Inhaltsverzeichnis
- Darum haben Tomaten eingerollte Blätter
- Welche Blätter rollen sich ein und welche Symptome treten zusätzlich auf?
- Diese Ursachen führen bei Tomaten zu eingerollten Blättern
- Hitze
- Trockenstress
- Staunässe
- Über- oder Unterversorgung mit Nährstoffen
- Kälte
- Zu starkes Ausgeizen oder Rückschnitt
- Krankheiten als Ursache
- Schädlinge
- Fazit: Ist es gefährlich, wenn Tomaten eingerollte Blätter haben?
Zusammenfassung
Häufig bekommen Tomaten eingerollte Blätter. In den meisten Fällen handelt es sich um eine Stressreaktion auf Hitze, Trockenheit, Staunässe oder Überdüngung. Durch das Einrollen der Blätter reduziert die Pflanze den Wasserverlust und schützt sich vor ungünstigen Umweltbedingungen. Ob tatsächlich Handlungsbedarf besteht, erkennst du an den Begleitsymptomen. Bleiben die Blätter grün und wächst die Pflanze normal weiter, ist die Blattrollung harmlos. Treten dagegen Flecken, Vergilbungen, Verkrüppelungen oder Schädlinge auf, solltest du die Ursache genauer untersuchen. Mit einer gleichmässigen Wasserversorgung, einer ausgewogenen Düngung und einem geeigneten Standort lassen sich die meisten Fälle vermeiden.
Praxis-Tipps
Eingerollte Blätter sind nicht immer ein Notfall: Rollen sich die Blätter nur während der Mittagshitze ein und entfalten sich am Abend wieder, handelt es sich meist um eine normale Schutzreaktion der Pflanze.
Morgens statt abends giessen: Giesse Tomaten möglichst am frühen Morgen. So steht den Pflanzen während der heissen Mittagsstunden ausreichend Wasser zur Verfügung und die Blätter trocknen bis zum Abend wieder ab.
Nicht nur die Oberseite der Blätter kontrollieren: Schädlinge wie Weisse Fliegen oder Spinnmilben sitzen meist auf der Blattunterseite. Drehe daher bei der Kontrolle immer einige Blätter um.
Darum haben Tomaten eingerollte Blätter
Das Einrollen der Blätter ist eine natürliche Schutzreaktion der Tomatenpflanze auf Stress. Dabei verändern spezielle Motorzellen im Blatt ihre Spannung, indem sie Wasser aufnehmen oder abgeben. Dadurch krümmt sich das Blatt und die Blattränder rollen sich nach oben oder unten. Die Blattoberfläche, die direkt der Sonne und dem Wind ausgesetzt ist, wird dadurch kleiner. Gleichzeitig entsteht im Inneren des eingerollten Blattes ein feuchteres Mikroklima. Dadurch verringert sich der Unterschied zwischen der Luftfeuchtigkeit im Blatt und der Umgebungsluft, wodurch weniger Wasser verdunstet. So kann die Pflanze ihren Wasserhaushalt stabilisieren und Trockenstress besser überstehen.
Bild: Häufig bekommen Tomaten eingerollte Blätter als Reaktion auf Hitze oder Trockenstress.
Nicht nur bei Trockenheit bekommen Tomaten eingerollte Blätter, sondern manchmal auch bei Staunässe oder Überdüngung. Der Grund ist derselbe: In beiden Fällen können die Wurzeln Wasser nur eingeschränkt aufnehmen. Bei Staunässe leiden sie unter Sauerstoffmangel, während bei einer Überdüngung die hohe Salzkonzentration im Boden die Wasseraufnahme erschwert. Obwohl also genügend Wasser vorhanden ist, gerät die Pflanze physiologisch in Trockenstress und reagiert mit dem Einrollen der Blätter.
Welche Blätter rollen sich ein und welche Symptome treten zusätzlich auf?
Je nachdem, wodurch Tomaten eingerollte Blätter entwickeln, unterscheiden sich Form, Richtung und Begleitsymptome deutlich. Mal biegen sich die Blattränder nach oben, mal nach unten, manchmal rollen sich die Blätter fast röhrenförmig zusammen. Allein an der Form lässt sich die Ursache jedoch meist nicht eindeutig erkennen. Entscheidend ist, welche Blätter betroffen sind und welche weiteren Symptome auftreten.
Achte deshalb auf folgende Merkmale:
- Rollen sich die Blätter nach oben oder nach unten ein? Nach oben eingerollte Blätter sind meist eine natürliche Reaktion auf Hitze, Trockenstress oder Staunässe. Sie bleiben in der Regel grün und wirken oft etwas fester oder ledriger. Nach unten eingerollte Blätter treten dagegen häufiger bei Schädlingen auf.
- Welche Blätter sind betroffen? Rollen sich vor allem ältere Blätter im unteren Bereich ein, handelt es sich häufig um eine harmlose physiologische Blattrollung als Reaktion auf Hitze oder Trockenheit. Sind dagegen vor allem die jungen Triebspitzen betroffen, kommen eher Viruskrankheiten oder andere Wachstumsstörungen infrage.
- Sind weitere Veränderungen sichtbar? Flecken, Mosaikmuster, verkrüppelte oder abgestorbene Blätter sowie klebrige Beläge, Gespinste oder sichtbare Schädlinge weisen auf andere Ursachen als eine reine Stressreaktion hin.
- Wie sieht die gesamte Pflanze aus? Wächst sie kräftig, blüht und fruchtet sie normal, handelt es sich meist nur um eine vorübergehende Stressreaktion. Bleiben Wachstum und Fruchtansatz deutlich zurück oder wirkt die Pflanze insgesamt verkrüppelt, solltest du Krankheiten, Schädlinge oder stärkere Pflegefehler in Betracht ziehen.
In den meisten Fällen ist es harmlos, dass Tomaten eingerollte Blätter haben, diese entfalten sich wieder, sobald sich die Wachstumsbedingungen verbessern. Treten jedoch zusätzlich Verfärbungen, Verkrüppelungen oder ein deutlich gehemmtes Wachstum auf, lohnt sich eine genauere Ursachenforschung.
Diese Ursachen führen bei Tomaten zu eingerollten Blättern
Hitze
Hohe Lufttemperaturen und intensive Sonneneinstrahlung gehören zu den häufigsten Gründen, warum Tomaten eingerollte Blätter haben. Auch wenn der Boden ausreichend feucht ist, kann die Pflanze mehr Wasser über die Blätter verdunsten, als die Wurzeln nachliefern können. Um den Wasserverlust zu verringern, rollt sie ihre Blätter ein und reduziert so die Verdunstungsfläche.
Typisch ist, dass sich die Blätter vor allem während der heissen Mittagsstunden einrollen und sich am Abend oder nach einer Abkühlung wieder weitgehend entfalten. Besonders häufig tritt diese Reaktion im Gewächshaus auf, wo die Temperaturen an sonnigen Tagen schnell auf über 40 °C ansteigen können. Hält die Hitze über längere Zeit an, können ausserdem Blütenbildung und Fruchtansatz beeinträchtigt werden.
Bild: Bei Hitze rollen Tomaten ihre Blätter ein, um den Wasserverlust zu reduzieren.
Das hilft:
- morgens gründlich giessen
- das Gewächshaus an heissen Tagen gut lüften
- bei extremer Sonneneinstrahlung gegebenenfalls schattieren
Trockenstress
Ist der Boden über längere Zeit zu trocken, können die Wurzeln nicht mehr genügend Wasser aufnehmen. Die Tomatenpflanze reagiert darauf ebenfalls mit eingerollten Blättern, um den Wasserverlust zu verringern. Im Gegensatz zu einer reinen Hitzereaktion bleiben die Blätter oft auch ausserhalb der Mittagszeit eingerollt. Bei stärkerem Wassermangel welken die Triebe zusätzlich und die Pflanze stellt ihr Wachstum ein.
Das hilft:
- durchdringend statt häufig oberflächlich giessen
- den Boden mit einer Mulchschicht vor zu schneller Austrocknung schützen
- längere Trockenphasen vermeiden, besonders während Blüte und Fruchtbildung
Staunässe
Nicht nur Trockenheit, sondern auch dauerhaft nasse Böden können dazu führen, dass sich Tomatenblätter einrollen. Stehen die Wurzeln über längere Zeit im Wasser, fehlt ihnen Sauerstoff. Dadurch können sie Wasser und Nährstoffe nicht mehr ausreichend aufnehmen – obwohl der Boden feucht ist. Die Pflanze gerät dadurch ebenfalls in Trockenstress und reagiert mit eingerollten Blättern.
Typisch für Staunässe ist, dass die Erde dauerhaft nass bleibt und sich die Blätter trotz ausreichender Bodenfeuchtigkeit einrollen. Mit der Zeit können die unteren Blätter vergilben, das Wachstum stockt und die Pflanze wirkt insgesamt kraftlos. Bleibt die Staunässe bestehen, drohen Wurzelfäule und das Absterben der Pflanze.
Das hilft:
- Staunässe konsequent vermeiden.
- Tomaten in gut durchlässigen Böden oder lockerer Tomatenerde kultivieren.
- Töpfe mit ausreichend grossen Abzugslöchern verwenden.
- Überschüssiges Giesswasser aus Untersetzern oder Übertöpfen entfernen.
- Erst wieder giessen, wenn die oberste Erdschicht leicht abgetrocknet ist.
Über- oder Unterversorgung mit Nährstoffen
Sowohl eine Überdüngung als auch ein Mangel an einzelnen Nährstoffen können zu eingerollten Tomatenblättern führen. Nährstoffprobleme sind jedoch deutlich seltener die Ursache als Wasserstress oder Hitze. Während eine Überversorgung meist zu zu kräftigem Wachstum und Trockenstress führt, gehen Nährstoffmängel in der Regel mit weiteren typischen Symptomen wie Vergilbungen oder abgestorbenen Blatträndern einher.
Zu viel Stickstoff
Eine Überdüngung, insbesondere mit stickstoffbetonten Düngern, ist die häufigste nährstoffbedingte Ursache für eingerollte Blätter. Zu viel Dünger erhöht die Salzkonzentration im Boden, was die Wasseraufnahme der Wurzeln erschwert. Obwohl ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist, gerät die Pflanze in Trockenstress.
Typische Anzeichen sind dunkelgrüne, grosse Blätter, kräftige Triebe und ein sehr üppiges Blattwachstum. Häufig rollen sich vor allem die Blattspitzen ein. Gleichzeitig bildet die Pflanze weniger Blüten und setzt entsprechend weniger Früchte an.
Bild: Eine Stickstoffüberdüngung führt häufig zu dunkelgrünen Blättern, kräftigem Wachstum und eingerollten Blättern.
Nährstoffmangel
Ein Mangel an einzelnen Nährstoffen kann ebenfalls Blattrollen verursachen, allerdings meist erst zusammen mit anderen Mangelsymptomen. Ein Kaliummangel beeinträchtigt den Wasserhaushalt der Pflanze und zeigt sich vor allem durch gelbe oder braune Blattränder; in fortgeschrittenen Stadien können sich die Blätter zusätzlich einrollen. Bei Magnesiummangel vergilben vor allem ältere Blätter zwischen den Blattadern, während ein Phosphormangel häufig mit gehemmtem Wachstum und einer dunkelgrünen bis violett verfärbten Belaubung einhergeht.
Bild: Ein Nährstoffmangel verursacht neben eingerollten Blättern häufig auch Verfärbungen.
Das hilft:
- Düngung bei Verdacht auf Überversorgung vorübergehend einstellen.
- Bei Topfpflanzen das Substrat (Fruchtbare Erde: Nr. 1 Kübel- und Zitruserde) gründlich mit Wasser durchspülen, um überschüssige Salze auszuwaschen.
- Langzeitdünger verwenden (im Freiland: 60–80 g/m² Frutilizer® Volldünger Plus beim Pflanzen, nach 6–8 Wochen nachdüngen; im Topf: 20 g Frutilizer® Saisondünger Plus je 5 l Substrat).
Kälte
Nicht nur Hitze, sondern auch Kälte kann eingerollte Blätter verursachen. Vor allem im Frühjahr reagieren Tomaten empfindlich auf kalte Nächte. Die Pflanze verlangsamt ihren Stoffwechsel und zeigt als Stressreaktion eingerollte oder leicht verformte Blätter. Solange keine Frostschäden auftreten, ist diese Blattrollung meist nur vorübergehend. Mit steigenden Temperaturen wachsen die neu gebildeten Blätter wieder normal.
Bild: Kälte kann zu eingerollten Blättern führen.
Das hilft:
- Tomaten erst ab Mitte Mai ins Freiland pflanzen
- junge Pflanzen in kalten Nächten mit Vlies schützen
In unserem Artikel «Wann Tomaten pflanzen?» erfährst du weitere hilfreiche Tipps.
Zu starkes Ausgeizen oder Rückschnitt
Auch ein zu starker Rückschnitt kann dazu führen, dass sich Tomatenblätter einrollen. Werden zu viele Geiztriebe oder Blätter auf einmal entfernt, verliert die Pflanze schlagartig einen Teil ihrer Blattmasse. Das bringt ihren Wasserhaushalt kurzfristig aus dem Gleichgewicht und verursacht Stress. Besonders an heissen oder sonnigen Tagen kann das dazu führen, dass Tomaten eingerollte Blätter bekommen. Diese Stressreaktion ist meist nur vorübergehend. Sobald sich die Pflanze an die veränderten Bedingungen angepasst hat, wächst sie normal weiter.
Das hilft:
- regelmässig kleine Geiztriebe entfernen
- möglichst morgens oder an bewölkten Tagen ausgeizen
- nur so viele Blätter entfernen wie nötig, damit ausreichend Blattmasse für die Photosynthese erhalten bleibt
Detaillierte Informationen zum Ausgeizen findest du in unserem Artikel «Tomaten ausgeizen - wie geht das und was muss man beachten?».
Bild: Die Geiztriebe sollten entfernt werden, solange sie noch klein sind.
Krankheiten als Ursache
Während eingerollte Blätter meist auf Umwelt- oder Pflegefaktoren zurückzuführen sind, können auch Krankheiten ähnliche Symptome hervorrufen. Im Unterschied zu einer harmlosen Stressreaktion treten dabei jedoch fast immer weitere Auffälligkeiten wie Verfärbungen, Flecken, Verkrüppelungen oder Wachstumsstörungen auf.
Tomatenmosaikvirus
Das Tomatenmosaikvirus (ToMV) gehört zu den bekanntesten Viruskrankheiten bei Tomaten. Es wird durch Saatgut oder verunreinigte Werkzeuge übertragen. Im Gegensatz zu anderen Viren wird es nicht durch Insekten übertragen. Typische Symptome sind hell- und dunkelgrüne Mosaikmuster auf den Blättern, Verformungen, eingerollte Blätter sowie ein deutlich gehemmtes Wachstum. Auch die Früchte können Flecken oder Verformungen aufweisen. Eine Heilung ist nicht möglich. Befallene Pflanzen sollten möglichst rasch entfernt und entsorgt werden, um eine Ausbreitung zu verhindern. Werkzeuge sollten anschliessend gründlich desinfiziert werden.
Bild: Auch das Tomatenmosaikvirus kann zu leicht eingerollten Blättern führen.
Tomatenblattkräuselvirus (Tomato Yellow Leaf Curl Virus)
Das Tomatenblattkräuselvirus (TYLCV) ist vor allem in warmen Regionen und in Gewächshäusern ein Problem. Übertragen wird es durch die Weisse Fliege. Die Krankheit zeigt sich zunächst an den jungen Trieben. Die Blätter bleiben klein, rollen sich stark nach oben ein und verfärben sich gelblich. Gleichzeitig wächst die Pflanze nur noch schwach, bildet wenige Blüten und setzt kaum Früchte an. Auch gegen dieses Virus gibt es keine Behandlung. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Die wichtigste Vorbeugungsmassnahme besteht darin, Weisse Fliegen konsequent zu bekämpfen und virusfreie Jungpflanzen zu verwenden.
Bild: Das Tomatenblattkräuselvirus verursacht stark nach oben eingerollte, gelbliche Blätter und einen gehemmten Wuchs.
Schädlinge
Schädlinge sind deutlich seltener die Ursache für eingerollte Tomatenblätter als Hitze oder Trockenstress. Dennoch lohnt sich ein genauer Blick, wenn zusätzlich Verfärbungen, Gespinste oder klebrige Beläge auftreten. Besonders häufig kommen Blattläuse, Weisse Fliegen und Spinnmilben infrage.
Blattläuse
Blattläuse saugen bevorzugt an jungen Trieben und Blättern. Durch ihre Saugtätigkeit verformen sich die noch weichen Blätter und rollen sich ein. Gleichzeitig entziehen sie der Pflanze Nährstoffe und schwächen ihr Wachstum.
Ein typisches Anzeichen für Blattläuse ist der klebrige Honigtau, den sie ausscheiden. Auf diesem kann sich später Russtau ansiedeln, ein schwarzer Pilzbelag auf den Blättern.
Bild: Blattläuse führen zu verformten und eingerollten Blättern.
Das hilft:
- Pflanzen regelmässig kontrollieren
- Blattläuse mit einem kräftigen Wasserstrahl abspülen
- Nützlinge wie Marienkäfer oder Florfliegen fördern
- bei starkem Befall biologische Pflanzenschutzmittel einsetzen
Weisse Fliegen
Weisse Fliegen sitzen meist auf der Blattunterseite und saugen Pflanzensaft. Bei stärkerem Befall können sich die Blätter verformen oder einrollen. Auch sie scheiden Honigtau aus, der Russtaupilzen als Nährboden dient. Besonders problematisch ist, dass Weisse Fliegen verschiedene Pflanzenviren übertragen können, darunter das Tomatenblattkräuselvirus.
Bild: Bei starkem Befall verursachen Weisse Fliegen eingerollte Blätter.
Das hilft:
- Gelbtafeln zur Kontrolle einsetzen
- befallene Blätter entfernen
- Nützlinge wie Schlupfwespen einsetzen
Spinnmilben
Spinnmilben treten vor allem bei trockener, warmer Luft auf und sind deshalb häufig im Gewächshaus anzutreffen. Sie saugen an den Blättern, wodurch zunächst feine helle Sprenkel entstehen. Bei stärkerem Befall rollen sich die Blätter ein, vertrocknen schliesslich und fallen ab. Ein sicheres Erkennungsmerkmal sind feine Gespinste, die vor allem auf der Blattunterseite und zwischen Blattstielen sichtbar werden.
Bild: Ein Befall mit Spinnmilben lässt sich an eingerollten Blättern, Blattverfärbungen und Gespinsten erkennen.
Das hilft:
- Luftfeuchtigkeit erhöhen
- befallene Blätter entfernen
- Raubmilben als natürliche Gegenspieler einsetzen
- bei starkem Befall geeignete biologische Pflanzenschutzmittel (Neudosan Obst- & Gemüse Schädlingsfrei) verwenden
Fazit: Ist es gefährlich, wenn Tomaten eingerollte Blätter haben?
In den meisten Fällen nicht. Solange deine Tomaten kräftig wachsen, blühen und Früchte bilden, sind eingerollte Blätter meist nur eine harmlose Stressreaktion auf Hitze, Wasserstress oder Pflegefehler. Oft genügt es bereits, die Wasserversorgung zu optimieren, massvoll zu düngen oder das Gewächshaus besser zu lüften.
Erst wenn zusätzlich Symptome wie Mosaikmuster, Flecken, starke Verkrüppelungen, Welke oder ein deutlich gehemmtes Wachstum auftreten, solltest du an Krankheiten oder einen stärkeren Schädlingsbefall denken. Dann lohnt es sich, die Pflanze genauer zu untersuchen und gegebenenfalls Blätter zu entfernen, um eine Ausbreitung zu verhindern.
Die gute Nachricht: In den meisten Fällen wachsen neue Blätter wieder völlig normal nach, sobald die Ursache behoben ist. Wenn Tomaten eingerollte Blätter haben, sieht das zwar auffällig aus, beeinträchtigt den Ertrag jedoch meist nicht.
Neben einer ausreichenden Wasserversorgung und einer ausgewogenen Düngung spielt auch die Sortenwahl eine wichtige Rolle. Die Lubera Open Sky®-Tomaten wurden speziell für den Freilandanbau gezüchtet und überzeugen durch ihre Robustheit gegenüber Hitze, Regen und wechselhaftem Wetter. Dadurch bleiben die Pflanzen auch unter schwierigen Bedingungen länger gesund und ertragreich.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.