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Lassen sich Heidelbeeren nach Kriterien des Biologischen Gartenbaus kultivieren? Frage - 27.09.2009
Lassen sich Kulturheidelbeeren nach Kriterien des Biologischen Gartenbaus kultivieren? Ich habe erfolgreiche Erfahrung nur mit der konventionellen Art: Torfsubstrat mit Rhododüngung.
Wie wäre ein möglicher Bioanbau denkbar betreffend Substrat und Düngung?
15.02.2010 (von ) Den biologischem Anbau von Kulturheidelbeeren steht im Prinzip nicht im Wege. Der Torfabbau und sein Transport kann in den meisten Fällen nicht als ökologisch und umweltfreundlich bezeichnet werden. Torf ist im Gartenbau ersetzbar durch Zusatzstoffe wie Bsp. Komposte, Rindenmulch, Holzfasern, Holzhaksel, Gründungungspflanzen (Lupinen, Erbsen, Kleeartige Pflanzen). Sowohl Komposte als auch Gründungungspflanzen können auch als eine Nährstoffquelle für die Pflanzen gelten. Der Ph Wert bei Heidelbeeren liegt unterhalb von 4,7 was als sauer zu bezeichnen ist. Da der Ph Wert vom Kompost bereits im leicht saueren Bereich liegt, kann dieser bei Bedarf durch eine Zugabe von Kalk weiter gesenkt werden.
Viel Erfolg beim Kultivieren ! Gruss Garri
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15.02.2010 Heidelbeeren im Biologischen Gartenbau(von Franz Lampart) Zur Antwort von Alexandra Dressel
Ein Spezialist für Rhododendren vom Seleger Moor bei Rifferswil/CH mahnte mich beim Kauf einer Pflanze, auf keinen Fall Kompost zu verwenden. Dies sei Gift für Moorbeetpflanzen. Zum zweiten empfehlen Sie Kalkzugaben zur Senkung des ph-Wertes. Ich nehme an das ist ein Verschreiber, denn Kalk ist hoch basisch.
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15.02.2010 Heidelbeeren(von Garri Bröckel) Sehr geehrter User ich möchte mich bei Ihnen für den Hinweis bezüglich Kalzugabe bedanken. Tatsächlich habe ich mich verschrieben. In wiefern Komposterde für die Moorbeetpflanzen als weniger geeignet oder gar als 'Gift' zu bezeichnen ist hat mein Interesse zu diemes Thema noch weiter geweckt. Bedanke mich bei Ihnen noch ein mal und es Grusst Sie Garri