Rosmarin 'Prostratus'

XXL Rosmarinus officinalis 'Prostratus', kräftiger Rosmarin-Strauch mit hängendem Wuchs

Rosmarin, Rosmarinus officinalis 'Prostratus', Strauch in 3L
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Vorteile

  • Aromatisch duftende, mediterrane Würzpflanze
  • Dekorativer überhängender Wuchs für Kübel und Mauern
  • Bienen- und insektenfreundliche Blüten
  • Trockenheitsverträglich und pflegeleicht
  • Ganzjährig immergrün und vielseitig verwendbar
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Steckbrief Beschreibung Gartenstorys Fragen & Antworten
Eigenschaften Rosmarin 'Prostratus'
Höhe und Breite Endhöhe / Breite 20cm - 60cm hoch
20cm - 60cm breit
Standort Standort Vollsonne
Duft Duft stark duftend
Winterhärte Winterhärte -10 °C bis -15 °C
Pflanzzeit
Anfang April bis Ende August
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
J F M A M J J A S O N D
Blütezeit
Anfang April bis Ende Juni
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
J F M A M J J A S O N D
Kultur
Pflanzzeit Anfang April bis Ende August
Wuchs
Endhöhe 20cm - 60cm
Endbreite 20cm - 60cm
Standort/Boden
Sonne Vollsonne
Boden Feuchtigkeit trocken
Boden Schwere leicht, mittelschwer
Boden pH-Wert schwach sauer, neutral, schwach alkalisch
Winterhärte bedingt winterhart / winterhart nur im milden Mikroklima
Winterhärte Temperaturbereich -10 °C bis -15 °C
trockenresistent ja
Blüten
Blütenfarbe blau
Blütezeit Anfang April bis Ende Juni
Duft stark duftend
Laub
Blätterfarbe grün
Laubkleid immergrün
Weitere Daten
Botanisch Rosmarinus officinalis
Verwendung Einzelpflanze, Gruppenpflanze, Süd- und Westwände, Kübel, Outdoor, Beet/Rabatten
Steckbrief Rosmarin 'Prostratus'

Botanischer Name: Rosmarinus officinalis 'Prostratus' (heute botanisch häufig als Salvia rosmarinus geführt)

Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)

Herkunft: Mittelmeerraum, besonders trockene Küstenregionen Südeuropas

Pflanzentyp: Immergrüner, aromatischer Halbstrauch

Wuchsform: Buschig, aufrecht bis locker überhängend, stark verzweigt

Wuchshöhe: Etwa 50 bis 150 cm, je nach Sorte und Standort

Blätter: Schmal, nadelartig, dunkelgrün mit silbrig-weißer Blattunterseite, stark aromatisch

Blüten: Klein, lippenförmig, meist hellblau bis violett, seltener weiß oder rosafarben

Blütezeit: Je nach Klima von März bis Juni, in milden Regionen auch länger

Duft: Würzig, harzig, frisch, leicht kampferartig

Standort: Vollsonnig, warm und windgeschützt

Boden: Durchlässig, sandig bis steinig, eher nährstoffarm und kalkhaltig

Wasserbedarf: Gering; empfindlich gegenüber Staunässe

Winterhärte: Bedingt winterhart; junge oder Kübelpflanzen benötigen Frostschutz

Verwendung: Gewürz-, Duft-, Heil- und Zierpflanze; beliebt in mediterranen Gärten und Kräuterbeeten

Ernte: Ganzjährig möglich, besonders aromatisch kurz vor der Blüte

Besonderheiten:
Bienenfreundlich, reich an ätherischen Ölen, hängende Form des Rosmarinus officinalis

Beschreibung

Herkunft und Botanik

Rosmarinus prostratus ist die niederliegende, besonders dekorative Form des klassischen Rosmarins und stammt wie dieser aus den sonnenverwöhnten Küstenregionen des Mittelmeerraums. Botanisch gehört die Pflanze zur Familie der Lippenblütler und bildet lange, weich überhängende Triebe aus, die Mauern, Hochbeete oder Kübel malerisch umspielen. Die schmalen, immergrünen Blätter verströmen bereits bei leichter Berührung ihren intensiven Duft. Im Frühjahr erscheinen zahlreiche kleine blauviolette Blüten, die Bienen und andere Insekten magisch anziehen.

Aromen und Verwendung bei Rosmarinus prostratus

Das Aroma von hängendem Rosmarin ist kraftvoll und mediterran, aber etwas lieblicher als seine aufrechten Geschwistersorten in unserem Sortiment. Die ätherischen Öle erinnern an Zitrusschalen von Zitrone und Grapefruit, sowie an Piniennadeln und sonnengetrocknete Kräuter. Besonders gut eignet sich die Pflanze für Ofengerichte, Kartoffeln, Grillmarinaden oder aromatisiertes Olivenöl. Durch seinen überhängenden Wuchs wird Rosmarinus prostratus zudem gerne als duftende Zierpflanze auf Balkonen, Terrassen oder in Kräuterspiralen verwendet, wo seine Triebe dekorativ über den Rand wachsen.

Wuchs und Pflege im Beet und im Kübel

Rosmarinus prostratus liebt einen vollsonnigen, warmen Standort und bevorzugt lockere, durchlässige Erde. Im Beet gedeiht er besonders schön an Trockenmauern, Hängen oder in mediterranen Pflanzungen, wo Regenwasser rasch ablaufen kann. Im Kübel benötigt er eine gute Drainageschicht, damit keine Staunässe entsteht. Gegossen wird sparsam, denn die Pflanze verträgt Trockenheit deutlich besser als dauerhaft feuchte Erde. In Regionen mit strengem Frost empfiehlt sich ein geschützter Standort oder eine frostfreie Überwinterung von Kübelpflanzen.

Die Winterhärte von Rosmarinus prostratus

Rosmarinus prostratus gilt als bedingt winterhart. In milden Regionen übersteht er kurze Frostperioden meist problemlos, besonders wenn er an einem geschützten, sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden wächst. Dauerhafte Nässe im Winter ist jedoch deutlich gefährlicher als trockene Kälte, da die Wurzeln empfindlich auf Staunässe reagieren.

Im Beet empfiehlt sich in kälteren Gegenden ein Winterschutz aus Reisig oder Vlies, vor allem bei jungen Pflanzen. Sehr tiefe Temperaturen unter etwa −10 °C können Schäden verursachen. Im Kübel ist der hängende Rosmarin frostempfindlicher, weil der Wurzelballen schneller durchfriert. Topfpflanzen sollten daher möglichst hell und kühl, aber frostfrei überwintert oder gut geschützt an eine Hauswand gestellt werden.

Schnitt und Ernte bei Rosmarinus prostratus

Ein regelmäßiger, leichter Rückschnitt sorgt dafür, dass die Pflanze dicht und vital bleibt. Am besten erfolgt der Schnitt nach der Blüte oder im zeitigen Frühjahr, wobei nicht zu tief ins alte Holz geschnitten werden sollte. Geerntet werden die jungen, aromatischen Triebspitzen vorzugsweise an sonnigen Tagen. Frisch oder getrocknet behalten die Nadeln lange ihr intensives Aroma und bringen mediterrane Würze und Duftfülle in die Küche.

Schöne Begleitpflanzen

  • Thymian: Der niedrig wachsende Thymian liebt die gleichen sonnig-trockenen Bedingungen wie Rosmarin ‘Prostratus’ und bildet einen wunderbar duftenden Kräuterteppich.
  • Lavendel: Mit seinem silbrigen Laub und den violetten Blüten ergänzt Lavendel den überhängenden Rosmarin perfekt und bringt mediterranes Flair ins Beet.
  • Salbei: Mit seinem an Hitze angepassten Laub passt Salbei optisch und standorttechnisch perfekt zu Rosmarin ‘Prostratus’.
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