Rhabarber gehört zu den ersten Pflanzen, die im Frühling reichlich Ernte versprechen. Die kräftigen Stiele wachsen schnell und lassen sich in der Küche vielseitig verwenden. Meist denken wir bei Rhabarber zuerst an Kuchen, Kompott oder Konfitüre. Doch auch herzhaft kann das Gemüse überzeugen: Rhabarber-Chutney bringt eine spannende Mischung aus süss, säuerlich und würzig auf den Teller.
Rhabarber im eigenen Garten
Rhabarber ist eine unkomplizierte und langlebige Gartenpflanze. Er bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und einen tiefgründigen, humosen und nährstoffreichen Boden. Da Rhabarber viel Platz benötigt, sollte ihm ausreichend Raum zur Entwicklung gelassen werden.
Bei guter Pflege kann eine Rhabarberstaude viele Jahre am gleichen Standort wachsen. Im Frühjahr beginnt sie kräftig auszutreiben und bildet grosse Blätter mit den charakteristischen langen Stielen.
Die richtige Ernte
Geerntet wird Rhabarber meist ab April bis Ende Juni. Die Stiele werden nicht abgeschnitten, sondern vorsichtig aus der Pflanze herausgedreht. Dabei sollte nie die gesamte Pflanze abgeerntet werden, damit sie genügend Kraft für das weitere Wachstum sammeln kann.
Ab Ende Juni lässt man die Staude wieder vollständig wachsen. Die Blätter selbst sind aufgrund ihres hohen Oxalsäuregehalts nicht zum Verzehr geeignet.
Was macht ein Chutney aus?
Chutneys stammen ursprünglich aus der indischen Küche und sind heute auf der ganzen Welt beliebt. Sie verbinden unterschiedliche Geschmacksrichtungen und können je nach Rezept süss, säuerlich, fruchtig, würzig oder pikant sein. Häufig werden Früchte oder Gemüse mit Essig, Zucker und verschiedenen Gewürzen langsam eingekocht.
Rhabarber eignet sich dafür besonders gut. Seine natürliche Säure bildet eine ideale Grundlage für ein aromatisches Chutney. Unser Rhabarber-Chutney passt wunderbar zu Käse, Gegrilltem oder als besondere Beilage zu herzhaften Gerichten.
So bekommt der Rhabarber aus dem eigenen Garten einen ganz neuen Auftritt – und zeigt, dass er weit mehr kann als süsse Klassiker.
Ein Chutney passt gut zu Curry-Gerichten (direkt während dem Kochen als Würzbeilage dazugeben) oder zu Geschwellten Kartoffeln mit Käse oder zu Raclette. Sicher haben Sie noch mehr Ideen wo ein Süss-Pikanter Chutney passen könnte.
Die Herstellung eines Chutneys ist genau wie bei Konfitüre. Die Früchte werden klein geschnitten und mit etwas Wasser, Zucker und den Gewürzen aufgekocht. Danach heiss in Gläser gefüllt und nach dem Abkühlen Löffel für Löffel genossen.
Das gute am Einkochen der Ernte ist, dass wir den ganzen Winter über immer wieder Erinnerungen an grüne Gartenzeiten aus den Gläsern schöpfen können. Ich finde das herrlich. Im Lubera®-Gartenshop können Sie übrigens robusten Rhabarber kaufen und direkt loslegen.
- 200 g Rhabarberstangen gerüstet und klein geschnitten
- 0.5 dl Wasser oder Orangensaft
- 4 EL Rohrzucker
- 0.5 TL Sternanis pulverisiert
- 1-2 Gewürznelken pulverisiert
- 3-5 cm Ingwerwurzel frisch klein geschnitten oder gerieben
- 0.5 TL Zimt pulverisiert
- 1 Päckli Agar-Agar oder Geliermittel
- Alle Zutaten werden kalt zusammen in eine Pfanne gegeben und unter stetigem Rühren während 10 Minuten gekocht. Bis der Rhabarber ganz weich ist. Er zerfällt auf Druck mit der Rührkelle.
- Die Masse kann je nach Wunsch püriert werden oder wie ein klassisches Chutney mit den Stücken in sterilisierte Marmeladengläser eingefüllt werden.
- Nach dem Abkühlen ist das Rhabarber-Chutney direkt genussbereit.
Ich wünsche Ihnen viel Freude im Garten und beim Verarbeiten der Ernten in der Küche.
Die Saison beginnt ja erst und wir können sicher noch viele Ernten geniessen.
Grüess Pascale Treichler
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.