Heidelbeeren Hochstamm 'Northland'
Heidelbeeren Hochstamm 'Northland' - sehr winterharte, reichtragende Heidelbeere mit aromatischen Beeren
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40cm - 60cm breit
- Botanischer Name: Vaccinium corymbosum x angustifolium ‘Northland’
- Typ: Half-High (Highbush V. corymbosum x Lowbush V. angustifolium)
- Wuchs: Halb-Stämmchen, eher breit als hoch, bis etwa 150 cm hoch
- Blüte: weiss bis zartrosa (Mitte April–Mai)
- Früchte: Mittelgross (⌀ 9 mm), dunkelblau
- Geschmack: Sehr aromatisch, fast wie Waldheidelbeeren
- Brixwert: ca. 12 °Brix
- Ertrag: Hoch
- Erde: Saure, humose, gut durchlässige Moorbeeterde (Fruchtbare Erde Nr. 3 von Lubera)
- Standort: Vollsonne bis Halbschatten
- Befruchtung: Bedingt selbstfruchtbar, Fremdbefruchtung empfohlen
- Winterhärte: Extrem frosthart, unter –30 °C möglich
- Laub: Sommergrün, spektakuläre rote Herbstfärbung
Beschreibung
Die Heidelbeere ‘Northland’ ist eine robuste, sehr winterharte halbhohe Sorte mit ausgezeichnetem Aroma. Sie trägt im Juli–August zahlreiche, mittelgrosse, blau bereifte Beeren mit intensivem, süss-säuerlichem Geschmack, der an Waldheidelbeeren erinnert. Als Halbstämmchen ist sie besonders platzsparend, pflegeleicht und ermöglicht eine doppelte Flächennutzung durch Unterpflanzung.
Die Früchte des Heidelbeer-Halbstämmchens ‘Northland’
Die mittelgrossen, attraktiv himmelblauen Beeren wachsen gut zugänglich am Halbstämmchen und überzeugen mit einem frischen Aroma, das an Waldheidelbeeren erinnert. Ihr etwas höherer Säureanteil sorgt für einen besonders intensiven Geschmack – ideal für Kuchen, Gelee, Konfitüre oder Saft. Gerade in der Verarbeitung zeigen sie mehr Charakter als viele klassische Kulturheidelbeeren. Die Ernte beginnt Mitte Juli und dauert bis Mitte August.
Der Wuchs des Heidelbeer-Halbstämmchens ‘Northland’
Das Heidelbeer-Halbstämmchen ‘Northland’ ist besonders praktisch: durch die Stammform bildet es eine zweite Pflanzenetage im Garten. Man kann den Platz darunter nutzen und niedrige bis mittelhohe Heidelbeeren wie die Lowberry® ‘Little Blue Wonder’ oder andere Moorbeetpflanzen wie Japanische Azaleen (Rhododendron obtusum) pflanzen. So wird die Fläche optimal genutzt und der Garten zusätzlich strukturiert. Für die Ernte der aromatischen Früchte muss man sich nicht so tief bücken, sie reifen in angenehmer Höhe. Ausserdem sorgt die erhöhte, luftige Krone für eine bessere Durchlüftung und ein schnelleres Abtrocknen nach Regen. Dadurch wird der Krankheitsdruck reduziert und die Pflanze bleibt gesund, vital und ertragreich.
Woher stammt die Heidelbeere ‘Northland’?
‘Northland’ ist eine nordamerikanische Züchtung aus Vaccinium corymbosum und Vaccinium angustifolium. Ziel war eine besonders frostharte und aromatische Sorte. Sie hat sich vor allem in kalten Regionen bewährt und ist dort eine wichtige Kultursorte.
Die Befruchtung des Heidelbeer-Halbstämmchens ‘Northland’
Die meisten Kulturheidelbeeren auf Basis von Vaccinium corymbosum sind heute weitgehend selbstfruchtbar. Da ‘Northland’ jedoch hohe Anteile von Vaccinium angustifolium enthält, ist die Selbstfruchtbarkeit eingeschränkt. Für einen sicheren Fruchtansatz und höhere Erträge empfiehlt es sich daher, eine zweite Sorte mit ähnlicher Blütezeit in der Nähe zu pflanzen – idealerweise ebenfalls mit angustifolium-Anteilen, wie Lowberry® ‘Little Blue Wonder’, ‘Duke’ oder ‘Hello AGAIN’®.
Kulturtipps
Nicht überdüngen: Heidelbeeren reagieren empfindlich auf hohe Salzkonzentrationen im Boden. Schnell lösliche Mineraldünger können nach dem Giessen zu einer starken Salzbelastung führen und die feinen Wurzeln schädigen. Verwende daher im Frühjahr einen speziellen Heidelbeer- oder Rhododendrondünger wie den Frutilizer® Instant Blue Moorbeetdünger, der die Nährstoffe schonend bereitstellt. Langzeitdünger mit umhüllten Nährstoffen geben diese über mehrere Monate kontrolliert ab und sorgen für ein gut verträgliches Niveau im Boden.
Im Kübel gut drainieren: Achte bei der Kultur im Topf auf eine gute Drainage, damit überschüssiges Wasser zuverlässig abfliessen kann und keine Staunässe entsteht.
Niedrige Heidelbeersorten als Unterpflanzung: Eine besonders clevere Kombination ist die Unterpflanzung mit kompakten Sorten wie Lowberry® ‘Little Blue Wonder’. So wird der Platz unter dem Halbstämmchen optimal genutzt und eine zusätzliche Beerenernte auf zweiter Ebene ermöglicht. Gleichzeitig verbessert die Kombination verschiedener Sorten die Bestäubung, was zu höheren Erträgen und besserer Fruchtqualität führt.
Das Heidelbeer-Halbstämmchen ‘Northland’ im Vergleich zu anderen Heidelbeersorten
Geschmacklich bietet ‘Northland’ ein intensiveres, leicht wildheidelbeerartiges Aroma, während viele grossfrüchtige Kulturheidelbeeren eher milder und süsser ausfallen. Auch in der Nutzung zeigt sich ein Unterschied: Als Halbstämmchen erschliesst ‘Northland’ den Luftraum im Garten und ermöglicht eine doppelte Nutzung der Fläche, etwa durch Unterpflanzung mit niedrigen Sorten oder Moorbeetpflanzen. Damit ist sie nicht nur eine ertragreiche, sondern auch eine besonders platzsparende und gestalterisch interessante Alternative zu klassischen Heidelbeersträuchern.
Gute Pflanzpartner für das Heidelbeer-Halbstämmchen ‘Northland’
Cranberry ‘Red Balloon’: Ein idealer, flach wachsender Bodendecker (ca. 15–20 cm), der den Raum unter dem Halbstämmchen optimal nutzt. Beide Pflanzen lieben saure Moorbeeterde und gleichmässige Feuchtigkeit – eine perfekte Standortkombination für Beet oder Kübel. Im Herbst sorgen die leuchtend roten Früchte für einen attraktiven Farbkontrast zu den blauen Heidelbeeren und der roten Herbstfärbung von ‘Northland’.
Japanische Azalee (Rhododendron obtusum): Ein kompakter Rhododendron mit ähnlichen Ansprüchen an sauren, humosen und gleichmässig feuchten Boden. Die reiche Blüte im späten Frühling bringt je nach Sorte leuchtende Farben ins Beet und sorgt für starke Kontraste. Der kompakte, buschige Wuchs und das oft immergrüne Laub machen sie auch ausserhalb der Blüte zu einer wertvollen Strukturpflanze.
Lowberry® Heidelbeere ‘Little Blue Wonder’: Die kompakte Lowberry® (ca. 40–60 cm hoch) eignet sich ideal als Unterpflanzung und nutzt den Platz unter dem Heidelbeer-Halbstämmchen ‘Northland’ optimal aus. Sie sorgt für eine zweite Ernteebene und trägt gleichzeitig zur besseren Bestäubung bei. So entsteht eine besonders effiziente und ertragreiche Kombination im Moorbeet oder Kübel.
muss man diese neue Sorte beschneiden?
Wenn ja welcher Dünger ist der Richtige um der Pflanze etwas gutes zu tun.
Schneidet man kleine und dünne Zweige am unteren Ende oberhalb des Wurzelballens ab?
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
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Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.