Rosmarin 'Veitshöchheim'
Rosmarinus officinalis 'Veitshöchheim' - beliebte Gewürzpflanze, die perfekt im Kübel gedeiht
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60cm - 80cm breit
Blütezeitbereich: April bis Mai (gelegentlich Nachblüte im Spätsommer)
Höhe: ca. 60–100 cm
Lichtverhältnisse: Vollsonnig, warm
Blattform: Schmal, nadelförmig, ledrig
Blattfarbe: Dunkelgrün mit silbrig-grauer Unterseite
Pflanzabstand: ca. 60–80 cm
Winterhärtezone: ca. Zone 6–9 (gut winterhart, bei geschütztem Standort)
Verwendung für: Kräutergarten, mediterrane Beete, Kübelpflanzung, niedrige Hecken
Besonderheiten: Deutsche Auslese mit verbesserter Frosttoleranz, sehr kompakter Wuchs
Familie: Lamiaceae (Lippenblütler)
Geselligkeit: Sehr gut kombinierbar mit anderen trockenheitsliebenden Halbsträuchern
Beschreibung
Die Sorte Salvia rosmarinus 'Veitshöchheim' ist eine besonders winterharte Auslese des Rosmarins und wurde speziell für die klimatischen Bedingungen Mitteleuropas selektiert. Während viele Rosmarinsorten empfindlich auf längere Frostperioden reagieren, überzeugt 'Veitshöchheim' durch eine deutlich verbesserte Frostverträglichkeit. Bei einem geschützten, gut drainierten Standort kann sie auch strengere Winter relativ gut überstehen und eignet sich daher nicht nur für Kübel, sondern auch für die dauerhafte Pflanzung im Garten.
Der Wuchs dieser Sorte ist kompakt, dicht verzweigt und leicht aufrecht. Mit einer Höhe von etwa 60 bis 100 Zentimetern bleibt sie etwas niedriger als manche andere Rosmarin-Formen, wirkt dafür jedoch besonders buschig und formstabil. Die schmalen, nadelförmigen Blätter sind dunkelgrün und auf der Unterseite silbrig schimmernd. Sie enthalten einen hohen Anteil an ätherischen Ölen und verströmen bei Berührung oder Sonneneinstrahlung den typischen, intensiven Rosmarinduft. In der Küche ist 'Veitshöchheim' daher ein geschätztes Würzkraut für Fleischgerichte, Ofengemüse, Kartoffeln oder mediterrane Speisen.
Im Frühjahr – meist von April bis Mai – erscheinen zahlreiche hellblaue bis zart violettblaue Blüten entlang der Triebe. Diese verleihen der Pflanze nicht nur einen hohen Zierwert, sondern stellen auch eine wertvolle frühe Nahrungsquelle für Bienen und andere Bestäuber dar. Besonders in naturnahen Gärten trägt Rosmarin damit zur Förderung der Insektenvielfalt bei. Unter günstigen Bedingungen kann es im Spätsommer zu einer zweiten, schwächeren Blüte kommen.
Für ein gesundes Wachstum benötigt Rosmarin 'Veitshöchheim' einen vollsonnigen, warmen Standort. Je mehr Sonne die Pflanze erhält, desto kompakter bleibt der Wuchs und desto intensiver ist das Aroma. Der Boden sollte unbedingt gut durchlässig, eher sandig oder kiesig und nicht zu nährstoffreich sein. Staunässe – besonders im Winter – ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Eine Pflanzung in leicht erhöhter Lage oder mit Drainageschicht ist daher empfehlenswert.
Ein regelmässiger Rückschnitt nach der Blüte hält die Pflanze kompakt und verhindert ein Verkahlen im unteren Bereich. Dabei sollte jedoch nicht in das alte, stark verholzte Holz geschnitten werden. Mit der richtigen Pflege bleibt 'Veitshöchheim' viele Jahre vital und bringt mediterranes Flair sowie aromatischen Nutzen in den Garten.
Gute Pflanzpartner
Lavandula angustifolia (Echter Lavendel) – Klassische mediterrane Kombination. Beide bevorzugen sonnige, trockene Standorte und harmonieren farblich in Blau- und Violetttönen.
Thymus praecox (Polster-Thymian) – Niedrig wachsend und trockenheitsliebend, ideal zur Unterpflanzung. Der aromatische Duft ergänzt den Rosmarin perfekt.
Salvia nemorosa (Steppen-Salbei) – Bringt aufrechte Blütenkerzen ins Beet und verlängert die Blütezeit. Farblich sehr stimmig in Kombination mit Rosmarin.
Helianthemum nummularium (Sonnenröschen) – Liebt ebenfalls sonnige, trockene Standorte und setzt mit gelben oder orangefarbenen Blüten warme Kontraste.
Welche Erde empfehlen sie für Rosmarin? Macht die fruchtbare Erde von Lubera da Sinn? Ich kann mir vorstellen, dass die zu nährstoffreich wäre.
Vielen Dank!
How many plants should I use for 1 mq?
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
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