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Berg-Ahorn 'Bruchem'

Acer pseudoplatanus 'Bruchem' - Grossbaum mit dunkelgrünem Laub und blaugrünen Unterseiten

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Berg-Ahorn 'Bruchem' kaufen

  • starker Baum im 10 L Topf, Höhe 200 - 250 cm inkl. Topf
    CHF 146.95
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starker Baum im 10 L Topf, Höhe 200 - 250 cm inkl. Topf
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Berg-Ahorn 'Bruchem'

Vorteile

  • Grosser Baum mit schmaler, hoher Krone
  • im Frühjahr viel Nektar Bienen
  • Laub im Sommer grün mit blaugrüner Unterseite
  • Herbstfärbung gelb bis rot
  • anspruchslos und pflegeleicht
  • winterhart
Steckbrief Berg-Ahorn 'Bruchem'
Name: Berg-Ahorn 'Bruchem'
Botanisch: Acer pseudoplatanus 'Bruchem'
Laub: sommergrün, 5-lappig, dunkelgrün, mit blaugrüner Blattunterseite, Herbstfärbung gelb bis rot
Blüten: hellgrün in langen Rispen, zusammen mit oder nach dem Blattaustrieb, zwischen April und Anfang Juni
Wuchs: stattlicher Baum mit weit aufrechten Hauptästen und schmaler, hoher Krone
Endgrösse: zwischen 15 und 20 Meter hoch und bis 12 Meter breit
Boden: alle Gartenböden, bevorzugt tiefgründig, frisch bis feucht und kalkhaltig
Boden-Feuchtigkeit: mässig trocken bis feucht
Boden-pH-Wert: leicht sauer bis alkalisch
Winterhärte: winterhart bis ca. – 30 °C, kein Winterschutz notwendig
Verwendung: Beet, Einzelpflanze, Solitär, Hausbaum
Standort: sonnig, halbschattig

Beschreibung

Der Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) 'Bruchem' wächst zu einem grossen Baum mit schmaler, hoher Krone heran. Er wird innerhalb von 20 bis 30 Jahren 15 bis 20 Meter hoch und bekommt einen Kronendurchmesser von 12 Metern. Damit ist er im Wuchs kompakter als der Typus des Berg-Ahorns, der bis zu 25 Meter hoch und 18 Meter breit wird. Von dem geraden, durchgehenden Stamm zweigen aufrechte Äste ab, die eine dichte, eiförmige Krone formen. Die fünflappigen Blätter sind 15 bis 17 cm gross und dabei breiter als lang. Ihre Oberseite ist dunkelgrün, die Blattunterseite blaugrün. Im Herbst färbt sich das Laub gelb bis rot.

Diese Sorte geht auf einen Zufallssämling aus einem Wald nahe der niederländischen Ortschaft Bruchem zurück. Er wurde vom Forest Research Institute "De Dorschkamp" in Wageningen selektiert und ist seit 1984 auf dem Markt. Diese Berg-Ahornsorte verträgt kalte, nasse Böden und ist sehr windfest. Wegen der schmalen Krone ist sie ein weit verbreiteter Alleebaum. Der Baum ist ein anspruchsloses Solitärgehölz für Parks und grosse Gärten.

Verbreitung und Ökologie

Der Berg-Ahorn ist ein einheimisches, sommergrünes Laubgehölz. Sein Verbreitungsgebiet umfasst Westasien, Mittel- und Südeuropa. Ursprünglich kam er in Höhenlagen des kontinentalen Eurasiens und an der Ostseeküste vor. Mittlerweile ist er durch Anpflanzungen in ganz Europa von Skandinavien bis zum Mittelmeer verbreitet. Er ist die häufigste Ahorn-Art in Europa und eine wichtige Baumart in Laubmischwäldern. Der Baum ist sehr frosthart und erträgt im Winter Temperaturen bis -30 °C. Die jungen Austriebe sind aber spätfrostgefährdet.

Standort und Boden

Im Garten stellt der Berg-Ahorn kaum Ansprüche an den Boden, aber er gedeiht am besten auf tiefgründigen, frischen bis feuchten, kalkhaltigen Plätzen. Er ist salztolerant, sehr windresistent und schattentolerant. Von Natur aus ist der Berg-Ahorn an kühles, feuchtes Bergklima angepasst. Standorte mit trockener Luft und Hitze sagen ihm nicht zu.

Als junger Baum bildet er zunächst eine lange Pfahlwurzel, die sich mit vielen Seitenwurzeln und Feinwurzeln zu einem dichten Herzwurzelwerk entwickelt. Er gehört zu den Pioniergehölzen, die schnell Rohböden und Schotterflächen besiedeln. Durch sein sich schnell zersetzendes Laub fördert er die Bildung von Rohhumus an seinem Standort.

Blüten und Früchte

Die Blüten bilden sich zum ersten Mal, wenn der Baum etwa 25 Jahre alt ist. Dann blüht er mit dem Laubaustrieb oder kurz danach je nach Witterung zwischen April und Juni. Die Blütenstände sind 6 bis 15 cm lange, hellgrüne Rispen. Die Einzelblüten in jedem Blütenstand können männlich, weiblich oder zwittrig sein. Sie bilden viel Nektar und werden von Insekten und dem Wind bestäubt. Aus jeder Blüte entwickelt sich eine 2-teilige Flügelnuss mit kugeligen Nüsschen und zwei Flügeln. Die stehen in einem rechten oder spitzen Winkel zueinander. Junge Früchte sind grün bis rot. Zur Reife von Ende August bis Anfang Oktober werden sie braun und fallen in zwei Teilfrüchte auseinander, die in Spiralen zu Boden segeln. Bei Wind können die Samen auf diese Weise weiter als 100 Meter vom Mutterbaum entfernt zu Boden gehen.

Berg-Ahorn 'Bruchem' pflanzen

Für den Hausgarten werden Ahorn-Bäume in Containern angeboten. Containerpflanzen können das ganze Jahr über gepflanzt werden. Idealerweise erfolgt die Pflanzung aber im Frühjahr vor dem Austrieb der Blätter oder im Herbst. Zu diesen Zeiten ist die Bewässerung junger Bäume am einfachsten zu gewährleisten, weil der Boden dann von Natur aus feucht ist.

Während du den Ahorn-Baum in einem Eimer mit Wasser gut wässerst, bis sich der Wurzelballen gut vollgesogen hat, bereitest du das Pflanzloch vor. Der Ahorn wird in ein ausreichend tiefes und breites Pflanzloch gesetzt, sodass die Oberkante des Wurzelballens bündig mit der Erdoberfläche abschliesst. Anschliessend schlägst du einen Stützpfahl ein, um dem Baum Stabilität zu verleihen. Zum Schluss füllst du das Loch mit der ausgehobenen Erde auf und bewässerst den Wurzelbereich sorgfältig. Du befestigst den Baum dann an der Stütze, um während der Anwachsphase eine stabile Position sicherzustellen.

Verwendung von Berg-Ahorn

Wegen seiner Grösse ist der Berg-Ahorn ein gutes Solitärgehölz für grosse Gärten und Parks. Er wird auch als Alleebaum sehr geschätzt. Der Baum kann 600 Jahre alt werden und liefert ein dekoratives Holz, das für Möbel und Instrumente verwendet wird.

Giessen und düngen

Der Berg-Ahorn 'Bruchem' bevorzugt einen frischen bis feuchten Boden, kann als gut verwurzeltes Exemplar aber auch problemlos sommerliche Trockenheit ohne zusätzliches Giesswasser überstehen.

Du kannst deinen Ahorn im Frühjahr mässig düngen, in dem du ihm Kompost oder einen anderen organischen Dünger gibst. Belasse es aber bei einer einmaligen Gabe. Sind die Bäume zu gut mit Nährstoffen versorgt, lockt das Schädlinge an und macht sie anfällig für Krankheiten.

Ahorn schneiden

Es ist nicht notwendig, Ahorne zu schneiden, weil sie von Natur aus gleichmässig wachsen. Wenn ein Schnitt ansteht, dann führe ihn im Spätherbst oder Winter an einem frostfreien Tag durch. Entferne tote, kranke oder beschädigte Äste.

Schädlinge und Krankheiten an Berg-Ahorn

Der Berg-Ahorn kann von verschiedenen Schädlingen befallen werden. Meistens ist kein Pflanzenschutz zu ihrer Bekämpfung notwendig.

Befallen Ahornborstenläuse (Periphyllum sp.) die jungen Blätter, verformen die sich und haben Risse und Löcher, wenn sie sich entfalten. Lästige Nebenerscheinungen sind Honigtau und Ameisen. Der Baum wird nur wenig beeinträchtigt, sodass eine Bekämpfung unnötig ist.

Gallwespen und Gallmilben verursachen kugelige Wucherungen an den Blättern. Sie können nicht bekämpft werden, weil die Gallen sie schützen. Sie schaden dem Baum aber auch nicht.

Auch die Teerfleckenkrankheit (Rhytisma acerinum) ist meistens nur ein kosmetisches Problem. Der Pilz befällt die Blätter und verursacht schwarze Flecken, die von einem gelben Saum umgeben und bis zu 2 cm gross sind. Um einem Befall im nächsten Jahr vorzubeugen, entfernst du im Herbst das infizierte Falllaub und entsorgst es.

Ahornborstenläuse (Periphyllum sp.) saugen an jungen Blättern. Während sie sich entfalten, bilden sich Deformationen und es entstehen Risse und Löcher in den Blattflächen. Als Begleiterscheinung treten Honigtau und vermehrt Ameisen auf.

Ahornblattbräune wird durch den Pilz Pleuroceras pseudoplatani verursacht. Auf der Ober- und Unterseite der Blätter entstehen charakteristische braune Flecken, die sich an ihren Rändern fingerartig ins Gewebe erstrecken. Die Blattadern in dem Bereich sterben ab und werden schwarz.

Schwerwiegend und sofort zu bekämpfen ist die Verticillium-Welke. Sie ist auf Bodenpilze der Gattung Verticillium zurückzuführen. Diese Pilze breiten sich in den Leitgefässen des Baumes aus, was zum Absterben der betroffenen Äste oder Stammpartien führt. Infizierte Triebe sollten sorgfältig bis zum gesunden Holz zurückgeschnitten werden. Nach jedem Schnitt ist es wichtig, die Schere oder Säge gründlich zu desinfizieren, um eine Übertragung der Krankheit zu verhindern.

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