Kupfer-Felsenbirne

Amelanchier lamarckii - reiche Blüte, schöne Herbstfärbung und sehr anspruchslos

Felsenbirne, Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii)
Felsenbirne, Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii)
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Felsenbirne, Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii)
Felsenbirne, Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) im Herbst
Felsenbirne, Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) im Herbst
Felsenbirne, Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) im Herbst
Felsenbirne, Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) im Herbst
Amelachnier lamarckii Felsenbirne, Kupfer-Felsenbirne
Amelachnier lamarckii Felsenbirne, Kupfer-Felsenbirne
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Vorteile der Kupfer-Felsenbirne

  • attraktive, reichblühende Insektenweide
  • sehr winterhart, wind- und stadtklimafest
  • essbare Früchte
  • schöne Herbstfärbung
  • winterhart

Die Kupfer-Felsenbirne ist ein sehr wertvolles Gehölz mit vielen positiven Eigenschaften. Ihren Namen verdankt sie der kupfer-orangen Färbung der Blätter der Jungtriebe und der Tatsache, dass sie selbst zwischen zwei Felsspalten wachsen kann. Darüber hinaus ist der unter dem botanischen Namen Amelanchier lamarckii bekannte mehrstämmige Großstrauch fast das ganze Jahr über ein attraktiver Blickfang im Garten. Denn das pflegeleichte und genügsame Ziergehölz punktet im Frühjahr mit einer überreichen Blüte. Im Sommer erfreut die Kupfer-Felsenbirne das Auge und den Gaumen mit ihren süßen blauschwarzen Früchten, während Amelanchier lamarckii im Herbst mit einem beeindruckenden Farbspiel der Blätter alle Blicke auf sich zieht.

Standort und Boden für Amelanchier lamarckii

Die Kupfer-Felsenbirne ist anpassungsfähig und kann sich mit beinahe jedem Standort anfreunden. So bevorzugt das Wildgehölz zwar sonnige bis halbschattige Plätze, kann aber auch im Schatten gedeihen. Im Schatten fällt die Blüte jedoch deutlich geringer aus. Wind, Frost, Niederschlag und Stadtklima machen der Felsenbirne nichts aus, daher braucht sie auch keinen besonderen Schutz. Bei der Wahl des Substrats ist das Ziergehölz ebenso unkompliziert. Der ideale Boden sollte sandig-lehmig, nährstoffreich und möglichst locker sein. Besonders wichtig ist eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit. Denn ist der Boden zu trocken, kann das die Blühfreude trüben. Kurze Phasen mit mäßiger Trockenheit kann Amelanchier lamarckii jedoch verzeihen.

Wuchs und Blätter von Amelanchier lamarckii

Als Jungpflanze sieht die Kupfer-Felsenbirne eher wie ein schlanker Strauch aus. Mit den Jahren verholzt sie zunehmend und entwickelt sich zu einem mehrstämmigen Großstrauch mit einer breiten schirmförmigen Krone. Ihre maximale Wuchshöhe liegt bei etwa sechs Metern. Die elliptischen, rund acht Zentimeter großen Blätter von Amelanchier lamarckii sind während des Austriebs im Frühjahr kupferrot und im Sommer dunkelgrün gefärbt. Im Herbst leuchtet das Laub in den typischen Farben der Jahreszeit von leuchtend gelb, über orange bis rot.

Kupfer-Felsenbirne Blüte

Zwischen April und Mai liegt die Blütezeit von Amelanchier lamarckii. Während dieser Zeit scheint der gesamte Großstrauch aus unzähligen weißen, sternförmigen Blüten zu bestehen. Jeweils acht bis zehn Blüten sind dabei zu einer lockeren Traube angeordnet und erinnern an eine kleine Wolke. Die üppige Blüte lockt zahlreiche Insekten wie Bienen, Schmetterlinge und Hummeln an, die sich an dem süßen Nektar erfreuen.

Früchte von Amelanchier lamarckii

Aus den bestäubten Blüten der Kupfer-Felsenbirne entwickeln sich schließlich im Sommer blau-schwarze Beeren. Die süßen Früchte haben einen Durchmesser von etwa einem Zentimeter und erinnern optisch leicht an Heidelbeeren, obwohl sie eigentlich zu den Apfelfrüchten gehören. Ab Ende Juni bis Mitte Juli sind die Früchte erntereif und können verzehrt werden. Die süßen, aromatischen Früchte der Felsenbirne können vielfältig in der Küche zum Einsatz kommen. Aus den Apfelfrüchten lassen sich Süßspeisen, Marmelade, Likör oder Wein herstellen. Darüber hinaus sind sie ein idealer Ersatz für Korinthen und eigenen sich auch zum Rohverzehr.

Kupfer-Felsenbirne Pflege-Tipps: Gießen, Düngen & Schneiden

Amelanchier lamarckii ist ein sehr pflegeleichtes Ziergehölz und braucht kaum Aufmerksamkeit. Gießen ist nur notwendig, wenn eine lange Trockenperiode anhält. Düngergaben sind ebenfalls nicht zwingend erforderlich. Etwas Volldünger im Frühjahr kann jedoch nicht schaden. Beim Schneiden der Kupfer-Felsenbirne ist Zurückhaltung gefragt. Radikale Verjüngungsschnitte bekommen ihr nicht gut, da die älteren Stämme kaum neu austreiben. Wenn das Auslichten bei älteren Pflanzen nötig wird, sollte dies am besten nach der Blütezeit erfolgen. Wichtig ist dabei, die Triebe möglichst direkt an der Verzweigung abzuschneiden.

Verwendungsmöglichkeiten für Amelanchier lamarckii im Garten

Die Kupfer-Felsenbirne kann sowohl als Strauch, Großbaum oder Hochstamm den Garten schmücken. Sie ist ganzjährig dekorativ und daher sehr beliebt. Im Naturgarten erfüllt sie eine wichtige Aufgabe, da sie während der Blütezeit eine wichtige Insektenweide ist und im Sommer eine Nahrungsquelle für Vögel bietet. Dank ihres mehrstämmigen, breiten Wuchses ist sie auch als wilde Hecke gut geeignet. Im Vorgarten kann sie auch gut als mehrstämmiger Hausbaum stehen. Ihre robuste, genügsame Art macht sie außerdem sehr begehrt als Ziergehölz für Parkanlagen und andere öffentliche Grünflächen.

Wann im Jahr sollte Kupfer-Felsenbirne gepflanzt werden?

Amelanchier lamarckii ist sowohl als Container-Pflanze als auch als Ballenware erhältlich. Ganzjährig anpflanzen lässt sich die Felsenbirne als Container-Pflanze. Bei Ballenware hingegen ist der Frühling oder Herbst die beste Pflanzzeit. Das Pflanzloch sollte dabei ausreichend groß sein. Wichtig ist außerdem den Aushub anschließend wieder lückenlos auszufüllen und die Erde rund herum behutsam zu festigen. Junge Felsenbirnen benötigen in der Anfangszeit viel Wasser. Die Erde sollte daher nicht zu stark austrocknen. Besonders in regenarmen Perioden können daher zusätzliche Wassergaben sinnvoll sein.

Amelanchier lamarckii: Widerstandsfähig und gesund

Die Kupfer-Felsenbirne ist sehr widerstandsfähig und gesund. Schädlinge bereiten ihr keine Schwierigkeiten. Gelegentlich kann sie von Echtem Mehltau befallen sein. Das stellt jedoch kein echtes Problem dar, denn in der Regel hinterlässt dieser Pilzbefall keine bleibenden Schäden und die Pflanze erholt sich wieder vollständig.

Kupfer-Felsenbirne – Kurzbeschreibung

Standort: Sonne, Halbschatten
Boden: nährstoffreich, humos, locker
Blüte: einfach, weiß, traubenförmig
Blütezeit: April-Mai
Blätter, Blattform: elliptisch, bis 8 cm, sommergrün, laubabwerfend
Wuchs: mehrstämmig, locker aufrecht, später breitere Krone
Endgröße: ca. 4-6 Meter hoch, 5-6 Meter breit
Kübelpflanze/Auspflanzen: Auspflanzen
Winterhärte: gut

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Kupfer-Felsenbirne (5)

Frage
11.04.2022 - Felsenbirne
Kann ich die Felsenbirne auch auf der Terrasse in einem Topf haben oder wird die Pflanze zu gross?
Oder kann man die auch klein halten mit Schnitt?
Antworten (1)
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Gartenstory
07.09.2010 -
Die Früchte dieser Pflanze sind essbar! Wir haben im letzten Jahr sogar Wein davon gemacht. Gekocht (Marmelade, Gelee) schmeckt uns aber nicht.
» Gartenstory kommentieren...
Frage
29.02.2020 - Größe der Felsenbirne im 5l Container
Guten Tag,
Wie groß ist in etwa eine Pflanze bei Lieferung?
Danke
Antworten (3)
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Name: Kupfer-Felsenbirne Botanisch: Amelanchier lamarckii
Blütezeit: Anf. März bis Ende April Blätterfarbe: grün
Blütenfarbe: weiss Endhöhe: 4m - 7.5m
Endbreite: 4m - 5m Sonne: Halbschatten, Vollsonne
Boden Schwere: mittelschwer, leicht Boden pH-Wert: schwach alkalisch, neutral, schwach sauer
Winterhärte: winterhart Verwendung: Wildgarten, Gruppenpflanze, Einzelpflanze
Erhältlich: Februar bis November
Kundenbewertung 4.5/5
2 Bewertungen

01.08.2021 | 20:37:35
Heckenpflanzung, tolle Pflanze, sehr gute Qualität
Leider ist uns die Säulenfelsenbirne Rainbow Pillar eingegangen.

01.10.2020 | 11:29:55
Pflanze die Felsenbirne in einer Hecke
#1 von 2 - Die Saskatoon Beeren-Züchtung bei Lubera®
#2 von 2 - Die Saskatoonbeere 'Saskalate'