Byzantinische Wildgladiole
Gladiolus communis subsp. Byzantinus
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Blütenfarbe: violett-rot / magentarosa (mitunter helle Streifen)
Blütezeit: Mai – Juli (regional leicht unterschiedlich)
Höhe: ca. 50 – 70 cm
Lichtverhältnisse: volle Sonne bis halbschattig
Blattform: schwertförmige, aufrechte Blätter
Blattfarbe: frischgrün
Pflanzabstand: ca. 8–12 cm
Winterhärtezone (USDA): ca. Zone 7–10 (Bedingt winterhart; evtl. leichter Schutz empfohlen)
Verwendung: Beet, Naturgarten, Schnittblume, Kübel/Hochbeet
Familie: Iridaceae (Schwertliliengewächse)
Geselligkeit: natürlich wirkend in Gruppen oder Massenpflanzungen
Beschreibung
Die Byzantinische Wildgladiole (Gladiolus communis subsp. byzantinus) ist eine mehrjährige, mediterran anmutende Gladiole, die ursprünglich in südlichen Teilen Europas vorkommt und mittlerweile auch im Garten gut heimisch wird. Sie bringt schlanke, aufrechte Stängel mit zahlreichen kleineren, leuchtend violett-roten Blüten hervor, die in dichten Ähren vom späten Frühling bis in den Frühsommer blühen.
Diese Art zeichnet sich durch ihre Winterhärte und einfache Kultivierung aus: Im Gegensatz zu den klassischen, frostempfindlichen Garten-Gladiolen ist G. communis subsp. byzantinus bis USDA-Zone 7 winterhart, kann aber in sehr kalten Regionen mit einer kleinen Abdeckung aus Laub oder Reisig profitieren.
Pflanzung:
- Zeitpunkt: Herbst (September – Dezember)
- Pflanztiefe: ca. 8–10 cm
- Abstand: ca. 8–12 cm zwischen den Zwiebeln
- Standort: sonnig bis leicht halbschattig, durchlässiger, nährstoffreicher Boden
Nach dem Austrieb im Frühjahr benötigt sie regelmässige Feuchtigkeit, besonders während der Blüte und der folgenden Blattphase. Lass das Laub nach dem Verblühen natürlich absterben – dadurch kann die Zwiebel Energie für das nächste Jahr speichern. In besonders rauen Winterlagen empfiehlt sich ein leichter Frostschutz, z. B. Ausbringen von Laub oder Reisig.
Diese Wildgladiole naturalisiert sich im Garten gut, indem sie sich über kleine Nebenknollen und Samen vermehrt, und bildet mit der Zeit grössere Bestände, die im Beet, im Naturgarten oder auch im Kübel einen mediterranen Akzent setzen.
Gute Pflanzpartner
Salbei (z. B. Salvia nemorosa) – harmoniert mit den aufrechten Blütenständen, teilt ähnliche Standortansprüche (Sonne, durchlässiger Boden) und sorgt für eine längere Farbdynamik im Beet.
Storchschnabel (Geranium-Arten) – bildet einen lockeren, bodendeckenden Wuchs, der die Basis um die Gladiolen stilvoll ergänzt und Übergangsblüten vor und nach der Gladiolenblüte bietet.
Knautia macedonica – intensives Dunkelrot bzw. Bordeauxrot setzt Farbakzente zu den violetten Gladiolenblüten und lockert das Gesamtbild durch filigrane Blütenstände auf.
Gräser (z. B. Stipa tenuissima oder Festuca glauca) – verleihen dem Beet Struktur und Bewegung; sie kontrastieren weich mit den schwertförmigen Blättern der Gladiole und verstärken den natürlichen Pflanzlook.
Belassen zur Samenbildung oder Abschneiden zur Kraftschonung der Zwiebeln? Ich habe sie erst letztes Jahr gepflanzt und es ist leider nur etwa ein Drittel aufgegangen - aber sie sind wunderschön! ;-)
LG Ulrike
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