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Bergkiefer, Latschenkiefer

Pinus mugo - Robuste immergrüne Schönheit für naturnahe Gärten

Bergkiefer, Latschenkiefer
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Latschenkiefer, Pinus mugo mughus, XXL Pflanze
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Vorteile

  • Extrem winterhart und windfest
  • Pflegeleicht und langlebig
  • Immergrüner Blickfang das ganze Jahr
  • Ideal für Steingärten, Hänge und Kübel
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  • Kräftige Pflanze im 2 lt.-Topf, 20-30 cm
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Steckbrief Beschreibung Kundenbewertungen Gartenstorys Fragen & Antworten
Eigenschaften Bergkiefer, Latschenkiefer
Höhe und Breite Endhöhe / Breite Höhe: 2m - 5m
Breite: 140cm - 4m
Standort Standort Vollsonne
Duft Duft leicht duftend
Winterhärte Winterhärte bis -40 °C
Blütezeit
Anfang Mai bis Ende Juni
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
J F M A M J J A S O N D
Wuchs
Endhöhe 2m - 5m
Endbreite 140cm - 4m
Wurzelsystem Herzwurzler
Standort/Boden
Sonne Vollsonne
Boden Feuchtigkeit trocken, feucht, nass
Boden Schwere leicht, mittelschwer, schwer
Boden pH-Wert sauer, schwach sauer, neutral, schwach alkalisch, alkalisch
Winterhärte winterhart
Winterhärte Temperaturbereich bis -40 °C
Blüten
Blütenfarbe rot, gelb
Blütezeit Anfang Mai bis Ende Juni
Duft leicht duftend
Laub
Blätterfarbe grün
Laubkleid immergrün
Weitere Daten
Botanisch Pinus mugo
Züchter Wildart aus den Alpen und Karpaten
Herkunft Gebirge Mittel- und Südeuropas
Verwendung Einzelpflanze, Gruppenpflanze, Strukturpflanzen, Wildgarten, Kübel, Outdoor, Wege/Mauern, Beet/Rabatten
Steckbrief Bergkiefer, Latschenkiefer
Standort: Sonnig
Boden: Durchlässig, sandig bis steinig, humos, mässig nährstoffreich
Wasser: Frisch bis mässig trocken, keine Staunässe
Blüte: Unscheinbare männliche und weibliche Blütenzapfen
Blütenfarbe: Gelblich (männlich), rötlich bis purpurfarben (weiblich)
Blütezeit: Mai bis Juni
Eignung für Bienen: Gering, liefert Pollen
Duft: Nadeln leicht harzig duftend
Wuchshöhe: 2 bis 5 m
Wuchsbreite: 1,4 bis 4 m
Wuchsgeschwindigkeit: 10 bis 20 cm pro Jahr
Blattform: Kurze, steife Nadeln zu zweit gebündelt
Blattfarbe: Dunkelgrün bis frischgrün
Herbstfärbung: Keine, immergrün
Laub: Immergrün
Wurzelsystem: Tiefreichendes Herzwurzelsystem mit kräftigen Seitenwurzeln
Pflanzabstand: 2 bis 3 m
Winterhärte: bis ca. -40 °C, WHZ 3
Verwendung: Solitärgehölz, Steingarten, Heidegarten, Böschungsbegrünung, Alpen- und Naturgarten, Kübel, Grabbepflanzung, Dachgärten
Windverträglichkeit: Sehr hoch
Eignung für die Kultur im Kübel: Sehr gut, besonders in jungen Jahren und bei kompakten Formen
Familie: Pinaceae (Kieferngewächse)
Herkunft: Gebirge Mittel- und Südeuropas
Züchter: Wildart
Geselligkeit: Einzelstellung oder kleine Gruppen
Besonderheiten: Äusserst robustes Gebirgsgehölz, hervorragend zur Hangbefestigung geeignet, bildet dekorative Zapfen und bleibt das ganze Jahr attraktiv
Beschreibung

Die Bergkiefer (Pinus mugo), auch Latschenkiefer genannt, gehört zu den widerstandsfähigsten heimischen Nadelgehölzen überhaupt. Mit ihrem dichten, buschigen Wuchs und den sattgrünen Nadeln bringt sie das ganze Jahr Struktur und Farbe in den Garten. Dank ihrer aussergewöhnlichen Winterhärte und Anspruchslosigkeit eignet sie sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Gartenliebhaber.

Herkunft

Die Bergkiefer ist in den Hochlagen der Alpen, des Balkans sowie weiterer Gebirge Mittel- und Südeuropas beheimatet. Dort wächst sie unter extremen Bedingungen auf felsigen Böden, in Schnee- und Sturmzonen oder auf kargen Berghängen. Diese Herkunft macht sie zu einem aussergewöhnlich robusten Gehölz, das selbst schwierige Standorte problemlos meistert.

Bevorzugter Standort und Wuchseigenschaften

Die Bergkiefer bevorzugt einen vollsonnigen Standort. Je mehr Sonne sie erhält, desto kompakter und dichter entwickelt sich ihr Wuchs. An den Boden stellt sie nur geringe Ansprüche. Ideal sind gut durchlässige, eher sandige oder steinige Böden. Selbst trockene und nährstoffarme Standorte werden gut vertragen, während Staunässe unbedingt vermieden werden sollte.

Je nach Standort entwickelt sich Pinus mugo zu einem breitbuschigen, oft mehrstämmigen Strauch mit einer Höhe von etwa 2 bis 5 Metern. In freier Lage wächst sie malerisch ausladend und bildet mit zunehmendem Alter eine charaktervolle Silhouette. Die kurzen, dunkelgrünen Nadeln sitzen paarweise an den Trieben und verleihen der Pflanze das ganze Jahr über ein gepflegtes Erscheinungsbild.

Besonderheiten, vor allem der Frucht

Im Frühjahr erscheinen die unscheinbaren männlichen und weiblichen Blütenzapfen. Daraus entwickeln sich kleine, eiförmige Zapfen, die im zweiten Jahr ausreifen und mehrere Jahre an den Zweigen verbleiben können. Diese dekorativen Zapfen verleihen der Pflanze auch im Winter zusätzlichen Zierwert.

Eine besondere Stärke der Bergkiefer liegt in ihrer aussergewöhnlichen Widerstandskraft. Sie verträgt Frost bis etwa -40 °C, starken Wind, intensive Sonneneinstrahlung und sogar längere Trockenphasen. Aufgrund ihres kräftigen Wurzelsystems wird sie zudem häufig zur Sicherung von Böschungen und Hängen eingesetzt.

Verwendung im Garten

Die Bergkiefer ist ein ausgesprochen vielseitiges Nadelgehölz. Sie passt hervorragend in naturnahe Gärten, Heidegärten, Kies- und Steingärten sowie moderne Pflanzungen mit Gräsern und Stauden. Auch auf Dachgärten oder zur Hangbefestigung entfaltet sie ihre Stärken.

Dank ihres langsamen Wachstums eignet sie sich zudem hervorragend für eine langfristige Kübelkultur. Wähle bitte einen ausreichend grossen Kübel mit einer guten Drainageschicht, damit überschüssiges Wasser zuverlässig ablaufen kann. Auch als strukturgebendes Solitärgehölz oder als immergrüner Hintergrund für blühende Pflanzen überzeugt sie über viele Jahrzehnte.

Pflege

Die Bergkiefer gehört zu den pflegeleichtesten Nadelgehölzen überhaupt. Nach dem Anwachsen benötigt sie nur selten zusätzliche Wassergaben und kommt meist ohne Düngung aus. Ein regelmässiger Schnitt ist nicht erforderlich.

Drei Kulturtipps:

  • Kürze im Frühsommer bei Bedarf die jungen Kerzen um etwa ein Drittel, um einen besonders kompakten Wuchs zu fördern.
  • Vermeide unbedingt Staunässe, insbesondere bei der Kübelhaltung.
  • Dünge im Frühjahr sparsam mit einem organischen Koniferendünger, um gesundes Wachstum und intensive Nadelfarbe zu unterstützen.

Vergleich mit anderen Sorten

Die Wildart der Bergkiefer wächst deutlich grösser als viele bekannte Zwergformen wie Pinus mugo 'Gnom', die sich besonders für kleine Gärten oder Kübel eignet. Gegenüber der Säulen-Bergkiefer 'Columnaris' entwickelt die Wildform einen wesentlich breiteren, natürlicheren Wuchs und eignet sich dadurch hervorragend für naturnahe Pflanzungen. Im Vergleich zur Waldkiefer (Pinus sylvestris) bleibt die Bergkiefer deutlich kompakter, dichter verzweigt und ist noch besser an extreme Gebirgslagen sowie karge Standorte angepasst.

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Fragen & Antworten (1)
Frage
05.09.2021 - Bergkiefer
Können Sie diese Kiefer auch etwas grösser liefern oder gibt es eine andere einheimische Kiefer, welche etwas schneller wächst? Sollte als Sichtschutz dienen und ungiftig aber immergrün sein.

Besten Dank
Antworten (2)
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