Inhaltsverzeichnis
- Mein Kollege und ich: Verbannt auf die einsame Insel
- Mein Gemüse für die einsame Insel
- Die drei Grundpfeiler meiner gemüsigen Insel-Ernährung
- 1. Süßkartoffeln
- 2. Mais
- 3. Kürbis
- Meine Top 5 Nährstofflieferanten
- 4. Gurke
- 5. Melone
- 6. Paprika
- 7. Kohl
- 8. Tomaten
- Zwei Kräuter für meinen Insel-Kräutergarten
- 9. Oregano
- 10. Salbei
Zusammenfassung
- Im Zentrum stehen Gemüse, die Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette liefern, ergänzt durch wasser- und nährstoffreiche Gemüse zur Stabilisierung.
- Kalorien liefern Süßkartoffeln, Mais und Kürbis in Form von Stärke, lagerfähige Energie und sogar Fetten aus den Kürbiskernen.
- Nährstoff- und Funktionsgemüse Paprika, Kohl und Tomaten ergänzen das System und sichern langfristige Gesundheit und aromatische Vielfalt im Speiseplan.
- Kräuter wie Oregano und Salbei übernehmen Aromatisierung, Haltbarmachung und teilweise medizinische Funktionen.
Praxis-Tipps
- Setze bei größtmöglicher Selbstversorgung auch auf energiereiche Grundnahrungsmittel wie Kartoffel, statt viele verschiedene, kalorienarme Kulturen anzubauen.
- Kombiniere Rankpflanzen wie Bohnen mit niedrig wachsenden Kulturen, um Licht, Boden und Raum gleichzeitig effizient zu nutzen.
- Lieblingsgemüsen den Vorrang geben! Denn das beste Gemüse nützt wenig, wenn es regelmäßig liegen bleibt.
Mein Kollege und ich: Verbannt auf die einsame Insel
Welche Gemüse würdet ihr mit auf eine einsame Insel nehmen? Diese Frage hat unser Chef Markus uns in der Redaktion gestellt. Ihm ging es in diesem Gedankenspiel um die Beschränkung auf das Wesentliche. Und um das Thema Verbannung bei zu langsamer Beantwortung von Kundenanfragen.
Zwölf 3er-Sets seien genehmigt. Mein Kollege Reinhard und ich, so sein Szenario, seien auf dieser einsamen Insel, damit wir uns voll und ganz dem Lubera-Kundendienst widmen können. Viel Zeit zum Gärtnern bliebe da natürlich nicht. Darum müsse das schnell gehen mit dem Gärtnern. Dann schnell schlafen und wieder Kundendienst.
Ja, lieber Chef, so ist das mit Gedankenspielen. Was sich im Kopf der anderen abspielt, lässt sich nicht so einfach steuern. Aber es verrät natürlich viel über die jeweilige Persönlichkeit, und das macht es ja auch so unterhaltsam.
Mein Kollege Reinhard hat sein Gedankenspiel zur Selbstversorgung auf der einsamen Insel, jetzt, wo ich darüber schreibe, bereits beendet. Er holte das Maximum raus aus 12 mal Gemüse im 3er Set, und gönnt sich 36 verschiedene Pflanzensorten.
Markus meint: Inselleben sei doch geprägt von Beschränkung und nicht von Genuss und Schlemmerei!
Markus findet Reinhards Gedankenspiele zu hedonistisch in der Ausführung. Zwölf Gemüse in 3er-Sets seien zwölf Gemüsesorten, und nicht 36. Dieses Inselleben sei doch geprägt von Beschränkung und nicht von Genuss und Schlemmerei! Es handele sich schließlich um so eine Art Verbannung.
Aber dafür schätze ich meinen Kollegen Reinhard ja gerade. Er ist aufgeschlossen, zurückhaltend, und ganz wichtig: Er liebt es, zu kochen. Tut mir leid, Markus, aber Frauen stehen auf sowas. Darum hoffe ich auch, dass ich ihn und seinen sortenreichen Survival-Garten bei einem Inselrundgang entdecke. Weil Markus nicht genug einsame Inseln auftreiben konnte für beide, zum Beispiel.
Mein Gemüse für die einsame Insel
Bevor ich theoretisch auf diese einsame Insel zum Lubera-Arbeitsdienst-Dauereinsatz verbannt werde, gehe ich natürlich durch unsere Gemüsetunnel auf dem Lubera-Gelände. Da Reinhard sich zu wenig auf das Nötigste konzentriert hat, versucht Markus das nun wenigstens bei mir zu erreichen. Er hat die Zügel angezogen, und ich darf nur noch 10 Gemüsepflanzen im 3er Set auswählen. Und NEIN, es sind nicht 30 verschiedene Gemüse. Es sind nur zeeeeehn!
Gemäßigt sei das Inselklima, hatte Markus vorgegeben, aber etwas wärmer als bei uns. Na, das hoffe ich auch, denn dieser Mai in Bad Zwischenahn ist wirklich ungewöhnlich kühl, und ein Kollege hat sogar die Wollmütze griffbereit neben der Computertastatur liegen. Viele unserer heute marktüblichen Gemüse stammen schließlich aus den Tropen und Subtropen. Sie wünschen jedenfalls mehr Sonne und Wärme, als uns in diesen Tagen in Bad Zwischenahn zur Verfügung steht. Ich nehme an, der Mais hier wünscht sich auch gerade Wollmütze.
Wenn ich meine Selbstversorgung nüchtern betrachte, dann schwinden meine Bilder vom romantisch-mediterranen Inselgarten im Sonnenuntergang und wandeln sich eher in ein Versorgungssystem mit klaren Mindestanforderungen. Der menschliche Körper interessiert sich für die Vielfalt, den Geschmack oder gar die appetitliche Optik der Lubera-Gemüse ja eher wenig. Der verlangt Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß. Ohne ausreichende Energiezufuhr kommt es schnell zu Leistungsabfall und langfristig zu Organversagen, und das möchte ich verhindern. Mein Chef vermutlich auch.
Die drei Grundpfeiler meiner gemüsigen Insel-Ernährung
Die erste Phase meiner Gemüsepflanzen-Auswahl ist brutal simpel: Mein Körper soll nicht sterben. Ich brauche also Gemüse, die Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß liefern. Diese sind die Pflanzen meiner Wahl:
1. Süßkartoffeln
Süßkartoffeln gehören zu meinen Lieblings-Kohlehydraten und sind ideale Überlebenspflanzen.
Vorteile Süßkartoffeln:
- hoher Energiegehalt
- gute Erträge
- essbare Blätter für extra Vitamine
- lange lagerfähig
- auch roh essbar, falls Feuer machen mal unmöglich ist
- effiziente Stecklingsvermehrung
Süßkartoffeln sind besonders hitzeresistent und damit ideal für warme Inseln. Leider sind sie auch recht durstig und gieren nach Süßwasser. Ich bestehe auf eine Insel, die ausreichend mit Süßwasser versorgt ist. Ich möchte die Süsskartoffel Sugaroot® 'Chestnut' ausprobieren, denn sie soll nach Esskastanien (Maroni) schmecken. Übrigens: In Kochbüchern der römischen Antike waren Maroni wichtige Kohlehydrate-Spender, so wie bei uns die Kartoffel heute. Darüber hinaus liebe ich ihren Geschmack, in herzhaften wie süßen Gerichten. Ich merke mir also: Die Süßkartoffeln nehme ich offiziell mit, einige frisch geerntete Esskastanien zur Aussaat von Esskastanienbäumen transportiere ich aber in der Hosentasche verborgen - könnte ja gegen die Einsame-Insel-Spielregeln verstoßen.
Bild: Süßkartoffeln sind das erste Gemüse, dass ich auf die einsame Insel mitnehmen würde... und vor allem die 'Chestnut'.
2. Mais
Mehlmais liefert lagerfähige Kohlehydrate, und die Pflanzen, in eine Reihe gepflanzt, bieten sicherlich einen guten Windschutz. Auf einsamen Inseln ist es doch bestimmt windig – also Doppelnutzen, sehr angesagt im Überlebensmodus…
Vorteile Mais:
- Mehlmais liefert Kohlehydrate als Mehl und Popcorn
- lang haltbare Körner
- lässt sich sortenecht aus Samen vermehren
- Blätter nützlich als Mulch und Flechtmaterial
Getrockneter Mais kann über Monate gelagert werden und ist damit eine wichtige Energiesicherheit. Ich wähle die Maissorte 'Negro Cine', denn sie soll aromatisch sein. Aus dieser Sorte kann Tortillamehl hergestellt werden. Das erreiche ich allerdings wohl erst durch Nixtamalisation wenn ich ein klassisches Tortillamehl wünsche. Dabei kocht man die Körner in Kalkwasser, lässt sie einweichen und wäscht sie anschließend. Dieser Prozess soll die Verdaulichkeit ebenso verbessern wie die Teigeigenschaften. Erst danach wird der Mais getrocknet und zu Tortillamehl vermahlen. Da ich ja laut meinem Chef Markus während meines Inselaufenthalts im Online-Kundendienst tätig bin, kann ich wohl auch ins Internet. Für meine Tortilla-Überlebensstrategie brauche ich YouTube-Unterstützung, definitiv.
Bild: 'Negro Cine' – aromatischer, aussergewöhnlicher Spezialmais.
Neben den Maiskolben kann man auch die Blätter nutzen. In der südamerikanischen Küche dienen sie traditionell als natürliche Verpackung für gedämpfte Speisen. Als Mulchmaterial schützen sie den Boden vor Austrocknung, unterdrücken Unkraut und fördern beim Verrotten die Humusbildung, da sie reich an Kohlenstoff sind. Darüber hinaus lassen sich getrocknete Maisblätter auch handwerklich verwenden, etwa zum Flechten einfacher Körbe oder Matten. Getrocknete Blätter können beschriftet als Flaschenpost ihren Weg nehmen, wenn zum Beispiel das Internet dauerhaft ausfallen sollte... Insgesamt zeigen sich Maispflanzen als sehr talentiert.
3. Kürbis
Kürbis liefert nicht nur Kohlehydrate, sondern auch überlebenswichtige Fette in seinen essbaren Kernen. Seine Superpower-Liste sieht daher wie folgt aus:
Vorteile Kürbis:
- Kohlehydrate
- Vitamine
- lange Lagerfähigkeit
- essbare Kerne
- essbare Blüten
Die gesamte Kürbis-Pflanze ist ein Mehrzweckorganismus. Neben dem Fruchtfleisch sind die Kerne eine ganz besonders wertvolle Komponente: Sie enthalten viel Fett, Eiweiß und Mineralstoffe und können roh oder geröstet gegessen werden. Getrocknet kann man sie lange lagern. Mein Körper, mein Gaumen und mein Gehirn werden diese Energiequelle lieben. Ich möchte es auf der Insel gerne mit Hokkaido-Kürbis 'Blue Ballet' versuchen. Wie die Süßkartoffel soll auch dieser Kürbis einen an Maroni erinnernden Geschmack aufweisen. Gebongt.
Bild: Cucurbita maxima 'Blue Ballet' - hübscher Speisekürbis mit hervorragendem Geschmack
Meine Top 5 Nährstofflieferanten
Selbst wenn Kalorien stimmen, beginnt der Körper irgendwann zu protestieren, wenn ihm bestimmte Bauteile fehlen. Deshalb geht es im zweiten Schritt um die kleinen Dinge, die alles auf Dauer am Laufen halten:
- Vitamine
- Mineralstoffe
- Spurenelemente
Die folgenden Feldfrüchte liefern lebenswichtige Nährstoffe, bringen aber auch viel Aroma. Durch frische knackige Konsistenzen ergänzen sie die cremigen Kohlehydrate und machen damit Essen zum Genuss. Und noch viel wichtiger: Ohne sie würde bei mir auf der Insel mein langsamer biologischer Verfall einsetzen.
4. Gurke
Gurken bestehen zu über 95 % aus Wasser. Sie wandeln Schmuddelwasser in ihren Früchten zu Trinkwasser um, könnte man sagen. Schon dafür werden sie auf der einsamen Insel unverzichtbar.
Vorteile Gurke:
- Extrem hoher Wasseranteil
- Schnelles Wachstum
- frisch, fermentiert oder eingelegt essbar
- als Maske gegen Sonnenbrand
Ich liebe Gurkensalat. Gurken sind erfrischende Getränke in Stangenform und können deshalb in heißen Klimazonen einen wichtigen Beitrag zur Flüssigkeitsversorgung leisten. Diese Frucht scheint mir deshalb kulinarisch wie strategisch wichtig. Gurkenreste packe ich mir im heißen Sommer kühlend ins Gesicht. Meine Wahl würde auf Schlangengurke 'Burpless Tasty Green', weil sie gute Erntemengen verspricht und eine Schale hat, die nicht piekst.
Bild: 'Burpless Tasty Green' ist eine köstliche Schlangengurke, die auch im Freiland lange gesund bleibt.
5. Melone
Melonenfrüchte liefern viele Vitamine und süße, leckere Energie.
Vorteile Melone:
- hoher Wassergehalt hilft bei der Flüssigkeitsversorgung in heißen Klimazonen.
- hoher Energiegehalt bei reifen, süßen Früchten
- lange Lagerfähigkeit mancher Melonen-Sorten
- hohe Erträge
Wasserreiche Früchte wie Gurken und Melonen sind hervorragende Erfrischungen. Historisch wurden wasserreiche Früchte als gesunder Flüssigkeitsspender sogar gezielt angebaut. Im saftigen Fruchtfleisch liefern sie Vitamine und Energie. Der hohe Zuckergehalt hilft mir sicherlich schnell wieder fit zu werden, sollte ich im Inselgarten meine Energie verlieren. Ich wähle die rote Wassermelone 'Blacktail Mountain', die in den Anbauversuchen bei Lubera so überzeugend war.
Bild: Citrullus lanatus 'Blacktail Mountain' – die robuste Rote für nördlichere Breiten...
6. Paprika
Paprika sind geniale Fruchtgemüse, denn sie enthalten neben Wasser viele Aromen und wichtige Nährstoffe.
Vorteile Paprika:
- Sehr hoher Vitamin-C-Gehalt, wichtig für Immunsystem, Wundheilung und Eisenaufnahme.
- Hohe Nährstoffdichte
- Gut für mediterrane oder trockene Sommerregionen.
- Lange Erntezeit über Monate hinweg
- Frisch, getrocknet oder eingelegt verwendbar
Das gesunde Gemüse kann in einer unendlichen Vielfalt zubereitet werden. Ich habe sie vor etwa 20 Jahren in einem mexikanischen Laden getrocknet und geräuchert erworben. Reste davon habe ich kürzlich im Gewürzschrank wiederentdeckt, und ich vermute, ich könnte sie auch heute noch essen. Wenn ein Gemüse das kann, ist es geeignet für die einsame Insel. Der ‘Freiland-Paprika 'Sweet Banana' wähle ich für die fehlende Schärfe. Ich muss davon ja auch große Mengen essen können, dient sie mir doch als Grundbaustein meines Ernährungsplans.
Bild: Paprika 'Sweet Banana' - die Spitzpaprika für den Freilandanbau.
7. Kohl
Kohl aller Art liefert Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die für Immunsystem, Blutgerinnung und Zellschutz eine Rolle spielen.
Vorteile Kohl:
- Hohe Nährstoffdichte, besonders Vitamin C, Vitamin K und Calcium
- Gut für Lagerung und Winterversorgung
- Wichtiger Ausgleich in der Ernährung
Die Geschichte hat bewiesen: Kohlgenuss verhindert langfristige Mangelerscheinungen und er verträgt auch wenig milde Wetterlagen. Ich nehme drei Everkale® 'Running Blush' mit auf die Insel. Das ist die wüchsigste Sorte des Ewigen Kohls aus der Lubera-Züchtung. Sicherlich kann ich davon auch im Insel-Winter ernten.
Bild: Brassica oleracea Everkale® 'Running Blush' – der ertragreichste Ewige Kohl mit dem ausgreifenden Wuchs.
8. Tomaten
Als Kind war eines meiner Lieblingsbücher das Buch »Harriet, Spionage aller Art«. Das Mädchen Harriet war neugierig und aß immerzu Tomatenbrote - so wie ich damals. Schon allein deshalb müssen Tomaten mit auf die Insel...
Vorteile Tomaten:
- Hoher Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen (v. a. Lycopin)
- Vielseitig in Verarbeitung und Haltbarmachung
- Hoher Ertrag pro Pflanze bei guter Pflege
- Wichtiger Beitrag zur Mikronährstoffversorgung
- Förderung von Mischkultur und Biodiversität
Unter warmen Bedingungen produzieren Tomaten über lange Zeit kontinuierlich Früchte und liefern damit einen stabilen Zusatznutzen im Garten. Sie enthalten Vitamin C, Kalium und weitere bioaktive Substanzen. Tomaten lassen sich gut mit Kräutern und anderen Pflanzen kombinieren. Sie können frisch gegessen, eingekocht und getrocknet werden und eignen sich damit sehr gut für die Vorratshaltung. Ach, und überhaupt schmeckt alles besser, sobald man Tomatensauce darübergießt. Zu den ertragreichsten Tomaten, die wir als kräftige Jungpflanzen anbieten, gehört die Cocktailtomate 'Zebrino', und sie schmeckt göttlich.
Bild: Solanum lycopersicum 'Zebrino' – die gestreifte Cocktailtomate mit dem intensiven Aroma.
Zwei Kräuter für meinen Insel-Kräutergarten
Bleiben mir nun nur noch zwei 3er-Sets Pflanzen für die Insel. Ich wähle an dieser Stelle Kräuter, denn ich liebe sie über alles. Ich hoffe, dort auf der einsamen Insel wachsen auch welche wild.
9. Oregano
Da ich mich nicht verlassen kann, dass ich Wildkräuter finden werde, wähle ich zum einen Oregano. Er enthält ätherische Öle mit antimikrobiellen Eigenschaften und spielt damit eine Rolle in der Haltbarmachung. Zusätzlich ist Oregano extrem robust, trockenheitsresistent und mehrjährig. Er benötigt wenig Pflege und eignet sich sowohl frisch als auch getrocknet. Und das beste: er würzt alle meine bisher gewählten Gemüse wirklich perfekt. Zu diesem Zweck muss es unbedingt das Oregano ‘Diabolo’ sein. Dagegen schmeckt jedes andere wie… eingeschlafene Füße.
Bild: Oregano 'Diabolo' - hocharomatische & würzige Gewürzpflanze.
10. Salbei
Zum anderen setze ich auf den Salbei 'Evita Strong'. Ein schönes Gewürz, das auch zum Räuchern geeignet ist. Das bereichert sicherlich auch meine geplanten ersten Räucherversuche am Insel-Lagerfeuer. Zudem ist es ein robustes, mehrjähriges Kraut mit hoher Stressresistenz. Er kommt gut mit Trockenheit, Sonne und kargen Böden zurecht und ist damit besonders geeignet für warme, mediterrane oder inselartige Bedingungen. Dazu kommt sein funktional-medizinischer Nutzen. Die ätherischen Öle werden traditionell zur Heilung bei Verletzungen im Mund- und Rachenraum genutzt. Und wenn ich bei Reiseantritt mal wieder meine Zahnbürste vergessen habe, kann ich mir von den Sträuchern einzelne Blättchen abzupfen um damit reinigend über die Zähne zu fahren. Auf Pflanzen kann man sich eben verlassen. Auch auf einsamen Inseln!
Bild: Küchensalbei 'Evita Strong' - robust und wuchsfreudig.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.