Lilientraube 'Monroe White'
Liriope muscari 'Monroe White'
Lilientraube 'Monroe White' kaufen
gleich mitbestellen
Breite: 20cm - 40cm
Deutsche Namen: Lilientraube, Traubenlilie, Glöckchentraube
Familie: Asparagaceae (Spargelgewächse)
Unterfamilie: Nolinoideae
Herkunft der Art: Ostasien, insbesondere China, Taiwan und Japan
Lebensform: mehrjährige, immergrüne bis wintergrüne Staude
Wuchs: kompakt, horstbildend, grasartig
Wuchshöhe: etwa 30–40 cm, mit Blütenständen teils bis etwa 40–50 cm
Wuchsbreite: etwa 30–50 cm
Blätter: schmal, riemenförmig, bogig überhängend und dunkelgrün
Blüten: zahlreiche kleine glockenartige Einzelblüten in aufrechten, dichten Trauben
Blütenfarbe: weiss bis cremeweiss
Blütezeit: Spätsommer bis Herbst, etwa August bis Oktober
Früchte: dunkle, nahezu schwarze beerenartige Früchte
Standort: Halbschatten bis Schatten, geschützt
Boden: humos, frisch bis mässig feucht, locker und gut durchlässig; eingewachsen auch relativ trockenheitsverträglich
Winterhärte: bedingt bis gut winterhart; RHS H5 (ca. −15 bis −10 °C)
Immergrün: ja bis wintergrün, abhängig von Klima und Winterverlauf
Ausläufer: keine aggressiven langen Ausläufer wie Liriope spicata; wächst überwiegend horstig
Pflanzabstand: etwa 30–40 cm
Pflanzen pro m²: ungefähr 7–10 Pflanzen für eine zügig geschlossene Pflanzung
Kübelpflanze/Auspflanzen: beides möglich
Verwendung: Gehölzrand, Unterpflanzung von Gehölzen, Schattenbeet, Beeteinfassung, flächige Pflanzung und Kübel
Pflege: sehr gering; beschädigtes altes Laub vor dem Frühjahrsaustrieb entfernen
Vermehrung: Teilung im Frühjahr; für eine sortenechte Vermehrung vegetativ vermehren
Giftigkeit: Liriope wird nicht als Speisepflanze kultiviert; Früchte nicht zum Verzehr empfehlen.
Liriope muscari 'Monroe White' ist eine weissblühende Sorte der Traubenlilie oder Lilientraube. Und sie besitzt eine Eigenschaft, die sie gestalterisch ausgesprochen interessant macht: Während viele üppig blühende Stauden nach Sonne verlangen, fühlt sich 'Monroe White' gerade im Halbschatten und Schatten wohl. Dort stehen ihre reinweissen Blütenähren besonders wirkungsvoll über dem dunkelgrünen, grasartigen Laub.
Botanisch gehört die Liriope trotz ihres grasähnlichen Aussehens nicht zu den Gräsern, sondern zu den Spargelgewächsen (Asparagaceae). Liriope muscari stammt aus Ostasien und bildet immergrüne bis wintergrüne, dichte Blattschöpfe. 'Monroe White' wird von der RHS als kompakte, horstbildende, immergrüne Staude mit schmalen, riemenförmigen dunkelgrünen Blättern beschrieben.
Weisse Blüten im Spätsommer und Herbst
Der grosse Auftritt beginnt vergleichsweise spät. Von August bis Oktober schieben sich aufrechte Blütenstiele zwischen den Blättern hervor. Daran sitzen zahlreiche kleine weisse bis cremeweisse Einzelblüten dicht beieinander und bilden kurze, kerzenartige Trauben.
Das ist im Schattengarten besonders wertvoll. Wenn viele typische Wald- und Schattenstauden ihre Hauptblüte längst hinter sich haben, sorgt 'Monroe White' noch einmal für helle Blüten. Die RHS gibt die Hauptblüte mit Spätsommer und Herbst an.
Nach der Blüte können sich dunkle, nahezu schwarze Beeren entwickeln. Sie bilden einen reizvollen Kontrast zu den hellen Blütenresten und dem dunkelgrünen Laub.
Wuchs – fast wie ein kleines immergrünes Gras
'Monroe White' wächst horstig und kompakt. Die langen, schmalen Blätter hängen elegant nach aussen über und ergeben mit der Zeit einen dichten, grasartigen Blattschopf. Die RHS gibt für die Sorte eine Höhe von 10–50 cm und eine Breite von 10–50 cm an; im Garten liegt die Blatthöhe typischerweise um 30–40 cm, die Blütenstände können darüber hinausragen.
Anders als die stärker ausläuferbildende Liriope spicata bleibt Liriope muscari grundsätzlich horstiger. Ältere Pflanzen werden dennoch langsam breiter und können mit der Zeit zu einer geschlossenen Pflanzendecke zusammenwachsen.
Standort und Boden
Ideal ist Halbschatten bis Schatten. Gerade unter lockerem Gehölzbestand, vor einer schattigen Hauswand oder entlang eines Gehölzrandes fühlt sich 'Monroe White' wohl. Die RHS empfiehlt einen geschützten Standort in humosem, feuchtem, aber gut drainiertem Boden.
Interessant ist ihre Toleranz gegenüber trockenem Schatten, sobald die Pflanzen gut eingewachsen sind. Unter Bäumen und Sträuchern sollte man frisch gepflanzte Liriope jedoch nicht sich selbst überlassen: Dort konkurrieren die Gehölzwurzeln stark um Wasser. In den ersten Jahren bei Trockenheit deshalb regelmässig giessen.
Sehr schwere, im Winter nasse Böden sind problematischer als sommerliche Trockenheit. Ein humoser, lockerer Boden ohne Staunässe verbessert deshalb auch die Winterhärte.
Wie winterhart ist 'Monroe White'?
Hier lohnt sich etwas Zurückhaltung. Die RHS stuft 'Monroe White' als H5 ein, entsprechend ungefähr −15 bis −10 °C.
In vielen mitteleuropäischen Gärten kann sie daher problemlos ausgepflanzt werden, in rauen Regionen sollte sie jedoch einen geschützten Standort erhalten. Winterliche Nässe und kalter Wind können ihr stärker zusetzen. Eine Laubschicht im Wurzelbereich ist in kalten Lagen sinnvoll.
Das Laub ist wintergrün bis immergrün. Nach strengen Wintern kann es unansehnlich werden, ohne dass die Pflanze abgestorben ist.
Haltung im Kübel
'Monroe White' eignet sich sehr schön für Gefässe an halbschattigen und schattigen Plätzen – eine Verwendung, für die das Angebot an attraktiven wintergrünen Pflanzen überschaubar ist.
Im Kübel auf einen zuverlässigen Wasserabzug achten. Im Winter ist der Wurzelballen stärker frostgefährdet als im Gartenboden, weshalb das Gefäss in kalten Regionen geschützt gestellt oder isoliert werden sollte.
Düngen und Giessen
Im Frühjahr genügt meist etwas Kompost oder ein organischer Langzeitdünger. Zu hohe Stickstoffgaben sind nicht notwendig – sie fördern vor allem Blattmasse.
Frisch gepflanzte Exemplare gleichmässig feucht halten. Eingewachsene Pflanzen tolerieren zeitweise Trockenheit wesentlich besser. Im Kübel dagegen regelmässig kontrollieren, denn auch schattig stehende Gefässe können im Sommer vollständig austrocknen.
Schneiden und Pflegen
Ein klassischer Rückschnitt ist nicht notwendig. Nach milden Wintern bleibt das Laub weitgehend attraktiv. Sind die Blätter im Frühjahr braun und beschädigt, können sie vor dem Neuaustrieb bodennah beziehungsweise auf wenige Zentimeter zurückgeschnitten werden.
Dabei nicht zu spät schneiden: Sobald die jungen Blattspitzen erscheinen, würde man sie beim radikalen Rückschnitt gleich mit beschädigen.
Ältere, zu gross gewordene Horste lassen sich im Frühjahr teilen und verjüngen.
Schöne Begleitstauden
'Monroe White' ist hervorragend geeignet, um dunkle Schattenpflanzungen aufzuhellen. Besonders schön sind Kombinationen mit Purpurglöckchen (Heuchera), Elfenblumen (Epimedium) und Japanischem Waldgras (Hakonechloa macra) und Farnen.
Sehr elegant wird eine fast monochrome Schattenpflanzung aus 'Monroe White', weiss panaschierten Funkien, Farnen und weiss blühenden Herbst-Anemonen. Hier übernimmt die Liriope eine ähnliche gestalterische Funktion wie ein niedriges Ziergras – nur mit zusätzlichen weissen Herbstblüten.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.