Kupfer-Felsenbirne
Amelanchier lamarckii - Blütenwolke, Naschfrucht und Feuerwerk im Herbst
Kupfer-Felsenbirne kaufen
gleich mitbestellen
Breite: 4m - 7.5m
Standort: sonnig bis halbschattig
Boden: normaler Gartenboden, humos, durchlässig, frisch bis mäßig trocken
Wasser: frisch, nach dem Einwachsen trockenheitsverträglich
Blüte: sternförmige Blüten in lockeren Trauben
Blütenfarbe: weiß
Blütezeit: April bis Mai
Eignung für Bienen: sehr gut
Duft: leicht duftend
Wuchshöhe: 4–6 m
Wuchsbreite: 4–6 m
Wuchsgeschwindigkeit: ca. 20–40 cm pro Jahr
Blattform: elliptisch bis eiförmig
Blattfarbe: kupferrot im Austrieb, später frischgrün
Herbstfärbung: orange, rot bis scharlachrot
Laub: sommergrün
Wurzelsystem: flach bis herzförmig, fein verzweigt
Pflanzabstand: 3–5 m, in Wildobsthecken 1,5–2 m
Winterhärte: bis ca. -34 °C, WHZ 4
Verwendung: Solitär, Wildobsthecke, Vogelnährgehölz, Naschgarten, Naturgarten, Vorgarten, Blütenhecke
Windverträglichkeit: gut
Eignung für die Kultur im Kübel: bedingt, nur in großen Gefäßen und in jungen Jahren
Familie: Rosaceae, Rosengewächse
Herkunft: östliches Nordamerika
Züchter: Wildart, keine Sorte
Geselligkeit: einzeln, in Gruppen oder als lockere Hecke
Besonderheiten: essbare Früchte, wertvolles Vogelnährgehölz, kupferfarbener Austrieb, spektakuläre Herbstfärbung
Die Kupfer-Felsenbirne ist ein Zier- und Wildobstgehölz mit gleich drei starken Auftritten: weiße Blüten im Frühling, süße dunkle Früchte im Sommer und ein leuchtendes Herbstkleid in Orange- und Rottönen. Ihr kupferfarbener Austrieb macht schon den Laubbeginn besonders attraktiv. Gleichzeitig ist Amelanchier lamarckii robust, pflegeleicht und eine wunderbare Pflanze für naturnahe Gärten.
Herkunft
Die Kupfer-Felsenbirne stammt ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika. In Europa wird sie schon lange als Zier- und Wildobstgehölz kultiviert und ist wegen ihrer Robustheit sehr beliebt. Botanisch wird sie als Amelanchier lamarckii geführt; in älteren Baumschulkatalogen findet man teils auch abweichende Bezeichnungen.
Bevorzugter Standort und Wuchseigenschaften
Am schönsten wächst die Kupfer-Felsenbirne an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Je sonniger der Platz ist, desto reicher fallen Blüte, Fruchtansatz und Herbstfärbung aus. Der Boden darf normal bis humos sein, sollte aber gut durchlässig bleiben.
Der Strauch wächst meist mehrstämmig, locker aufrecht und im Alter breit schirmförmig. Mit 4 bis 6 Metern Höhe eignet er sich wunderbar als Hausbaum für kleinere und mittlere Gärten. Durch seine feine Verzweigung und den natürlichen Aufbau wirkt er nie steif, sondern immer leicht und lebendig.
Besonderheiten – Blüte, Frucht und Herbstfärbung
Im April und Mai erscheinen zahlreiche weiße Blütentrauben, die Bienen und andere Bestäuber anziehen. Kurz danach folgt der kupferrote Austrieb, dem die Kupfer-Felsenbirne ihren Namen verdankt.
Im Sommer reifen kleine, dunkelviolette bis schwarzblaue Früchte. Sie schmecken süß-aromatisch, erinnern leicht an Heidelbeeren und können frisch genascht oder zu Konfitüre, Saft und Desserts verarbeitet werden. Auch Vögel lieben die Früchte – wer selbst ernten möchte, sollte also rechtzeitig zugreifen.
Im Herbst folgt der dritte Höhepunkt: Das Laub färbt sich gelb-orange bis leuchtend rot und macht die Kupfer-Felsenbirne zu einem der schönsten Herbstgehölze überhaupt.
Verwendung im Garten
Die Kupfer-Felsenbirne ist ein echtes Multitalent. Als Solitär im Rasen zeigt sie ihre schirmartige Krone besonders schön. In gemischten Hecken bringt sie Blüte, Frucht und Herbstfarbe ein und bietet gleichzeitig Nahrung für Insekten und Vögel.
Auch im Naschgarten ist sie bestens aufgehoben, denn die Früchte sind essbar und vielseitig verwertbar. In kleineren Gärten kann sie als mehrstämmiger Großstrauch oder kleiner Hausbaum eingesetzt werden. Für Kübel ist sie nur bedingt geeignet: Wähle bitte ein sehr großes Gefäß, achte auf gleichmäßige Wasserversorgung und plane langfristig besser einen Platz im Garten ein.
Pflege – kurz und unkompliziert
Die Kupfer-Felsenbirne ist sehr pflegeleicht und kommt ohne aufwendige Schnittmaßnahmen aus.
Drei Kulturtipps für besonders schöne Pflanzen
- Sonnig pflanzen: Das verbessert Blüte, Fruchtansatz und Herbstfärbung deutlich.
- Nur auslichten, nicht stark schneiden: Entferne ältere oder störende Triebe bodennah, damit der natürliche Wuchs erhalten bleibt.
- Früchte rechtzeitig ernten: Die Beeren sind beliebt bei Vögeln und oft schneller verschwunden, als man denkt.
Vergleich mit anderen Sorten
Im Vergleich zur Säulen-Felsenbirne 'Rainbow Pillar' wächst die Kupfer-Felsenbirne deutlich breiter und natürlicher. Sie ist ideal, wenn ein lockerer, malerischer Großstrauch gewünscht ist.
Gegenüber der Erlenblättrigen Felsenbirne, also den Saskatoon-Beeren, steht bei Amelanchier lamarckii stärker der Zierwert im Vordergrund. Die Früchte sind essbar und lecker, doch die Pflanze begeistert zusätzlich durch kupferroten Austrieb und eine besonders eindrucksvolle Herbstfärbung.
Wer ein robustes, naturnahes und gleichzeitig sehr dekoratives Gehölz sucht, trifft mit der Kupfer-Felsenbirne eine ausgezeichnete Wahl.
Pflanzpartner
Kornelkirsche, Cornus mas: Sie blüht bereits sehr früh gelb und ergänzt die weiße Blüte der Felsenbirne zu einem wertvollen Frühlingsangebot für Insekten.
Rispenhortensie, Hydrangea paniculata: Ihre großen Sommerblüten übernehmen die Schmuckwirkung, wenn Blüte und Fruchtzeit der Felsenbirne abgeschlossen sind.
Japanischer Ahorn, Acer palmatum: Die filigranen Blätter und intensiven Herbstfarben schaffen zusammen mit der Felsenbirne ein besonders edles Herbstbild.
Heidelbeere, Vaccinium corymbosum: Sie passt wunderbar in den Naschgarten und ergänzt die Felsenbirne mit weiteren gesunden Beerenfrüchten.
Leider ist uns die Säulenfelsenbirne Rainbow Pillar eingegangen.
Wie groß ist in etwa eine Pflanze bei Lieferung?
Danke
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.