Galium odoratum
Heimischer Waldmeister - Schlaraffenland für Bienen und Insekten mit duftenden Blüten
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20cm - 40cm breit
Blütezeitbereich: April bis Mai
Höhe: 10–20 cm
Lichtverhältnisse: Schattig bis halbschattig
Blattform: Schmal lanzettlich, in Quirlen angeordnet
Blattfarbe: Frischgrün
Pflanzabstand: 25–30 cm
Winterhärtezone: Z4 (bis ca. –34 °C)
Verwendung für: Gehölzunterpflanzung, Bodendecker, Naturgarten, Duftgarten
Besonderheiten: Intensiver Duft nach dem Trocknen, traditionelle Heil- und Gewürzpflanze, sehr insektenfreundlich
Familie: Rubiaceae (Rötegewächse)
Geselligkeit: 9–12 Pflanzen pro m² für eine geschlossene Fläche
Beschreibung
Der Waldmeister (Galium odoratum) ist eine heimische, ausdauernde Staude, die besonders in schattigen und halbschattigen Gartenbereichen ihren festen Platz hat. In lichten Laubwäldern bildet er oft dichte, teppichartige Bestände und sorgt im Frühjahr für einen frischen, hellgrünen Bodenschmuck. Seine niedrige Wuchshöhe und die gleichmässige Ausbreitung über kurze Ausläufer machen ihn zu einem idealen Bodendecker unter Gehölzen oder in naturnahen Pflanzungen.
Charakteristisch sind die schmalen, lanzettlichen Blätter, die in sternförmigen Quirlen um den Stängel angeordnet sind. Dieses regelmässige Blattmuster verleiht der Pflanze eine ruhige, fast ornamentale Wirkung. Im April und Mai erscheinen über dem Laub kleine, reinweisse, sternförmige Blüten, die in lockeren Dolden stehen. Obwohl sie filigran wirken, sorgen sie in grösserer Zahl für einen zarten Blütenschleier über dem grünen Teppich. Besonders in Kombination mit anderen Frühjahrsblühern entsteht ein stimmungsvolles Waldbild.
Eine besondere Eigenschaft des Waldmeisters ist sein intensiver Duft, der sich vor allem beim Anwelken oder Trocknen der Blätter entfaltet. Verantwortlich dafür ist der Inhaltsstoff Cumarin. Traditionell wird Waldmeister für Maibowle, Sirup oder als Aromapflanze verwendet. Auch in der Volksheilkunde spielte er eine Rolle. Im Garten trägt dieser Duft zur besonderen Atmosphäre schattiger Bereiche bei und macht die Pflanze auch für Duftgärten interessant.
Standorttechnisch bevorzugt Galium odoratum humose, lockere und leicht feuchte Böden. Nach der Anwachsphase zeigt er sich jedoch erstaunlich robust und kommt auch mit zeitweiser Trockenheit im Schatten zurecht. Staunässe sollte vermieden werden. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht notwendig; lediglich das Entfernen verwelkter Pflanzenteile kann das Erscheinungsbild verbessern.
Durch seine Ausläufer breitet sich der Waldmeister moderat aus und bildet mit der Zeit eine geschlossene Fläche, die Unkraut effektiv unterdrückt. In naturnahen Gärten, unter Sträuchern oder am Gehölzrand entfaltet diese Staude ihren besonderen Charme. Sie verbindet Funktionalität mit ästhetischer Zurückhaltung und schafft ruhige, harmonische Pflanzbilder, die an einen lichten Frühlingswald erinnern.
Gute Pflanzpartner
Anemone nemorosa – Buschwindröschen: Blüht zeitgleich im Frühjahr und ergänzt den weissen Blütenteppich auf natürliche Weise.
Pulmonaria officinalis – Geflecktes Lungenkraut: Bringt rosa bis blaue Blüten ins Schattenszenario und sorgt für spannende Farbkontraste.
Dryopteris filix-mas – Wurmfarn: Seine filigranen Wedel setzen vertikale Akzente über dem niedrigen Waldmeister-Teppich.
Hosta – Funkien: Grossblättrige Sorten schaffen Struktur und bilden einen reizvollen Kontrast zum feinen Laub des Waldmeisters.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
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Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.