Kumquats (5 Artikel)

Kumquats pflanzen Lubera Was ist der Hauptgrund, Kumquats zu kaufen? Ganz eindeutig: Die Aussicht auf die vollbehangenen Bäumchen, mit Hunderten von kleinen, pflaumengrossen, orangen Früchten und die Sehnsucht auf den ganzheitlichen Genuss, auf den Biss in die ungeschälten, saftig aromatischen Kumquats!

Weitere wertvolle Informationen über Kumquats...
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Ovale Kumquat
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ab CHF 39.90 Ovale Kumquat Fortunella margarita - Die Zwergorange
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Halbstamm im 3,5L-Topf, Gesamthöhe inkl. Topf: ca. 60cm, Stammhöhe: ca. 30cm CHF 39.90
Halbstamm im 5L-Topf CHF 44.90
Hochstamm im 12L-Topf, Gesamthöhe inkl. Topf: 125/150cm, Stammhöhe: 60cm CHF 119.90
Kumquat 'Obovata'
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CHF 49.90 Kumquat 'Obovata' Fortunella jap. 'Obovata' - Die Riesen-Kumquat
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Halbstamm im 5L-Topf, Gesamthöhe inkl. Topf: 70/90cm, Stammhöhe: 30cm CHF 49.90
runde Kumquat
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CHF 49.90 runde Kumquat Fortunella japonica - die Kumquat mit dem süssen Fruchtfleisch
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Busch im 5L-Topf, Gesamthöhe inkl. Topf: 50/70cm CHF 49.90
Kucle
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CHF 69.90 Kucle Fortunella margarita x Citrus clementina - Die Kumquat-Clementinie
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Halbstamm im 8L-Topf, Gesamthöhe inkl. Topf: 100/125cm, Stammhöhe: 30cm CHF 69.90
Minikumquat
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CHF 69.90 Minikumquat Fortunella hindsii -
lieferbar
Halbstamm im 6L-Topf, Gesamthöhe inkl. Topf: 70/90cm, Stammhöhe: 30cm CHF 69.90

Weitere Informationen über Kumquats

Ja, denn sie werden MIT der Schale gegessen! Dank Ihrer Fruchtbarkeit und dem Esserlebnis sind sie nicht nur bei uns, sondern auch in ihrer Heimat, in China, eine beliebte Geschenkpflanze: Man schenkt mit Kumquat nicht nur eine Sache, nicht nur einen Baum, sondern die Aussicht auf Fruchtbarkeit, Gesundheit und Genuss. Man kann ja, bei der richtigen Gelegenheit nicht nur mit und durch Blumen etwas ausdrücken, sondern auch mit Pflanzen und Früchten. Dabei gehören die Kumquats insgesamt zu den einfacheren, anpassungsfähigeren Zitruspflanzen, die auch leicht in fast jedem Zuhause kultiviert und überwintert werden können.
 

Gute Gründe, um Kumquats zu kaufen

Es gibt also viele Gute Gründe, einen Kumquat zu kaufen. Die veredelten Kumquatpflanzen sind robust, haben einen schönen kompakten Wuchs, bleiben aber insgesamt kleiner als etwa die Kulturzitrone. Ihre Fruchtbarkeit ist legendär, erfordert aber einen sehr warmen Platz. Dafür bereitet der Kumquat weniger Kopfzerbrechen, denn er ist etwas winterhärter, aber auch resistenter bei trockener Zimmerluft. In nicht ganz so warmen Räumen - etwa Büros - kann ein Kumquat an einem hellen Platz überwintern. 

Hier im Lubera® Gartenshop bieten wir Ihnen eine interessante Auswahl wunderschöner Kumquatbäume. Gerne berät Sie auch das Lubera-Team, welche Sorte für Sie die Richtige ist. 

Der Name Kumquat

Der Name Kumquat wurde aus dem Chinesischen übernommen und bedeutet auf Mandarin so viel wie Orange, Mandarine, in einer zweiten, älteren Bedeutung aber auch Gold. Kumquat ist also ein Bäumchen, das fruchtend sozusagen Gold trägt. Diese Doppelbedeutung alleine zeigt schon die Wertschätzung, die sie und ihren Früchten in der Heimat zuteilwird.

Kumquats Sorten

Die meistverkauften Kumquatfrüchte und bzw. Pflanzen sind Fortunella margarita, die ovalen Kumquats. Sie bieten das für ihre Art typische Esserlebnis: Die Süsse der Schale, gepaart mit einem Hauch von Bitterkeit, die von ätherischen Ölen in der Schale herrührt, und dann gefolgt von der erfrischenden und säuerlichen Geschmacksexplosion des Fruchtfleisches. Die Pflanzen der anderen botanischen Unterart, Fortunella japonica, sind meistens rund, in der Schale liegen etwas weniger ätherische Öle und auch der Saft ist weniger sauer. Also insgesamt ein runderes, weniger aufregendes, aber für eher dem Süssen zugeneigte Fruchtliebhaber vorteilhafteres Geschmackserlebnis. Schliesslich gibt es noch Fortunella hindsii, die Hongkong-Kumquat, die einen noch kompakteren Wuchs hat und vor allem von Bonsailiebhabern geschätzt wird. Obwohl die Kumquat meist einer anderen Gattung zugerechnet werden als die anderen Zitrusfrüchte, eben den Fortunella, kreuzen sie sich auffällig leicht und frei mit allen möglichen Zitrusarten, wobei dann wieder neue Sorten und teilweise Unterarten entstehen: Erwähnenswert sind hier vor allem die Calamondin, die beste Zitrussorte für die Indoorkultur, die aus einer Kreuzung der Kumqaut und Mandarine entstanden sind. Auch die Kucle, eine Art grösserfrüchtige Kumquat, mit lange am Bäumchen verbleibenden Früchten, ist das Resultat einer Kreuzung mit der Clementine. Des Weiteren gibt es eine Vielzahl von Hybridsorten, die aus der Kreuzung mit andere Zitrusfrüchten entstanden sind: Limequat (Kumquat x Limette) , Orangequat (Kreuzung Mandarine x Kumquat, wie auch Calmondin), Lemonquat (Kreuzungen Zitrone x Kumquat) und so weiter. Die Vielfalt der Zitrusfrüchte geht fast bis ins Unermessliche.

Botanik und Herkunft des botanischen Namens Fortunella

Die Kumquat stammt aus Südchina, gelangten aber erst im 19. Jahrhundert nach Europa. Verantwortlich dafür war vor allem der englische Abenteurer und Pflanzenjäger Robert Fortune, der auch - im Auftrag der Englischen Ost-Indien-Gesellschaft - die wertvollen Teepflanzen aus China (nach Indien) schmuggelte. Da war es dann für den Botaniker Walter Swingle, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine grossangelegte Zitrus-Systematik schuf, naheliegend, den Pflanzenjäger und Schmuggler mit dem Gattungsnamen  Fortunella spp. zu ehren. Daran hält man sich, wohl aus Respekt vor den beiden grossen Botanikern Swingle und Fortune, bis heute, obwohl eigentlich alles dafür spricht, auch die Kumquat den Zitrus zuzurechnen (das wären dann die 'Citrus japonica'), mit denen sie sich ja auch fast beliebig kreuzen können (siehe den letzten Abschnitt).

Blüte und Wachstum der Kumquats

Die Kumquat-Bäumchen zeichnen sich durch ein gemässigtes bis schwaches, ja manchmal regelrecht kompaktes Wachstum aus: Das hängt sicher auch mit ihrer übergrossen Fruchtbarkeit zusammen. Wenn aus fast jeder Blattachsel eine Blüte und dann später eine Frucht entsteht, dann kann so eine Pflanze nicht auch noch beliebig wachsen. Nach 10 und mehr Jahren kann eine Kumquat 1-2m erreichen, längerfristig ist auch mehr möglich, aber wohl nicht im Kübel, sondern nur ausgepflanzt in südlichen Ländern. Wegen der Beliebtheit der Kumquatfrüchte für den Frischgenuss, aber auch in der Verarbeitung und im Cocktailglas gibt es auch einen ausgedehnten Plantagenanbau. In unserem Klima entstehen vielfach schon  die Blüten, wenn noch überjährige Früchte an den Bäumchen sind, was mit ein Grund für die Alternanztendenz der Kumquat-Pflanzen sein mag (siehe weiter unten: 'Mach mal Pause').

Woher kommen unsere Kumquat-Bäumchen und auf welcher Unterlage sind sie veredelt?

Wir kaufen unsere Kumquat-Pflanzen in Italien bei spezialisierten Baumschulen ein. Dabei besucht unser Betriebsleiter Robert Maierhofer die Produzenten und zeichnet individuell die Bäumchen an, die er dann für Sie, für unsere Kunden im Frühjahr beziehen und ab April verkaufen möchte. Die Kumquat, wie alle unsere anderen Zitrusbäume auch, sind dabei alle veredelt, stehen also auf einer Wurzel oder Unterlage, die zu einer grösseren Fruchtbarkeit und zu kompaktem Wuchs führt. Dabei wird meist (auch bei den Kumquat) Poncirus trifoliata verwendet, die absolut winterharte Zitrusart. Ein weiterer Grund, dass sich unsere Kumquatbäumchen auch für die Kultur in den nördlichen Gärten und Terrassen eignen werden.

Wie isst man eine Kumquat-Frucht?

Ganz! Sozusagen mit Haut und Haar. Wo käme man auch hin, wenn man die kleinen, beeren- bis pflaumengrossen Orangenfrüchtlein schälen müsste! Aber die Bequemlichkeit ist nicht der Hauptgrund für den Ganzgenuss, es ist der spezielle Geschmack, der durch die Kombination von Schale und Fruchtfleisch entsteht: Säure, eine Prise Würze und Bitterkeit (von den ätherischen Ölen herrührend) und dann der säuerliche Saft, alles im Mund, kauend und geniessend, gemischt. Schlussendlich auch das Bisserlebnis, die Textur sozusagen: zuerst der Widerstand der Schale und dann plötzlich dringen die Zähne in das weiche Fruchtfleisch ein! Auch das ist Teil des Gesamterlebnisses. Einige Fruchtkenner rollen vor dem Genuss die Früchte genüsslich zwischen den Handflächen, dabei wird ein Teil der ätherischen Öle aus der Schale freigesetzt, was noch mehr Lust auf die Frucht selber macht. Der Grund für das Händerollen liegt allerdings nicht darin, sondern im Bestreben, einen Teil der bitteren Öle vor dem Essen loszuwerden.

Giessen und Düngung

Hier ist die übliche Behandlung von Zitrusbäumchen angebracht:

  1. Erst dann giessen, wenn das oberste Drittel des Topfballens ausgetrocknet ist
  2. Wenn Giessen, dann richtig giessen, so wie es im Süden auch richtig regnet, wenn es mal regnet!
  3. Durch genug grosse Entwässerungslöcher und durch das Hochstellen der Töpfe auf Holzlatten dafür sorgen, dass die frisch gegossenen Töpfe auch gut abtrocknen und entwässern.
  4. Alle zwei Wochen bis jede Woche mit Frutlilizer Instant Zitrus Dünger, der ganz leicht mit dem Geisswasser angemacht werden kann, dafür sorgen, dass die Pflanze zwischen Mai und August genügend ernährt sind.
  5. Düngung im September reduzieren und ab Anfang Oktober bis zum Rausräumen im April auf die Düngung verzichten.

Winterhärte und Überwinterung

Die meisten Kumquats halten auch mal einen Frost bis -5°C (einige sprechen sogar von minus 8°C) aus, aber natürlich nur kurzzeitig, während einiger Nächten. Das erlaubt es auch, sie etwas längere Zeit draussen zu halten als andere Zitruspflanzen. Ansonsten müssen aber auch Kumquats frostfrei und kühl, bei 8 bis 12 °C überwintert werden. Einige Autoren, unter anderem unser Zitrusexperte Dominik Grosse Holtforth berichten, dass eine warme Überwinterung in einem Raum von 18° möglich ist. Dabei sollten Sie jedoch unbedingt dafür sorgen, dass genügend Licht für die Pflanze vorhanden ist. Diese Eigenschaft, zur Not auch mal wärmer gut zu überwintern, haben die Kumquat auch auf die Calamondin vererbt, die als die beste Zimmerzitruspflanze gilt. Ansonsten jedoch gilt bei allen Zitrusarten weiterhin als Generalregel: Kühl und hell überwintern, nicht im Wohnzimmer. Ich würde das auch bei den Kumquats als Königsweg empfehlen.

Mach mal Pause – Kumquatbäumchen 'alternieren'

Auch Pflanzen machen Pause, sie ruhen sich aus, sie bereiten sich im Winter, in der Vegetationspause, auf weitere Grosstaten vor. Auch die Kumquat liebt eine solche Winterpause, in der sie ihre Aktivität reduzieren. Aber sie nehmen sich wenn notwendig noch mehr Pausen: Wenn sie einmal voll getragen haben, mit Hunderten von Früchten, die den ganzen Baum vollbehängt zu einer Gesamtkunstwerk machen, sind sie regelrecht ausgepowert und legen ein Pausejahr ein, in dem sie weniger blühen und fruchten. Wir kennen dieses Verhalten übrigens auch von nördlichen Gewächsen, wie dem Apfel und der Birne. Also nicht verzagen, wenn ihr reichbefrachtetes Kumquatbäumchen im zweiten Jahr den Fruchtsegen des Kaufjahres nicht wiederholt. Das liegt nicht an Ihrer falschen Pflege und natürlich schon gar nicht am bösen Gärtner, der Ihnen das Bäumchen verhext verkauft hat, sondern ganz und allein an den Bedürfnissen der Pflanze. Sie können sicher sein, dass das Jahr danach ist dann wieder ein voller Erntesegen ansteht.

Kumquat schneiden?

Jein. Eigentlich nicht, da sie ja auch sehr kompakt wachsen und laufend vom Fruchtertrag gebremst werden. Allerdings kann es gerade in den Jahren mit weniger Früchten passieren, dass einige Ästchen 'abhauen', ins Weite schiessen. Diese können dann beim Ausräumen der Zitruspflanzen in die Form zurückgeschnitten werden.

Umtopfen

Dank ihres kompakten Wachstums, müssen Sie die Kumqaut nur alle 3-4 Jahre umtopfen. Wählen Sie dabei möglichst den Frühling des Jahres, in dem mit weniger Blüten zu rechnen ist. Das neue Gefäss soll einen ca. 5cm grösseren Durchmesser haben als das alte Pflanzen-Zuhause. Füllen Sie den Leerraum mit frischem Kübelpflanzensubstrat, am besten mit der Fruchtbaren Erde Nr. 1 auf.

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