Gewürzstrauch (3 Artikel)

Gewürzstrauch, Nelkenpfeffer (Calycanthus floridus)Auf den ersten Blick ist der Echte Gewürzstrauch (Calycanthus floridus) im Garten eine recht unscheinbare Pflanze.

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Gewürzstrauch, Nelkenpfeffer
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ab CHF 38.65/Pfl. Gewürzstrauch, Nelkenpfeffer Calycanthus floridus
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Gewürzstrauch 'Aphrodite'
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CHF 42.90 Gewürzstrauch 'Aphrodite' Calycanthus floridus 'Aphrodite' riecht nach Erdbeeren
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Gewürzstrauch 'Venus'
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CHF 54.90 Gewürzstrauch 'Venus' Calycanthus floridus 'Venus' mit weissen, grossen Blüten
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Auf den zweiten Blick zeigen sich seine Qualitäten: die sehr dunklen, ganz speziell geformten Blüten und der intensive würzige Duft machen ihn zu einer faszinierenden Pflanze für den Duftgarten und für Sträucherbeete. Es existiert auch eine weiss blühende Form. Dieser hübsche Strauch, der auch Nelkenpfeffer genannt wird, ist eine interessante Bereicherung für jeden Garten. Er gedeiht an einem geschützten Standort und braucht stets genug Feuchtigkeit. Ansonsten ist er leicht zu pflegen und wächst problemlos zu einem stattlichen, wohlgeformten Strauch mit gesundem, glänzendem Laub heran. Er ist eine resistente Pflanze mit wenig Problemen, die leicht zu pflegen ist. Nur giessen muss man regelmässig.
 

Nelkenpfeffer mit Erdbeerduft

Der Gewürzstrauch oder Nelkenpfeffer (Calycanthus floridus) stammt aus Florida. Seine zwittrigen Einzelblüten zeigen sich im Mai und Jun. Sie bilden sich jeweils an den kurzen Seitentrieben der mehrjährigen Zweige. Es sind eigenartig gebaute Schalenblüten, deren Blütenblätter im Innern spiralförmig angeordnet sind. Zuinnerst in der Blüte schlummert eine Knospe, die das eigentliche Geschlechtsorgan der Blüte bildet. Diese öffnet sich erst, wenn die sichtbare Blüte schon verblüht ist. Calycanthus floridus 'Aphrodite' ist eine spezielle Züchtung des Gewürzstrauches. Diese hat deutlich grössere Blüten, die von der Form her an Magnolienblüten erinnern, und sie zeigen sich etwas später im Juni und Juli und sind von intensiver braunroter Farbe. Den ganzen Sommer über begeistert der wohlgeformte Strauch mit seinem Duft nach Erdbeeren, und dank seinem glänzenden Laub sieht er immer frisch und ansprechend aus. Ausserdem gibt es eine Form des Gewürzstrauches mit weissen Blüten, Calycanthus floridus 'Venus'. Sie trägt magnolienähnliche reinweisse Blüten mit einem roten Auge im Innern. Ausserdem trumpft dieser recht kompakt wachsende Strauch zum Saisonende mit gelber Herbstfärbung auf. Da der Wuchs kompakter ist als bei Calycanthus floridus, kann die weissblühende Form auch im Topf auf dem Balkon kultiviert werden. Jedoch verträgt sie keine Staunässe, und darf aber auch nie austrocknen. Ansonsten sind diese Pflanzen leicht zu pflegen, und werden auch kaum von Schädlingen befallen.

Spezielle Blüten für Käfer

Gewürzstrauch, Nelkenpfeffer (Calycanthus)Die Blätter von Calycanthus floridus riechen nach Kampfer, Gewürznelken und Zimt, und die Blüten duften in den Abendstunden je nach Sorte manchmal leicht nach Erdbeeren. Die Rinde bei allen diesen Pflanzen riecht stark nach Zimt, wenn sie etwas aufgekratzt wird. In kleinen Mengen kann sie als Gewürz verwendet werden. Auch als Solitär macht sich der Gewürzstrauch gut. Seine Blätter glänzen an der Oberseite, und auf der Unterseite sind die Blätter von mattem Graugrün. Im Herbst nimmt das Laub des Gewürzstrauches eine blassgelbe Farbe an. Die Blüten dieser pflegeleichten Garten-Pflanze erscheinen im Mai und Juni an den kurzen Seitentrieben der mehrjährigen Zweige. Es sind ganz spezielle Schalen-Blüten, mit sprialförmig angeordneten, verschieden langen Blüten-Blättern, sie sich wie kleine Krakenarme aus jeder Blüte herausräkeln. Diese speziellen Blüten werden von verschiedenen Käferarten bestäubt. Von Schädlingen werden sie aber kaum befallen. Aus den Blüten wird auch ein Oel gewonnen, das in der Parfümindustrie verwendet wird. Im Herbst bilden sich aus den Blüten braune Kapselfrüchte mit harten, unregelmässig geformten Schalen.

Der beste Standort für einen Gewürzstrauch

Der Gewürzstrauch stammt aus dem Südosten Amerikas. Wie der botanische Name Calycanthus floridus sagt, kommt er wild in Florida vor. Weltweit gibt es nur vier Arten von Gewürzsträuchern (Calycanthus). Eine davon stammt aus China, die anderen kommen aus gemässigten Zonen in Nordamerika. Calicanthus floridus mag einen halbschattigen, geschützten Standort im Garten, wo er nicht direkt in der Mittagssonne steht. Sonst können seine Blüten-Blätter rasch eintrocknen. Der Boden kann sandig bis lehmig sein, wichtig ist aber, dass die Wurzeln des Strauchs genug Humus finden. Der Nelkenstrauch sollte mässig trocken bis mässig feucht stehen, und niemals ganz austrocknen. Regelmässiges Giessen ist bei trockenem Wetter Pflicht. Im übrigen braucht diese Pflanze kaum spezielle Pflege. Der Strauch verträgt Kalk, kann aber auch gut bei den Rhododendren wachsen, zumal er wie diese eher feuchte Erde braucht. Er wird drei Meter hoch und zwei Meter breit, und braucht also genug Platz im Garten. Sein Wuchs ist buschig-aufrecht. Mit den Jahren wächst er zu einem recht breiten, ausladenden Busch heran. Dieser blüht im Mai und Juni. Seine olivebraune Rinde verfilzt mit den Jahren. 

Gewürzstrauch richtig pflanzen und pflegen

Vor der Pflanzung eines Nelkenpfeffers sollte der Boden am Standort gelockert und mit Kompost und Humus angereichert werden. Darum sollte das Pflanzloch deutlich grösser gegraben werden als die Grösse des Wurzelballens. Wenn das Loch fertig ist, wird die Pflanze sorgfältig aus dem Topf genommen. Dann muss man den Wurzelballen aufreissen, und die einzelnen Wurzeln gut auseinanderzupfen. Sie dürfen nicht verknäuelt sein, sonst wächst der Baum schlecht an. Wenn die Wurzeln gut gelockert sind, werden sie im Pflanzloch fächerartig ausgebreitet. Dann mit Erde und Kompost auffüllen. Wichtig ist, dass der Gewürzstrauch im Garten gleich hoch steht, wie er im Container war. Am Ende gut angiessen. Die Erde sollte danach mit Kompost oder Rindenmulch abgedeckt werden, um die Feuchtigkeit zu speichern. Gelegentlich sollte dem Gewürzstrauch dann wieder etwas Kompost gegeben werden, denn er blüht viel besser, wenn er genug Nahrung hat. Auch die Mulchschicht sollte man einmal im Jahr erneuern. Ansonsten braucht er nicht viel Pflege. Was aber wichtig ist: Während Trockenperioden muss er regelmässig gegossen werden. Der Gewürzstrauch sollte im Garten nie austrocknen. Weil er viel Wasser braucht, ist er für die Kultur im Kübel weniger geeignet. Falls er doch im Kübel gepflanzt wird, muss jeden Tag an das Giessen gedacht werden. Punkto Schnitt gilt: Grundsätzlich ist es nicht nötig, den Gewürzstrauch zu schneiden. Wenn mit dem Alter die Blütenfülle etwas nachlässt, kann man drei bis vier Triebe aus der Krone schneiden, um den Strauch so zu verjüngen. Sonst gilt bei diesem Strauch: weniger schneiden ist besser als zu viel schneiden. Ab und zu können die jungen Triebe von Blattläusen befallen werden. Diese wäscht man einfach mit einem nassen Schwamm ab. Ansonsten hat der Gewürzstrauch kaum Probleme mit Schädlingen oder Krankheiten, und er ist dankbar zu pflegen.

Kann man den Gewürzstrauch als Zimtersatz brauchen?

Ja, im Prinzip schon, aber nur in kleinen Mengen. Die Rinde von Calycanthus floridus wurde schon von den nordamerikanischen Indianern zum Würzen und Heilen verwendet. Sie enthält neben den Duft- und Aromastoffen aber auch giftige Alkaloide. Darum darf sie nur in geringen Mengen verwendet werden. Die eiförmigen, bis zu 12 Zentimeter langen Blätter, die kampferartige Stoffe enthalten, kann man als Mottenschutz in die Kleiderschränke legen. So findet diese pflegeleichte Pflanze auch über den Garten hinaus ihre Verwendung.

Vermehrung

Zur Vermehrung können die Früchte des Nelkenpfeffers im Herbst geerntet werden, die Samen herauslösen und sie dann direkt im Freien in Saatschalen mit Aussaaterde säen. Sie müssen den Winter über kalt stehen, damit der Keimschutz aufgebrochen wird. Im Frühling keimen sie dann recht zuverlässig. Schneller geht aber die Vermehrung durch Abstechen von Wurzelausläufern. Gerade ältere Gewürzsträucher bilden gerne gelegentliche Ausläufer und vermehren sich selber, dies aber nicht so stark, dass es ein Problem würde. Die Ableger können gut abgestochen und zur Vermehrung einzeln in Kübel eingepflanzt werden. Das macht man am besten im Herbst, und kultiviert sie dann in Töpfen an einem geschützten Ort, am besten im Gewächshaus. Sobald sie genug Wurzeln haben, können die so vermehrten Jungpflanzen in den Garten ausgepflanzt werden. Stecklinge von Zweigen hingegen lassen sich beim Gewürzstrauch im Amateurbereich nur schwer bewurzeln und vermehren, denn für diese Art der Vermehrung braucht es professionelle Geräte. Was hingegen recht zuverlässig funktioniert zum selber Vermehren, sind Absenker. Dazu wird im Garten ein bodennaher Zweig des Strauches mit einem Metallhaken am Boden festgesteckt. Dieser Zweig bildet dann innerhalb von eine Saison eigene Wurzeln. Sobald er genug Wurzeln hat, kann er von der Mutterpflanze abgeschnitten und einzeln in einen kleinen Kübel eingetopft werden.

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