Kürbis 'Bischofsmütze'

Cucurbita maxima 'Bischofsmütze' - Der zierende Speisekürbis mit dem humoristischen Namen

Kürbis 'Bischofsmütze' Cucurbita maxima 'Bischofsmütze'
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Der Kürbis ‘Bischofsmütze’ ist sowohl ein wunderschöner Zierkürbis als auch ein vorzüglicher Speisekürbis. Er durchbricht also die Zweiteilung, die man gemeinhin macht: Hier die Speisekürbisse, und dort die Zierkürbisse, die häufig noch Giftstoffe enthalten. Um allen Missverständnissen vorzubeugen: Die Bischofsmütze hat einen wunderbaren leckeren Geschmack und ist keineswegs giftig, dazu ist er auch noch sehr schön, ja fast pompös, ganz ähnlich wie die prunkvolle Mütze eines mittelalterlichen Bischofs. So bringt der Bischofsmütze Kürbis gleich doppelte Freude, denn die wilde Musterung in orange, grün und weiss macht ihn zu dem Hingucker unter den Riesenkürbissen – bevor er dann auch noch zu Suppen und andere Speisen verarbeitet wird.

Vorteile der ‘Bischofsmütze’

  • Sieht als Zierkürbis nicht nur gut aus, ihr zart schmelzendes Fruchtfleisch hat zudem einen wunderbar leckeren Geschmack. 
  • Die ausgehölte Frucht zeigt sich auf dem Tisch als wunderschöne Schale für die Kürbissuppe, so fällt das durch die Verwachsungen mühselige Schälen weg.
  • Für einen (Halb-)Zierkürbis bildet die ‘Bischofsmütze’ Früchte von stattlicher Grösse, er ist halt doch der Art Cucurbita maxima, den Riesenkürbissen zugehörig.

Was der Kürbis mit der Kopfbedeckung hoher Geistlicher zu tun hat

Der Name ‘Bischofsmütze’ dürfte wohl von den nicht ganz unberechtigten Parallelen zwischen der eigentümlichen Kürbisform und der historischen Kopfbedeckung der kirchlichen Würdenträger herrühren. Der Fakt, dass sich der Kürbis durch ein komplett ungeordnetes, wildes Farbenspiel von dunkelgrünen, weissen und sattorangen Streifen auszeichnet, verleiht der Benennung eine humoristische Note. Sind die Bischöfe wirklich mit so einer lustigen Kopfbedeckung herumgelaufen? Und überhaupt: Macht sie ihre zierende und prunkvolle Kleidung nicht etwas lächerlich?
Allgemein scheint die auffallende zweiteilige Kürbisform Assoziationen mit Kopfbedeckungen zu wecken: Mancherorts wird die ‘Bischofsmütze’ auch "Turbankürbis" genannt. Da würden sich die Bischöfe wohl bedanken.

So entsteht die urkomische Form der ‘Bischofsmütze’ 

Das sortentypische Aussehen entsteht schon beim Heranwachsen der Frucht. Die Blütenbasis bleibt dabei als Ring stehen und schnürt so den Kürbis regelrecht ein. Um diese Einschnürung wächst die Frucht weiter und bildet sozusagen einen wulstigen zweiten Ring aus Fruchtfleisch. So entsteht die charakteristische zweiteilige Form, bei deren Ansicht sich die ursprünglichen Namensgeber veranlasst fühlten, sich über die bischöfliche Mode zu mokieren.

Wie nutzt man den Bischofsmütze Kürbis?

Zusammen mit der auffallenden Färbung sorgt die unübliche "Mützenform" für ordentlich Zierwert. Die gefurchte Fruchtform macht das Schälen hingegen sehr aufwändig, und die Schale ist auch viel zu dick und zu panzerförmig, um mit gegart und mitgegessen zu werden. Am besten macht man aus der Not eine Tugend und schneidet den Bischofsmützen-Kürbis sozusagen horizontal ein zwei Teile und höhlt die Kürbishälften aus. Das Fruchtfleisch kann dann für alle möglichen Kürbisgerichte, vor allem aber für eine sämige Kürbissuppe genutzt werden. Und noch schöner und interessanter: Die Suppe kann gleich in der unteren grösseren ausgehölten Kürbishälfte präsentiert und serviert werden…

Kurzbeschreibung des Bischofsmützen-Kürbis

Anbau: Eine Voranzucht ist notwendig, da die Sämlinge frostempfindlich sind; Bischofsmützen Pflanzen erst im Mai ins Freie setzen. Genügend Sonne, nährstoffreiche Erde, genügend Wasser; mit den starken Bischofsmützen-Pflanzen von Lubera im 1.3l Topf gewinnen Sie einen deutlichen Startvorteil, der sich dann auch bei der Ernte zeigt.
Wuchs: Die langen Ranken brauchen genügend Platz im Garten, allgemein wuchert die ‘Bischofsmütze’ aber deutlich weniger als andere Sorten. Pflanzabstand 100x100cm
Frucht/ Ernte: 1.5-3kg, orange, grün und weiß gemustert, mit gelb-orangem Fruchtfleisch, Ernte ab September; als Ernte kann mit 2-3 Kürbissen pro Pflanze gerechnet werden
Geschmack: nussig-aromatisch, süsslich, nach kochen mehlige Konsistenz, ausgezeichnet für Suppen geeignet 

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Kürbis 'Bischofsmütze' (0)

Name: Kürbis 'Bischofsmütze' Botanisch: Cucurbita maxima 'Bischofsmütze'
Reifezeit: Anf. Sept. bis Ende Okt. Blätterfarbe: grün
Blütenfarbe: gelb Endhöhe: 15cm - 40cm
Sonne: Vollsonne Boden Schwere: mittelschwer, leicht
Boden pH-Wert: neutral, schwach sauer Süsse: mittelsüss
Erhältlich: Mai bis Juni