Amberbaum - Hochstamm

Liquidambar styraciflua

Liquidambar styraciflua Amberbaum, Seesternbaum
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Der Amberbaum (Liquidambar styraciflua) ist ein winterharter Laubbaum mit spektakulärer Herbstfärbung. Während des Indian Summers begeistert er in seiner nordamerikanischen Heimat mit seinem wechselnden Farbenspiel von Gelb über Orange bis Feuerrot. Die Blätter ähneln denen von Ahorn. Sie sind handförmig und 5fach gelappt. Weil ihre Form an Sterne erinnert, wird der Amberbaum auch Seesternbaum genannt. Im Winter zieren den Amberbaum seine rissige Rinde mit dekorativen Korkleisten und die stacheligen Fruchtkapseln, die bis zum Austrieb des neuen Laubs an den Zweigen bleiben.
Der Amberbaum ist besser an die Herausforderungen des Klimawandels angepasst als andere Gehölze und wird als Klimawandelgehölz und Zukunftsbaum immer häufiger angepflanzt. Er eignet sich für Einzelpflanzungen in grossen Gärten und als Solitär und für Gruppenpflanzung in Parks.

Vorteile Amberbaum

  • Wunderschöne, langanhaltende Herbstfärbung
  • Dekorative Rinde mit auffälligen Korkleisten bei älteren Bäumen
  • Blätter riechen nach Amber beim zerreiben

Aussehen des Amberbaums

Der Amerikanische Amberbaum bildet einen geraden, unverzweigten Hochstamm mit einer Höhe von 10 bis 20 Metern. Seine lockere, kegelförmige Krone hat einen Durchmesser von 5 bis 10 Metern. Jedes Jahr wächst seine Krone etwa 35 bis 40 cm in die Höhe und 20 cm in die Breite. Ein 15 Jahre alter Amberbaum ist etwa 8 bis 10 Meter hoch.
Im Sommer ist das Laub glänzend grün. Im Herbst verfärbt es sich in allen Nuancen von gelb über orange bis hin zu feuerrot. An den jungen Trieben ist die Rinde braun und glatt. Im zweiten Jahr färbt sie sich gräulich und wird rissig. Am Stamm und den älteren Ästen entwickeln sich dekorative Korkleisten. Durch sie ist der Baum auch nach dem Laubfall im Winter sehr dekorativ.

Blüten und Früchte

Amberbäume blühen von März bis Mai. Ihre unscheinbaren Blüten sind grüngelb und fallen zwischen den frischen jungen Blättern kaum auf. Für Bienen und Hummeln bieten die Amberbaumblüten Nektar und Pollen. Im Sommer wachsen 2,5 bis 3 cm grosse, grüne, bestachelte Früchte heran, die an kleine Morgensterne erinnern. Während sie im Herbst heranreifen, werden sie gelb und sind ein zusätzlicher Schmuck neben dem bunten Laub. Im September oder Oktober fallen zur Freude vieler Singvögel die geflügelten Samen aus den reifen Fruchtkapseln. Die trocknen, braunen Hüllen bleiben am Baum hängen, bis sich im Frühjahr das junge Laub entfaltet. 

Der beste Standort für den Amberbaum

Weil Krone und Wurzeln viel Raum brauchen, sollte der Standort frei und offen sein. Pflanzen Sie den Amberbaum mindestens 3 bis 5 Meter von anderen grösseren Gehölzen und Mauern entfernt.
Ein nährstoffreicher, tiefgründiger, lockerer und durchlässiger Boden ist ideal für Amberbäume. Die Erde sollte frisch bis feucht, leicht sauer und kalkarm sein. Der Standort hat Einfluss auf die Herbstfärbung des Laubs. Auf trockenen Böden färben sich die Blätter gelblich. Auf feuchten Böden bekommen sie einen tieforangen bis weinroten Farbton. Sonnige und halbschattige Plätze sind für Amberbäume geeignet. Je sonniger der Standort ist, desto leuchtender und bunter werden die Herbstfarben. Viel Sonne fördert auch das Ausreifen der Triebe im Herbst.

Einen Amberbaum pflanzen

Bereiten Sie für Ihren Amberbaum ein Pflanzloch vor, das etwa doppelt so breit und doppelt so tief wie der Wurzelballen ist. Lockern Sie den Boden gut auf und entfernen Sie Steine und Bodenverdichtungen. Arbeiten Sie bei schweren, lehmigen Böden Sand und Humus an der Pflanzstelle ein. Das erleichtert dem Amberbaum das anwachsen. Auf nährstoffarmen Böden sollten Sie dem Baum zum Start eine Vorratsdüngung mit einem organischen Langzeitdünger geben. Geeignet ist zum Beispiel eine Mischung aus 50 bis 100 g Schafwollpellets und reifem Kompost. Mischen Sie die einfach unter die Erde aus dem Pflanzloch. Füllen Sie dann das Loch auf und setzen Sie den Amberbaum so ein, dass die Oberfläche seines Wurzelballens mit der Erdoberfläche auf einer Höhe liegt. Achten Sie beim Auffüllen darauf, dass sich keine Hohlräume bilden. Drücken Sie die Erde gut an und schlämmen Sie den Wurzelballen zum Abschluss gut ein. Mit einem Stützpfahl können Sie dem frisch gepflanzten Amberbaum Halt geben, bis er gut verwurzelt ist. 

Gezielt wässern

Der Nordamerikanische Amberbaum gilt als Klimawandelgehölz, das sehr robust und widerstandsfähig gegen Wärme, Trockenheit und Überschwemmungen ist. Nur junge Bäume müssen bis zum Anwachsen und bei grosser Trockenheit gewässert werden.  Damit sich der Amberbaum auf Dauer gut entwickelt, muss er schnell ein tiefreichendes Wurzelsystem bilden. Ein Luxusangebot von Wasser im Oberboden veranlasst den Herzwurzler aber dazu, viele flachwachsende Wurzeln zu bilden. Wenn es an der Oberfläche dagegen trockner ist, verwurzelt er sich tiefer mit seiner verzweigten Pfahlwurzel und wird so standfester und trockenheitsresistenter. 

Den Amberbaum düngen

Düngen Sie ihren Amberbaum nicht zu reichlich und auch nur in der ersten Hälfte der Vegetationsperiode. Zu reichliche und zu späte Düngergaben schaden der Winterhärte, weil die jungen Triebe dann zu lange wachsen und im Herbst nicht richtig ausreifen, bevor der erste Frost kommt. Mit einem umhüllten Langzeitdünger können Sie ihren Baum mit einer einmaligen Düngergabe für die gesamte Saison versorgen. Streuen Sie den Dünger nach Herstellerangaben im Wurzelbereich des Baums aus und arbeiten Sie ihn oberflächlich ein.
Schaffellpellets, Kompost und andere organische Dünger fördern die Bildung einer gesunden Bodenstruktur und verbessern die Wasserhaltefähigkeit des Bodens. Für eine gute Nährstoffversorgung können Sie zum Beispiel Schafwollpellets mit reifem Kompost mischen und unter dem Baum einarbeiten. Mit 300 g Schafwollpellets pro Quadratmeter in der Mischung versorgen Sie Ihren Baum über mehrere Wochen mit allen notwendigen Nährstoffen. Mit zwei Düngergaben zwischen Mitte März und Mitte Juni ist der Amberbaum optimal versorgt.
Auf kalkhaltigen Böden zeigen Amberbäume gelegentlich Eisenmangel. Ihre Blätter werden gelb, aber die Blattadern bleiben grün. Ein Dünger mit pflanzenverfügbarem Eisen gleicht den Mangel schnell aus.

Winterhärte und Winterschutz für den Amberbaum

Ein angewachsener, älterer Amberbaum ist vollständig winterhart. Er kann Fröste bis -26 °C ertragen. Frisch gepflanzte und junge Bäume benötigen in den ersten Jahren aber einen Winterschutz. Bedecken Sie den Wurzelbereich zum Schutz vor Bodenfrost mit einer Mulchschicht aus Laub oder Stroh oder mit Tannenreisig ab. Besonders gefährdet sind die einjährigen Triebe. Umhüllen sie die Krone mit Vlies oder Jute, um das Erfrieren der Knospen zu verhindern. Sollte es zu Frostschäden an den jungen Zweigen kommen, treiben Amberbäume im Frühsommer aus den Knospen an älteren Ästen neu aus.

Kurzbeschreibung Amberbaum

Grösse: 10-20m hoch und 6-10m breit
Wuchs: kegelförmige Krone, aufrecht
Blätter: sommergrün, sternförmige Blätter, laubabwerfend
Herbstfärbung: in schönen Rot-Orangetönen
Blüte: im März bis Mai, eher unscheinbare Blüten grüngelb
Standort: sonnig bis halbschattig, neutraler durchlässiger nährstoffreicher Boden
Wurzeln: Herzwurzler
Frosthärte: im Alter Winterhart bis -23°C
Verwendung: Einzelstellung, Hausgarten

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Amberbaum - Hochstamm (0)

Name: Amberbaum - Hochstamm Botanisch: Liquidambar styraciflua
Blütezeit: Anf. März bis Ende Mai Blätterfarbe: grün
Blütenfarbe: gelb, grün Endhöhe: 10m - 20m
Endbreite: 5m - 10m Sonne: Halbschatten, Vollsonne
Boden Schwere: schwer, mittelschwer, leicht Boden pH-Wert: schwach alkalisch, neutral, schwach sauer
Winterhärte: winterhart Verwendung: Einzelpflanze
Herbstfärbung: Rot und Gelbtöne Laubkleid: laubabwerfend
Erhältlich: Februar bis November
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