Diesen Cheesecake mit Cassis-Swirlhabe ich nach einem Familien-Grund-Rezept meiner Freundin Susan aus den USA gebacken. Für den Beeren-Swirl können Sie jeden beliebigen Beerensaft nehmen.
Sie benötigen dafür eine vorbereitete Springform (Backpapier, Rand fetten und mehlen).
- 110 ml Beerensaft (z.B. Brombeeren, Heidelbeeren, Cassis). Ich habe Cassisbeeren genommen.
- 60 g Butter
- 100 g Zucker
- 2 Eier
- 100 g Butter
- 100 g trockene Kekse
- 700 g Frischkäse (Neutraler Geschmack)
- 200 g Sauerrahm
- 2 Eier
- 125 g Zucker
- Für das Curd den Beerensaft mit der Butter und Zucker im Wasserbad schmelzen. Die beiden Eier separat verquirlen. Unter kräftigem Rühren in den Beerensaft-Mix giessen und auf dem Wasserbad bei kleiner Temperatur cremig eindicken.
- Die Kekse fein mahlen und mit der geschmolzenen Butter zu einem Teig vermengen. Auf den Backpapier-Boden in die Springform flach drücken.
- Alle Zutaten für die Füllung mit dem Handmixer cremig rühren. Auf den Keksboden giessen.
- Den Beeren-Curd mit in grossen Kleksen auf der Füllung verteilen und mit einer Gabel spiralförmig verteilen.
- Backen bei 180℃ während 35 Minuten auf der untersten Schiene bei Unter- und Oberhitze. Den Cheesecake im geschlossenen Ofen komplett auskühlen lassen, sonst entstehen Risse. Ich lasse meinen meistens über Nacht im Ofen stehen. Erst danach im Kühlschrank lagern.
Cassis und Cheesecake sind eine wunderbare Kombination: Hier trifft die cremige, milde Füllung des Cheesecakes auf die intensive Fruchtigkeit schwarzer Johannisbeeren. Ein feiner Kontrast aus süss, cremig und angenehm säuerlich.
Besonders schön wird der Cheesecake mit Cassis-Swirl, gerade wegen dem Swirl. Die dunkle Beerenfarbe zieht sich in feinen Spiralen durch die helle Cheesecake-Masse und macht aus einem klassischen Kuchen ein kleines Kunstwerk.
Und wenn die Cassisbeeren aus dem eigenen Garten kommen, wird daraus ein echtes Gartendessert.
Schwarze Johannisbeeren – kleine Beeren mit grossem Aroma
Schwarze Johannisbeeren, auch Cassis genannt, sind für ihr charakteristisches intensives Aroma bekannt. Lange galten sie vor allem als klassische Zutat für Sirup, Gelee oder Konfitüre. Moderne Sorten zeigen jedoch, wie vielseitig die Früchte sein können.
Die neuen Cassissima®-Sorten von Lubera wurden unter anderem auf Geschmack und Fruchtqualität selektiert. Einige Sorten bringen deutlich mehr Süsse und Saftigkeit mit als man es von älteren Cassis-Sorten kennt. Dadurch lassen sie sich auch wunderbar frisch geniessen.
Für einen Cheesecake ist das besonders interessant: Die Cassisnote darf kräftig sein, sollte aber gleichzeitig genügend Süsse und Fruchtigkeit mitbringen, um mit der cremigen Füllung harmonisch zusammenzuspielen.
Der Cassis-Swirl bringt Farbe ins Spiel
Ein Cheesecake ist von Natur aus eher hell und cremig. Der dunkle Cassis-Swirl setzt dazu einen wunderschönen Kontrast.
Dabei muss die Beere gar nicht gleichmässig verteilt sein. Gerade die unregelmässigen, spiralförmigen Linien machen den Kuchen so attraktiv. Jeder Cheesecake mit Cassis-Swirl sieht dadurch ein wenig anders aus.
Auch geschmacklich hat der Swirl seinen Reiz: Beim ersten Bissen dominiert die cremige Cheesecake-Füllung, dann kommt plötzlich das intensive Cassisaroma dazu.
Cassis aus dem eigenen Garten
Schwarze Johannisbeeren gehören zu den unkomplizierten Beerensträuchern für den Garten. Ein sonniger bis halbschattiger Platz, ein geeigneter Boden und regelmässiger Schnitt schaffen gute Voraussetzungen für eine reiche Ernte.
Und wer verschiedene Sorten kombiniert, kann auch den Erntezeitraum etwas verlängern. Im Lubera-Sortiment finden sich sehr frühe Cassis-Sorten, die bereits im Juni reifen, aber auch spätere Sorten für Juli und August.
So gibt es nicht nur einmal im Sommer eine grosse Cassis-Ernte, sondern über einen längeren Zeitraum frische Beeren für die Küche.
Cassissima® – schwarze Johannisbeeren für den Genussgarten
Mit der Cassissima®-Reihe hat Lubera verschiedene schwarze Johannisbeeren im Sortiment, die sich in Wuchs, Erntezeit und Fruchteigenschaften unterscheiden. Für den eigenen Garten lohnt es sich deshalb, nicht einfach irgendeine Cassis zu pflanzen, sondern eine Sorte auszuwählen, die zum vorhandenen Platz und zur gewünschten Verwendung passt.
Cassissima® Black Marble – die riesige Cassis
Wer bei schwarzen Johannisbeeren einmal etwas Besonderes ausprobieren möchte, findet mit Cassissima® Black Marble® eine aussergewöhnliche Sorte. Sie bildet extrem grosse schwarze Früchte, die laut Lubera deutlich über einen Zentimeter Durchmesser erreichen können. Die Beeren sind sehr saftig, süss und aromatisch.
Black Marble® ist zudem eine sehr frühe Sorte und kann bereits ab Juni geerntet werden. Besonders interessant: Aufgrund der aussergewöhnlichen Fruchtgrösse werden die Beeren nicht unbedingt nur als ganze Trauben geerntet, sondern können auch einzeln direkt vom Strauch genascht werden.
Für Desserts wie einen Cheesecake ist die Sorte deshalb besonders spannend – sowohl wegen ihres intensiven Cassisaromas als auch wegen ihrer grossen, saftigen Früchte.
Cassissima® Nimue® – kompakt und aromatisch
Wer wenig Platz im Garten hat oder Cassis sogar im Topf anbauen möchte, kann sich Cassissima® Nimue® ansehen. Die Sorte bleibt mit etwa 60 bis 80 Zentimetern Höhe vergleichsweise kompakt und eignet sich laut Lubera besonders gut für kleinere Gärten sowie für die Kultur im Kübel.
Gleichzeitig bringt Nimue® grosse Früchte mit und verbindet einen hohen Zuckergehalt mit einem ausgeprägten Cassisaroma. Dadurch schmecken die Beeren angenehm fruchtig und weniger scharf-säuerlich, als man es von manchen älteren schwarzen Johannisbeeren kennt.
Eine schöne Wahl also für alle, die auf kleinem Raum möglichst viel Beerengenuss möchten.
Cassissima® Noiroma® – frühe Ernte und guter Frischgenuss
Auch Cassissima® Noiroma® gehört zu den frühen Cassis-Sorten von Lubera. Sie wird im Sortiment als hochmehltautolerant und für den Frischgenuss geeignet geführt.
Damit passt sie gut in einen Garten, in dem schwarze Johannisbeeren nicht nur verarbeitet, sondern auch direkt vom Strauch gegessen werden sollen.
Von der Beere zum Dessert
Vielleicht liegt genau darin der besondere Reiz von Cassis: Die schwarzen Beeren können vieles. Sie schmecken direkt vom Strauch, geben Konfitüren und Sirup ihr unverwechselbares Aroma und bringen gleichzeitig eine intensive Fruchtnote in Desserts.
Ein Cheesecake mit Cassis-Swirl zeigt diese Vielseitigkeit besonders schön. Die Beere muss dabei nicht die Hauptrolle übernehmen. Ein paar intensive Cassis-Akzente reichen aus, um einem cremigen Kuchen eine ganz neue Richtung zu geben.
Wer schwarze Johannisbeeren im eigenen Garten anbaut, kann deshalb jedes Jahr aufs Neue ausprobieren, was aus der Ernte entstehen soll.
Ein Stück Beerengarten auf dem Kuchenteller
Ein Cheesecake mit Cassis-Swirl verbindet zwei Dinge, die wunderbar zusammenpassen: cremigen Genuss und frische Früchte aus dem Garten.
Wenn die schwarzen Johannisbeeren im Sommer reif sind, lohnt es sich, nicht alle sofort zu verarbeiten. Ein Teil darf direkt vom Strauch genascht werden, ein Teil wandert in die Küche – und einige besonders aromatische Beeren sorgen vielleicht schon bald für den nächsten Cassis-Swirl.
Denn manchmal braucht es gar nicht viel: einen Beerenstrauch im Garten, einen sonnigen Sommertag und ein gutes Stück Cheesecake.
Ich wünsche Ihnen eine reiche Beeren-Ernte und weiterhin einen schönen Sommer.
Grüess Pascale Treichler
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.