Es beginnt mit den ersten Erdbeeren, dann kommen die Honigbeeren und fast gleichzeitig unsere roten und schwarzen Johannisbeeren (Cassis). Die weissen Johannisbeeren folgen etwas später.
Sobald ich frische Beeren aus dem Garten pflücken kann, beginnt für mich eine der schönsten Gartensaisons. Geht es dir auch so?
An die Cassisbeeren hatte ich aus meiner Kindheit keine guten Erinnerungen. Die hatten so einen dumpfen, fast grau schmeckenden Abgang. Erinnerst du dich auch daran? Die neuen Züchtungen schmecken viel besser. Darum habe ich vor einiger Zeit einen Cassis-Strauch und nun auch noch 2 Caissisima-Stämmchen bestellt.
Sie sehen toll aus in den Töpfen.
Heute machen wir aus den Cassisima-Beeren frische Meringues mit Schwarzen Johannisbeeren Cassis. Ich mache kleinere Tropfen. Die sehen toll aus mit der rosa Farbe und schmecken nach schwarzen Johannisbeeren.
- 50 g Schwarze Johannisbeeren Cassis
- 100 g Eiweiss
- 100 g Puderzucker
- 1 Prise Salz
- Die Beeren waschen und in eine Pfanne geben. Wasser und Zucker dazugeben. Aufkochen. Danach in einem engen Gefäss pürieren. Durch ein Sieb streichen
- Eiweiss, Puderzucker und Salz mit dem Mixer zu einer steifen Masse schlagen. Mach den Sturztest, falls Du nicht sicher bist. Die Schüssel umdrehen und alles bleibt am Platz.
- Das Cassispüree unter den Eischnee mixen. Löffel um Löffel zugeben und dabei weitermixen.
- Die Masse in einen Spritzbeutel füllen. Aus ein mit Backpapier belegtes Blech kleine Tupfen (oder andere Formen) spritzen.
- Im Ofen bei 100 Grad Celsius, Ober- und Unterhitze während etwa 2 Stunden trocknen Je grösser die Meringues umso länger die Backzeit. Servieren mit Vanilleeis, oder Schlagrahm oder frischen Beeren oder allen drei gleichzeitig.
Zwei Tage später schreibe ich erst dieses Rezept und musste jede einzelne Meringue verteidigen. Die Tochter hat gesagt, sie mag keine schwarzen Johannisbeeren. Ich habe nicht gesagt woraus die rosa Meringues sind und sie hat sich beim vorbeigehen direkt vom Blech schon die erste gschnappt.
Sie seien sehr gut. Was sagst du? Hast du das Rezept schon ausprobiert?
Aus den Eigelb kannst du übrigens Eiscreme machen. Als Vorschlag hätte ich da das Eis aus jungen Feigenblättern.
Cassis: Vom Medizinobst zur Snackbeere
Lubera hat sich in den letzten Jahren in der Züchtung von Schwarzen Johannisbeeren einen Namen gemacht. Die alten Sorten trugen ja nur kleine Früchte. Ihr Geschmack war geprägt von Säure und einem dominanten Cassisaroma – so kräftig, dass nach einer Handvoll Beeren der Hals kratzte. Dass man sie trotzdem schätzte, lag vor allem am extrem hohen Vitamin-C-Gehalt. Gesund musste nicht gut schmecken.
Die neuen Cassissima® stellen diese Logik auf den Kopf. Sie bringen es auf Fruchtgrössen von 16–20 Millimeter – und plötzlich verändert sich alles. Die Beeren lassen sich einzeln essen, wie Heidelbeeren, direkt aus dem Becher. Ihre Süsse ist deutlich spürbar, die Säure reduziert. Das Cassisaroma bleibt erhalten, aber es tritt in den Hintergrund, gibt Charakter, ohne zu dominieren. Da ist wirklich viel gegangen, ich empfehle euch, die neuen Cassissima auszuprobieren!
Viel Freude beim Pflanzen, Pflegen und Ernten
Grüess Pascale
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.