Ich muss ja gestehen: Ich persönlich bin eigentlich kein grosser Fan von rohen Johannisbeeren, da sie mir oft ein wenig zu sauer sind. Meine Tochter dagegen sieht das komplett anders – sie liebt es, die Beeren direkt frisch vom Strauch zu naschen. Was wir aber beide gleichermassen schätzen, ist der intensiv-fruchtige, frisch gepresste Saft. Mit etwas eiskaltem Sprudelwasser verdünnt, gibt es an heissen Tagen kaum eine bessere Erfrischung!
Wenn die Ernte bei dir im Garten üppig ausfällt, kannst du die Beeren übrigens direkt nach dem Pflücken einfrieren, um sie später nach und nach zu verarbeiten. Ein kleiner Tipp am Rande: Nach dem Auftauen verlieren sie ihre feste Struktur, werden eher matschig und büssen die Knackigkeit der frischen Früchte ein. Zum puren Naschen sind sie dann nicht mehr ideal, aber für feine Backkreationen oder eben zum Entsaften eignen sie sich auch tiefgekühlt hervorragend. Probier doch einfach mal aus, in welcher Variante dir die vielseitigen Beeren am besten schmecken – und lass dich jetzt von meinem Rezept inspirieren!
- 225 g zimmerwarme Butter
- 225 g Zucker
- 275 g Weiss- oder Dinkelmehl
- 1 Päckli Backpulver
- 4 Eier
- 10 EL Johannisbeersaft ungezuckert
- 100 g Magerquark
- 3 EL Johannisbeersaft
- 80 g Zucker
- Die Butter und den Zucker cremig schlagen.
- Die Eier dazugeben und weiter schlagen bis die Masse sichtbar heller geworden ist.
- Den Johannisbeersaft und den Quark dazugeben und weiter mixen.
- Mehl und Backpulver mischen. Durchs Sieb in den Teig geben. Zu einem fast flüssigen Teig mixen.
- Ein flaches Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig darauf giessen. Backen bei 160 Grad Celsius während 35-40 Minuten.
- Den Guss auf den noch warmen Cake giessen. Alles auskühlen lassen. In Mundgerechte Stücke schneiden und servieren.
Wenn Du den Kuchen lieber mehr Rot oder Rosa magst, müsstest Du bitte eine Messerspitze Lebensmittelfarbe verwenden.
Magst du neben den Johannisbeer Schnitten weitere Rezepte mit Johannisbeeren? Hier findest Du weitere Rezepte mit roten Johannisbeeren und jede Menge Hintergrund-Informationen zu den säuerlichen Früchten: Lubera Gartenbuch Johannisbeeren
Uebrigens, nach der Ernte oder spätestens im zeitigen Frühling des Folgejahres schneide ich die zwei bis drei ältesten, abgeernteten Triebe bis auf einen Zapfen über dem Boden zurück. Das fördert die Bildung neuer Ruten. So haben meine Sträucher immer junge Ruten die noch nicht tragen sowie ein und zwei- bis maximal dreijährige Ruten, die im Vollertrag sind. Wichtig ist zudem, Johannisbeeren besser nicht zu knapp zu düngen, damit ihre Wuchskraft und Vitalität erhalten bleibt.
Viel Vergnügen beim Ernten, Verarbeiten und Geniessen.
Grüess Pascale
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
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