Birne 'Gellerts Butterbirne'

Pyrus communis - die goldgelbe Delikatessbirne für Gourmets

Birne 'Gellerts Butterbirne'
Birne 'Gellerts Butterbirne'
Birne 'Gellerts Butterbirne'
Birne 'Gellerts Butterbirne'
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Vorteile Birne 'Gellerts Butterbirne'

  • bildet grosse Früchte aus
  • ideal zum Direktverzehr, aber auch zum Backen und Dörren
  • anspruchslos an Bodenbedingungen und Klima

Wenn Sie nach einem besonders wuchsstarken, ertragreichen und robusten Birnenbaum suchen, empfehlen wir Ihnen, im Lubera Shop die 'Gellerts Butterbirne' zu kaufen. Diese traditionsreichen Obstbäume sind in klimatischer Hinsicht sehr bescheiden und die im September genussreifen Früchte zählen zu den besten und begehrtesten Tafelbirnen im Herbst. 

Die Geschichte von ‘Gellerts Butterbirne’

Ebenso zufällig wie einst die Birnensorte 'Gellerts Butterbirne' entstanden ist, verdankt sie sogar ihren Namen einem Zufall. Wo genau und unter welchen Umständen ein Herr Bonnet aus dem französischen Boulogne-sur-Mer (Departement Pas-de-Calais) den Zufallssämling um 1820 auch entdeckte: Etwa zehn Jahre später landete er in der Baumschule in Bourg-la-Reine, wo er in Anlehnung an den bekannten französischen Pomologen und damaligen Pariser Schlossparkdirektors Hardy seine Namensgebung als ‘Beurré Hardy’ erfuhr. Die Umbenennung in 'Gellerts Butterbirne' folgte erst 1838 durch den deutschen Pfarrer und Naturwissenschaftler Johann Georg Conrad Oberdieck – fälschlicherweise, irrtümlich oder eben zufällig – nach dem deutschen Dichter und Moralphilosophen der Aufklärung Christian Fürchtegott Gellert.

Standortansprüche von ‘Gellerts Butterbirne’ 

Die wärmeklimatischen Anforderungen die 'Gellerts Butterbirne' im Hausgarten stellt, ermöglichen eine grosse Anbaubreite dieser Sorte, die bis in mittlere Höhenlagen (max. 600 m) reicht. Der Wunsch nach Wärme – ist wie bei Birnen allgemein üblich – bei diesen Gehölzen ebenfalls vorhanden, sodass ein sonniger Standplatz auch im Sinne einer perfekten und aromatischen Fruchtqualität ideal wäre. Der Boden darf nicht zu nass sein, soll aber auch niemals für längere Zeit austrocknen. Beachten Sie, dass dauerfeuchtes Erdreich oder gar Staunässe zu mangelhaftem Wachstum Ihres Birnenbaums führt. Wir empfehlen für Ihren 'Gellerts Butterbirne' Baum einen nährstoffreichen und tiefgründigen Gartenboden mit einem pH-Wert im leicht sauren bis niedrigen Bereich. Frische Gartenerde fördert in den ersten Jahren hauptsächlich das vegetative Wachstum der Bäume, während ein mässig trockener Untergrund eher dem Fruchten der Gehölze (dem vorzeitigen Fruchtfall leider mitunter ebenfalls) zugutekommt.

Wuchseigenschaften der stark wachsenden Halbstämme von ‘Gellerts Butterbirne’

Bei betonter Mittelachse entwickelt sich diese Birnensorte schon in den Anfangsjahren starkwüchsig, wächst dabei steil nach oben strebend und bildet relativ schwach verzweigte Leitäste. Werden sie beizeiten waagerecht gebunden, erreicht man bei gleichzeitiger Förderung der Blühwilligkeit eine breitere Kronenstruktur bei der 'Gellerts Butterbirne'. Mit einer Wuchshöhe von weit über fünf Meter (2,50 bis 3,50 m breit; jährlicher Wuchszuwachs etwa 30 bis 50 cm) bildet sich mit der Zeit eine aufrechte, etwas seitlich überhängende Baumkrone.

Wann erntet man 'Gellerts Butterbirne' ?

Infolge des sehr starken Wuchses setzen die Erträge bei dieser Sorte etwas später als gewöhnlich ein, sind dafür aber besonders hoch (gelegentlich auch alternierend). Die Pflückreife bei den zeitigen Herbstbirnen ist je nach Wetterbedingungen und Standortqualität etwa Mitte September erreicht und endet Anfang Oktober. Bei ungefähr 18 °C und unter Frischluftbedingungen kann bis gegen Ende Oktober bei Bedarf noch eine Nachlagerung der Früchte erfolgen. Voraussetzung für die bestmögliche Fruchtqualität ist eine vollständige Reife. Wird zu zeitig geerntet, leidet nicht nur die Optik bei den 'Gellerts Butterbirnen', sondern viel mehr noch ihr ansonsten hervorragender Geschmack (dann: herb mit griessiegem Fruchtfleisch!). 

Merkmale der 'Gellerts Butterbirnen'

Die Früchte wachsen gross bis mittelgross heran (90 % werden zwischen 6 bis 8 cm hoch) und wiegen etwa 145 bis 200 Gramm (Durchschnittsgewicht der Birnen ca. 165 Gramm). Von der Form her sind sie breitbirnenförmig bis stumpfkegelig sowie oval und wirken optisch ein wenig klobig gedrungen. Äusserlich brillieren die vollständig ausgereiften Butterbirnen mit ihrer ocker- bis bronzefarbenen Schale, die sonnenseits schwach bläulich rot hindurchscheint. 

Geschmack von ‘Gellerts Butterbirne’

Das appetitlich gelblichweisse Fruchtfleisch schmilzt nahezu im Mund dahin und ist herrlich saftig. Geschmacklich ist die 'Gellerts Butterbirne' eine der besten Sorten: angenehm festfleischig, fliessend bis schmelzend, dank vieler Sonnenstunden mit edlem Aroma gewürzt und mit weinsäuerlich süsser Note (mittlerer Zuckergehalt zwischen 12,1 und 14,0 Prozent bei etwa 3,1 Gramm Fruchtsäure je Liter). 

Verwendungsmöglichkeiten von ‘Gellerts Butterbirne’

Eine 'Gellerts Butterbirne' bei Lubera kaufen lohnt sich auch wegen der vielen Verwendungsmöglichkeiten, von denen – neben dem Frischverzehr dieser leckeren Feinschmecker-Früchte - hier nur eine kleine Auswahl genannt sei: Tafelfrüchte, Kompott, Obstsalat, Backobst, Einmachen, Saft-, Most- und Likörherstellung, Süssspeisen und:

Wie aus 'Gellerts Butterbirne' Dörrbirnen hergestellt werden

Es gibt nur wenige Birnensorten, die sich ebenso gut für die Herstellung von gedörrtem Obst eignen wie diese Butterbirne. Ein eventueller Ernteüberschuss kann auf diese Weise mit lediglich geringem Arbeitsaufwand für die langen Winterwochen haltbar gemacht werden. Bei uns in der Schweiz, wie auch in Süddeutschland, sind diese sogenannten Hutzelbirnen (oder Hutzeln) sehr beliebt, werden gerne pur genascht, lassen sich aber auch vielfältig weiterverarbeiten. Zum Dörren geeignete Birnen sind neben 'Gellerts Butterbirne' auch Sorten wie die 'Gute Luise' oder die 'Pastorenbirne' aus unserem Luberashop. Beachten Sie, dass die Früchte unzerteilt gedörrt werden sollten. Sie benötigen zur Trocknung bei 50 bis 80 °C im Backofen etwa vier bis sechs Tage. Beim Dörren als ganze Frucht bleiben die Birnen im Inneren wunderbar weich. Anschliessend lassen sich aus dem Dörrobst das bekannte Hutzelbrot und viele andere Gebäcksorten zubereiten oder Sie geniessen eine der schmackhaften Trockenbirnen als gesunden Snack für zwischendurch.

Kurzbeschreibung Birne 'Gellerts Butterbirne'

Grösse: 6 bis 8 m hoch und 4 bis 6 m breit
Wuchs: starker Wuchs, buschartig, gut verzweigt
Standort: sonnig bis halbschattig
Boden: anspruchslos an Bodenbedingungen 
Reifezeit: Mitte September bis Anfang Oktober
Blütezeit: April
Lagerfähigkeit: nur wenige Tage bis Wochen
Frucht Aussehen/Form: bildet mittelgrosse bis grosse Früchte, grüngelb, bis goldgelb, selten sonnenseits rötlich angehaucht
Geschmack: saftig, erfrischend mit feinsäuerlichem Aroma
Herkunft/Geschichte: diese sehr alte, aber noch immer beliebte Sorte wurde im Jahr 1820 von M. Bonnet in Frankreich gefunden und kultiviert. Damals trug sie noch den Namen ‘Beurré Hardy’, erst im Jahr 1838 erhielt sie den Namen 'Gellerts Butterbirne' oder einfach ‘Gellert’
Befruchtung: selbstunfruchtbar, brauchen aber keinen in der Nähe stehenden Befruchter, da die Insekten und Bienen zur Blütezeit genug Pollen auf sich tragen, um eine Befruchtung zu ermöglichen.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Birne 'Gellerts Butterbirne' (0)

Name: Birne 'Gellerts Butterbirne' Botanisch: Pyrus communis
Blütezeit: Anf. April bis Ende April Reifezeit: Anf. Sept. bis Ende Sept.
Blätterfarbe: grün Sonne: Halbschatten, Vollsonne
Boden Feuchtigkeit: feucht Boden Schwere: schwer, mittelschwer, leicht
Boden pH-Wert: schwach alkalisch, neutral, schwach sauer Verwendung: Wildgarten, Gruppenpflanze, Einzelpflanze
Laubkleid: laubabwerfend Erhältlich: Februar bis Dezember