Saatkartoffeln 'Blaue St. Galler'

Die Kartoffel mit dem blauen Fleisch

Kartoffel Blaue St. Galler
Kartoffel Blaue St. Galler
Kartoffel Blaue St. Galler
Kartoffel Blaue St. Galler
Kartoffel Blaue St. Galler gewaschen
Kartoffel Blaue St. Galler gewaschen
Kartoffel Blaue St. Galler ungewaschen
Kartoffel Blaue St. Galler ungewaschen
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Dass die Kartoffelvielfalt nicht bei der roten und hellen Schale aufhört, haben wir ja geahnt. Unvorstellbar, dass die Inkas in den Anden damit zufrieden waren! Das war ja eine Hochkultur, und auch eine Kartoffelhochkultur! Und schlimm genug, dass wir in Europa über 100 Jahre nur festkochend und mehlig und rotschalig und hellschalig kannten…Aber dieses Blau-violett! Das ist wirklich ein Hingucker. Diese unvorstellbar farbige Kartoffel, die Blaue St. Galler, ist übrigens vor dem Essen, während des Essens und danach ein Gesprächsgegenstand, der auch ziemlich lange vom Essen abhalten kann – obwohl Sie ja auch sehr gut schmeckt. Aber vor lauter Fabulieren über die Farbe vergisst man nicht selten fast die Kartoffel… Die Blaue St. Galler Kartoffel wurde vom innovativen St. Galler Bauern Christoph Gemperli gezüchtet, sie ist eine Kreuzung der blauen Kartoffelsorte Blauer Schwede mit der alten Schweizer Frühkartoffel Prättigauer. Gemperli ist es gelungen, diese farbige Kartoffelbesonderheit in der Schweiz sogar bis in die Regale der grossen Ketten hineinzubringen. Unterdessen werden auch diverse Spezialitäten damit hergestellt: Blaue Pommes, blaue Chips… Aber Ihnen zuhause wird sicher noch mehr einfallen, die Blauen St. Galler laden einfach zum Experimentieren in der Küche ein! Was man mit diesen Blauen Trüffeln (ja, der Name Kartoffel kommt ja von tartuffo, von den Trüffeln) alles kulinarisch noch anstellen kann, das liegt jetzt in Ihrer Hand – natürlich nur, wenn Sie dieses Jahr diese ganz besonderen Kartoffeln auch anbauen…

Kurzbeschreibung 'Blaue St. Galler'

Schale: Blau
Fleisch: Die rohe Kartoffel ist innen blau, beim Kochen wird die Farbe noch intensiver, sie wird dann tief violett, so als könnte man den Füllfederhalter eintauchen und gleich tintentiefblau zu schreiben beginnen.
Knolle: Lange, ovale Knollenform, mittelgross, ähnlich wie die alte Standard-Sorte Charlotte
Ertrag: Blaue St. Galler geben einen tollen Ertrag
Blüte: Weisse Blüten
Ernte/Reifezeit: Mittelfrüh, ab August
Kochtyp: vorwiegend festkochend, vor allem bleibt die Farbe beim Kochen und beim Frittieren stabil, ja wird intensiv violett (unter 160°C)
Gut für: Salat, Gschwellti, auch Kartoffelstock, der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Die Sorte ist nicht voll festkochend und wachsig, aber auch nicht wirklich mehlig und kann daher für fast alles eingesetzt werden.
Geschmack: Gutes Kartoffelaroma, aber ehrlich gesagt überstrahlt der Eindruck der Farbe alle degustativen Eindrücke. Eigentlich isst man vor allem eine tief violette Kartoffel…
Textur: Cremig, da doch ziemlich festkochend, mit guter Feuchtigkeit; jedoch hat die Textur gleichzeitig auch etwas leicht Körniges.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Saatkartoffeln 'Blaue St. Galler' (4)

Gartenstory
06.12.2020 - Highlight im Beet und auf dem Teller!
Ich war auf der Suche nach einer Kartoffelsorte, die Abwechslung auf den Tisch bringt. Die blaue St. Galler schien mir genau die Richtige zu sein. Die schönen Saatkartoffeln kamen Ende April nach den Bodenfrösten in ein frisch angelegtes Beet, das zuvor mit eigenem Kompost durchmischt wurde.
Über den Sommer begeisterte uns das prächtig wachsende Grün mit den wunderschönen weißen Blüten, die mit ihrer schwarzblauen Mitte bereits etwas über Knolle erahnen ließen.
Wir pflanzten die Kartoffeln in einem Abstand von nur 30 cm und befürchteten schon, dass die Konkurrenz zu groß sein könnte. Jedoch schien dies nicht sonderlich zu stören. Als das Laub fast vollends verwelkt war, mussten die Kinder mit ran an die Kartoffelernte. Welch ein Spaß, wenn man dann besonders dicke Knollen findet. Wie das das mit den Bauern und den dicken Kartoffeln gleich...?🤔
Jedenfalls lässt sich die blaue St. Galler in einem kühlen, dunklen Kellerraum gut lagern. Geerntet wurde im September, nun, Anfang Dezember sind die Vorräte aufgebraucht. Wir essen gerne Kartoffeln, kommen aber nicht sehr oft zum Kochen, sodass wir lange Freude hatten am Ertrag der 10 Saatkartoffeln. Die Kinder waren zunächst irritiert über die Farbe. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Aber Kartoffelstampf, Bratkartoffeln etc. alles ist möglich mit dieser Sorte und es macht einfach etwas daher auf dem Teller.
Von der Blüte bis zum Verzehr ein Genuss fürs Auge und den Gaumen. Klare Kaufempfehlung!
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Frage
07.03.2020 - Höhenlage
Grüezi,
Ich möchte die Blauen St. Galler auf 1700 müM pflanzen. Geht das für diese Sorte?
Freundliche Grüsse
Antworten (1)
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Frage
01.03.2020 - Gewicht
Wieviel kg Pflanzgut sind denn 60 Stück?
Antworten (1)
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Name: Saatkartoffeln 'Blaue St. Galler' Botanisch: Solanum tuberosum 'Blaue St. Galler'
Erhältlich: Februar bis Juni
Kundenbewertung 4.0/5
2 Bewertungen

01.05.2021 | 13:00:31
*** Einziges Manko ist das die bestellten Pflanzkartoffeln nicht einen einzigen austrieb hatten

09.04.2021 | 08:46:31
Die blaue St.Galler habe ich letztes Jahr zum ersten Mal gesetzt. Sie sind sehr fein. Deshalb kann ich nichts über die Lagerbarkeit sagen, wir haben sie innert kürzester Zeit gegessen. Als Bratkartoffeln, "G'schelti" und im Ofen gebacken habe ich sie verwendet. Zuerst waren die Kinder skeptisch wegen der blauen Farbe, dann haben sie sich um die blauen Kartoffeln gestritten. Etwas schwierig ist die Ernte, da die dunklen Knollen in dunkler Erde schwierig zu finden sind. Der Ertrag war eher mager, aber ich habe viele Knollen nicht gefunden, wie sich jetzt beim herrichten der Beete zeigte. Sie sind so fein, dass ich sie immer wieder anbauen werde.