Botanischer Name: Tsuga canadensis
Deutscher Name: Kanadische Hemlocktanne
Pflanzenfamilie: Kieferngewächse (Pinaceae)
Pflanzenart: Immergrüner Nadelbaum
Wuchs: Schlank-kegelförmig, später malerisch überhängende Triebe
Endhöhe: ca. 10–20 m (in Kultur oft niedriger)
Endbreite: ca. 5–8 m
Wachstum: langsam bis mäßig
Nadeln: weich, flach, dunkelgrün mit hellen Streifen auf der Unterseite
Zapfen: klein, dekorativ, hellbraun
Standort: halbschattig bis schattig
Boden: frisch, humos, durchlässig, leicht sauer
Wasserbedarf: mittel, empfindlich gegen Trockenheit
Winterhärte: gut bis sehr gut
Schnitt: gut schnittverträglich
Verwendung: Solitär, Hecke, Schattengarten, Parkbaum
Besonderheit: eine der schattenverträglichsten Nadelgehölze
Der lockere und pyramidale Wuchs mit den überhängenden Spitzen von Tsuga canadensis wirkt sehr elegant. Der Baum kann nach 30 Jahren bis zu 10m hoch werden.
Sehr eleganter Nadelbaum
Die Hemlocktanne ist ein Nadelbaum, der etwa 10m hoch und 4m breit werden kann, dies ist aber erst nach 30 bis 70 Jahren der Fall, denn es kommen pro Jahr nur etwa 20cm dazu. Die Pflanze wächst locker pyramidal, die Seitenäste stehen fast waagrecht von dem Hauptstamm ab und die feinen Spitzen hängen locker über. Das ergibt zusammen mit dem immergrünen Nadelkleid eine sehr elegante Erscheinung. Die feinen, grünen Nadeln sind eher weich und beim Austrieb von einem satten Grün. Ab einem Alter von 5+ Jahren erscheinen an der Pflanze zusätzlich kleine Zapfen. Durch den eleganten Wuchs ist eine Solitärstellung absolut zu empfehlen.
Hemlocktanne: Woher der Name stammt
Beim Zerreiben der Nadeln entsteht ein intensiver Geruch, der dem Geruch des Gierschs oder des verwandten Schierlings stark ähnelt. Schierling ist denn auch die deutsche Übersetzung von Hemlock und so werden die Tsuga canadensis auch Schierlingstannen - oder eben Hemlocktannen genannt.
Standortansprüche und Pflege
Tsuga canadensis wünscht eine saure Erde an einem humosen und feuchten Standort, gerne in der Nähe eines Gewässers. Zur Bodenverbesserung kann etwas Kompost in die Erde eingearbeitet werden. Diese Konifere mag es lieber etwas kühler und sollte nicht an einem extrem heissen Standort gepflanzt werden. Tsuga canadensis stammt aus Kanada, deshalb erstaunt es nicht, dass sie bei uns absolut winterhart ist. Als Flachwurzler mag die Hemlocktanne keine Bodenbearbeitung im Wurzelbereich und auch keine Unterbepflanzung.