Botanischer Name: Ginkgo biloba
Deutscher Name: Fächerblattbaum
Pflanzenfamilie: Ginkgogewächse (Ginkgoaceae)
Pflanzenart: Laubbaum, sommergrün
Wuchs: Aufrecht, pyramidenförmig im Jugendstadium, später breit ausladend
Endhöhe: 10–20 m (in Kultur; ältere Exemplare deutlich größer)
Endbreite: 5–10 m
Wachstum: Langsam bis mäßig
Blätter: Fächerförmig, grün, im Herbst goldgelb
Blüte: Unauffällig; Baumarten sind getrenntgeschlechtlich (männlich/weiblich)
Früchte: Nur bei weiblichen Bäumen; birnen
In der Pflanzensystematik, die sich in erster Linie auf die Struktur und die Entwicklungsgeschichte der Blüte bezieht, ist der Ginkgobaum den Koniferen zugeordnet, obwohl seine fächerförmigen Blätter eher an einen Laubbaum denken lassen. Seine Heimat liegt in China, wo er in Wäldern wächst und stattliche Höhen bis zu 35 m erreichen kann. Bereits um 1730 wurde er von Japan aus in Europa eingeführt.
Braucht langfristig Platz
Mit dem Fächerblattbaum holen Sie sich einen richtigen Baum in den Garten, der nach einigen Jahrzehnten auch bei uns eine Höhe von 15 bis 30 m erreichen kann. Der Jahreszuwachs beträgt in der Höhe 30 bis 40, in der Breite 20 bis 25 cm. Als junge Pflanze lässt sich dieser faszinierende Baum aber durchaus für einige Jahre im Pflanzkübel halten. Wächst er dann irgendwann aus seinem Gefäss heraus, findet sich bestimmt ein passendes Garten- oder Parkgrundstück für diese schöne Pflanzenart.
Ganzjährig attraktiv
Der Gingkobaum besitzt eine stattlichen Wuchs mit breit ausladenden Ästen und grau schimmernder Rinde. Nach einer spektakulären, leuchtend gelben Herbstfärbung verliert er sein Laub und treibt im April wieder aus. Das schöne fächerförmige Laub ist frischgrün - auffällig sind auch die parallel angeordneten Blattnerven.
Nicht anspruchsvoll
Ginkgo biloba gedeiht in Sonne oder Halbschatten und kommt mit jedem Gartenboden zurecht. Er ist frosthart und sehr langlebig.