Kapernstrauch
Capparis spinosa f. inermis: Der echte mediterrane Strauch mit essbaren Knospen, Blättern und Früchten
Kapernstrauch kaufen
gleich mitbestellen
Breite: 100cm - 2m
Botanischer Name: Capparis spinosa f. inermis
Familie: Capparaceae (Kaperngewächse)
Wuchsform: Mehrjähriger, niederliegender bis überhängender Halbstrauch
Wuchshöhe: ca. 20–70 cm, Triebe bis 1–2 m lang
Herkunft: Mittelmeerraum, Nordafrika, West- und Zentralasien
Standort: Vollsonnig, warm und geschützt
Boden: Trocken, durchlässig, steinig oder sandig; bevorzugt mager und mineralisch
Wasserbedarf: Sehr gering; ausgesprochen trockenheitsverträglich
Besonderheit: Unbedingt Staunässe vermeiden
Blätter: Rundlich bis oval, dickfleischig, glatt und wasserspeichernd. Eingelegt eine essbare Delikatesse.
Blüten: Groß, weiß bis zart rosa, mit auffälligen violetten Staubfäden
Blütezeit: In warmen Regionen von Frühling bis Spätsommer
Früchte: Länglich-ovale Kapselfrüchte („Kapernäpfel“) mit zahlreichen Samen
Winterhärte: Nur bedingt frosthart; in Mitteleuropa Kübelpflanze mit frostfreier Überwinterung
Der Kapernstrauch (Capparis spinosa) ist eine außergewöhnliche mediterrane Wildpflanze, die an felsigen Küsten, Trockenhängen und alten Natursteinmauern des Mittelmeerraums zuhause ist. Mit seinen elegant überhängenden Trieben, den rundlichen, ledrigen Blättern und den spektakulären weißen Blüten mit langen violettfarbenen Staubfäden zählt er zu den schönsten Blütensträuchern für sonnige, trockene Standorte.
Standort und Boden für den Kapernstrauch
Der Kapernstrauch liebt volle Sonne, Wärme und einen ausgesprochen durchlässigen, mineralischen Boden. Besonders wohl fühlt er sich in Trockenmauern, Spaltengärten oder Kiesbeeten, wo seine tief reichenden Wurzeln in Felsspalten eindringen können. Staunässe verträgt er dagegen nur sehr schlecht, weshalb ein regengeschützter Standort im Winter empfehlenswert ist.
Kapernstrauch im Kübel
Der Kapernstrauch (Capparis spinosa) eignet sich hervorragend für die Kübelkultur. Wichtig ist ein durchlässiges, eher mineralisches Substrat und ein geschützter, frostfreier Winterstandort, da die Pflanze im Kübel deutlich kälteempfindlicher ist als im Freiland.
Für den Kapernstrauch ist die Tiefe des Kübels wichtiger als die reine Breite, da er tiefere, gut drainierte Wurzelräume bevorzugt. Für Jungpflanzen sollte der Kübel mindestens 30–40 cm tief sein, langfristig sind 60–80 cm Tiefe ideal.
Unsere Kübelerden lassen sich für den Kapernstrauch (Capparis spinosa f. inermis) verbessern, indem sie großzügig mit mineralischen Zuschlagstoffen wie Bims, Lava, grobem Sand oder Splitt gemischt werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Dadurch wird nicht nur Staunässe vermieden. Auch die Wurzeln erhalten die trockenen, gut belüfteten Bedingungen, die der Kapernstrauch aus seinem natürlichen mediterranen Standort bevorzugt.
Blüten des Kapernstrauchs
Die Blütezeit des Kapernstrauchs (Capparis spinosa) beginnt je nach Standort im späten Frühjahr (Mai/Juni) und reicht bis in den Spätsommer (August/September), in warmen Regionen oft auch deutlich länger und wellenförmig über mehrere Monate. Werden die Knospen nicht geerntet, entfalten sich die auffälligen Blüten mit großen weißen Kronblättern und langen violetten Staubfäden, die den Strauch besonders dekorativ machen.
Die Blüten werden vor allem von Wildbienen wie Sandbienen, aber auch von Hummeln, Schwebfliegen und gelegentlich Schmetterlingen besucht; in sehr warmen Lagen können zudem Käfer als Bestäuber auftreten. Insgesamt ist der Kapernstrauch damit ein ausgeprägter Insektenmagnet im Hochsommer.
Die dornenarme Variante des Capparis spinosa bei Lubera
Der Name Capparis spinosa f. inermis ist eine botanische Bezeichnung, die sich aus mehreren Teilen zusammensetzt und jeweils eine konkrete Aussage über die Pflanze macht:
Capparis ist der Gattungsname, und spinosa bedeutet „dornig“ oder „stachelig“. Es beschreibt die typische Wildform der Kapernpflanze, die oft deutlich bedornte oder bewehrte Triebe besitzt. Der Zusatz f. inermis steht für die sogenannte forma inermis. „Inermis“ bedeutet „unbewehrt“ oder „ohne Dornen“. Diese Form beschreibt also eine Variante von Capparis spinosa, die im Vergleich zur Wildform nur sehr schwach bedornt ist.
Wir bieten dir hier also eine dornenarme bzw. dornenlose Form des Kapernstrauchs (Capparis spinosa).
De Kapernstrauch im Garten verwenden
Die dekorative Gartenpflanze Kapernstrauch eignet sich besonders gut eine Trockenmauer in voller Sonne, die dem natürlichen Lebensraum im Süden Europas und Nordafrikas ähnelt.
Ist der Kapernstrauch winterhart?
Als mediterrane Pflanze kann der Kapernstrauch kurzfristig Kälte von bis zu -5°C überstehen, sollte jedoch langfristig bei optimalen +8°C überwintert werden. Im Garten ist eine Nässeschutzsinnvoll, da unsere Winter deutlich zuviel Regen bringen.
Kulinarische Delikatesse aus dem eigenen Garten
Besonders spannend ist der Kapernstrauch durch seine vielseitig nutzbaren Pflanzenteile:
- Blütenknospen (Kapern):
Die noch geschlossenen Knospen werden von Hand geerntet und anschließend eingelegt oder gesalzen. Sie gelten als klassische mediterrane Delikatesse mit würzig-pikantem Aroma. - Junge Blätter:
Auch die zarten Blätter können in kleinen Mengen verwendet oder eingelegt werden und bringen eine leicht säuerlich-aromatische Note in die Küche. - Früchte (Kapernäpfel / Caperberries):
Nach der Blüte entwickeln sich längliche Früchte, die ebenfalls eingelegt verzehrt werden können – milder im Geschmack, aber ebenso charakteristisch mediterran.
Ernte und Verarbeitung der Kapern
Als Kapern bezeichnet man ausschließlich die Blütenknospen des Strauches. Sie können schon geerntet werden sobald sie noch klein sind. Wichtig ist nur, dass man die Blütenblätter noch nicht erkennt. Anschliessend lässt man sie welken. Danach können die aromatischen Kapern auf unterschiedlichste Weise weiterverarbeitet werden. Beispielsweise kann man die getrockneten Kapern einige Wochen in Salz einlegen, wodurch sie haltbar gemacht werden und ihr fantastisches Aroma erhalten. Ähnlich verfährt man mit den Blättern und den Früchten des Strauchs.
Begleitpflanzen für den Kapernstrauch
Der Kapernstrauch (Capparis spinosa) lässt sich gut mit anderen trockenheitsliebenden mediterranen Pflanzen kombinieren, die ähnliche Standortansprüche (vollsonnig, warm, durchlässiger, eher magerer Boden) haben.
Passende Begleiter sind zum Beispiel Lavendel (Lavandula angustifolia), der mit seinem kompakten Wuchs und den aromatischen Blüten optisch und ökologisch perfekt harmoniert. Ebenso gut passen mediterrrane Küchenkräuter wie Rosmarin (Salvia rosmarinus) und Thymian (Thymus spp.), die beide ebenfalls Hitze und Trockenheit lieben und zusätzlich kulinarisch nutzbar sind.
Auch Cistus (Zistrosen) sind ideale Partnerpflanzen, da sie ähnliche Bodenbedingungen bevorzugen und ebenfalls mediterranes Flair erzeugen.
Sie kommen leider noch nicht so richtig aus dem Quark, trotz sonnigem Standort über einer Steinmauer.
Sie hat aber den Winter überlebt, fängt gerade an auszutreiben und wir hoffen, dass sie dieses Jahr endlich loslegt.
(Bilder 08/2020, 09/2021, 03/2022)
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.