Bundle Tolerante Pfirsiche

Tolerantes Pfirsich-Duo (weiss-gelb)

Pfirsich Harrow Beauty
Pfirsich Harrow Beauty
Pfirsich Harrow Beauty
Pfirsich Harrow Beauty
Pfirsich Harrow Beauty
Pfirsich Harrow Beauty
Früchte am Baum
Früchte am Baum
Pfirsich Franziskus
Pfirsich Franziskus
Gesunder Pfirsich Franziskus
Gesunder Pfirsich Franziskus
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Beide Pfirsichsorten sind gesund wachsend, aber vor allem sehr tolerant gegen die Kräuselkrankheit. Franziskus und Harrow Beauty sind beide nicht anfällig für die Infektionen. Erkranken sie trotzdem, erholen sie sich wieder schnell. Ab Juni zeigt der Baum dann keine Symptome mehr. Anfällige Sorten sterben mit den Jahren meist ab, sofern nicht vorbeugende Spritzungen gegen den Erreger vorgenommen werden.
 
Das Bundle enthält:
1 x Pfirsich Franziskus (weissfleischig)
1 x Pfirsich Harrow Beauty (gelbfleischig)
 
Endgrösse Niederstamm:
Höhe: 2-2,5 m, Kronen-Ø: 1,6-2,2 m

Hier finden Sie weitere Infos zu den einzelnen Sorten:

Pfirsich Harrow Beauty

Pfirsich Harrow Beauty
Pfirsich Harrow Beauty
Kräuselkrankheitstoleranter Prunus persica Harrow Beauty

Kräuselkrankheitstoleranter Pfirsich Franziskus

Kräuselkrankheitstoleranter Pfirsich Franziskus
Kräuselkrankheitstoleranter Pfirsich Franziskus
Weissfleischiger Pfirsich Franziskus, tolerant gegen Kräuselkrankheit

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Bundle Tolerante Pfirsiche (3)

Gartenstory
24.07.2018 - Das Paradies jenseits der Pfirsich-Blüten- eine Reise vom alten China über Bulgarien nach Österreich
Das Paradies jenseits der Pfirsich-Blüten
Eine Geschichte aus dem alten China

Diese Geschichte spielte sich während der Taiyuan Periode der Jin Dynastie (376-396) in Wuling ab, einem Ort in der Nähe des Dongting Sees im Süden Chinas.

Es war einmal ein Fischer. Jeden Morgen fuhr er mit seinem Boot auf dem Fluss, um zu fischen. Manchmal bissen die Fische an, manchmal nicht. Manchmal brachte er abends vom Fischmarkt ein paar Silberlinge heim, manchmal nicht. Es reichte zum Leben und der Fischer war zufrieden.
An einem Tag wie jedem anderen, bestieg er des Morgens sein Boot und ruderte los. In Gedanken versunken fischte er und vergaß, wie weit er gerudert war. Leise gluckerte das Wasser gegen die Bootsplanken. Zufällig hob er einmal seinen Blick. Da bemerkte er plötzlich ganze Wälder von Pfirsich-Bäumen am Flussufer. Sie erstreckten sich entlang der Böschung über mehrere hundert Meter. Die Wälder bestanden nur aus Pfirsich-Bäumen. Blütenblätter tanzten farbenprächtig in der Luft. Er konnte die Frische des grünen Grases unter den Bäumen riechen. Der Fischer war ziemlich erstaunt. Offenen Mundes ruderte er sein Boot vorwärts und fragte sich, wie weit sich die Wälder wohl ausbreiteten. Er ruderte und ruderte, bis er zur Quelle des Flusses kam. Hier wurden die Pfirsich-Bäume weniger, ein Berg tauchte auf. Seltsam schimmerndes Licht drang aus einer Felsspalte. Er sprang aus seinem Boot und betrat den Spalt. Der war zu Anfang ganz schmal, kaum, dass er hindurch konnte. Nach einigen Schritten aber verbreiterte er sich plötzlich. Vor ihm zeigte sich weites Land mit schmucken Häusern, reichen Feldern, malerischen Teichen, Maulbeer-Bäumen und Bambus-Pflanzen. Straßen erstreckten sich in alle Richtungen, er hörte den Hahnenschrei und das Bellen der Hunde. Im Feld arbeiteten Männer und Frauen. Sie waren sehr fremdartig gekleidet. Ob alt oder jung, alle wirkten froh und sorglos. Mit Verwunderung nahmen sie die Ankunft des Fischers in ihrem Land auf. Sie fragten ihn, wo er herkäme und er erklärte es ihnen ausführlich. Sie luden ihn ein zu ihren Häusern mitzukommen, wo sie Wein aus ihren Kellern holten, Hähnchen schlachteten, und eine große Tafel mit köstlichen Speisen zusammenstellten. Als die anderen Dorfbewohner von dem Besuch hörten, kamen alle, um ihn zu sehen.
Der Fischer fragte auch und ein Alter erzählte ihm: „Unsere Vorfahren kamen mit ihren Familien und Freunden zu diesem abgeschiedenen Land, um den Unruhen während der Qin Dynastie zu entkommen (221-206 v.Chr.). Seitdem sind wir hier nicht mehr weggegangen. So wissen wir nichts von der Welt da draußen.“ Sie fragten den Fischer, welche Dynastie draußen regiere; sie wussten nichts von den nachfolgenden Dynastien Han und Wei und schon gar nichts von der gegenwärtigen Jin-Dynastie. Gebannt hingen die Dorfbewohner an den Lippen des Fischers, als er ihnen von seiner Welt erzählte. Nach einigen Tagen der Gastfreundschaft machte sich der Fischer wieder auf den Weg nach Hause. Die Dorfbewohner baten ihn, der Welt da draußen nichts von ihnen zu erzählen. Einige geleiteten ihn noch zum Berg. Sein Blick schweifte noch einmal über die herrliche Landschaft, dann winkte er zum Abschied, wendete sich um und tappte in das Dunkel der Höhle.
Er zwängte sich durch den Felsspalt. Da war sein Boot, so wie er es verlassen hatte. Während er zurückfuhr, merkte er sich so viele Orientierungspunkte wie er nur konnte. Kaum zu Hause angekommen, eilte er zu einem Beamten der Provinz und erzählte ihm seine wundersame Entdeckung. Da schickte der Beamte ihn mit einigen seiner Untergebenen, das Dorf hinter der Felsspalte aufzusuchen. Doch bald schon verlor er die Orientierung und konnte den Weg zum Dorf nicht finden. Ein Edelmann namens Liu Ziji aus der nördlichen Provinz Nanyang hörte von dieser Geschichte und machte sich auf die Suche nach diesem Ort . Doch konnte er sein Vorhaben nicht vollenden. Kaum hatte er die Suche begonnen, wurde er von einer merkwürdigen Krankheit befallen und starb alsbald. Seither hat keiner mehr nach dem Paradies jenseits der Pfirsich-Blüten gefragt.
Quelle: „Tao Hua Yuan Ji (Im Paradies jenseits der Pfirsich-Blüten)“ von Tao Yuanming (ca. 365-427), einem Naturdichter. Von dieser Geschichte kommt der chinesische Ausdruck „Shiwai Taoyuan (Pfirsich-Paradies in der anderen Welt).“ Er bedeutet: ideales Land des ewigen Friedens und der Harmonie.

Von dort kommen sie her und aber wo werden die meisten Pfirsiche angebaut?
Das größte Pfirsich- Anbauland ist China, wo die Bäumchen schon vor 4000 Jahren wegen ihrer schönen Blüten kultiviert wurden. Pfirsiche wachsen an niedrigen Bäumen, die zur Familie der Rosengewächse gehören. Sie lieben ein mildes, sonniges Klima sowie tiefe, nährstoffreiche Sandböden. Groß und schön werden die Früchte jedoch nur bei ausreichender Bewässerung. Auch in Deutschland können Pfirsiche in gemäßigten Weinbauregionen an sonnigen, windstillen Orten angebaut werden. Weltweit gibt es etwa 3000 verschiedene Pfirsich-Sorten, wobei die behaarten Pfirsiche von den glattschaligen Nektarinen unterschieden werden. Außerdem werden Pfirsiche aufgrund der Farbe ihres Fruchtfleisches unterschieden. Dieses kann gelb, weiß oder rötlich sein.

Die Pfirsiche, von denen diese Gartenstory erzählt, gehören zur Sorte Franziskus, eine weißfleischige, sehr aromavolle, saftig-fruchtige Sorte, die nicht resistent, wohl aber bei guter Pflege tolerant gegen die Kräuselkrankheit ist. Und nicht nur: Unzählige Blattläuse, Ameisen sowie starke Winde, peitschender Regen bedingt durch ihren Pflanzort am Zaun, haben sie über sich ergehen lassen und mit mehr oder weniger Hilfe letztendlich gut überstanden und sind noch stärker und üppig tragender gewachsen. Als würden sie nur all die Angriffe mit der Leichtigkeit und dem Bewusstsein einer sehr speziellen Fruchtsorte problemlos abwehren.

Nun, was macht die Pfirsichfrucht so besonders?
Ein durchschnittlicher Pfirsich wiegt etwa 125 bis 150 Gramm. In 100 Gramm Pfirsich stecken etwa 40 kcal, 87 Gramm Wasser sowie Kalium, Kalzium, Magnesium und die Vitamine A, B1, B2 und C. Der hohe Wassergehalt macht dieses Obst besonders an warmen Tagen zu einer gesunden, süßen und fruchtigen Alternative zu klebrigen, fetten Naschereien.

Im heißen, bulgarischen Sommer am Schwarzen Meer, wo der Pfirsich „Praskova“ (Праскова) genannt wird, genoss ich ihn mit Vergnügen und mit Dankbarkeit. An diese tolle, sorglose Zeit in meiner Kindheit denke ich zurück, wenn ich über den Pfirsich schreibe. Das zart-schmelzende, süße Fruchtfleisch, vermischt mit dem Geschmack nach Meer und Salzwasser, das war und ist auch ein Pfirsich-Paradies. Ein bulgarisches Pfirsich-Paradies.
Nun genieße ich meine eigene Pfirsiche, mit denen meine jungen Bäumchen über­sät sind. Und ich ernte sie mit Stolz... und Dankbarkeit, hier- nördlich der Alpen, in Österreich...
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Frage
11.04.2012 - Ist das ein Baum mit 2 Sorten Pfirsichen gepfropft?
Hallo! Ist das ein Baum mit 2 Sorten Pfirsichen gepfropft?? Hält der auch Oberösterreichische Winter mit -20 Grad aus??
Antworten (1)
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Frage
13.04.2012 - Bundle 'Resistente Pfirsiche' Unterlage
Auf welcher Unterlage sind die Pfirsiche als Niederstamm veredelt? Sind die Pfirsiche auch für sandige, trockene, kalkhaltige Böden geeignet?
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Name: Bundle Tolerante Pfirsiche Botanisch: Prunus persica
Lubera Easy-Tipp: ja Blätterfarbe: grün
Blütenfarbe: weiss Endhöhe: 2m - 3m
Endbreite: 180cm - 2m Sonne: Halbschatten, Vollsonne
Boden Schwere: mittelschwer, leicht Boden pH-Wert: alkalisch, neutral, schwach sauer
Winterhärte: winterhart Verwendung: Outdoor
Laubkleid: laubabwerfend Erhältlich: Februar bis November