Heckenkirsche (3 Artikel)

Heckenkirsche Lonicera LuberaDie Heckenkirsche, auch Geissblatt genannt, ist eine interessante Pflanze für abwechslungsreiche Hecken, denn je nach Sorte blüht sie vom Winter bis in den Frühsommer hinein wunderschön und bildet danach attraktive Beeren.

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Gewöhnliche Heckenkirsche, Rote Heckenkirsche
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¤ 15,95 Gewöhnliche Heckenkirsche, Rote Heckenkirsche Lonicera xylosteum ist eine ökologisch wertvolle Pflanze, aus den gelblichen Blüten entstehen im Herbst rote Früchte.
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starke Pflanze im grossen 5lt Topf ¤ 15,95
Winter-Duftheckenkirsche
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¤ 12,95 Winter-Duftheckenkirsche Lonicera purpusii, der zauberhafte Winterblüher mit dem süssen Duft
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Kräftige Pflanze im 5 lt.-Topf, 40-60 cm ¤ 12,95
Geissblatt, Heckenkirsche 'Hacks Red'
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¤ 15,95 Geissblatt, Heckenkirsche 'Hacks Red' Lonicera tatarica 'Hacks Red'
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Im 5lt. Topf ¤ 15,95

Weitere Informationen über Heckenkirsche

Diese sommergrünen, winterharten Sträucher sind sehr robust und pflegeleicht. Besonders geeignet sind Heckenkirschen für naturnahe Gärten und für Wildstrauch-Hecken. Als Strauch oder Hecke sind sie ökologisch wertvoll als Bienennahrung, und die Beeren aller Heckenkirschen sind bei den Vögeln beliebt. 

Die Beeren mancher Heckenkirschen wie zum Beispiel die Rote Heckenkirsche sind für Menschen giftig, aber andere Geissblätter haben essbare Beeren, insbesondere die Lonicera Caerulea, die auch als Maibeere, Erstbeere oder Honigbeere bekannt ist. Für Hecken geeignete Geissblätter sind die Gewöhnliche Heckenkirsche oder Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) mit ihren glänzenden roten Beeren, die Lonicera tatarica ‘Hacks Red’ mit ihrem rot angehauchten Blattaustrieb sowie die Winter-Duftheckenkirsche Lonicera purpusii. Dies ist ein zauberhafter Winterblüher mit süssem Duft, der oft schon mitten im Winter erblüht und den Bienen frühe Nahrung bietet. Wenn Sie also eine besondere, pflege-leichte und gleichzeitig ökologisch wertvolle Hecke suchen, dann werden Sie bei den Geissblättern bestimmt fündig!

 

Der richtige Standort für Heckenkirschen

Heckenkirsche Lonicera LuberaHeckenkirschen sind robuste und anspruchslose Gehölz-Pflanzen für jeden Standort. Sie gedeihen in normalem, wasserdurchlässigem Garten-Boden. Die Heckenkirschen wachsen sowohl im Halbschatten wie an der Sonne, da sie je nach Art von Natur aus in lichten Wäldern ebenso wie in Dickichten und felsigen Gegenden gedeihen. Sie können als Solitär-Strauch ebenso gut wie als Hecke gepflanzt werden. In der Gattung der Lonicera gibt es rund 180 Arten, darunter laubabwerfende ebenso wie immergrüne Sträucher sowie Kletterpflanzen. Diese beliebten Pflanzen sind fast überall auf der Nordhemisphäre weit verbreitet.

Besonders robust ist die Gewöhnliche oder Rote Heckenkirsche (L. xylosteum). Diese ökologisch wertvolle Pflanze ist absolut anspruchslos. Sie braucht einfach kalkhaltigen Boden, der nicht staunass sein sollte, das ist die einzige Bedingung. Dann verträgt sie Hitze, Trockenheit und sogar Streusalz, sollte sie entlang einer Strasse gepflanzt werden. Für Bienen, Schmetterlinge und Hummeln ist sie eine wichtige Nektarquelle, und die Vögel fressen gerne die roten Beeren, die aber für Menschen giftig sind. Diese strauchartig wachsenden Heckenkirschen mit den giftigen roten Beeren werden etwa zwei Meter hoch und breit, die Pflanzen bleiben im Gegensatz zu den kletternden Heckenkirschen von Natur aus recht kompakt. Da sie ein dichtes Wurzelwerk bilden, eignen sich diese Pflanzen auch hervorragend zur Befestigung einer Hangpartie im Garten.

Die Winter-Heckenkirsche (L. purpusii) wird idealerweise an einem Standort nahe am Hauseingang oder beim Sitzplatz angepflanzt, damit der intensive Duft des Strauches im Winter möglichst oft genossen werden kann. Für gemischte Gehölzpflanzungen und naturnahe Wildsträucherhecken sind die verschiedenen Strauch-Heckenkirschen besonders gut geeignet. Idealerweise werden mehrere Sorten der Heckenkirschen kombiniert, damit die Blütenzeit verlängert wird. Auch als Hintergrund einer klassischen Staudenrabatte kann eine Lonicera-Hecke gut wirken. Die Heckenkirschen sind ökologisch wertvoll. Ihre Blüten dienen Bienen und Hummeln als Futterquelle, und die Beeren werden gerne von den Vögeln gefressen. Die roten Beeren mancher Heckenkirschen sind allerdings für den Menschen giftig. 

Für den kulinarischen Genuss geeignet sind hingegen die dunkelblauen Honigbeeren, auch Erstbeeren oder Maibeeren genannt. Diese Lonicera-Sorten bieten schon im Mai eine leckere Ernte. Sie können in einer Strauchrabatte ebenso Platz finden, wie im Gemüsegarten zusammen mit den Johannisbeeren. Auch als Kübelpflanzen eignen sich die Honigbeeren (L. Caerulea) bestens. Sie brauchen dann einfach regelmässig Wasser. Selbstverständlich können alle Heckenkirschen an einem passenden Standort auch allein als Solitär-Strauch gepflanzt werden. Insbesondere die Winter-Duft-Heckenkirsche (L. purpusii) lohnt sich als Solitär-Pflanze nahe beim Sitzplatz oder beim Eingang. Und natürlich sollte man auf einige Honigbeeren (L. Caerulea) nicht verzichten, um schon früh in der Saison süsse Beeren naschen zu können. 

Heckenkirsche richtig pflanzen und pflegen

Bei der Gewöhnlichen Heckenkirsche (L. xylosteum) rechnet man zwei Pflanzen pro Meter Boden. Die Hecken-Pflanzen können auch etwas versetzt gepflanzt werden, damit die Hecke dichter wird. Die anderen Strauch-Lonicera werden im Abstand von einem halben bis einem Meter gepflanzt, je nachdem, wie dicht die Hecke werden soll. Die Pflanzung erfolgt wie bei jedem anderen Strauch: Pflanzloch doppelt so gross wie der Wurzelballen, Erde gut lockern. Dann den Wurzelballen der Pflanze aufreissen, damit er nicht verknäuelt, und die Wurzeln schön ausgebreitet ins Pflanzloch legen. Mit Erde auffüllen, andrücken, giessen. In der ersten Zeit sollten die Heckenkirschen bei Trockenheit noch gegossen werden. Einmal gut angewachsen, schauen sie dann problemlos für sich selber. Punkto Pflege ist wenig zu tun. Jedoch lohnt es sich, im Frühling eine Mulchschicht aus verrottetem Kompost unter jedem Strauch anzubringen. Auch mulchen mit Rasenschnitt ist für die Pflanzen gut. Das hält die Feuchtigkeit im Boden und erhöht die Trockenheits-Verträglichkeit erheblich. Punkto Krankheiten und Schädlingen gibt es mit den Heckenkirschen praktisch wie keine Probleme, die Pflanzen wachsen kräftig und können einfach in Ruhe gelassen werden. 

Eine Hecke aus Heckenkirschen richtig schneiden

Die sträucherartigen Heckenkirschen werden von Natur aus etwa zwei Meter hoch, können aber durch regelmässigen Schnitt auch niedriger gehalten werden. Idealerweise schneidet man Heckenkirschen im Herbst zurück, wenn die Beeren schon von den Vögeln gefressen wurden. Bei dieser Gelegenheit sollten einige ältere Triebe ganz herausgeschnitten werden, um die Pflanzen zu verjüngen. Aber auch während der Vegetationsperiode können jederzeit einige ältere Triebe herausgeschnitten werden. 

Man sollte Heckenkirschen nicht zu streng in eine geometrische Form zwingen. Sie bilden die schönsten Hecken, wenn sie recht natürlich und frei wachsen dürfen. Besonders schön sind sie in Kombination mit anderen blühenden Sträuchern, so dass sich eine abwechslungsreiche und ökologisch wertvolle gemischte Blüten- und Beerenhecke bildet. Zu Heckenkirschen passen beispielsweise Blutjohannisbeeren, Hartriegel oder Weigelien, sowie nach Lust und Laune praktisch alle anderen Blütensträucher.

Heckenkirschen für die Floristik

Die duftenden Zweige der Winterheckenkirsche (L. purpusii) sind als Vasenschmuck im Haus besonders attraktiv, besonders für Arrangements im japanischen Ikebana-Stil. Diese Heckenkirschen blühen im Februar und März. In einem milden Winter öffnen sich die cremeweissen Blüten manchmal sogar schon im Dezember.  Da die Sträucher sehr gut schnittverträglich sind, kann man problemlos und grosszügig Zweige für die Vase ernten. Diese Heckenkirsche duften intensiv und sind eine wirklich bezaubernde Winterpflanze. Sie sind eine Kreuzung aus Lonicera fragrantissima und Lonicera standishii, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Botanischen Garten von Darmstadt entstanden ist. Auch die anderen Heckenkirschen lassen sich gern für Sträusse verwenden, und zwar sowohl in der Blüte wie später in der Saison als Zweige mit reifen Beeren für Herbststräusse. Dort sehen sie zusammen mit Rosen, Hortensien oder Dahlien besonders schön aus.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Heckenkirsche (0)

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