Convallaria majalis
Maiglöckchen - duftender Frühlingsblüher mit reinweissen Glockenblüten
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20cm - 40cm breit
Blütezeitbereich: Mai bis Juni
Höhe: 15–25 cm
Lichtverhältnisse: Halbschattig bis schattig
Blattform: Breit-lanzettlich
Blattfarbe: Dunkelgrün
Pflanzabstand: 20–30 cm
Winterhärtezone: Z3–Z7
Verwendung für: Schattenbeete, Unterpflanzung von Gehölzen, naturnahe Beete, Steingärten
Besonderheiten: Duftend, giftig, breitet sich über Rhizome aus, bildet dichte Teppiche
Familie: Asparagaceae (Spargelgewächse)
Geselligkeit: Gruppenpflanzung empfohlen, 5–10 Pflanzen pro m² für dichten Wuchs
Beschreibung
Das Maiglöckchen (Convallaria majalis) ist eine ausdauernde, mehrjährige Staude, die für ihre kleinen, glockenförmigen, weissen Blüten und ihren intensiven, süssen Duft bekannt ist. Die Blüten erscheinen im Mai und Juni und hängen an zarten Stielen über den dunkelgrünen, breit-lanzettlichen Blättern. Durch diesen Kontrast von zartem Weiss und sattem Grün wirkt das Maiglöckchen besonders elegant und eignet sich hervorragend für schattige Bereiche unter Sträuchern oder Bäumen. Die Pflanzen bilden dichte Horste und breiten sich über unterirdische Rhizome aus, wodurch sie natürliche, dekorative Teppiche erzeugen.
Das Maiglöckchen ist äusserst pflegeleicht und anspruchslos, benötigt nur humosen, gut durchlässigen Boden und halbschattige bis schattige Standorte. Es ist winterhart und langlebig, was es zu einer idealen Pflanze für naturnahe Gärten und Schattenbeete macht. Die dichten Teppiche verhindern zudem unerwünschtes Aufkommen von Unkraut, während die Blüten eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten darstellen. Dabei ist zu beachten, dass alle Pflanzenteile giftig sind und nicht verzehrt werden dürfen.
Ästhetisch lässt sich Convallaria majalis sehr vielseitig einsetzen. Die niedrige Wuchshöhe macht es ideal als Bodendecker in Staudenrabatten oder unter Gehölzen, wo es Lücken zwischen grösseren Pflanzen füllt. Durch die Kombination mit Farnen, Funkien oder Schattenstauden entsteht ein harmonisches, strukturiertes Beet. Auch in naturnahen oder Waldgärten entfaltet das Maiglöckchen seine Wirkung, da es natürliche Unterpflanzungen imitiert und die Bodenschicht attraktiv gestaltet. Die Kombination aus Duft, filigranen Blüten und unkompliziertem Wuchs macht diese Staude zu einem unverzichtbaren Bestandteil für jeden Gartenliebhaber, der schattige Beete pflegeleicht und ästhetisch gestalten möchte.
Gute Pflanzpartner
Hosta sieboldiana – Funkie: Grosse, dekorative Blätter bilden einen schönen Kontrast zu den zarten Maiglöckchen-Blüten.
Athyrium filix-femina – Wald-Frauenfarn: Fein gefiederte Blätter harmonieren mit dem niedrigen, dichten Wuchs des Maiglöckchens.
Pulmonaria officinalis – Lungenkraut: Frühblühende Pflanze mit fleckigem Laub und zarten Blüten, ergänzt Maiglöckchen in Farbe und Struktur.
Tiarella cordifolia – Schaumblüte: Niedrig wachsend, mit filigraten Blättern, verstärkt die Bodendeckerwirkung und bildet ein harmonisches Schattenbeet.
Ist es noch möglich, jetzt Maiglöckchen vor der Blüte auszupflanzen?
S. Hunziker
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