Zwerg-Rosskastanie 'Atrosanguinea' - Hochstamm

Aesculus pavia 'Atrosanguinea' - Die kompakte Rosskastanie mit den leuchtend roten Blüten

Zwerg-Rosskastanie 'Atrosanguinea' - Hochstamm
Zwerg-Rosskastanie 'Atrosanguinea' - Hochstamm
Zwerg-Rosskastanie 'Atrosanguinea' - Hochstamm
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Zwerg-Rosskastanie 'Atrosanguinea' - Hochstamm
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Die Zwerg-Rosskastanie 'Atrosanguinea' (Aesculus pavia), die häufig auch Echte Pavie oder Rote Pavie genannt wird, hat alles, was wir auch an der Gewöhnlichen Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) lieben: Grosse Blütenrispen, schöne Früchte als Kinderspielzeug und typisches Kastanienlaub. Aber sie hat uns noch einige Extras zu bieten: einen kompakteren Wuchs, pflanzeneigene Abwehr gegen die Kastanien-Miniermotte und als Blütenfarbe ein spektakuläres Rot.

Vorteile der Zwerg-Rosskastanie 'Atrosanguinea'

  • wunderschöne, leuchtend rote Blüten von Mai bis Anfang Juni
  • für eine Rosskastanie kompakt wachsend, auch für kleinere Gärten geeignet
  • wenig anfällig für den Befall durch die Rosskastanien-Miniermotte
  • wichtige Frühjahrstracht für Hummeln und Bienen

Verwendung im Garten

Zwerg-Rosskastanien-Pflanzen wie Aesculus pavia 'Atrosanguinea' werden oft als Strauch oder Halbstamm angeboten. Anders bei Lubera: Bei uns erhalten Sie Ihre Zwerg-Rosskastanie auch als baumartigen Hochstamm. So erzogen entwickelt sich 'Atrosanguinea' zu einem schönen kleinen Hausbaum, der selten höher wird als 5m. Sie eignet sich sogar als Baum in kleinen Hausgärten und Innenhöfen, und verleiht ihnen ein mediterranes oder sogar tropisches Flair. Ihren optischen Höhepunkt erreicht die Zwerg-Rosskastanie während der Blütezeit von Mai bis Anfang Juni. Typisch ist ihre rundliche Krone, unter der es sich in der Sommerhitze gut aushalten lässt. Da wir Ihnen 'Atrosanguinea' als Hochstamm geliefert haben, werden Sie eines Tages bequem unter Ihrem Baum stehen können. Spätestens jetzt macht es Sinn, über die Anschaffung einer Biergarten-Garnitur nachzudenken. Auch wenn 'Atrosanguinea' kompakter wächst als die Gewöhnliche Rosskastanie Aesculus hippocastanum, haben sicher Familie und ein paar Freunde unter ihr Platz. Im Herbst reifen die kugelrunden kleinen Rosskastaniensamen in einer glatten Fruchthülle, die beinahe an kleine Birnen erinnert. Die Zwerg-Rosskastanie eignet sich zu vielem, aber nicht unbedingt als Parkplatz-Baum: Die Früchte werden – ohne Rücksicht auf unter ihnen parkenden Autos – im Herbst abgeworfen. 

Der richtige Standort für die Rosskastanie 'Atrosanguinea'

Im südöstlichen Nordamerika wächst die Zwerg-Rosskastanie im lichten Mischwald, auf Lichtungen und an Waldrändern. Man findet sie am Naturstandort mit eher feuchten nährstoffreichen Böden, wie zum Beispiel an Flussufern und auf im Frühjahr überfluteten Auen. In Regionen mit grosser Sommerhitze und trockenen Böden meidet sie sonnige Standorte. Die Zwerg-Rosskastanie wünscht sich daher auch im Garten einen eher feuchten und nährstoffreichen Boden in sonniger bis lichtschattiger Lage. 

Eine Zwerg-Rosskastanien pflanzen

'Atrosanguinea' kaufen Sie bei uns ganzjährig im Container. Prinzipiell können Sie den Baum das ganze Jahr über in den Garten pflanzen, solange der Boden frostfrei ist. Bei sommerlicher Hitze und drohendem Trockenheitsstress warten Sie besser mit dem Einpflanzen, bis das Wetter wieder kühler ist, und regelmässiger Regen das Anwachsen erleichtert. Erreicht Sie die Lieferung der neuen Zwerg-Rosskastanie ausgerechnet während eines Wetterextrems, lässt sie sich im Container kontrollierter umsorgen.

Die rote Blüte der Zwerg-Rosskastanie: Ein Werben um Kolibris

Die kräftige Blütenfarbe der Zwerg-Rosskastanienblüte fällt auf und ist wirklich einzigartig. Mit den feueroten Blütenrispen lockt die wilde Zwerg-Rosskastanie in ihrer nordamerikanischen Heimat Schmetterlinge und vor allem auch Kolibris an. Die Kolibris fliegen auf solche Blüten mit langem Tubus in kräftigen Orange- und Rottönen. Um an den nahrhaften Nektar tief unten in den Blüten zu gelangen, haben Kolibris lange Schnäbel mit herausstreckbaren, gegabelten Zungen. Sie fliegen die Blüten im Schwebflug an. Obwohl es den Kolibris nur um den Nektar geht, werden sie nebenbei zum bestäubenden Pollentransporter. Beim Nektarschlecken kommen sie mit dem Pollen in Berührung und verteilen ihn auf den Reproduktionsorganen der Blüten. Die wilde Zwerg-Rosskastanie setzt sehr auf die Bestäuberleistung des farbenprächtigen Rubinkehlkolibris (Archilochus colubris). Sie richtet sich sogar mit ihrem Blühzeitpunkt nach diesen Kolibris. Wenn der Rubinkehlkolibri aus seinem Winterquartier im Südosten der USA zurückkehrt, muss er auf seinem weiten Weg nach Norden unterwegs immer wieder rasten. Die Zwerg-Rosskastanien einer Region blühen genau zu der Zeit, in welcher der Vogel sich zur Rast dort niederlässt. 

Die Bestäuber der Zwerg-Rosskastanie in Europa

Die wilden Verwandten von 'Atrosanguinea' werden in ihrer nordamerikanischen Heimat überwiegend von Kolibris bestäubt, die bei uns nicht vorkommen. Daher müssen hier in Mitteleuropa andere die Bestäubung übernehmen. Bei uns finden sich vor allem Hummeln und Bienen an ihren Blütenrispen. Bäume wie Aesculus pavia 'Atrosanguinea' bieten ihren Bestäubern ein ausgesprochen reiches Nektar- und Pollenangebot. Im Mai ist die Blüte, gleich welcher Rosskastanien-Art, ein wichtige Frühjahrstracht insbesondere für die Hummeln.

Die Früchte der Rosskastanie 'Atrosanguinea'

Mit ihren glatten grünlichen Fruchthüllen erinnern die Früchte der Zwerg-Rosskastanie ein wenig an kleine Birnen. Man sollte nicht versuchen, sie zu essen, denn sie sind für Menschen unverträglich. Schuld daran sind Saponine und weitere Glycoside, die sich sowohl in den Fruchthüllen als auch in den Samen befinden. Über unseren Geschmackssinn werden wir aber auch sofort gewarnt: Die unverträglichen Wirkstoffe sind auf der Zunge unangenehm bitter. Auch junge Triebe und das Laub weisen diese wirksamen Substanzen auf. Es ist überliefert, dass die 'Native Americans' in Nordamerika zerriebene Samen und Triebe der Zwerg-Rosskastanien in die fischreichen Gewässer eingebracht haben. Die Fische wurden betäubt und konnten mühelos eingesammelt werden.

Das ganz besondere Laub von Aesculus pavia 'Atrosanguinea' 

Im Aussehen ist das Laub von 'Atrosanguinea' typisch Rosskastanie: Am langen Blattstiel finden sich jeweils 5-7 Fiederblätter fingerförmig angeordnet und der Blattrand ist doppelt gesägt. Kommt der Herbst, verfärbt sich das Laub leuchtend gelb. Die Blätter von 'Atrosanguinea' haben jedoch ganz besondere innere Werte, die sie von unserer Gewöhnlichen Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) unterscheiden: In den Blättern speichert die Zwerg- Rosskastanie schädlingsabwehrende Saponine. Diese schützen sie hervorragend vor Insektenfrass, vor allem durch die gefürchtete Rosskastanien-Miniermotte. Mit diesen Saponinen in den Blättern kann ihre europäische Verwandte Aesculus hippocastanum leider nicht aufwarten, und ist den Angriffen der Rosskastanien-Miniermotte relativ schutzlos ausgeliefert.

Düngen

Gut eingewachsen kann sich die Rosskastanie 'Atrosanguinea' in fruchtbarer Gartenerde bei ausreichender Feuchtigkeit gut selbst versorgen. In den ersten 2 Jahren können Sie den jungen Baum mit etwas reifem Kompost oder Hornspäne unterstützen. Sehr gut geeignet ist auch unser Frutilizer® Volldünger Plus als Startdünger bei Neupflanzungen von Gehölzen. Halten Sie die Baumscheibe vor allem anfangs frei von Bewuchs, da er das Wachstum des noch jungen Zwerg- Rosskastanienbaums bremst.

Zwerg-Rosskastanie schneiden

'Atrosanguinea' sollte zurückhaltend beschnitten werden, denn Rosskastanien sind bekannt für ihr weiches Holz. Sie können Wunden nicht gut verschliessen und gelten als schlechte Abschotter. Meiden Sie Kappungen dicker Äste, vor allem im Kronenbereich. Ein leichter Auslichtungsschnitt ist aber möglich. Dabei am besten nur Äste mit geringem Durchmesser entfernen. Verwenden Sie kein Wundverschlussmittel für Bäume, denn unter dem künstlichen Wundverschluss werden Pilze begünstigt.

Kurzbeschreibung der Zwerg-Rosskastanie 'Atrosanguinea'

Endgrösse: 4-6m hoch, 3-5m breit
Wuchs: sommergrün mit dunkelgrünen Blättern, Kleinbaum mit rundlicher Krone, dicht verzweigt wachsend, auffällige rund im Winter schöne graue Rinde, relativ langsam wachsend
Blätter: Die dunkelgrünen Blätter sind zunächst beim Austrieb rötlich, vergrünen dann
Herbstfärbung: leuchten gelbe Herbstfärbung, manchmal auch mit Orangetönen
Blüte: auffällig aufrechtstehende leuchtend rote Blütenrispen, sehr hoher Zierwert; beleibte und wertvolle Bienenweide
Früchte: 3-6cm dick, glatt, Hellbraun, im Oktober abfallend; darin 1-3 Samen, die den bekannten Rosskastaniensamen ähneln; nicht essbar, aber schönes Kinderspielzeug, da rund und glänzend
Standort: Sonne bis Halbschatten, kalkfreier Boden, also pH unter 7, durchlässiger Boden; es sollte aber nicht zu trocken sein, dann kann es zu verfrühtem Blattfall kommen
Giftigkeit: Alle Organe der Aesculus pavia sind giftig, sollten also nicht gegessen werden; Die amerikanischen Ureinwohner an der Ostküste sollen Triebe und andere Pflanzenorgane zerrieben und dann im Wasser aufgelöst haben, um so Fische zu betäuben und leichter fangen zu können
Frosthärte: gute Frosthärte
Verwendung: Schöner Baum in Einzelstellung, mit einem optischen Höhepunkt während der Blütezeit im Mai bis Anfangs Juni. Gerne auch kombiniert mit einer Staudenbepflanzung z.B. mit vielen Gräsern, die im Herbst gut aussieht, wenn die Rote Pavia eher unscheinbar wirkt.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Zwerg-Rosskastanie 'Atrosanguinea' - Hochstamm (0)

Name: Zwerg-Rosskastanie 'Atrosanguinea' - Hochstamm Botanisch: Aesculus pavia 'Atrosanguinea'
Blütezeit: Anf. Mai bis Ende Mai Blätterfarbe: grün
Blütenfarbe: rot Endhöhe: 3m - 7.5m
Endbreite: 2m - 5m Sonne: Halbschatten, Vollsonne
Boden Schwere: schwer, mittelschwer, leicht Boden pH-Wert: schwach alkalisch, neutral, schwach sauer
Winterhärte: winterhart Verwendung: Einzelpflanze
Herbstfärbung: Gelbtöne Laubkleid: laubabwerfend
Erhältlich: Februar bis November
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