Japanische Wollmispel
Eriobotrya japonica - immergrünes Ziergehölz mit ungewöhnlich früher und langer Blüte
Japanische Wollmispel kaufen
gleich mitbestellen
Breite: 100cm - 2m
Die Japanische Wollmispel ist ein außergewöhnliches immergrünes Gehölz für alle, die mediterrane Pflanzen lieben und dabei etwas Besonderes suchen. Sie verbindet glänzendes, dunkelgrünes Laub mit einem spektakulären rötlichen Austrieb und eleganten, leicht duftenden Blüten. Besonders spannend ist ihre ungewöhnliche Blühweise, denn diese Japanische Wollmispel kann deutlich früher und länger blühen als klassische Japanische Wollmispeln.
Herkunft
Die Japanische Wollmispel, botanisch Eriobotrya japonica, stammt ursprünglich aus den wärmeren Regionen Ostasiens, insbesondere aus China. Von dort gelangte sie früh nach Japan und verbreitete sich später als attraktives Frucht- und Ziergehölz in den subtropischen Regionen der Welt. Heute ist sie vor allem im Mittelmeerraum ein beliebtes Obstgehölz und wird bei uns hauptsächlich als außergewöhnliche Kübelpflanze oder für besonders geschützte Gartenplätze kultiviert. Botanisch gehört sie zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae).
Bevorzugter Standort und Wuchseigenschaften
Diese Japanische Wollmispel liebt Wärme, Licht und einen möglichst geschützten Standort. Ideal ist ein sonniger bis halbschattiger Platz an einer warmen Hauswand, auf einer geschützten Terrasse oder einem windgeschützten Innenhof. Der Boden sollte humos, nährstoffreich und vor allem gut durchlässig sein, denn Staunässe verträgt die Japanische Wollmispel nicht.
Mit einer Endhöhe von etwa 2 bis 3 Metern und einer angegebenen Breite von rund 100 bis 200 Zentimetern bleibt diese Japanische Wollmispel vergleichsweise kompakt. Das macht sie besonders interessant für die Kultur im Kübel und für kleinere Gärten. Das Wachstum ist mit etwa 15 bis 20 Zentimetern Jahreszuwachs moderat.
Ihr eigentliches Schmuckstück ist das immergrüne Laub: Die langen, ledrigen Blätter sind dunkelgrün und glänzend, während der junge Austrieb auffällig rot bis bronzefarben erscheint. Dadurch setzt diese Japanische Wollmispel bereits im Frühjahr einen starken Farbakzent.
Besonderheiten, vor allem der Frucht
Die besondere Stärke dieser Japanischen Wollmispel liegt in ihrer ungewöhnlichen Blühweise. Während die klassische Japanische Wollmispel meist im Herbst und frühen Winter blüht und ihre Blüten und Fruchtansätze deshalb in Mitteleuropa häufig durch Frost verliert, kann diese Japanische Wollmispel deutlich später beziehungsweise früher im Jahr blühen. Sie gilt als besondere Ausnahme mit einer ungewöhnlich langen, unter günstigen Bedingungen nahezu ganzjährigen Blühneigung. Dadurch entsteht die interessante Möglichkeit, dass sich nach einer Frühjahrsblüte Früchte entwickeln, die noch im Sommer ausreifen können.
Die Früchte der Japanischen Wollmispel werden als Loquats oder Nespoli bezeichnet. Sie sind rundlich bis oval, gelb bis orange und besitzen saftiges, süß-säuerliches Fruchtfleisch. Die Früchte können frisch gegessen oder zu Konfitüre und Gelee verarbeitet werden. Typisch sind die relativ großen Samen im Inneren.
Bei dieser Japanische Wollmispel sollte man allerdings nicht allein die Fruchtgröße zum Kaufargument machen: Ihre eigentliche Besonderheit ist die Verschiebung der Blütezeit. Dadurch ist sie gerade für Gärtnerinnen und Gärtner interessant, die die Japanische Wollmispel nicht nur wegen ihrer exotischen Früchte, sondern auch als außergewöhnliches Ziergehölz kultivieren möchten. Unter günstigen Bedingungen können sich aus der Frühjahrsblüte Früchte für eine Sommerernte entwickeln.
Verwendung im Garten
Als Solitär auf einer sonnigen Terrasse kommt diese Japanische Wollmispel besonders schön zur Geltung. Ihr glänzendes, immergrünes Laub sorgt ganzjährig für Struktur, während der rote Austrieb und die weißen Blüten saisonale Höhepunkte setzen.
Besonders empfehlenswert ist die Kübelkultur. Wähle bitte einen ausreichend großen und standsicheren Kübel, denn das kräftige Laub macht die Pflanze windanfällig. Ein schwerer Topf verhindert nicht nur das Umkippen, sondern bietet auch genügend Raum für die Wurzeln. Im Sommer kann die Wollmispel einen geschützten Platz auf Terrasse oder Balkon einnehmen; im Winter lässt sie sich in einem hellen, kühlen Winterquartier schützen.
In ausgesprochen milden Weinbaulagen kann diese Japanische Wollmispel auch einen Versuch im Freiland wert sein. Dabei sollte der Standort unbedingt warm, windgeschützt und möglichst frostbegünstigt sein. Für eine zuverlässige Kultur und insbesondere für junge Pflanzen bleibt der Kübel jedoch die sicherere Variante.
Pflege
Während der Wachstumszeit sollte die Japanische Wollmispel regelmäßig gegossen werden. Der Wurzelballen darf nicht dauerhaft austrocknen, gleichzeitig muss überschüssiges Wasser gut ablaufen können. Von Frühjahr bis Spätsommer freut sich die Pflanze über eine regelmäßige, ausgewogene Düngung. Kübelpflanzen sollten etwa alle zwei bis drei Jahre umgetopft beziehungsweise mit frischem Substrat versorgt werden.
Drei spezielle Kulturtipps:
- Windschutz: Stelle diese Japanische Wollmispel möglichst geschützt auf – die großen, immergrünen Blätter bieten dem Wind viel Angriffsfläche.
- Winter: Kübelpflanzen hell und kühl überwintern und nur mäßig gießen. Bei Frostperioden sollte auch im Freiland ein guter Winterschutz vorgesehen werden.
- Schnitt: Ein leichter Rückschnitt beziehungsweise das Entspitzen junger Pflanzen nach dem Austrieb fördert eine kompakte, gut verzweigte Krone. Stärkere Korrekturschnitte sollten vorzugsweise nach der Frucht- beziehungsweise Blütezeit erfolgen.
Vergleich mit anderen Sorten
Im Vergleich zu klassischen Sorten der Japanischen Wollmispel ist diese vor allem wegen ihrer ungewöhnlichen Blütezeit interessant. Sorten wie 'Tanaka' werden beispielsweise als schnellwachsend und mit langem, dunkelgrünem Glanzlaub beschrieben, während die Japanische Wollmispel 'Argelino' einen eher aufrechten Wuchs mit breiter Krone und eine typische Herbstblüte zeigt.
Diese Japanische Wollmispel spielt dagegen ihre Stärke dort aus, wo eine normale Wollmispel in Mitteleuropa oft an ihre Grenzen kommt: Durch ihre außergewöhnliche Blühneigung kann sie Blüten und unter günstigen Bedingungen auch Fruchtansätze in eine frostärmere Jahreszeit verlagern. Damit ist sie weniger eine klassische Sorte für maximal große Früchte als vielmehr eine besonders spannende Zier- und Fruchtpflanze für Liebhaber exotischer Gehölze.
Pflanzpartner
- Lavendel (Lavandula) – die silbrig-grünen Blätter und violetten Blüten schaffen einen mediterranen Kontrast zum glänzend dunkelgrünen Laub der Wollmispel. Lubera führt ein umfangreiches Lavendelsortiment.
- Rosmarin (Rosmarinus officinalis) – passt mit seinem mediterranen Charakter hervorragend zu dieser Japanische Wollmispel und bevorzugt ebenfalls sonnige, warme Standorte.
- Granatapfel 'Favorite' – ein idealer Partner für eine mediterrane Pflanzung; beide Gehölze verbinden exotisches Erscheinungsbild mit der Möglichkeit einer besonderen Fruchtkultur.
- Granatapfel 'Crimson Sky' – bringt mit seinen roten Blüten einen starken Farbkontrast zu den weißen Blüten der Wollmispel und passt hervorragend in eine sonnige, geschützte Kübel- oder Terrassenpflanzung.
Diesen Winter werde ich die Mispel wohl nicht mehr so früh in die Garage bringen. Meiner Meinung nach ist ein windgeschützter Standort wichtiger als die Wärme.
Pflanzort : Umland Berlin. Tiefsttemperatur lt. Datenlogger -9°C über mehrere Tage/Nächte.
Die Wollmispel ist trotz Winterschutz mit Vlies und Wurzelabdeckung erfroren und auch nicht mehr zu retten. Also lieber keine Freilandpflanzung!
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.