Rosmarinweide

Salix rosmarinifolia - breitbuschiger, laubabwerfender Strauch mit mediterranem Flair, schöne Herbstfärbung, stadtklimaverträglich

Rosmarinweide (Salix rosmarinifolia)
Rosmarinweide (Salix rosmarinifolia)
Rosmarinweide (Salix rosmarinifolia)
Rosmarinweide (Salix rosmarinifolia)
Rosmarinweide (Salix rosmarinifolia)
Rosmarinweide (Salix rosmarinifolia)
Salix rosmarinifolia Rosmarinweide
Salix rosmarinifolia Rosmarinweide
Salix rosmarinifolia Rosmarinweide
Salix rosmarinifolia Rosmarinweide
Salix rosmarinifolia Rosmarinweide
Salix rosmarinifolia Rosmarinweide
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Vorteile der Rosmarinweide

  • gelbe oder grüne Kätzchen im Frühjahr
  • frosthart und stadtklimafest
  • attraktive Herbstfärbung
  • pflegeleicht und robust
  • winterhart

Die Rosmarinweide gehört zur Familie der Weidengewächse. Das natürliche Verbreitungsgebiet von Salix rosmarinifolia erstreckt sich von Mittel- und Osteuropa über Sibirien bis nach Mittelasien. Der sommergrüne Strauch hat einen schönen breitbuschigen Wuchs und erreicht eine maximale Höhe von bis zu zwei Metern. Im April präsentiert Salix rosmarinifolia ihre grünlichen oder gelblichen runden bis eiförmigen Blüten. Da ihre sommergrünen lanzettlichen Blätter an die des Rosmarins erinnern, bezeichnet man sie auch als Rosmarinblättrige Weide. Im Herbst trumpft die Rosmarinweide mit einer schönen Gelbfärbung ihrer länglichen Blätter auf. Als heimische Wildpflanze ist Salix rosmarinifolia außerdem gut winterhart und bestens für das Stadtklima geeignet. Der robuste, genügsame und pflegeleichte Strauch ist nicht nur bei Gärtnern, sondern auch bei Insekten sehr beliebt. Diese erfreuen sich an dem Überangebot an Nektar und Pollen.

Wahl von Standort und Boden für Salix rosmarinifolia

Der ideale Standort für die Rosmarinweide ist in der Sonne oder im Halbschatten. Bei der Wahl des Substrats ist das Laubgehölz ebenso genügsam und stellt kaum Ansprüche. Bevorzugt sollte der Boden feucht und humusreich sein. Zur Not begnügt sich die Rosmarinblättrige Weide jedoch auch mit einem mäßig trockenen Boden. Salix rosmarinifolia fühlt sich auch in ausreichend großen Pflanzgefäßen wohl.

Rosmarinblättrige Weide: Wuchs und Blätter

Salix rosmarinifolia hat einen breitbuschigen Wuchs. Ihre durchschnittliche Wuchshöhe liegt bei etwa 1,5 bis 2 Metern, ähnlich verhält es sich mit der Wuchsbreite. Pro Jahr legt der Strauch zwischen 10 und 30 Zentimeter zu. Der flachwurzelnde Strauch wächst mehrstämmig. Die Stämme wachsen eher niederliegend und flach, während sich die Zweige nach oben hin strecken. Die Rinde der Rosmarinweide ist rot-braun und setzt einen schönen farblichen Akzent. In den ersten beiden Lebensjahren sind die jungen Triebe fein behaart.
Die sommergrüne Rosmarinweide verdankt ihren Namen den Blättern. Denn diese haben eine lanzettlich bis linealische Form und erinnern stark an die Blätter des Rosmarins. Ähnlich wie das beliebte Küchenkraut sind die zwei bis fünf Zentimeter langen Blätter ganzrandig und auf der Oberseite dunkelgrün und unbehaart. Die Unterseite der wechselständigen Blätter schimmert silbern und ist fein behaart. Im Gegensatz zum beliebten Küchenkraut verströmen die Blätter der Rosmarinblättrigen Weide jedoch keinen würzigen Duft. Ab Herbst nehmen die Blätter von Salix rosmarinifolia eine ansprechende gelbe Färbung an.

Rosmarinweide Blüte und Früchte

Wie alle Weiden, ist auch Salix rosmarinifolia eine zweihäusige Pflanze. Die Rosmarinweide trägt daher entweder ausschließlich weibliche oder männliche Blüten. Die samtig weichen Blüten der Weiden werden Kätzchen genannt. Ein Kätzchen setzt sich aus mehreren Einzelblüten zusammen und ist kugel- bis eiförmig. Typisch für Weiden erscheinen die Blüten noch vor dem Blattaustrieb ab April. Bei weiblichen Bäumen sind die Kätzchen eher unscheinbar und grünlich gefärbt, während männliche Pflanzen gelbe Kätzchen ausbilden. Die Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten. Diese sind wichtig für die Bestäubung und den Fortbestand von Salix rosmarinifolia. Aus den befruchteten Blüten entwickeln sich später behaarte Kapselfrüchte.

Salix rosmarinifolia Pflege: Düngen, Gießen & Schneiden

Die Rosmarinweide verlangt nur wenig Pflege und ist sehr genügsam. Allzu häufiges Gießen ist nicht notwendig. Es empfiehlt sich möglichst selten, dafür aber großzügig und durchdringend zu gießen. Das regt die Wurzeln dazu an weiter in die Tiefe zu wachsen. So ist der Strauch in Zukunft besser für Trockenphasen gerüstet. Eine zusätzliche Mulchschicht rund um den Wurzelbereich schützt außerdem vor vorzeitigem Verdunsten des Wassers.
Als Mittelzehrer benötigt die Rosmarinweide nicht zu viel Dünger. Eine Kompostgabe im Frühjahr reicht ihr häufig aus. Alternativ wäre der Einsatz eines Langzeitdüngers im Frühling sinnvoll. Auf diese Weise gelangen die erforderlichen Nährstoffe stetig in den Boden und sind für die Pflanze nach Bedarf zugänglich. Für eine Bepflanzung in Pflanzgefäßen ist dies die bessere Möglichkeit, um den Strauch kontinuierlich mit Dünger zu versorgen.
Salix rosmarinifolia ist wie andere Weidenarten gut schnittverträglich. Da sie aber nicht besonders hoch, sondern eher breit wächst, ist ein Rückschnitt in der Regel nicht notwendig. Zudem beeinträchtigt ein Rückschnitt den malerischen Wuchs der schönen, breitbuschigen Rosmarinweide. Daher ist von Schnittmaßnahmen, soweit möglich, eher abzusehen.
Besondere Schutzmaßnahmen für den Winter sind bei Salix rosmarinifolia ebenfalls nicht notwendig. Denn die Rosmarinweide ist winterhart und kommt in der Regel ohne Frostschäden gut durch den Winter. Im Kübel gepflanzt, empfiehlt es sich, das Pflanzgefäß in einen Jutesack zu hüllen und auf eine isolierende Unterlage zu stellen. Darüber hinaus gilt es, Staunässe im Topf unbedingt zu vermeiden. Daher ist es besser, nur an frostfreien Tagen mäßig zu gießen.

Für welche Krankheiten und Schädlinge ist die Rosmarinblättrige Weide anfällig?

Die Rosmarinweide ist in der Regel robust. Pflanzenkrankheiten und Schädlinge setzen ihr kaum zu. In einigen Fällen kann jedoch ein Befall durch Schädlinge wie Schildläuse, Weidenbohrer oder Weidenholz-Gallmücken auftreten. Besonders bereits geschwächte Gehölze fallen diesen Schädlingen zum Opfer. Ist Salix rosmarinifolia von Schädlingen befallen, zeigt sich das häufig in Form von verwelkenden oder vorzeitig abfallenden Blättern. Deformierungen und Wucherungen sind ebenso möglich wie Aushöhlen und Abbrechen von Zweigen.

Rosmarinweide - Kurzbeschreibung

Standort: Sonne, Halbschatten
Boden: humos, locker, sandig bis lehmig, feucht
Blüte: Kätzchen, grün oder gelb
Blütezeit: April
Blätter, Blattform: lanzettlich, bis 5 cm, dunkelgrün, im Herbst gelb
Wuchs: breitbuschig
Endgröße: ca. 1,5-2 Meter hoch, 1-1,5 Meter breit
Kübelpflanze/Auspflanzen: beides möglich
Winterhärte: gut

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Rosmarinweide (4)

Frage
17.07.2022 - Salix rosmarinifolia
Hallo,
Haben Sie stecklinge von männlichen und weiblichen Pflanzen von Salix rosmarinifolia oder Stammen diese alle von einem Geschlecht ab?
Antworten (1)
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23.04.2019 - Pflanzengröße
Wie groß ist die angebotene Pflanze? 60-100cm?
Antworten (1)
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12.07.2022 - Umpflanzen?
Guten Tag, die Weiden wachsen wiedererwarten stärker als angenommen und ich möchte/muss diese Umpflanzen. Wann ist der beste Zeitpunkt dazu? Was sollte man beachten?
Antworten (1)
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Name: Rosmarinweide Botanisch: Salix rosmarinifolia
Blütezeit: Anf. April Blätterfarbe: blau, violett, rot, apricot, rosa, grau, weiss
Blütenfarbe: gelb, grün Endhöhe: 160cm - 180cm
Endbreite: 120cm - 140cm Sonne: Halbschatten, Vollsonne
Boden Feuchtigkeit: nass, feucht, trocken Boden Schwere: schwer, mittelschwer, leicht
Boden pH-Wert: schwach alkalisch, neutral, schwach sauer Winterhärte: winterhart
Verwendung: Schnitt- und Trockenpflanzen, Wassergarten, Hecke, Gruppenpflanze, Einzelpflanze Duft: duftend
Herbstfärbung: Gelbtöne Erhältlich: Februar bis Dezember