Convallaria majalis

Maiglöckchen - duftender Frühlingsblüher mit reinweissen Glockenblüten

Weisse Blüten
Weisse Blüten
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Die Vorteile von Convallaria majalis

  • bildschöner Frühlingsblüher
  • zauberhafte Schnittblume
  • duftende Glockenblüten in Weiss
  • rote Beerenfrüchte nach der Blüte
  • breitet sich grossflächig aus

Maiglöckchen findet man in Europa, Asien und Nordamerika. Die mehrjährige Convallaria majalis stammt aus der Familie der Spargelgewächse. Maiblume, Mairöschen oder Maililie wird die liebliche Staude bisweilen auch genannt. Im Volksmund gilt sie als Marienblume und Symbol der Reinheit.

Wer im Frühling mit wachem Blick durch die Buchenwälder streift, kann sich an den filigranen Blüten des Mairöschens erfreuen. Es versteckt sich gern im Unterholz von lichten Wäldern. Jedoch verrät es sich durch seinen unnachahmlichen Blütenduft. Denn diesem lieblichen Bouquet kann sich niemand entziehen. Die Blüten von Convallaria majalis sind reinweiss, die Blätter von frischem Grün, kein Wunder also, dass die Pflanze auch gern als Strauss in der Vase gesehen ist.

Convallaria majalis gehört zu den Spitzenreitern unter den Frühlingsblühern. Der zauberhafte Klassiker ist auch im Garten gern gesehen. Auch dort setzt das Maiglöckchen mit seinen weissen, duftenden Blütenglöckchen zauberhafte Akzente. Allerliebst lugt die Maiblume unter eingewachsenen Gehölzen hervor. Welken die strahlendweissen Blüten, dann entzückt das Maiglöckchen mit leuchtend roten Beeren. Diese sind bei Vögeln, vor allem der Amsel, sehr gefragt.

Welche Ansprüche hat das Maiglöckchen an Standort und Boden?

Wie seine Waldgefährten fühlt sich das Mairöschen an einem halbschattigen bis schattigen Standort im Garten geradezu heimisch. Vorzugsweise zum Unterpflanzen von Bäumen, Hecken und Sträuchern. Pralle Sonne kann es gar nicht leiden. Reckt die Pflanze im Frühjahr ihre wunderbar weissen Glockenblüten nach oben, wird der Garten zu einem zauberhaften Märchenbild.

Mit Vorliebe wurzelt die Pflanze im humusreichen Boden, der durchlässig und frisch ist. Mit pompöser Blütenpracht zeigt sie sich, wenn man ein bisschen Humus ins Gartenbeet einarbeitet. Als idealen Boden empfindet Convallaria majalis eine Lehm-Sand-Kombination.

Wie pflege ich Maiglöckchen?

Trotz Schönheit und Blütenpracht ist Convallaria majalis nahezu anspruchslos, pflegeleicht und winterhart. Sind die Pflanzen verblüht, werden die Blütenstände entfernt. Ihre dunkelgrünen Blätter zieren dann den Garten.

Leichte Trockenheit machen dem Flachwurzler wenig aus. In langen Trockenperioden lechzt er nach einem kleinen Regenschauer aus der Giesskanne. Neu gesetzte Pflanzen müssen ausreichend gewässert werden. Die beste Pflanzzeit von Convallaria majalis ist Herbst, mitunter auch Frühjahr.

Düngergaben von März bis April nimmt die Staude gerne an. Im Herbst verkriecht sie sich und überwintert so geschützt.

Convallaria majalis Vermehrung

Das Frühlingsgewächs verbreitet sich eifrig von alleine. Sie bahnt sich mit ihren Ausläufern beharrlich ihren Weg. Wird sie zu üppig, kann sie problemlos geteilt und an anderer Stelle im Garten oder in einen Topf gepflanzt werden. Wird Convallaria majalis regelmässig geteilt, ist der Lohn dafür besserer Wuchs und glanzvollere Blühkraft.

Wer sich bereits im Winter an der Staude erfreuen möchte, teilt sie im Herbst. Das Maiglöckchen kann auf der Fensterbank im Topf vortreiben. Und nach der Blüte ab ins Freiland.

Maiglöckchen sind Kältekeimer. Bevor man Samen zieht, brauchen sie grimmige Kälte.

Für welche Schädlinge und Krankheiten ist das Maiglöckchen anfällig?

Bisweilen wird Convallaria majalis vom Rostpilz heimgesucht. Hier gilt, die beste Bekämpfung erfolgt bereits im Anfangsstadium. Befallenen Blätter und Pflanzenteile müssen entfernt und vernichtet werden. Achtung! Benutzte Gartengeräte anschliessend säubern und desinfizieren.

Seltener breitet sich der Grauschimmel auf der Maiblume aus. Ist sie davon betroffen, muss man es schnellstens behandeln. Vorbeugen lässt sich mit kaliumbetonten Dünger.

Vorsicht! Maiglöckchen sind giftig

Maiglöckchen sind Augenschmeichler, besonders, wenn sie mit ihren zauberhaften Blüten zur leichten Luftbewegung nicken. Die niedlichen Prachtexemplare sind aber keine Unschuldslämmer. Convallaria majalis ist stark giftig und zwar sämtliche Pflanzenteile. Gleich ob Blüte, Beeren, getrocknete Maiglöckchen und sogar das Blumenwasser — alles beinhaltet toxische Glykoside. Diese haben eine starke Wirkung auf das Herz und lösen Haut- und Augenreizungen aus. Für Mensch und Tier ist das Pflänzchen gesundheitsschädlich. Achtung! Nicht verwechseln mit dem im Frühling spriessenden Abbild Bärlauch, der einen feinen Knoblauchduft versprüht.

Kurzbeschreibung Convallaria majalis

Familie: Asparagaceae
Blütenfarbe: weiss
Blütenform: glockenförmig
Blätter: frisches Grün, lanzettlich
Blütezeit: Mai bis Juni
Duft: zart duftende Blüten
Frucht: rote Beeren
Pflanzzeit: empfohlen im Herbst, teilweise auch Frühjahr
Giftklasse: stark giftig
Wasserbedarf: gering
Wuchs: aufrecht
Wuchshöhe: bis 25 cm
Standort: halbschattig bis schattig
Gartenstil: Naturgarten, Duftgarten, Bauerngarten
Verwendung: Rasenfläche, Verwilderung, Steingarten, Kübel, Schnitt
Frosthärte: winterhart

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Convallaria majalis (2)

Frage
24.02.2020 - Maiglöckchen vor Blüte pflanzen?
Hallo!
Ist es noch möglich, jetzt Maiglöckchen vor der Blüte auszupflanzen?
S. Hunziker
Antworten (1)
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Frage
21.04.2019 - Begleitpflanzen zu Maiglöckchen
In meinem Maiglöckchenbeet steht eine Hortensie - aber was ist sonst noch möglich? Im April, bevor sie austreiben, aber auch im Herbst, wenn sich die Blätter grossteils zurückgezogen haben, sieht das Beet etwas nackt und armselig aus. Alles, was ich bisher versucht hatte (Phlox panniculata, Lupinien, Ziersalbei), setzt sich nicht durch in dem dichten Wurzelfilz der Maiglöckchen!
Antworten (1)
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Name: Convallaria majalis Botanisch: Convallaria majalis
Blütezeit: Anf. Mai bis Ende Jun. Blätterfarbe: grün
Blütenfarbe: weiss Endhöhe: 15cm - 20cm
Sonne: Schatten, Halbschatten Boden Feuchtigkeit: feucht
Boden Schwere: mittelschwer, leicht Winterhärte: winterhart
Verwendung: Beet/Rabatten, Outdoor, Kübel, Wildgarten, Schnitt- und Trockenpflanzen, Gruppenpflanze, Einzelpflanze Duft: leicht duftend
Erhältlich: Februar bis November
Kundenbewertung 5.0/5
1 Bewertung
18.11.2015 | 23:34:55
Hausgarten