Clematis, Waldrebe 'Ruby'
Clematis alpina 'Ruby' - rubinrote Glöckchen für den Frühlingsgarten
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Breite: 60cm - 140cm
Clematis 'Ruby' bringt schon früh im Gartenjahr kräftige Farbe in die Höhe: Ihre nickenden, rubinrosa bis purpurroten Glockenblüten öffnen sich bereits im April und Bleiben bis Juni. Die zierliche Form der Blüten verleiht dieser Waldrebe einen natürlichen, beinahe wilden Charme, während später fedrig-silbrige Fruchtstände für zusätzlichen Schmuck sorgen. Dank guter Winterhärte und geringem Schnittbedarf ist 'Ruby' eine attraktive Wahl für alle, die eine unkomplizierte frühblühende Clematis suchen.
Herkunft
Clematis 'Ruby' gehört zur Atragene-Gruppe und wird meist Clematis macropetala beziehungsweise den Hybriden aus dem Umfeld der Grossblumigen Alpen-Waldrebe zugeordnet. Diese Clematis stammen von ausgesprochen robusten Arten aus kühlen Regionen ab und unterscheiden sich in ihrer Gartenkultur deutlich von vielen grossblumigen Sommer-Clematis.
'Ruby' ist eine Züchtung des kanadischen Pflanzenzüchters Frank L. Skinner, der sich intensiv mit winterharten Zierpflanzen beschäftigte. Ihre Herkunft erklärt die bemerkenswerte Frosthärte der Sorte – ein grosser Vorteil für Gärten mit kalten Wintern und exponierteren Lagen.
Bevorzugter Standort und Wuchseigenschaften
Clematis 'Ruby' gedeiht an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Anders als manche grossblumigen Clematis kommt sie auch mit weniger üppigen Bodenverhältnissen zurecht. Ideal ist ein humoser, lockerer und gut drainierter Gartenboden. Dauerhafte Nässe solltest du vermeiden.
Mit ungefähr 1,8 bis 3 m Wuchshöhe bleibt 'Ruby' gut beherrschbar. Ihre Blattstiele dienen als Rankorgane und umschlingen dünne Äste, Drähte und Streben. Sie eignet sich deshalb sowohl für klassische Rankgitter als auch zum Hineinwachsen in locker aufgebaute Gehölze.
Besonders reizvoll ist ihr früher Auftritt: Während viele sommerblühende Clematis gerade erst kräftig austreiben, trägt 'Ruby' bereits ihre auffälligen Blütenglocken.
Besonderheiten – vor allem Blüte und Frucht
Die nickenden Glockenblüten sind das Markenzeichen dieser Waldrebe. Ihre äusseren Blütenblätter zeigen ein intensives Rubinrosa bis Purpurrot, während die Innenseite und die zahlreichen inneren Blütenelemente heller erscheinen können. Dadurch besitzen die Blüten eine interessante Tiefenwirkung.
Nach dem Verblühen beginnt ein zweiter dekorativer Abschnitt. Aus den bestäubten Blüten entwickeln sich zahlreiche Nüsschen mit langen, behaarten Griffeln. Gemeinsam formen sie fedrige, silbrig schimmernde Fruchtstände, die im Gegenlicht besonders attraktiv aussehen.
Durch die offenen beziehungsweise halbgefüllten Blüten können Insekten an die Staubgefässe gelangen. 'Ruby' ist damit auch für naturnäher gestaltete Gärten interessant.
Verwendung im Garten
Mit ihrem natürlichen Charakter passt 'Ruby' hervorragend an Zäune, Rankgitter, kleinere Pergolen und Obelisken. Besonders schön wirkt sie, wenn ihre feinen Triebe durch einen lockeren Strauch wachsen und die rubinroten Glocken scheinbar zwischen dessen Zweigen schweben.
Eine spannende Gestaltungsidee ist die Kombination mit sommerblühenden Clematis. Während 'Ruby' bereits im April und Mai blüht, übernehmen Sorten aus der Viticella-Gruppe ab Juni oder Juli. So bleibt dieselbe Rankfläche über einen langen Zeitraum attraktiv.
Auch im Kübel lässt sich 'Ruby' gut kultivieren. Wähle bitte ein ausreichend grosses, frostfestes Gefäss mit sehr gutem Wasserabzug. Gerade im Winter darf sich keine dauerhafte Nässe im Substrat sammeln.
Pflege – 3 spezielle Kulturtipps
1. Möglichst wenig schneiden: Clematis 'Ruby' gehört zur Schnittgruppe 1. Ihre Blüten werden am älteren Holz angelegt. Ein kräftiger Rückschnitt im Winter würde deshalb die kommende Frühlingsblüte reduzieren oder ganz entfernen.
2. Bei Bedarf nach der Blüte korrigieren: Ist die Pflanze zu gross geworden, kannst du sie unmittelbar nach dem Flor auslichten oder einkürzen. Anschliessend bleibt genügend Zeit, neue Triebe für das nächste Frühjahr auszubilden.
3. Drainage wichtiger nehmen als Dünger: 'Ruby' braucht keinen permanent nassen, übermässig gedüngten Boden. Achte besonders auf gute Durchlässigkeit und vermeide Staunässe – vor allem bei der Kultur im Kübel.
Vergleich mit anderen Sorten
Im Gegensatz zur rosa blühenden, starkwachsenden Clematis montana 'Rubens' bleibt 'Ruby' kompakter und besitzt deutlich ausgeprägte, nickende Glockenblüten. Gegenüber grossblumigen Sommerhybriden wie 'Rouge Cardinal' ist ihre Einzelblüte kleiner, dafür beginnt die Blüte mehrere Monate früher. Auch Clematis alpina ist eng mit diesem Gartentyp verwandt, wirkt mit ihren meist blauvioletten Blüten jedoch deutlich kühler in der Farbgebung. 'Ruby' ist daher besonders empfehlenswert, wenn du eine frühe Clematis mit warmem, kräftigem Farbton suchst.
Pflanzpartner für Clematis 'Ruby'
Clematis 'Etoile Violette' (Clematis viticella 'Etoile Violette'): Die dunkelviolette Viticella-Clematis beginnt ihre Hauptblüte deutlich später. Zusammen mit 'Ruby' lässt sich eine Rankfläche vom Frühling bis weit in den Sommer hinein mit Clematis-Blüten schmücken.
Kletterrose 'New Dawn' (Rosa 'New Dawn'): Ihre zartrosa Blüten erscheinen nach dem ersten Flor von 'Ruby' und führen die romantische Farbwirkung fort. Beide lassen sich an einem ausreichend grossen Rankgerüst attraktiv miteinander verbinden.
Rispenhortensie 'Limelight' (Hydrangea paniculata 'Limelight'): Ihre hellen Blütenrispen sorgen im Sommer für einen völlig anderen Blütencharakter. Vor oder neben der Clematis gepflanzt entsteht eine wirkungsvolle Staffelung von der frühen Kletterblüte bis zum Hochsommer.
Purpurglöckchen (Heuchera-Hybriden): Dunkellaubige Sorten greifen die rubinroten Farbtöne der Clematis auf und eignen sich hervorragend zur Gestaltung ihres unteren Pflanzenbereichs. Gleichzeitig bleibt die Kombination kompakt genug, um der Clematis am Wurzelraum nicht unnötig Konkurrenz zu machen.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
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Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.