Rose 'Moje Hammarberg'
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Breite: 100cm - 120cm
Züchter: Mauritz Hammarberg, Schweden
Einführung: 1931
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Klasse: Rugosa-Hybride / Strauchrose
Abstammung: nicht eindeutig geklärt; teilweise als Sport von Rosa rugosa angegeben
Standort: Sonne bis Halbschatten
Boden: anspruchslos und anpassungsfähig; stark kalkhaltige Böden vermeiden
Blüte: halbgefüllt, weit geöffnet, purpurrosa bis violettrosa, später heller; auffällige goldgelbe Staubgefässe
Blütengrösse: etwa 6–8 cm
Duft: stark und weithin wahrnehmbar
Blütezeit: etwa Juni bis September/Oktober, öfterblühend
Wuchs: kompakt, breitbuschig, dicht und leicht überhängend
Wuchshöhe: etwa 100–120 cm, je nach Standort auch bis etwa 150 cm
Wuchsbreite: etwa 100–120 cm
Laub: kräftig grün, typisch runzelig, sehr gesund; gelbe Herbstfärbung
Hagebutten: ja, gross und leuchtend rot, hoher Herbstschmuck
Bestachelung: kräftig bestachelt
Ausläufer: vergleichsweise geringe Ausläuferbildung für eine Rugosa-Rose
Trockenheitsverträglichkeit: gut
Salzverträglichkeit: gut; auch für küstennahe Standorte geeignet
Robustheit/Resistenz: sehr robust und ausgesprochen gesund
Winterhärte: aussergewöhnlich hoch; Lubera gibt etwa –35 bis –40 °C an
Kübelpflanze/Auspflanzen: beides möglich, Auspflanzen bevorzugt
Verwendung: Solitär, Gruppe, niedrige Hecke, Bodendecker, Böschung, Wildgarten, Kübel und naturnahe Pflanzungen
Die Rose 'Moje Hammarberg' ist eine alte schwedische Rugosa-Hybride, die 1931 von Mauritz Hammarberg eingeführt wurde. Sie verbindet viele der besten Eigenschaften der Kartoffelrose (Rosa rugosa): enorme Robustheit, hervorragende Winterhärte, gesundes runzeliges Laub, duftende Blüten und dekorative Hagebutten. Gleichzeitig bleibt sie mit ungefähr 100–120 cm Höhe erfreulich kompakt.
Ihre locker halbgefüllten Blüten zeigen eine schwer eindeutig zu benennende, aber ausgesprochen reizvolle Farbe: Purpurrosa bis Violettrosa, beim Verblühen zunehmend heller. In der geöffneten Blüte bildet ein Kranz goldgelber Staubgefässe einen kräftigen Kontrast. Die Blüten duften intensiv und erscheinen nicht nur einmal: Nach der reichen ersten Blüte bildet 'Moje Hammarberg' bis zum Herbst immer wieder neue Blüten.
Und dann beginnt die zweite Saison dieser Rose. Ab Spätsommer reifen grosse, leuchtend rote Hagebutten, während sich das kräftige Laub im Herbst gelb färbt. Damit bietet 'Moje Hammarberg' vom Frühsommer bis weit in den Herbst einen hohen Zierwert.
Mit ihrem breiten, dichten Wuchs eignet sich die Sorte hervorragend für niedrige Rosenhecken, Wildgärten, Böschungen, flächige Pflanzungen und robuste Rosen-Stauden-Beete. Interessant ist sie auch für schwierige Standorte: Rugosa-typisch verträgt sie Kälte und sogar salzhaltige Einflüsse ausgesprochen gut.
Standort und Boden
'Moje Hammarberg' gedeiht in Sonne bis Halbschatten und stellt vergleichsweise geringe Ansprüche an den Boden. Sie kommt mit unterschiedlichen Bodenarten zurecht und ist nach dem Einwurzeln trockenheitsverträglich. Lediglich stark kalkhaltige Böden sind ungünstig, da hier Eisenchlorosen auftreten können.
Haltung im Kübel
Trotz ihres kräftigen Charakters kann 'Moje Hammarberg' auch in einem grossen Kübel kultiviert werden. Ihre eigentlichen Stärken zeigt sie jedoch ausgepflanzt, wo sie sich zu einem breiten, dichten Strauch entwickeln kann. Für Terrasse und Balkon sollte ein entsprechend grosses, standfestes Gefäss gewählt werden.
Düngen und Giessen
Die robuste Rugosa-Rose benötigt weniger Aufmerksamkeit als viele moderne Gartenrosen. Eine Gabe Kompost oder organischer Rosendünger im Frühjahr genügt in guten Gartenböden meist. Eingewurzelte Pflanzen kommen zeitweise mit Trockenheit zurecht; während längerer Trockenperioden sollte dennoch gründlich gewässert werden.
Bei Rugosa-Rosen ist außerdem Vorsicht mit Pflanzenschutzmitteln angebracht: Ihr Laub kann auf bestimmte Spritzmittel empfindlich mit Blattschäden reagieren. Bei der ausgesprochen gesunden 'Moje Hammarberg' sind Fungizidbehandlungen normalerweise ohnehin unnötig.
Schneiden
'Moje Hammarberg' ist ausgesprochen schnittverträglich, benötigt aber keinen komplizierten Rosenschnitt. Im Frühjahr können abgestorbene, schwache und sehr alte Triebe entfernt und zu grosse Sträucher kräftig zurückgenommen werden.
Wer sich an den Hagebutten erfreuen möchte, sollte ab dem Spätsommer nicht mehr ausputzen. Lässt man die verblühten Blüten stehen, können daraus die dekorativen roten Früchte entstehen.
Schöne Begleitstauden
Der natürliche Charakter der Rugosa-Rose passt hervorragend zu Ziersalbei (Salvia nemorosa), Glockenblumen (Campanula), Fingerhut (Digitalis) und robusten Ziergräsern. Besonders Blau und Violett harmonieren mit dem purpurrosa Farbton der Blüten. Für eine naturnahe Pflanzung dürfen die Stauden ruhig etwas lockerer zwischen den Rosen wachsen.
Schöne Begleitrosen
'Moje Hammarberg' lässt sich besonders gut mit anderen robusten Kartoffel- und Wildrosen kombinieren. Weisse Kartoffelrosen wie 'Louise Bugnet' bringen ihr Purpurrosa zum Leuchten, dunkelrote Sorten ergeben eine kräftige Wildrosenhecke. Auch die extrem winterharte 'Thérèse Bugnet' passt mit ihren rosa Blüten und ihrem natürlichen Strauchwuchs hervorragend dazu.
gedeiht diese Rose auch in einem grossen Kübel?
Freundliche Grüsse
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
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