Lebkuchenbaum (2 Artikel)

Lebkuchenbaum Cercidiphyllum japonicum LuberaDer japanische Lebkuchenbaum oder auch Katsurabaum (Cercidiphyllum japonicum) ist ein ganz besonderer Grossstrauch oder kleiner, wohlgeformter Gartenbaum.

Weitere wertvolle Informationen über Lebkuchenbaum...
Sortieren:
Japanischer Kuchenbaum, Lebkuchenbaum, Katsurabaum
Zum Produkt
ab ¤ 18,85/Pfl. Japanischer Kuchenbaum, Lebkuchenbaum, Katsurabaum Cercidiphyllum japonicum wächst zu einem malerischen Kleinbaum oder mehrtriebigen Grossstrauch mit wunderschöner Herbstfärbung heran.
lieferbar
starke Pflanze im grossen 5lt Topf ¤ 20,95
3 starke Pflanzen, je im grossen 5lt Topf ¤ 59,70
statt ¤ 62,85
6 starke Pflanzen, je im grossen 5lt Topf ¤ 113,10
statt ¤ 125,70
Lebkuchenbaum 'Rotfuchs'
Zum Produkt
¤ 22,95 Lebkuchenbaum 'Rotfuchs' Cercidiphyllum japonicum 'Rotfuchs' mit roten Blättern und malerischem Wuchs
Zur Zeit leider nicht lieferbar

Weitere Informationen über Lebkuchenbaum

Die Blüten erscheinen vor dem Blättern, und zeigen sich bereits im März. Die männlichen Blüten des Lebkuchenbaums sind rot, die weiblichen Blüten hellgrün. Sie sind beide nicht sehr auffällig. Nach der Blüte bilden sich Balgfrüchte, die die Samen enthalten. Der Austrieb der herzförmigen Blätter ist bronzefarben. Im Verlauf des Sommers werden sie blaugrün. Richtig spektakulär wird der Lebkuchenbaum aber erst im Herbst. Dann färbt er sich bunt, und wenn die Blätter fallen, dann duften sie stark nach süssen Gewürzen und Lebkuchen. Die Borke ist graubraun, und löst sich mit dem Alter in Streifen vom Stamm.
 

Einen Lebkuchenbaum kaufen

Am häufigsten findet man in Gärten und Parkanlagen den grünlaubigen Lebkuchenbaum, der sich im Herbst mit bunten Blättern schmückt. Es gibt auch einen rotlaubigen Lebkuchenbaum, Cercidiphyllum japonicum 'Rotfuchs'. Dieser trägt dunkelrote Blätter und weist einen malerischen, sehr dekorativen Wuchs auf. Beide Sorten im Lubera-Shop überzeugen durch ihren malerischen Wuchs, die wunderschöne Herbstfärbung und natürlich durch den Geruch, den sie verströmen.

Der beste Standort

Lebkuchenbaum Katsurabaum (Cercidiphyllum japonicum) LuberaDer Lebkuchenbam stammt aus Ostasien, und gehört zur Familie der Kuchenbaumgewächse. Er kommt vor allem in Japan und China vor, wo er wegen seiner schönen kegelförmigen Wuchsform, der prächtigen Herbstfärbung und dem speziellen Duft seines Laubes ein beliebter Baum für Gärten und Pärke ist. Umgangssprachlich wird er darum oft auch japanischer Kuchenbaum genannt. Bei feuchtem Wetter duften die Blätter besonders stark nach Zimt, Caramel und Lebkuchengewürzen. Sobald das Laub trocknet, verliert sich der Duft aber wieder. Dieser Baum braucht Platz, denn er wächst ziemlich rasch. Am besten wird er als Solitär verwendet. Für Naturgärten, Waldgärten und als Solitär in grösseren Parkanlagen ist er eine grosse Bereicherung. Und natürlich darf der Katsurabaum auch in  keinem Japangarten fehlen! Wildwachsende Exemplare können bis zu 30 Meter hoch werden. Im Garten bleiben sie aber kleiner, und werden mit dem Alter 8 bis 10 Meter hoch, und mehrere Meter breit. Der Standort sollte hell und sonnig, aber eher kühl sein. Der Katsurabaum mag ausserdem hohe Luftfeuchtigkeit. In der Natur wächst er entlang von Flüssen und an Bächen im Berggebiet. Er gedeiht in jedem normalen Gartenboden. Ideal ist kalkhaltige Erde mit Lehm und Sand. Wenn der Boden etwas sauer ist, verfärben sich die Blätter besonders intensiv. Um seinen Duft voll zu geniessen, pflanzt man ihn gerne neben dem Sitzplatz, vor dem Balkon oder entlang eines Weges. Lebkuchenbäume sind zwar voll frosthart. Der Junge Austrieb kann aber manchmal durch späte Fröste geschädigt werden. Darum sollte er an einem eher geschützten, nicht zu kalten Standort und nicht in einer Kältefalle gepflanzt werden.

Einen Lebkuchenbaum richtig pflanzen und pflegen

Da sie im Container verkauft werden, können Katusrabäume praktisch zu jeder Jahreszeit gepflanzt werden, solange der Boden frostfrei ist. Die klassische Pflanzzeit ist aber im Herbst oder im Frühling. Wenn der Baum im Sommer gepflanzt wird, muss er sehr gut gewässert werden. Zum Pflanzen eines Lebkuchenbaums wird folgendermassen vorgegangen: Eine ordentlich grosse Pflanzgrube von mindestens einem halben Meter Tiefe und Durchmesser ausheben. Den Boden rundherum lockern. Etwas Kompost beimischen. Den Baum aus dem Topf nehmen, die Wurzeln aufreissen und lockern. Sie müssen schön aufgefächert sein und dürfen sich nicht verknäueln. Dann sorgfältig in das Loch legen, die Wurzeln gut ausbreiten, und darauf achten, dass der Baum gleich hoch steht, wie er im Container war. Mit Erde auffüllen, gut andrücken. Einen Giessrand aus Erde um das Loch herum machen, damit das Wasser nicht wegläuft. Den frisch gepflanzten Baum gut einschwemmen. Im ersten Jahr muss er auch regelmässig gegossen werden. Auch später braucht er während Trockenphasen genug Wasser.

Muss man den Lebkuchenbaum schneiden?

Nein, seine Wuchsform ist von Natur aus sehr harmonisch, und er hat in jungen Jahren einen schönen, kegelförmigen Wuchs. Mit dem Alter wächst er zu einer rundlichen Schirmkrone heran. Alte Lebkuchenbäume werden mitunter recht breit, aber sie sind dann immer noch sehr harmonisch geformt. Darum sollte man sie grundsätzlich nicht schneiden. Einzig abgestorbene Triebe werden entfernt. Wenn die Krone mit den Jahren zu mächtig wird, können einzelne Triebe gekürzt werden. Ins Alte Holz schneiden sollte man beim Lebkuchenbaum aber möglichst vermeiden. 

Vermehrung

Einerseits kann man die reifen Samen im Oktober ernten, und sie im Frühling aussäen. Anderseits lässt er sich recht einfach durch Stecklinge von jungem Holz vermehren. Diese schneidet man Ende Mai.

Welche Schädlinge und Krankheiten können den Lebkuchenbaum befallen?

Der Pilzbefall mit Verticillium-Welke kann ein Problem sein. Zuerst zeigen sich welke Stellen, und mit der Zeit können ganze Aeste absterben. Die Rinde wird dabei rissig, und manchmal zeigen sich sichelförmige Halbmonde. Die betroffenen Triebe müssen sofort entfernt und vernichtet werden. Die handelsüblichen Spritzmittel nützen dagegen nichts, weil sich die Erreger im Innern der Zweige befinden. Darum muss man gut aufpassen, dass erste Symptome bald erkannt und die befallenen Teile sofort entfernt werden. Beim Austrieb zeigen sich manchmal schon welke Blätter, und das feste grüne Laub wird plötzlich fahl und schlaff. Dann darf man nicht zögern und muss die befallenen Triebe sofort wegschneiden. Die Schere oder Säge muss danach desinfiziert werden. Ansonsten gibt es kaum Probleme mit dem Katsurabaum. 

Kann man einen Lebkuchenbaum auch im Topf kultivieren?

Einen jungen Lebkuchenbaum kann man durchaus einige Jahre lang in einem grösseren Topf kultivieren. So ist es möglich, den intensiven Duft seines Herbstlaubes auch auf dem Balkon oder auf der Terrasse zu geniessen. Der Lebkuchenbaum im Topf muss dann einfach regelmässig gedüngt werden, und man darf nie vergessen ihn zu giessen, denn solche grösseren Sträucher oder kleine Bäume in Töpfen reagieren empfindlich auf Trockenheit. MIt den Jahren wird der Lebkuchenbaum aber schon nach draussen wollen, dann sollte man ihm einen Platz in einem Garten finden. Zur Not wäre es auch möglich, ihn alle drei oder vier Jahre aus dem Topf zu nehmen, die Wurzeln zurückzuschneiden und ihn mit frischer Erde wieder einzupflanzen, ein bisschen so, wie man das mit Bonsaibäumen macht. Aber ein grosser Strauch oder Baum wird natürlich einen grossen Kübel brauchen, und ewig kleinhalten kann man ihn sicher nicht.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Lebkuchenbaum (0)

Leider gibt es aktuell noch keine Fragen oder Erfahrungsberichte.