Einmaltragende Erdbeeren kaufen (11 Artikel)

Einmaltragende Erdbeeren kaufen Erdbeere Malvina LuberaEinmaltragende Erdbeeren kaufen Sie am besten bei Lubera, denn unsere Erdbeerpflanzen, können Sie problemlos auch bei sich im Garten oder in einem Erdbeerbeet kultivieren.

Weitere wertvolle Informationen über Einmaltragende Erdbeeren...
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Weitere Informationen über Einmaltragende Erdbeeren

Einmaltragende Erdbeere kaufen Erdbeere SchweizerLand LuberaDie Erdbeerzeit, die Zeit, in der man lustvoll die Saisonerdbeeren aus dem eigenen Garten oder aus der Selbstpflückanlage des Landwirts geniessen kann, erinnert an die schnelle Entwicklung des Frühlings (eben noch erwachten doch die Erdbeersträucher gerade aus dem Winterschlaf?) und trägt doch schon, im Aroma und in der schieren Süsse der grossen leckeren Früchte, die ganze Kraft der Sommersonne in sich. Die einmaltragenden Erdbeeren sind genau dann reif, wenn der Frühling Ende Mai bis zum längsten Tag langsam aber sicher in den Sommer übergeht. Diese 'echten' Erdbeeren, die eben nicht von irgendwo hergekarrt oder hergeflogen werden, sind der Inbegriff der Saisonalität: So gut und so ursprünglich und so süss sind Erdbeeren nur Ende Mai bis Ende Juni, vielleicht noch mit Ausläufern in den Juli hinein. Wenn Sie bei Lubera einmaltragende Erdbeeren kaufen und pflanzen, können Sie sicher sein, dass Sie mit aromatischen Früchten verwöhnt werden.

Die klassische Gartenerdbeere schlechthin

Die einmaltragenden Erdbeeren sind dabei die eigentlichen klassischen Gartenerdbeeren. Wenn man an Gartenerdbeeren und ihre Kultur im Garten denkt, denkt man zunächst einmal an die einmaltragenden Sorten, die dann im Mai und Juni Früchte tragen. Zwar ist unser Gespür und Wissen um die Saisonalität unserer Nutzpflanzen leider am Schwinden, aber die Erdbeerzeit zwischen Frühling und Sommer hält sich stabil in unserem kollektiven Gedächtnis. Wer möchte nicht dann Erdbeeren aus dem eigenen Garten ernten, wenn die eigentliche Erdbeersaison stattfindet?

Einmaltragende Erdbeeren kaufen - für den Garten oder für den Topf?

Aufgrund ihrer konzentrierten Ernte sind einmaltragende Erdbeeren eher für den Garten als für den Topf geeignet. Natürlich bilden sie gesunde grüne Blätter und 'Schweizerherz' sogar zusätzlich eine sehr aparte und kompakte Pflanzenform aus, aber es fehlt ihnen übers Jahr doch die Schönheit der Blüten und er sich entwickelnden roten Früchte. Letztlich haben bezüglich Zierwert die dauertragenden Sorten etwas mehr zu bieten (nämlich permanent neue Blüten und reifende Früchte), aber alles kann man ja bekanntlich nicht haben. Es sei aber jedem Erdbeerfreund dringend empfohlen, mit einmaltragenden Erdbeeren das Saisongefühl, die eigentliche Erdbeerlust im Juni und Mai zu befriedigen, und dann doch auch noch Ganzjahreserdbeeren anzubauen, zur Belieferung des täglichen Frühstückmüslis. Diese dauertragenden Erdbeeren können dann bequem auch im Topf oder Kübel oder Balkonkistchen angebaut werden.

Die richtige einmaltragende Erdbeeren für jeden Verwendungszweck und für jeden Geschmack

Wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Dieser Spruch könnte von einem Erdbeerliebhaber erfunden worden sein, der sich für die richtige Sorte für seinen Garten entscheiden muss. Obwohl ja jetzt die erste Entscheidung bereits gefallen ist: Wenn Sie sich in dieser Kategorie befinden, haben Sie sich für die einmaltragenden Erdbeeren (mit Ertrag im Mai und Juni) entschieden, und nicht für die dauertragenden Erdbeeren, die den ganzen Sommer über Früchte bilden. Aber wie geht es jetzt weiter mit der Auswahl der richtigen und für Sie besten einmaltragenden Erdbeersorten?

Wir haben bei Lubera in den letzten 15 Jahren zwei unterschiedliche Linien von einmaltragenden Erdbeersorten entwickelt:

Die einmaltragenden Frutium Erdbeeren stellen einfach das Beste dar, was moderne Erdbeersorten für den Gartenanbau zu bieten haben: Grösse, Aroma, Festigkeit und eine Fruchtigkeit, die ihresgleichen sucht. Das ist vielleicht das Besondere dieser Frutium Erdbeerlinie: Dass hier zur Saftigkeit und Süsse auch eine schöne Säure hinzukommt, die dann die Fruchtigkeit mitverantwortlich ist. Als ganz frühe Sorte sticht Frutium 'Belleure' hervor, mittelspät Frutium 'Bonneure' und ganz spät die ganz rot durchgefärbte und von unserem Freund Peter Stoppel gezüchtete 'Malwina'.

Die andere Zuchtlinie, die auf Kreuzungen von Dr. Martin Weber beruht, vereinigen das Beste aus der Welt der alten Sorten (Charisma, Aroma, Individualität, Duft) mit modernen Erdbeeranforderungen wie Festigkeit, Form und Grösse. Hier ist sicher 'Schweizerherz' die Favoritensorte, die ihre grossen Erträge auf der gleichen Höhe wie die Blätter zur Reife bringt und so auch ganz leicht zu pflücken ist. Auch sticht sie durch ihrem kompakten Wuchs heraus. Ihre Schwester Parfum 'Schweizerduft' ergänzt die Schweizer Linie mit einer etwas früheren Reifezeit. 'Schweizerduft' ist zwar etwas weniger knackig und fest als 'Schweizerherz', hat aber mehr Parfum im Abgang. Parfum 'Schweizerland' schliesslich ist eine Schwester von 'Schweizerherz', macht aber viel mehr Ausläufer und ist so als einmaltragende und sehr schnell deckende Bodendeckererdbeere geeignet. 

Video: Einmaltragende Erdbeeren von Lubera - die Degustation

Der Jahreszyklus der einmaltragenden Erdbeersorten und Erdbeerpflanzen

Einmaltragende Erdbeeren schieben schnell nach dem Vegetationsstart im Frühling ihre Blütenstände aus dem Versteck des Pflanzenherzchens heraus, blühen und kommen dann im Mai und Juni zum Fruchten. Nach dieser generativen Phase produzieren sie verstärkt Ausläufer, die man entweder für die Weitervermehrung der Sorten nutzen kann, oder die man sonst eher einschränkt oder ganz entfernt, um dafür zu sorgen, dass die Kraft der Blätter in die Vergrösserung des Herzchens, in die Bildung von zusätzlichen Blütenanlagen investiert wird. Die Blütenbildung (fürs nächste Jahr) beginnt im kürzer werdenden Tag und setzt sich bis in den Herbst fort. Wir sehen immer wieder, dass auch noch relativ spät vermehrte Jungpflanzen sogar im September und Oktober noch Blütenanlagen anlegen. Das ist wichtig auch für die Gartenpraxis: Ich kann also einmaltragende Erdbeeren kaufen und im Sommer bis in den späten September oder sogar Oktober hinein pflanzen und es gibt dann bereits im folgenden Jahr einen schönen Fruchtertrag.

Bei diesen ursprünglichen Erdbeertyp, bei den einmaltragenden Erdbeersorten, werden die Blütenanlagen nicht gleich gezeigt und entwickelt, sondern nur im Inneren des Herzchens, der Pflanzenmitte angelegt, wo sie vorsichtig und zurückhaltend auf den kalten Winter und den Neustart im Frühling warten. Angeregt durch eine bestimmte Kältesumme, die sie übrigens zum Aufwachen unbedingt brauchen und durch die steigenden Frühlingstemperaturen, beginnt dann der ganze Zyklus mit der Entwicklung der Blütenstände von Neuem.

Tragen einmaltragende Erdbeeren nur einmal?

Diese Frage hören wir relativ häufig: Tragen diese Gartenerdbeeren denn nur einmal, ist die ganze Herrlichkeit schon nach einem Jahr vorüber und vorbei? Dieser Frage liegt natürlich ein Missverständnis zugrunde: dass nämlich die Gartenerdbeere nur einmal in ihrem Pflanzenleben Früchte trage, während sie in Tat und Wahrheit ja viele Jahre hintereinander fruchten kann. Aber die einmaltragenden Erdbeeren fruchten halt nur einmal pro Jahr, im Mai und Juni, nicht andauernd wie die die remontierenden Ganzjahreserdbeeren. Kurz zusammengefasst: Die einmaltragende Erdbeere trägt nur einmal pro Jahr, ist aber mehrjährig!

Der beste Zeitpunkt für die Pflanzung

Einmaltragende Erdebeeren kaufen und pflanzen, ist das ganze Jahr möglich, da sie ja immer mit Topfballen verkauft und gekauft werden. Vor allem bei späten Herbst- und bei Frühlingspflanzungen sollte man beim Kauf einmaltragender Erdbeerpflanzen aber darauf achten, dass sie in einem möglichst grossen Topf angeboten werden, da sie darin eine gute Chance haben, auch schon im Vermehrungsbetrieb Blüten für den ersten Ertrag im Mai zu differenzieren. Trotzdem bleibt aber der Pflanzzeitpunkt im Ende Juli bis August der ideale Einstieg in die Kultur einmaltragender Gartenerdbeeren: Sie können sich im warmen Sommerboden sofort etablieren, senden ihre frischen Wurzeln aus und beginnen im nun immer kürzer werdenden Tag sofort, Blüten für den Ertrag im nächsten Frühjahr und Sommer zu differenzieren.

Video: Warum man einmaltragende Erdbeeren im Sommer pflanzen sollte

Wie viele Jahre können einmaltragende Erdbeeren Früchte tragen?

Das alte Missverständnis haben wir ja schon weiter oben aufgelöst: Einmaltagend Erdbeeren sind mehrjährig und können viele Jahre gute Früchte produzieren. Nur dass sie pro Jahr eben nur einen einzigen Schwung Früchte hervorbringen können, im Mai und Juni. Im Gegensatz zum Erwerbsanbau und zur Erwerbsanbauzüchtung, die letztlich die Erdbeere nur noch als eine einjährige Pflanze sieht, haben wir alle unsere Sorten so ausgelesen, dass sie im zweiten Jahr ihren Ertrags- und Qualitätshöhepunkt haben und auch im dritten Jahr nur wenig abfallen. Danach raten wer jedoch, die Erdbeeren selber nochmals abzuvermehren und ein neues Beet anzulegen oder halt doch frische einmaltragende Erdbeerpflanzen zu kaufen – am besten natürlich hier in unserem Shop.

Tipps zur Pflanzung einer einmaltragenden Gartenerdbeere

Die Kultur einmaltragender Erdbeeren ist nicht besonders schwierig, vor allem wenn man die robusten Sorten von Lubera anbaut. Dennoch ist der Erfolg noch garantierter, wenn man die folgenden essentiellen Erdbeertipps beherzigt:

Leichter, gut entwässernder Boden

Wählen Sie einen leichten gut entwässernden Gartenboden oder machen Sie Ihren Boden mit Sand, Kompost oder Fruchtbarer Erde Nr. 2 leichter. Pflanzen Sie einmaltragende Erdbeeren immer in frischen Boden, wo die letzten 4-5 Jahre keine Erdbeeren standen.

Sonniger bis halbschattiger Standort

Erdbeeren bevorzugen Sonne bis Halbschatten und eher einen luftigen Standort als einen sehr geschützten

Nicht zu tief pflanzen

Pflanzen Sie nicht zu tief und gerade so hoch, dass ein Teil des Herzchens, der Vegetationsmitte, aus der sich die Organe der Erdbeere, die Blüten, Blätter und Ausläufer entwickeln, gerade noch sichtbar ist.

Einmaltragende Erdbeeren kaufen Kulturanleitung Erdbeerpflanzen Lubera

Zum richtigen Zeitpunkt düngen

Düngen sie erst ca. zwei bis drei Wochen nach der Pflanzung, wenn die Jungpflanze schon etabliert ist.

Ausläufer entfernen

Entfernen Sie im ersten Sommer, aber auch während der Ertragsphase im Mai und Juni alle Ausläufer, so dass sich die Pflanze auf ihre eigentliche Aufgabe, die Blüten- und Fruchtbildung konzentrieren kann.

Erdbeeren mulchen

Wenn Sie sich nach der Ertragsphase entscheiden, Ihre Erdbeere ein weiteres Jahr für sich arbeiten und Früchte produzieren zu lassen, lohnt es sich, die Pflanze zu mulchen, alle Blätter zu entfernen und so den neuen systematischen Blüten- und Pflanzenaufbau zu fördern. Natürlich sollte dann auch das Erdbeerbeet durchgehackt werden (fördert die Mineralisierung), am besten wird noch etwas Kompost eingearbeitet und auch eine Düngergabe für den Rest der Saison (30-50 gr Langzeitdünger pro m2) gehört dazu.

Faule Früchte entfernen

Ist es während der Blütezeit und in der Erntezeit feucht und nass, besteht grosse Botrytisgefahr für die Früchte. Es gehört zu den einfachsten und effektivsten Massnahmen zur Förderung der Fruchtgesundheit, wenn während der Erntezeit systematisch alle Botrytis-befallenen Früchte mitentfernt und separat entsorgt werden (nicht auf dem Beet liegen lassen).

Video: Einmaltragende Erdbeeren - wann und wie pflanzen?

Einmaltragende Erdbeeren verfrühen und verspäten

Es gehört zu den natürlichen Bedürfnissen und Freuden eines Erdbeergärtners, die Ernte der einmaltragende Erdbeeren zu verlängern,  zu verfrühen und zu verspäten. Das macht halt einfach Spass. Nun könnte man einwenden, dass es dafür ja die Ganzjahres-Erdbeeren, die dauertagenden Erdbeeren gebe. Aber mit diesen ist eben keine konzentrierte Ernte, viel Menge in kurzer Zeit möglich, was vor allem für die Verarbeitung im Haushalt und für die Familie ein grosser Vorteil sein kann (Einfrieren, Marmelade, Kompott, Erdbeersaft, Erdbeerwein). Schon deshalb lohnt sich auch das verfrühen und verspäten, weil man so die konzentrierte Ernte nach Bedarf 2 Wochen nach vorne oder 2 Wochen nach hinten schieben kann. Verfrühen geht ganz leicht, indem man ein Zellulosevlies über die sich entwickelnden Erdbeerbüsche legt. Es lohnt sich aber dann in der Blütezeit auch, dieses Vlies wieder zu entfernen, um die Befruchtung durch Insekten zu ermöglichen. Analog kann mit einem über Federstahlstäbe gespanntem Plastik, also einem Minitunnel, noch mehr Verfrühung erreicht werden. Verspätet kommt die Ernte in schattigeren Lagen, in Höhenlagen, oder wenn man die winterliche Pflanze im Januar mit Stroh abdeckt und so einen späteren Austrieb bewirkt.

Überwinterung von einmaltragenden Erdbeeren

Einmaltragende Erdbeeren sind im Winter nicht nur sehr robust, sie brauchen geradezu die Kälte (eine bestimmte Kältesumme), um nach dem Winter im Frühling wieder zu starten und die Kurztag induzierten Blüten rauszuschieben und weiterzuentwickeln. So sind bei der Kultur einmaltragender Erdbeeren nur ganz selten Winterschäden zu beobachten.

Ist die Gartenerdbeere einheimisch?

Dass die moderne Diskussion über einheimische und nicht einheimische Pflanzen fehlgeleitet ist, zeigt dieser Fall sehr deutlich auf: Die Gartenerdbeere ist beileibe nicht einheimisch, sie ist die zufällige 'Frucht' von zwei Einwanderer-Erdbeeren, der Amerikanischen Scharlacherdbeere (Fragaria virginiana) und der chilensichen Erdbeere (Fragaria chiloensis). Und dennoch und mit Recht haben wir diese wunderbare Frucht bei uns adoptiert, wir haben sie ins Herz geschlossen und möchten sie nicht mehr missen. Sie gehört uns, auch wenn sie botanisch nicht einheimisch ist ;-)

Die einheimischen Gartenerdbeere Fragaria vesca

Damit wir uns recht verstehen: Es gibt natürlich auch einheimische europäische Erdbeeren, die Walderdbeeren (Fragaria vesca) mit ihrem einmaligen Parfum und Aroma, und die remontierende Monatserdbeere, die bei uns seit der Römerzeit auch anbau- und gartenmässig kultiviert werden. Letztere können Sie hier bei uns im Shop kaufen, und die Ersteren haben wir in aufwändiger Züchtungsarbeit weiter mit den 'fremdländischen' Gartenerdbeeren gekreuzt und so ganz neue Gourmetsorten erzielt wie z.B. Parfum 'Ewigi Liebi'. Und selbstverständlich wissen wir auch alle, warum diese zwei einheimischen Erdbeerarten, die Fragaria vesca und die Fragaria vesca semperflorens ursprünglich nur wenig mit der Entwicklung der modernen Gartenerdbeere zu tun hatten: sie tragen ganz einfach zu kleine Früchte, und in einer Zeit, im 18. und 19. Jahrhundert, als grundsätzlich der Mangel an Lebensmittel (und nicht der Überfluss wie heute) ein primäres Problem der europäischen Bevölkerung war, wurde selbstverständlich grösserfrüchtige Erdbeerarten immer bevorzugt. Erst wir modernen Menschen und Gärtner können uns den Luxus leisten, auch die zweifellos vorhandenen Vorzüge der europäischen Erdbeeren (Duft, Geschmack) wieder in die Gartenerdbeere einzuzüchten, wie das Lubera mit den Parfum-Erdbeeren gemacht hat.

Die Geschichte der einmaltragenden Gartenerdbeerensorten

Aber zurück zur ausländischen, ja überseeischen Herkunft unserer einmaltragenden Gartenerdbeere:  Die Scharlacherdbeere, mit ihren scharlachroten Früchten wurde von den frühen Kolonisten in Nordamerika, z.B. entlang des St. Lorenzstroms entdeckt und schnell auch geschätzt. Die Früchte der amerikanischen Scharlacherdbeere, der Fragaria viginiana, wie sie botanisch genannt wird, waren auf jeden Fall viel grösser als die Früchte der Walderdbeeren und sie reiften auch viel früher aus. So wurden sie schnell auch in Europa zu beliebten Gartenfrüchten. Bis zum 19. Jarhhundert waren von der Amerikanischen Scharlacherdbeere bis zu 70 Sorten bekannt. Jedenfalls war die Scharlacherdbeere ein schöner Fortschritt gegenüber der Walderdbeere, die ja eher nur in homöopathischen Dosen genossen werden kann. Aber die Geschichte der Gartenerdbeere ist mit dem nordamerikanischen Import noch lange nicht zu Ende. Ein gewisser Amédée Francois Frezier machte nämlich seinem Namen (fraisier) alle Ehre und importierte zu Beginn des 18. Jahrhunderts  zwei oder je nach Quelle auch fünf Pflanzen der Chileerdbeere (Fragaria chiloensis) nach Europa. Dabei war er eigentlich als Kriegskundschafter in Südamerika unterwegs gewesen und hatte im Auftrag von Louis XIV. die Verteidigungsanlagen der spanischen Hafenstädte von Chile bis Peru ausspioniert. Aber ganz offensichtlich war er damit nicht ganz ausgelastet und konnte so seiner Leidenschaft, der Botanik nachgehen. Die Chile-Erdbeeren machten in Europa schnell Furore, sehen sie doch nochmals ganz anders aus als die Fragaria virginiana: Sie haben ledrige, dunkelgrüne bis fast blaue Blätter, dicht behaarte Fruchtstände und -Stiele und vor allem waren und sind die Früchte sensationell gross, nochmals viel grösser als bei der amerikanischen Scharlacherdbeere. Man könnte vielleicht wirklich so weit gehen und die Geschichte der Gartenerdbeere als eine kontinuierliche Entwicklung hin zu mehr Grösse beschreiben.

Die Entdeckung der modernen Gartenerdbeere

Doch mit neuen Arten kommen auch neue Nachteile: Bei der chilenischen Erdbeere liessen vor allem die weissliche bis blassrosa Farbe und auch die Winterhärte zu wünschen übrig. Das Hauptproblem der sensationell grossen Chileerdbeere aber war die Befruchtung: Sie entwickelt nämlich zweihäusige Pflanzen, das heisst die einen Pflanzen bilden weibliche Blüten aus und die andere rein männliche. Und wenn dann die richtigen nicht zusammenkommen, findet keine Befruchtung und damit auch keine Fruchtbildung statt. Na ja, und dann nützt auch die Fruchtgrösse nichts mehr ;-)

Bretonische Anbauer fanden schon um 1740 eine clevere agronomische Lösung für dieses Problem. Sie bauten die virginianische Erdbeere und die chilenische Erdbeere abwechselnd in Reihen an, so dass sie sich gegenseitig befruchten konnten und versorgten damit die grossen Städte, vor allem Paris und London mit den beliebten riesigen Erdbeerfrüchten. Es blieb aber den Holländern vorbehalten, die ersten natürlichen Hybriden zwischen den beiden Gartenerdbeerarten zu finden und zu kultivieren, die sie entsprechend einer Aromaassoziation Ananaserdbeere – die heutige Gartenerdbeere, botanisch Fragaria  x ananassa war geboren, notabene als Kind zweier importierter fremder amerikanischer Erdbeerarten.

Die Züchtung neuer Erdbeeren mithilfe alter Erdbeersorten bei Lubera

Bis heute lohnt es sich immer wieder, züchterisch in diese Vergangenheit der Gartenerdbeeren zurückzugreifen und ganz alte Gartenerdbeeren, die ersten Ananaserdbeeren wieder mit modernen Gartenerdbeeren zu kreuzen, um ihrem Charme und ihr Aroma, das vor lauter Grösse und Fruchtigkeit, vor lauter Zucker auch manchmal verlorenzugehen droht, zu erneuern. Genau dies haben wir bei der Züchtung der einmaltragenden Parfum Erdbeeren gemacht und Sie können von dieser Erneuerung aus der Vergangenheit profitieren, wenn Sie bei uns im Shop die einmaltragenden Gartenerdbeeren 'Schweizerherz' und 'Schweizerduft' kaufen, die beide aus Rückkreuzungen mit uralten französischen Sorten entstanden sind.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Einmaltragende Erdbeeren (23)

Frage 14.06.2019 gefällt mir gefällt mir (0) gefällt mir nicht gefällt mir nicht (0) Antwort schreiben
Gnomonia
Was kann man tun wenn Erdbeeren mit Gnomonia befallen sind?
Antwort (1)
Frage 05.05.2011 gefällt mir gefällt mir (1) gefällt mir nicht gefällt mir nicht (0) Antwort schreiben
Erdbeeren im Topf mit Lavendel?
Hallo, vertragen sich Erdbeeren mit Lavendel ? habe ein Erdbeertopf (hoch) wo ich oben einen lavendel als Kontrast einpfanzen möchte ? Danke bastelela
Antwort (1)
Frage 11.06.2007 gefällt mir gefällt mir (0) gefällt mir nicht gefällt mir nicht (0) Antwort schreiben
Was für Tierchen sind in meinen Erdbeeren?
Sehr geehrte Damen und Herren,
koennen Sie mir sagen, was fuer Tierchen da in meinen Erdbeeren sind (siehe Foto) und was man dagegen tun kann. Einige sagen, es waeren Aelchen, andere sagen Drahtwuermer oder Tausendfuessler, aber sicher ist sich keiner. Koennen Sie helfen?
MfG H. Fenner-Krutsch
Antwort (2)
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