Apfelbaum 'Cox Orange'

Malus 'Cox Orange' - Der englische Apfel mit dem 'einmalig perfekten' Geschmack

Apfel Cox Orange - Hochstamm
Apfel Cox Orange - Hochstamm
Kein Produktbild vorhanden

Vorteile Apfelbaum ‘Cox Orange’

  • bienenfreundlich (guter Pollenspender bei langer Blütezeit)
  • sehr saftiger Apfel, würzig, fruchtig und erfrischend, orangenartig und mit diskret sowie angenehm feiner Säure
  • altbewährte Sorte: einer der geschmacklich besten Äpfel der Welt
  • sehr lange lagerfähig (bis in den März hinein)

Der erste Obstbaum im Leben eines Gärtners ist fast immer ein Apfel. Gute Gründe dafür gibt es mehr als genug, denn eine solch altbewährte Traditionssorte wie unser Apfelbaum 'Cox Orange' liefert neben gesunden und köstlichen Früchten den Inbegriff eines wunderschönen Hausbaums schlechthin. Die Zusatzbezeichnung in Klammern wirkt für Sie jetzt vielleicht etwas deplatziert oder gar abwertend, was die Qualität anbelangt? Keine Sorge – wenn Sie bei Lubera diesen Apfelbaum 'Cox Orange' kaufen, können Sie sich auf ein echtes Schweizer Unikat freuen, um das man Sie in der Nachbarschaft schnell beneiden wird.

Der Name des Apfels 'Cox Orange'

Wie Deutschland («Langförden», «Ahrweiler», «Mainz» oder «Moje»), das Vereinigte Königreich («EMLA «, «King Cox» oder «Potter»), Dänemark («Cherry»), Belgien («Gilles») oder die Niederlande («Bledisloe») hat auch die Schweiz einen eigenen, normalwachsenden Mutanten der altbekannten Traditionssorte 'Cox Orange' – also «Kummer» - herangezüchtet, der dem botanischen Original sowohl streng behördlich und genetisch qualitativ überprüft, in keiner Weise nachsteht. Und dieser Urtyp war im Übrigen ja auch einer dieser vielen «Zufallssämlinge» - die Botaniker vermuten als Muttersorte den «Ribston Pepping», der eventuell durch Fremdpollen eines «Blenheim Orange» befruchtet wurde. Am Ende war es jedenfalls 1825 der Brauer Richard Cox, der den ersten Apfelbaum 'Cox Orange' entdeckte, eher er etwa 25 Jahre später in der Baumschule Turner weiterverbreitet wurde. In ihren Hauptanbaugebieten (West-, Mittel- und Nordeuropa) sind diese Äpfel zwischenzeitlich zur Haupttafelsorte aufgestiegen. England deckt mit etwa 130.000 t 'Cox Orange' jährlich bis zu 80 Prozent seines Jahresbedarfs. Auf Platz 2 folgt Deutschland mit Mengen zwischen 40.000 und 65.000 t pro Jahr, etwas später schliesslich die Schweiz mit immerhin noch jährlich 2.500 t. Kein Wunder, sind doch diese unwiderstehlichen Apfelstars so richtig zum Anbeissen lecker und als Früchte vom eigenen Baum schmecken sie sogar noch um einiges besser als im Supermarkt gekauft.

Hochstamm Apfelbaum 'Cox Orange' und sein richtiger Standort

Die Apfelsorte ‘Cox Orange’ gilt als ein durchaus starkwüchsiger Baum, welcher gute und qualitativ hochwertige Erträge liefert. Um dieses Potential voll auszuschöpfen, ist die Sorte besonders auf eine kontinuierliche Nährstoff- und Wasserversorgung, während der gesamten Vegetationszeit, angewiesen. Die besten Wachstumsbedingungen für seinen Apfelbaum 'Cox Orange' Hochstamm findet man am ehesten in einem gemässigten Klima, auf gut durchlüfteten, nährstoffhaltigen und tiefgründigen Böden, die ausreichend und kontinuierlich gewässert werden. Sehr gute Wachstumsergebnisse lassen sich in Gebieten mit leicht überdurchschnittlichen Sommerniederschlagen realisieren. Wird auf ungünstigen Plätzen gepflanzt, können in der Folge bodenbedingte Stoffwechselstörungen auftreten, die zu einem schlechten Blattzustand, zu kleinen oder seitlich aufgerissenen Äpfeln oder sogar zum vollständigen Fruchtabfall führen. Diese Gefahren für den Apfelbaum 'Cox Orange' erhöhen die Anfälligkeit für Obstbaumkrebs wesentlich.

Besondere Wuchseigenschaften der ‘Cox Orange’ Bäume und ‘Cox Orange’ Äpfel

Von seiner äusseren Erscheinung kugelig, mittelstark wachsend und relativ dünntriebig kommt es am Holz nicht selten zur Herausbildung von Wassertreiben, wodurch Blütenstände und das Fruchtwachstum beeinträchtigt werden. Der daraus resultierende übermässige Behang bremst zwar einerseits die Triebigkeit, verantwortet beim Hochstamm Apfelbaum 'Cox Orange' aber auch dessen Neigung zur Alternanz.

Die Früchte von Apfel 'Cox Orange'

Der Ertrag an Früchten setzt bei dieser Apfelsorte bereits relativ früh ein, ist jedoch auf die Menge bezogen, bestenfalls mittelmässig. Gut 60 Prozent der gesamten Erntemenge sind zwischen 70 und 160 Gramm schwer und haben zur Pflückreife einen Umfang von 60 bis 70 mm. Der mittlere Zuckerwert schwankt dabei zwischen 13,2 und 15,2 Prozent. Die kleinen bis mittelgrossen Äpfel werden je nach Witterung ab Mitte / Ende September gepflückt. Von der Optik her sind die Früchte mittelbauchig und gleichmässig rund. Ihre zunächst gelblich-grüne Schale hellt sich bis zur Genussreife gelb auf und ist sonnenseits orange bis erdbeerrot geflammt. Das herrlich aromatisch schmeckende Fruchtfleisch färbt sich zur Genussreife grünlichgelb bis cremefarben. Die Früchte vom Apfelbaum 'Cox Orange' bleiben bis weit in den März hinein lagerfähig und zählen – auch aufgrund ihres sehr ausgeglichenen birnenartigen Geschmacks zu den absoluten Lieblingen unter den Tafeläpfeln. Darüber hinaus bieten sie sich für eine Reihe weiterer Verwendungsmöglichkeiten (Obstsalat, Kompott, Kuchenbelag sowie Mosten und Brennen) an. Oder versuchen Sie doch einfach mal:

Äpfel im Buttertaig

«Man schält recht gute Äpfel, schneidet einen Deckel ab, und tut die Kerne heraus, füllt gehackte Mandel, Zucker, Zimt, Rosinen und Rosinen darein, legt den Deckel drauf, schneidet 2 Finger breite Streifen von Butterteig, bestreicht sie mit Eier, legt 2 übers Kreuz, stellt die Äpfel darauf und drückt die 4 Streifen oben zusammen, setzt sie auf ein Blech, streicht sie mit Eier an und streut Zucker und Zimt darauf, und backt’s im Ofen.»
(Quelle: «Handbuch für Frauenzimmer» von 1834)

Kurzbeschreibung Apfelbaum 'Cox Orange' (Kummer) - Hochstamm 

Grösse: 4 bis 6m hoch und 4 bis 6m breit
Wuchs: aufrecht, buschig, breit
Standort: sonnig bis halbschattig
Boden: durchlässig und nährstoffreich bei normalem, lockerem Gartenboden
Reifezeit: Mitte September
Blütezeit: April bis Mai
Lagerfähigkeit: bis März unter idealen Bedingungen
Frucht Aussehen/Form: gross; rot gestreift
Geschmack: süss, aromatisch, saftig, nicht knackig 
Herkunft/Geschichte: zufällig entdeckte Sorte, bereits seit 1859 in England im Handel. Der Cox Orange ist vielseitig einsetzbar zum Backen, kochen oder für Säfte, natürlich auch zum direkt essen. 
Befruchtung: selbst unfruchtbar, brauchen aber keinen in der Nähe stehenden Befruchter, da die Insekten & Bienen zur Blütezeit genug Pollen auf sich tragen, um eine Befruchtung zu ermöglichen.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Apfel Cox Orange (Kummer) (3)

Frage
22.11.2021 - Alter der Bäume
Wie alt sind die Bäume, die Sie versenden?
Antworten (1)
» Helfen Sie einem Gartenfreund und beantworten Sie diese Frage...
Gartenstory
08.01.2021 - cox orange
Habe 2 Apfel Allergiker in der Familie. Dieser Apfel wird als einziger vertragen, da dieses Allergen fehlt ! Geschmack super, angenehme Säure.

Kleiner Nachteil: Bei jungen Bäumen neigt der Stamm bei Frühjahrssonne, gefolgt von nächtlichem Frost, zu *sprengen *. In den ersten 3 Standjahren vor zu starker Frühjahrssonne schützen. Wenn der Stamm dicker ist, ergibt sich das.
» Gartenstory kommentieren...
Frage
15.02.2017 - Apfelbaum alte Sorten
Ich möchte in meinem Garten je einen Gravensteiner, Cox-Orange und Boskoop Baum stehen haben. Gibt es diese auch als Halbstamm, oder Spindelbuch? Platz ist ausreichend vorhanden - ich mächte aber einen, zumindest teilweise, früheren Ertragsbeginn. Gibt es evtl Alternativen zu obigen Sorten?

Danke und Beste Grüsse
Antworten (1)
» Helfen Sie einem Gartenfreund und beantworten Sie diese Frage...
Name: Apfel Cox Orange (Kummer) Botanisch: Malus
Blütezeit: Anf. April bis Ende April Reifezeit: Ende Sept.
Blätterfarbe: grün Blütenfarbe: weiss
Sonne: Halbschatten, Vollsonne Boden Feuchtigkeit: feucht, trocken
Boden Schwere: schwer, mittelschwer, leicht Boden pH-Wert: schwach alkalisch, neutral, schwach sauer
Winterhärte: winterhart Verwendung: Einzelpflanze
Süsse: süsssauer Laubkleid: laubabwerfend
Erhältlich: Februar bis November
#1 von 2 - Obsthochstämme erziehen – lernen aus 35-jähriger Erfahrung
#2 von 2 - Obsthochstämme – wieviel Zeit brauchen sie?