Salvia officinalis

Apotheker-Salbei - aromatisch duftendes Küchenkraut mit Heilwirkung

Salvia officinalis
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Die Vorteile von Salvia officinalis

  • aromatisch duftend
  • winterhart
  • immergrün
  • beliebtes Heil- und Küchenkraut
  • Insektenweide

Salvia officinalis hat viele Namen, wie zum Beispiel Echter Salbei, Gewürz-Salbei, Küchen-Salbei oder auch Apotheker-Salbei. Er gehört zur Familie der Lippenblütler und ist eine von rund 900 bekannten Salbei Arten. Die mehrjährige Pflanze, deren Ursprünge im mediterranen Raum liegt, war schon bei den Römern als Heil- und Nutzpflanze bekannt. Der lateinische Name Salvia leitet sich vom Wort Salvus ab, was so viel wie gesund oder heil bedeutet. So ist der immergrüne, strauchig wachsende Salbei mit seinen samtig filzigen Blättern, dem intensiven Duft und den blau-violetten Blüten nicht nur ein attraktives Schmuckstück im Garten, sondern auch vielseitig in Küche und als Heilmittel einsetzbar.

Apotheker-Salbei: Bevorzugter Standort und Boden

Salvia officinalis sollte an einem warmen Standort mit möglichst viel Sonneneinstrahlung gepflanzt werden. Der ideale Boden sollte trocken, steinig, wenig humos und vor allem gut durchlässig sein. Denn Staunässe verträgt Gewürz-Salbei nicht und reagiert darauf mit dem Abwerfen der Blätter.

Salvia officinalis Pflege

Junger Apotheker-Salbei sollte regelmäßig leicht gegossen werden. Die Halbstaude kommt mit Trockenheit zwar besser zurecht, der Wurzelballen sollte jedoch nicht vollständig austrocknen. Staunässe gilt es ebenfalls zu vermeiden. Ist der Salbei schon älter, sollte nur noch bei längeren Trockenperioden gegossen werden. Da Salbei nährstoffarme Böden bevorzugt, ist es nicht unbedingt nötig, den Halbstrauch zu düngen. Ein wenig Gartenkompost im Sommer nimmt die Pflanze jedoch gerne an.

Wann blüht Salvia officinalis?

Der Apotheker-Salbei blüht im Juni, Juli bis hin zum frühen August. Dann zeigt er seine einzeln auf länglichen Scheinähren wachsenden Blüten. Sie sind rund zwei Zentimeter lang und haben eine kräftig violett-blauen Färbung.

Ist Apotheker Salbei winterhart?

Botanisch betrachtet ist Salvia officinalis ein Halbstrauch. Daher kann er trotz seiner mediterranen Herkunft winterliche Temperaturen bis etwa -23 Grad Celsius überstehen. Junge Triebe und Blätter können dabei abfallen, treiben im Frühjahr jedoch erneut aus. An besonders kalten Wintertagen sollten die Halbsträucher durch Vlies, Reisig oder Tannenzweige vor Kahlfrösten geschützt werden.

Apotheker Salbei schneiden: Wann und wie sollte der Salbei geschnitten werden?

Da Salvia officinalis ein Halbstrauch ist, neigt er dazu, mit der Zeit von unten zu verholzen. Das kann den Austrieb junger Triebe behindern. Um diese zu verhindern, sollte ein Rückschnitt im Frühjahr, etwa ab April, erfolgen. Dabei darf großzügig geschnitten werden, ohne dabei in das alte Holz zu schneiden. Etwa 2 bis 3 junge Triebe sollten übrigbleiben.

Echter Salbei in der Küche

Junge Blätter des Gewürz-Salbeis können das ganze Jahr über geerntet werden. Besonders intensiv ist das Aroma der Blätter kurz vor der Blütezeit. In dieser Zeit können Blätter zum Trocknen oder Einfrieren gesammelt werden. Der Küchen-Salbei kann vielfältig zum Verfeinern von verschiedenen Fleischgerichten, als Salbei-Butter, aber auch in mediterranen Speisen verarbeitet werden. Da Salbei sehr intensiv und leicht bitter schmeckt, sollte er nur sparsam eingesetzt werden.

Apotheker-Salbei in der Heilkunde

Apotheker-Salbei verfügt über viele Wirkstoffe, wie zum Beispiel ätherische Öle, Gerb- und Bitterstoffe und Flavonoide.  Den Inhaltsstoffen wird eine krampflösende, antiseptische und entwässernde Wirkung nachgesagt. Er kann sowohl innerlich als Tee und Gurgellösung, als auch äußerlich für Wundwickel, Aufgüsse und bei Insektenstichen angewendet werden.

Achtung vor dem Nervengift Thujon!

Wie schon Paracelsus zu sagen pflegte, macht die Dosis das Gift. Das gilt auch für den Apotheker-Salbei. Die ätherischen Öle des Salbeis enthalten Thujone. Hierbei handelt es sich um ein Nervengift, das in höheren Dosen Schwindel, Krämpfe und Halluzinationen verursachen kann. Daher sollte Salbei nicht in größeren Mengen oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Schwangere sollten Echten Salbei gänzlich meiden.

Salvia officinalis - Kurzbeschreibung

Familie: Lamiaceae (Lippenblütler)
Lebensdauer: mehrjährig
Lebensform: Steinanlage, trockene Freifläche und Steppenheide
Wuchs: Halbstrauch, horstbildend, buschig
Wuchshöhe: bis 60 cm
Blüte: blau-violett, klein, einfach, ährenförmig
Blütezeit: Juni, Juli
Blätter: immergrün, silbrig-grün, filzig behaart, elliptisch
Standort: sonnig
Boden: mäßig nährstoffreich, humusreich, kalkhaltig, lehmig bis steinig     
Bodenfeuchte: trocken bis mäßig feucht
Winterhärtegradzone: 7
Pflanzabstand: 40 bis 50 cm
Verwendung: Kräutergarten, Apothekergarten, Bauerngarten, Freiflächen, Rabatte, Kübelpflanze, Balkonpflanze, Insektenweide

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Salvia officinalis (1)

Frage
20.04.2018 - Salbei
Gibt es eine Salbeiart, die besonders winterhart ist und auch bei rauerem Klima nicht erfriert?
Antworten (3)
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Name: Salvia officinalis Botanisch: Salvia officinalis
Blütezeit: Anf. Jun. bis Ende Jul. Blätterfarbe: grün, grau
Blütenfarbe: violett Endhöhe: 40cm - 60cm
Sonne: Vollsonne Boden Feuchtigkeit: trocken
Boden Schwere: mittelschwer Winterhärte: winterhart
Verwendung: Beet/Rabatten, Wege/Mauern, Outdoor, Kübel, Wildgarten, Gruppenpflanze, Einzelpflanze Erhältlich: Februar bis Dezember
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