Rhamnus frangula 'Fine Line'®
Faulbaum 'Fine Line'® - Schlankes Naturgehölz mit elegantem Säulenwuchs
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Breite: 40cm - 60cm
Standort: Sonne bis Halbschatten
Boden: humos, frisch bis feucht, durchlässig, leicht sauer bis neutral
Wasser: mittlerer bis höherer Wasserbedarf
Blüte: kleine Büschelblüten in den Blattachseln
Blütenfarbe: grünlichweiss bis gelblichweiss
Blütezeit: Mai bis Juli
Eignung für Bienen: sehr gut
Duft: kaum wahrnehmbar
Wuchshöhe: 150–200 cm
Wuchsbreite: 40–60 cm
Wuchsgeschwindigkeit: 20–40 cm pro Jahr
Blattform: schmal lanzettlich bis linealisch
Blattfarbe: mittelgrün
Herbstfärbung: leuchtend gelb bis goldgelb
Laubverhalten: sommergrün
Wurzelsystem: Herzwurzler
Pflanzabstand: 80–120 cm
Winterhärte: bis etwa -34 °C (WHZ 4)
Verwendung: Solitär, schmale Hecke, Kübel, Naturgarten, Vorgarten, Sichtschutz auf kleinem Raum
Windverträglichkeit: sehr gut
Eignung für die Kultur im Kübel: sehr gut
Familie: Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae)
Herkunft: Selektion von Frangula alnus (syn. Rhamnus frangula)
Züchter: Ron Williams
Geselligkeit: Einzelstellung oder Reihenpflanzung
Besonderheiten: extrem schmaler Wuchs, heimische Insektenpflanze, platzsparende Alternative zu Säulengehölzen
Der Säulen-Faulbaum 'Fine Line'® verbindet die ökologische Stärke eines heimischen Wildgehölzes mit einer aussergewöhnlich modernen Wuchsform. Seine schmalen, eleganten Blätter und der streng aufrechte Wuchs erinnern fast an einen Zierbambus, während er gleichzeitig zahlreichen Insekten und Schmetterlingen als wertvolle Nahrungs- und Lebenspflanze dient. Damit ist 'Fine Line'® die perfekte Wahl für naturnahe Gärten mit begrenztem Platzangebot.
Herkunft
'Fine Line'® ist eine moderne Auslese des heimischen Faulbaums (Frangula alnus, früher Rhamnus frangula). Die Sorte wurde in den USA selektiert und gezielt auf ihren aussergewöhnlich schmalen Wuchs und die feine Belaubung hin ausgewählt.
Während der gewöhnliche Faulbaum einen breitbuschigen Grossstrauch bildet, wächst 'Fine Line'® auffallend schmal und aufrecht. Dadurch eröffnet diese Sorte völlig neue Einsatzmöglichkeiten für ein ökologisch wertvolles Heimgehölz.
Bevorzugter Standort und Wuchseigenschaften
Der Säulen-Faulbaum gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Er bevorzugt frische bis leicht feuchte Böden, zeigt sich aber insgesamt erstaunlich anpassungsfähig. Selbst zeitweise feuchtere Gartenbereiche werden gut vertragen.
Der Wuchs ist streng säulenförmig und bleibt auch im Alter bemerkenswert schmal. Mit einer Breite von unter einem Meter eignet sich die Sorte hervorragend für kleine Gärten, schmale Beete, moderne Vorgärten oder als vertikaler Akzent in Staudenpflanzungen.
Die schmalen, länglichen Blätter verleihen der Pflanze eine ungewöhnlich filigrane Erscheinung, die sich deutlich von klassischen heimischen Gehölzen abhebt.
Besonderheiten – vor allem der Frucht
Im Frühjahr erscheinen zahlreiche kleine grünlichweisse Blüten, die für Wildbienen, Schwebfliegen und andere Bestäuber von grosser Bedeutung sind. Wie beim heimischen Faulbaum handelt es sich um eine wichtige Insektenpflanze.
Nach der Blüte entwickeln sich kleine Beerenfrüchte, die sich von Grün über Rot bis Schwarz verfärben. Besonders interessant ist, dass oft gleichzeitig unterschiedlich gefärbte Früchte an der Pflanze zu sehen sind. Die reifen schwarzen Früchte werden von vielen Vogelarten geschätzt.
Von besonderer ökologischer Bedeutung ist 'Fine Line'® als Raupenfutterpflanze für den Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni), dessen Entwicklung eng mit Faulbaumarten verbunden ist.
Verwendung im Garten
'Fine Line'® ist eine hervorragende Wahl für moderne Naturgärten. Durch den schmalen Wuchs eignet sich die Sorte für Bereiche, in denen klassische Wildgehölze zu viel Platz beanspruchen würden. Als Solitärpflanze setzt sie elegante vertikale Akzente und schafft Struktur im Garten.
Mehrere Pflanzen in Reihe gepflanzt ergeben eine lockere, naturnahe Sichtschutzwand, die deutlich weniger Raum benötigt als herkömmliche Hecken. Auch in grossen Kübeln auf Terrassen oder in Innenhöfen macht die Sorte eine ausgezeichnete Figur.
Besonders attraktiv wirkt sie in Kombination mit Gräsern und Stauden, wo ihre schmale Silhouette moderne Gestaltungselemente unterstützt.
Pflege
Der Säulen-Faulbaum ist ausgesprochen pflegeleicht.
Drei spezielle Kulturtipps
- Halte den Boden besonders in den ersten Jahren gleichmässig feucht, bis die Pflanze gut eingewurzelt ist.
- Ein Rückschnitt ist meist nicht notwendig, da die natürliche Säulenform von selbst erhalten bleibt.
- Mulche den Wurzelbereich mit Laubhumus oder Kompost, um die Bodenfeuchtigkeit länger zu bewahren.
Vergleich mit anderen Sorten
Im Vergleich zum heimischen Faulbaum wächst 'Fine Line'® deutlich schmaler und architektonischer. Gegenüber Säulengehölzen wie Säulenhainbuche oder Säulenbuche bietet die Sorte einen wesentlich höheren ökologischen Nutzen für Insekten und Schmetterlinge. Wer einen naturnahen Garten gestalten möchte, ohne auf moderne Formensprache zu verzichten, findet in 'Fine Line'® eine aussergewöhnliche Bereicherung.
Pflanzpartner
Rutenhirse (Panicum virgatum 'Northwind') – unterstreicht den vertikalen Charakter der Pflanzung und sorgt für attraktive Herbststrukturen.
Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) – verlängert die Blühsaison bis in den Spätsommer und lockt zahlreiche Bestäuber an.
Rispenhortensie (Hydrangea paniculata 'Bobo'®) – bietet einen kompakten Blütenkontrast und harmoniert hervorragend mit der schlanken Wuchsform.
Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) – ergänzt die Pflanzung mit Frühlingsblüte, essbaren Früchten und spektakulärer Herbstfärbung.
Im von mir mit gemieteten, ziemlich verwahrlosten Hinterhof- Garten gab es neben einem schwerstkranken Apfelbaum in einem winzigen Eimer (ca 20 l) vielen ebenfalls sehr kranken, verpilzten oder vertrockneten Stauden und Gehölzen auch etliche bereits tote bzw. absterbende Thujen als Heckenpflanzen zum Nachbarn.
Habe lange recherchiert, gesucht und auf der Lubera-Seite sowie im Shop viele hilfreiche Informationen und tolle Pflanzen aller Art entdeckt. Viele Säcke gute Kübelerde, sehr kräftige vitale Stauden usw. geordert und als Ersatz für die toten Thujen habe ich mehrere Faulbaum fine line ausgewählt, weil ich mich schon anhand der Shop- Fotos und der Beschreibung ein bisschen (sehr😊) in ihn verguckt hatte.
Meine Entscheidung für den Faulbaum habe ich zu keinem Zeitpunkt bereut. Alle gesetzten Exemplare sind sehr gut in der ausgetauschten Erde angewachsen, haben inzwischen ordentlich an Höhe und auch an Breite zugelegt. Wunderschöne, schmal bleibende Wuchsform, extrem beliebt bei vielen Insekten und absolut pflegeleicht.
Hat bisher problemlos widrigsten Wetterbedingungen wie etwa starken Frost (-15 Grad), Schneesturm, Starkregen, Sturm, Hagel sowie Hitzeperioden (mit regelmäßigen Wassergaben) ohne zu schwächeln standgehalten, und in Kombination mit anderen Insekten-freundlichen Stauden plus Gehölzen die Anzahl von unter anderem Faltern, Wildbienen und Schwebfliegen in meinem Garten drastisch erhöht. Im Herbst trägt der Faulbaum gelbes Laub, was er zum Winter hin verliert, wo es in meinem Garten ganz einfach liegen bleiben darf. Auch ohne Laub ist der Faulbaum noch eine echte Augenweide.
Besucher gehen aufgrund seiner besonderen Optik regelmäßig davon aus, dass ich eine lockere Hecke aus besonderen Exoten im Garten habe, vermuten irgendeine Bambus - Art dahinter und wollen in der Regel nicht glauben, dass es sich hier um eine wirklich besonders schöne Variante des ohnehin wunderschönen, heimischen Faulbaums handelt.. Wer wie ich einen kleinen Garten hat und ein gesundes wirklich robustes, pflegeleicht Insekten- und Raupen- freundliches, optisch nicht ganz alltägliches Gehölz sucht, dem kann ich den Faulbaum fine line nur wärmstens empfehlen.
Ich selbst warte nun schon eine ziemlich lange Weile, aber weiterhin sehr geduldig darauf, dass es demnächst wieder einmal den Faulbaum Minarett bei Lubera käuflich zu erwerben gibt, denn der würde noch perfekt zu “fine line” in mein ordentlich wildes Gartengehege passen.
Wir haben vor der Terrasse ein ca. 5m langes und 2,5m breites Beet, das als Staudenbeet gestaltet werden soll. Auch drei Säulenbäume sollen dort hinein (jeweils max 2,5m Wuchshöhe, max. 80cm Breite), neben zwei Stammrosen und ein paar (niedrigen) Gräsern. Da es sich um die Südseite handelt, scheint dort den ganzen Tag die Sonne hin. Der tiefer liegende Boden ist lehmig, allerdings haben wir eine dicke Schicht mit Humus aufgelockert. Auch ist der Boden leicht kalkhaltig.
Folgende Fragen hätte ich zu diesem Baum:
Wäre dieser Standort geeignet?
Wenn sich die Raupen des Zitronenfalters von den Blättern ernähren ... muss ich damit rechnen, dass der Baum abgefressen wird?
Wann fallen denn die Blätter ab?
Wie muss er gepflegt, gedüngt und geschnitten werden?
Ganz festgebissen habe ich mich am Faulbaum noch nicht ... ich bin auch für Alternativen offen. Vielleicht haben Sie andere Vorschläge für mich?
Ich liebäugle auch mit dem Schwarzen Säulenholunder 'Black Tower' - allerdings wird mir evtl. der zu hoch und zu breit. Inwiefern kann dieser denn in Schach gehalten werden?
Oder wissen Sie evtl. auch eine immergrüne Alternative?
Ich freue mich sehr auf Ihre Antwort.
Danke und viele Grüße
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.