dauerhaft zu schaden.

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