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Echtes Süssholz, Lakritze Pflanze

Glycyrrhiza glabra - die Pflanze mit den süssen Wurzeln

Süssholz, Lakritze, Clycyrrhiza glabra
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Vorteile

  • Wunderschöne Zierpflanzen mit gefiederten Blattschmuck und violett-weissen bis hellblauen Blüten.
  • Pflegeleicht über viele Jahr hin.
  • Süsse Wurzeln zum Naschen für Jung und Alt. 
  • Vielseitig Einsetzbar: Vom Staudenbeet bis hin zum Kräutergarten findet die Süsswurzel einen Platz im Garten. 
  • Traditionelle Arzneipflanze
Steckbrief Echtes Süssholz, Lakritze Pflanze
Abstand in cm: 50 x 50
Blütenfarbe: Violett bis Cremeweiss
Blätter: Grün, doppelt gefiedert und lang zugespitzt
Blütezeit: August bis Oktober
Pflanzzeit: frostfreies Frühjahr
Höhe: 60 bis 150 cm
Breite: ca. 60 cm
Verwendung im Garten: grosse Staudenbeete und Natur-, Bauern- und Kräutergärten
Ernte: nach 3 Jahren können die Nebenwurzeln geerntet und verwendet werden
Standort: Vollsonne bis Halbschatten
Winterhärte: ja völlig winterhart

Beschreibung

Die Echten Süssholz Pflanzen, sind schon seit der Antike bekannt, wurden später aber fast vergessen. Einige ältere Personen erinnern sich noch daran: Als Kind gab es in der Apotheke kleine getrocknete Wurzelstücke zu kaufen. Anstelle von Kaugummis kaute man dann auf diesen süssen Wurzeln. Diese Zeiten sind zwar vorbei, aber seit ein paar Jahren kehren die süssen Wurzeln in die Topcharts der Heil- und Küchenkräuter zurück. 2012 wurde sie sogar zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. Die essbaren Wurzeln von Glycyzrrhiza glabra sind auch als Lakritze Pflanzen bekannt. Die Nebenwurzeln dieser pflegeleichten Hülsenfrüchtler sind nicht nur wesentlicher Bestandteil von Lakritzstangen und -bonbons, sondern auch wertvolle Universaltalente in der gesunden Küche und für jeden Medizinschrank. Glycyrrhiza glabra ist kein Baum, wie oft angenommen wird, sondern eine äusserst dekorative winterharte Zierstaude, welche uns mit einer besonders langen Blütezeit erfreut. Der sehr gesunde Saft, der sich in den Rhizomen bildet, kann sowohl für die Herstellung von Lakritze als auch als gut verträglicher Süssstoff im Haushalt verwendet werden. Ausserdem hat er einen hohen gesundheitlichen Wert bei Erkältungsbeschwerden oder Verdauungsproblemen.

Geschichte der Süssholzpflanze in Europa

Die Geschichte des Süssholzes ist so alt wie faszinierend. Schon die alten Griechen und Römer waren von den heilenden Kräften dieser Pflanze begeistert und nutzten sie in zahlreichen Arzneimitteln. Dank der medizinischen Wirkung der Süssholzwurzeln soll sie zur Standardausrüstung der römischen Soldaten gezählt haben. Und wer hätte gedacht, dass auch Soldaten in modernen Kriegszeiten auf Süssholz schwören? Sowohl französische als auch türkische Soldaten hatten im Ersten Weltkrieg Lakritze im Marschgepäck, die zur Stärkung der Truppenmoral dienen sollte. Auch Napoleon Bonaparte soll stets Süssholzpulver bei sich getragen haben. Vielleicht war ja sein (Miss)erfolg dem übermässigen Konsum der süssen Wurzel zu verdanken? 

Wer "Süssholz raspelt", schmeichelt und macht Komplimente - eine Eigenschaft, die schon im Mittelalter bekannt war. In Zeiten, als Zucker noch rar und teuer war, raspelte man die nach Anis duftenden Wurzeln der Pflanze, um sich das Leben etwas zu versüssen. Damals, als noch kein Rohrzucker aus Amerika kam gab es eine regelrechte „Süssholzkultur“ in Europa. Besonders in der Gegend um Bamberg wurde der Lakritz Anbau in grossem Stil verfolgt. Bis heute ist die Tradition in der fränkischen Stadt erhalten geblieben. 

Die Verwendung sowohl als Medikament als auch als Genussmittel verschwammen oftmals. In Grossbritannien wurden Lakritztaler zu therapeutischen Zwecken hergestellt und erst 1760 setzte ein Apotheker namens George Dunhill aus Pontefract der Lakritze Zucker und Mehl zu, so dass das Arzneimittel von da an vermehrt als Süssigkeit verzehrt werden konnte.

Wuchseigenschaften der Lakritze Pflanze

Echtes Süssholz ist eine mehrjährige Pflanze, die je nach Sorte und Standortbedingungen zwischen 60 und 100 cm (manchmal sogar bis knapp 200 cm) hoch wird. Die Staude hat einen krautigen Wuchs mit aufrecht wachsenden und leicht behaarten Stängeln, an denen sich zwischen 9 und 17 gefiederte Einzelblätter befinden. Während ihrer langen Blütezeit von August bis Ende Oktober entwickelt Glycyrrhiza glabra schöne Ähren, an denen sich mehrere violett bis cremefarbene, glockenförmige Blütenkelche bilden. Aus diesen Schmetterlings Blüten entstehen dann später die etwa vier cm langen Hülsenfrüchte mit dunkelbraunen Samen. Die Lakritze Pflanze zeichnet sich durch ihre extrem lange und starke Pfahlwurzel aus, die ein verholzendes Wurzelsystem ausbildet, das aus zahlreichen Nebenwurzeln (Rhizomen) besteht. Diese Nebenwurzeln der Glycyrrhiza glabra werden nach etwa zwei Jahren erstmals ausgegraben und können vielseitig in der Küche (für Lakritze, Tee und Süssstoff) sowie als Naturmedizin verwendet werden.

Der ideale Standort und Boden für Echtes Süssholz

Lakritze Pflanzen sollten im Frühjahr mit einem Mindestabstand von 50 cm zwischen den einzelnen Pflanzen in die Erde gesetzt werden. Ein vollsonniger bis halbschattiger Standort im Garten mit durchlässigem, tiefgründigem Boden, der nährstoffreich ist und eine kräftige Wurzelbildung fördert, ist ideal. Echtes Süssholz wächst am besten auf sandigen bis leicht lehmhaltigem Boden. Sehr schwere Tonböden sind für das Wachstum der tiefen Pfahlwurzeln weniger geeignet. Es ist wichtig, Glycyrrhiza glabra ab der Pflanzung und besonders im ersten Jahr immer leicht feucht zu halten, um ein Austrocknen der Wurzeln zu vermeiden. 

Pflege der Lakritze Pflanze, Anbaumöglichkeiten und Verwendung

Die Lakritze Pflanze benötigt einen geeigneten Standort und Bodenverhältnisse, um optimal zu gedeihen. Wenn die Bedingungen stimmen, ist die Pflege dieser winterharten Stauden einfach und erfordert nur gelegentlich sparsame Düngergaben. Es empfiehlt sich, Süssholzwurzeln vor der Winterruhe sowie zu Beginn des Frühlings mit Kompost zu düngen, um das Wachstum zu fördern. Im Frühjahr können die letztjährigen Triebe knapp über dem Boden abgeschnitten werden. 

Ernte der Lakritze Wurzeln

Um möglichst schnell dicke Wurzeln zu erhalten, sollte man die verblühten Blütenstände von Glycyrrhiza glabra frühzeitig entfernen. Somit steckt der Schmetterlingsblütler mehr Energie in die Wurzelbildung, anstatt Samen zu produzieren. Die Süssholzernte beginnt im Herbst ab dem 2. oder 3. Standjahr, indem die bis dahin gebildeten Seitenwurzeln vorsichtig ausgegraben werden. Dabei sollten nur die zur Seite wachsenden Rhizome und nicht die zentrale Pfahlwurzel geerntet werden.

Die Wurzeln der Lakritzpflanze sollten nach der Ernte gereinigt, getrocknet und geraspelt werden. Die Süssholzwurzeln können in der Küche als Ersatz für Zucker verwendet werden, sind jedoch aufgrund ihrer starken Süsse sparsamer einzusetzen.

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