Süsse Himbeeren und aromatischer Rosmarin ergeben eine überraschend harmonische Kombination. Die feinen Beeren bringen Fruchtigkeit und eine angenehme Säure, während Rosmarin mit seiner würzigen Note einen spannenden Kontrast schafft. In unserer Himbeer-Tarte mit Rosmarin kommen beide Zutaten wunderbar zur Geltung – ein besonderes Rezept für die sommerliche Kaffeetafel.
Himbeeren im eigenen Garten
Himbeeren lassen sich auch im heimischen Garten relativ unkompliziert anbauen. Sie bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort und einen humosen, nährstoffreichen Boden. Wichtig ist eine gute Wasserversorgung, besonders während der Blüte und Fruchtbildung. Ein lockeres Gerüst oder eine geeignete Rankhilfe sorgt dafür, dass die Ruten gut geführt werden und die Früchte bequem geerntet werden können.
Je nach Sorte beginnt die Ernte im Sommer. Reife Himbeeren lösen sich leicht vom Zapfen und sollten möglichst vorsichtig gepflückt werden. Da die empfindlichen Früchte nur kurz haltbar sind, wandern sie am besten direkt in die Küche – oder werden eingefroren, wenn die Ernte grösser ausfällt.
Rosmarin als aromatischer Gartenbegleiter
Auch Rosmarin fühlt sich an einem sonnigen, warmen Standort wohl. Ein durchlässiger Boden und eher wenig Feuchtigkeit sind ideal für das mediterrane Küchenkraut. Frische Triebspitzen können laufend geerntet werden und verleihen sowohl herzhaften als auch süssen Gerichten eine besondere Note.
Himbeer-Tarte mit Rosmarin
Unser Rezept für Himbeer-Tarte mit Rosmarin zeigt, wie vielseitig Himbeeren sein können. Der knusprige Boden, die saftigen Beeren und das dezente Rosmarinaroma verbinden sich zu einer raffinierten, aber unkomplizierten Tarte.
Besonders schön wird sie mit frisch geernteten Himbeeren aus dem eigenen Garten. So wird aus der sommerlichen Ernte ein Dessert, das nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch die Vielfalt des eigenen Gartens feiert.
Mein Rosmarin hatte den Frosteinbruch vom Frühling nicht überstanden und ich musste ihn ersetzen. Den restlichen Kräutern geht es gut.
Da frage ich gleich nach: Wie geht es Ihren Kräutertöpfen, alles im grünen Bereich? konnten Sie auch dieses Jahr wieder reichlich ernten? Ich hoffe es sehr für Sie.
Himbeeren sind jetzt bei mir auch langsam reif zum Ernten, da ich nur Herbsthimbeeren gepflanzt habe, muss ich jeweils etwas länger auf den Erntebeginn warten. Wenn Sie genug Platz haben oder nur Sommerhimbeeren gesetzt haben, sind sie natürlich schon länger am Pflücken.
Dieses Rezept ist etwas aufwändiger, da ich Ihnen vorschlage auch den Mürbteig selbst zu machen, damit wir die Zitronenverbene darin verarbeiten können.
- 300g Weissmehl oder Dinkelweissmehl
- 1 Prise Salz
- 50g Zucker
- 150g Butter kalt, in Stücken
- Einige Blättern Rosmarin ganz fein gehackt
- 1 Ei
- 4 EL Milch oder Nussmilch
- 500g Himbeeren
- 2 Eigelb
- 2 ganze Eier (Eiweiss z.B. für Meringue verwenden)
- 150 g Crème Fraiche
- Zucker nach Bedarf (je nach Süsse der Himbeeren)
- 1 Spritzer Zitronensaft
- Alles bis und mit Zucker in eine grosse Schüssel geben und gut vermengen. Die kalte Butter in Stücken dazugeben und mit kalten Händen mit den trockenen Zutaten zerkrümeln. Das Ei und die Milch hinzugeben. Kurz zu einem festen Teig kneten.
- Im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen.
- Den Teig auswallen. Auf Backpapier in eine Springform geben und blind backen (beschweren mit Bohnen oder Backperlen). Im Backofen bei 180 Grad etwa 5-10 Minuten, bis er etwas Farbe angenommen hat, backen. Ofen auf 150 Grad einstellen. Der Tortenboden wird ausgekühlt und danach mit der Himbeermasse belegt.
- Die Himbeermasse auf den vor gebackenen Tortenboden giessen, streichen. Wieder zurück in den Ofen. Der ist inzwischen etwas abgekühlt auf 150 Grad und wir lassen die Tarte nun während 40-45 Minuten fertig backen.
- Die fertige Tarte auskühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und mit frischen Himbeeren und ein paar fein gehackten Rosmarinnadeln garnieren.
Ein aufwändiges aber sündhaft gutes Rezept für ein Dessert oder ein spezielles 'Zvieri'.
En guet und viel Freude beim Ernten.
Grüess Pascale Treichler
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