Prärielilien (3 Artikel)

Prärielilien kaufen LuberaPrärielilien sind hierzulande noch wenig bekannt. Dabei sind die blauen Prärielilien (Camassia) stattliche Hingucker im Frühlingsgarten. Mit 60 bis 100 Zentimeter Wuchshöhe zaubern sie mit ihren blauen Blüten wilde Romantik in den Garten und wirken auch aus der Ferne gut. Besonders gern wachsen diese Blumenzwiebeln in feuchten Wiesen oder in einem nicht zu trockenen Staudenbeet.

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Prärielilien kaufen LuberaSie blühen je nach Sorte von Anfang April bis Ende Mai. Die klassischen Camassia caerulea haben ein leuchtendes Blauviolett, wie wir es von den blauen Hyazinthen kennen. Mit denen sind sie botanisch auch verwandt. Es gibt ausserdem auch weisse Prärielilien.

Camassien blühen je nach Sorte vom Anfang April bis Ende Mai. Die bekanntesten blauen Prärielilien für den Garten sind die Camassia leichtlinii 'Caerulea'. Sie werden mit einer Wuchshöhe von bis zu 130 cm recht hoch. Diese Höhe erreichen sie aber nur, wenn die Blumenzwiebeln auf feuchten, sehr nährstoffreichen und humosen Böden wachsen. Normalerweise werden sie etwa 80 bis 100 cm hoch. Dadurch eignen sie sich bestens für den Hintergrund von grösseren Staudenbeeten.

Der ideale Standort für Prärielilien

Diese schönen blauen Pflanzen gedeihen an Standorten, wo andere Zwiebelblumen eher Mühe haben. Denn sie mögen es zwar gerne sonnig, brauchen aber genug Wasser. So wachsen sie bevorzugt in eher feuchten Wiesen. Auch als stattliche Hingucker am Rand eines Gartenteiches machen sie sich gut, und brauchen auch kaum Pflege, wenn es ihnen gefällt. Insbesondere die blauen Blüten passen am Wasser hervorragend, und sie werden dank der Feuchtigkeit auch bereitwillig Samen bilden. Zusammen mit anderen feuchtigkeitsliebenden Gewächsen am Teichrand ergeben die Prärielilien ein  besonders harmonisches Bild. An ihrem natürlichen Standort in der nordamerikanischen Prärie ragen die Camassia aus den feuchten Wiesen, und ihre langen Blütenstängel wogen im Grasmeer. Sie sind sich volle Sonne gewöhnt, und mögen in einer Wiese auch recht viel Wind vertragen. Im Garten kann diese Pflanze auch an einem halbschattigen Standort in humoser, lockerer Erde zurechtkommen. Idealerweise sollte das Beet vor der Pflanzung gut umgegraben und mit reifem Kompost angereichert werden. In einem grösseren Staudenbeet sehen diese Blumenzwiebeln ebenfalls prächtig aus, und in Gruppen gepflanzt ist auch ihre Fernwirkung sehr gut. Wenn das Beet nicht so feucht ist, müssen sie einfach bei trockenem Wetter  regelmässig gegossen werden, dann können sie praktisch an jedem sonnigen bis halbschattigen Standort erfolgreich kultiviert werden. Wenn es ihnen gefällt, dann verhalten sie sich ähnlich wie Narzissen, und kommen dann zuverlässig jedes Jahr wieder. An einem idealen Ort mit feuchter, nährstoffreicher Erde brauchen diese Pflanzen kaum Pflege. Sie versamen und verwildern gerne, und bilden mit der Zeit in einer feuchten Wiese ein romantisches blaues Blütenmeer.

Gute Partner im Staudenbeet

Es gibt verschiedene Arten und Sorten der Camassia-Zwiebel. Am beliebtesten sind die blauen Arten, allen voran Camassia leichtlinii. Sie lassen sich im Staudenbeet gut kombinieren, zum Beispiel zwischen grösseren Funkien oder in Kombination mit grossen Farnen sehen sie hervorragend aus. Besonders schön wirken sie in Gruppen zwischen den Stauden grosser Funkien. Auch in Kombination mit anderen im Frühling blühenden Stauden, zum Beispiel mit Pfingstrosen sehen sie gut aus. Ihre  blauen Blüten und ihre langen schmalen Blätter sind ein schöner Kontrast zu Stauden, und auch mit Farnen lassen sie sich hervorragend kombinieren, die mit ihren üppigen Blättern in der gleichen Erde gern gedeihen. Oft sieht man sie auch in grösseren Hortensienbeeten, wo ihre langen Blütenstiele hervorragend zur Geltung kommen neben den Blütenkugeln der Hortensien. Aber auch in einem sonnigen Staudenbeet sehen diese Blumenzwiebeln gut aus. Sie müssen dann einfach regelmässig gewässert werden, falls es dort eher trocken ist. Besonders schön sehen die langen schlanken Blütenstängel der Prärielilien übrigens in Kombination mit den Blütenkugeln des Zierlauchs aus.

Wann werden Camassien gepflanzt

Camassien werden ab Ende August und bis in den Herbst hinein gesetzt. Am besten kommen sie in Gruppen von fünf bis neun Stück zur Geltung. Die Zwiebeln werden bis zu faustgross, und sollten nicht zu nahe nebeneinander liegen. Der ideale Pflanzabstand beträgt 20 bis 30 Zentimeter. Für jede Zwiebel wird ein separates Loch von etwas 20 Zentimeter Tiefe ausgehoben. Auf den Boden des Pflanzlochs gibt man eine Handvoll Sand. Dann die Zwiebeln mit der Triebspitze nach oben auf dieses Sandbett legen. Mit Erde und Kompost auffüllen und gut andrücken. 

Pflege und Winterschutz 

Camassien sind grundsätzlich winterhart. Ihre Blätter ziehen schon vor dem Winter in den Boden ein, so sammelt die Zwiebel Kraft. Aber die Prärielilien schätzen es, wenn sie vor dem Winter mit etwas Laub und Reisig abgedeckt werden. Und sie mögen gerne eine Handvoll gut verrotteten Kompost als Nahrung, diesen auch gerne schon vor dem Winter als zusätzlichen Schutz anbringen. Ansonsten sind sie sehr pflegeleicht. Einzig punkto Mäuse gilt es aufzupassen. Wie alle essbaren Zwiebeln auch wissen natürlich auch bei den Camassia die Mäuse, dass man diese gut anknabbern kann. Die Blätter werden aber kaum von Schädlingen heimgesucht. Nach der Blüte bilden sich die Samen, die man am besten einfach stehen und sich selbst versamen lässt. So bilden sich mit den Jahren meist grössere Kolonien. In der Pflege sind sie also wirklich dankbar. Theoretisch könnte man auch ganze Horste aus Samen selber ziehen, aber das dauert einige Jahre, bis sie dann blühen. Darum ist es besser, zu Beginn mit gekauften Zwiebeln zu starten.

Prärielilien sind essbar

Die Blumenzwiebeln dieser interessanten Prärielilie sind wie alle Camassienzwiebeln essbar, die Blätter und Samen sind hingegen nicht für den Verzehr empfohlen. Wichtig ist beim Ernten von Camassien nur, dass sie nicht mit den ähnlich aussehenden Zwieben der in Amerika berüchtigten 'Death Camas' verwechselt werden. Bei dieser Zwiebel handelt es sich um die hochgiftige Pflanze Toxicoscordion venenosum. Die Zwiebeln dieser berüchtigten Pflanze sehen fast identisch aus wie Camassiazwiebeln, und man kann sie eigentlich nur unterscheiden, wenn sie blühen. Im Garten ist das aber keine Gefahr, da ja nur die ungiftigen Camassia gepflanzt werden. 

Die Gemüsecamassien der Indianer

Die klassischen essbare Prärielilien sind aber nicht die grossen Camassia leichtlinii, sondern die etwas kleineren, wilden Quamash, (camassia esculenta), die sich bei den nordamerikanischen Indianern traditionell als Speisepflanze grosser Beliebtheit erfreuen, und die ebenfalls blaue Büten haben. Die 'Camas' sind bis heute ein bei Insidern hochgeschätztes Nahrungsmittel. Bei der breiten Bevölkerung ist diese nährreiche Pflanze aber in Vergessenheit geraten. Das Ausgraben der Prärielilien ist etwas knifflig, weil die saftige Zweibel leicht kaputtgeht. Und die Zubereitung ist nicht ganz einfach. Die Zwiebeln werden zuerst gehäutet, und dann während 24 bis 30 Stunden bei möglichst schwachen Temperaturen in einem Steamer langsam gedämpft, oder ebenfalls ganz lange und langsam über der Glut geröstet. Die Indianer liessen ihre Camas jeweils einen Tag und eine Nacht über dem Feuer. Erst dann nehmen sie die bräunliche Caramelfarbe an, und bekommen einen ganz süssen Geschmack. Früher wurden sie sogar zum Süssen anderer Nahrungsmittel verwendet. 

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